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OnePlus 5 im ersten Test: Klarer Titelanwärter

OnePlus legt nach. Im Vorabtest konnten wir schon erste Impressionen des OnePlus 5 sammeln. Im Test der stärksten OnePlus-5-Variante mit 128 GByte Speicher und 8 GByte RAM zeigt sich, dass hardwareseitig nicht gekleckert wurde. Doch bei der Software muss OnePlus noch viel machen, denn unser Testgerät war offenbar noch nicht ganz final.

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OnePlus 5: Preis und Verfügbarkeit

Die 6/64-GByte-Variante des OnePlus 5 kostet bei uns 499 Euro und ist einzig in Slate Gray verfügbar. Wer sich für die 8/128-GByte-Variante entscheidet, bezahlt 559 Euro und erhält das OnePlus 5 im Farbton Midnight Black. Der Preissprung zwischen den beiden Speichervarianten fällt also erheblich kleiner aus als bei anderen Smartphones. Das OnePlus 5 wird auf oneplus.net direkt nach der Keynote-Launch-Veranstaltung am 20. Juni im Rahmen einer Vorverkaufsaktion verfügbar sein.

Zum Vorbestellen braucht Ihr aber einen Spezialcode, der während der Keynote verkündet wurde. Er Lautet "Clearer Photos". Das OnePlus 5 wird zuerst am 20. Juni in Kurzzeitgeschäften (Pop-up-Stores) in New York und am 21. Juni in London, Berlin, Paris, Amsterdam, Helsinki und Kopenhagen für den direkten Kauf verfügbar sein. Der offene Verkauf auf oneplus.net beginnt am 27. Juni.

OnePlus 5: Design und Verarbeitung

Das OnePlus 5 sieht auf Fotos dem iPhone 7 Plus verblüffend ähnlich. Doch schon beim ersten Griff nach dem neuen Flagship-Killer spürt man den Unterschied. Das OnePlus 5 ist deutlich ergonomischer, da sein Rücken abgerundet wurde, wohingegen der Rücken des iPhones plan ist.

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Der OnePlus-5-Rücken ist ergonomisch gekrümmt. / © AndroidPIT

Gorilla Glass 5 wappnet das Display sowohl gegen Stürze als auch Kratzer. Der weiche Aluminiumrahmen hingegen wird zuerst Zeichen des Alters tragen. Die beim Testgerät mitgelieferten Schutzhüllen erwiesen sich als hervorragender Schutz, da sie sowohl die komplette Aluminium-Oberfläche als auch die 2.5D-Kanten des Displays umschließen.

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Das Design-Vorbild ist nicht zu leugnen. / © AndroidPIT

OnePlus wirft manche OnePlus-5-Geräte der Produktionsstraße in ein Wasserbad. Das müssen sie 20 Sekunden lang überstehen. Es gibt dafür zwar keine IP-Zertifizierung, dennoch sollte das OnePlus 5 demnach gegen eindringendes Wasser gut geschützt sein.

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Der Kamera-Bump ist aber deutlich flacher. / © AndroidPIT

OnePlus 5: Display

Das Full-HD-Display setzt weiterhin auf ein AMOLED-Panel. Die Farbbrillanz wird durch große Farbräume wie sRGB oder DCI-P3 erhöht. OnePlus garniert die Display-Einstellungen mit zusätzlichen Features wie dem Nacht-Modus und dem Lesemodus.

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Die Oxygen-Oberfläche ist dem Standard-Android recht ähnlich. / © AndroidPIT

Während andere Smartphone-Hersteller schon deutlich höhere Auflösungen anbieten, setzt OnePlus noch auf verhältnismäßig niedriges Full-HD. Stattdessen verfeinert man die softwareseitigen Display-Optimierungen: Neben dem dämmerungsaktivierten Nachtmodus findet Ihr einen Lesemodus vor, der beim Start bestimmter Apps automatisch aktiviert werden kann. Letzterer schaltet die Darstellung auf Schwarz-Weiß um und dimmt zusätzlich in den sanften Rotton ab, wie er auch beim Nacht-Modus verwendet wird. Die minimale Helligkeit des Displays war jedoch beim Xiaomi Mi 6 oder beim Huawei Mate 9 deutlich geringer.

Das Display des OnePlus 5 hat eine hervorragende automatische Helligkeitsregelung. Sie arbeitet zügig und sorgt für den Eindruck, dass das Display immer die gleiche Helligkeit hat; egal ob in dunklen Innenräumen oder im sonnigen Freien.

OnePlus 5: Besonderheiten

OnePlus hat schon im OnePlus 2 einen Schieberegler zum Stummschalten des Smartphones verbaut und hält bis heute daran fest. Das Feature ist im Android-Ökosystem unüblich und wurde bei Apple abgekupfert. Die Einstellungen sind Klingeln, Nur Wichtige und Stumm. Jede von ihnen lässt sich in der Software nachträglich konfigurieren.

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Der Schieberegler hat drei Stufen. / © AndroidPIT
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Das OnePlus 5 nimmt zwei Nano-SIM-Karten auf und unterstützt angeblich alle LTE-Bänder der Welt. / © AndroidPIT

OnePlus 5: Software

OnePlus installiert auf dem OnePlus 5 OxygenOS 4.5.0 auf Basis von Android 7.1.1. Zum Zeitpunkt des ersten Tests war die Software noch nicht final, sodass ich mich mit einem entsprechenden Urteil zurückhalten möchte. Bugs betrafen unter anderem unzuverlässige Bluetooth- und WLAN-Verbindungen, massive Akku-Probleme durch weiterlaufende Hintergrunddienste und weitere Detail-Auffälligkeiten, die sich mitunter nur schwer reproduzieren ließen.

Update: Schon einen Tag nach der Enthüllung liefert OnePlus das erste Update. Es adressiert die genannten Schwächen. Ob sie damit ausgeräumt werden, soll sich in den kommenden Tagen beweisen. Wir halten Euch hier auf dem Laufenden.

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Zum Test läuft Nougat mit dem Sicherheitspatch vom Mai. / © AndroidPIT

Wenn die Software einmal fertig wird, ist OxygenOS einer der schönsten und durchdachtesten Android-Flavours am Markt. Es gibt einen Dark Mode, der die Menüs in ein Weiß-auf-Schwarz-Thema hüllt. Es gibt einen Gaming-Do-not-Disturb-Mode, bei dem Ihr die Benachrichtigungen in bestimmten Apps abstellen könnt (nie wieder Benachrichtigungs-Pop-ups beim Zocken!), es gibt ein Schließfach für Apps und Dateien, es gibt wie schon beim OnePlus One Gesten, mit denen Ihr Apps per Wischgeste direkt vom gesperrten, abgeschalteten Display aus starten könnt, es gibt mehrseitige Screenshots und mehr Features kommen per Update hinzu.

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Der Assistant erwartet Eure Befehle. / © AndroidPIT

Der OnePlus-Service geht kulant mit Euch um, wenn Ihr den Bootloader entsperrt, die Firmware ändert oder das Smartphone rootet. Solltet Ihr also eher ein Fan von Custom-ROMs sein, könnt Ihr derlei Experimente mit dem OnePlus 5 ohne großes Risiko oder Hindernisse durch den Smartphone-Hersteller wagen.

Die Software-Oberfläche kommt recht puristisch und Google-treu rüber. Der OnePlus Launcher ist dem Pixel Launcher weitgehend nachempfunden. Der Google Assistant ist auch sofort einsatzbereit. Die vorinstallierten Apps beschränken sich auf die Google-Apps und eine OnePlus-Community-App.

OnePlus 5: Performance

Performance und Kamera-Qualität waren der Entwicklungsfokus der OnePlus-Ingenieure. Dementsprechend und wenig überraschend ist das OnePlus 5 eines der schnellsten Smartphones am Markt. Sowohl synthetische Benchmarks als auch die Real-World-Leistung zeigen, dass OnePlus nicht kleckert.

Da die Firmware zum Zeitpunkt des Tests noch nicht fertig wirkte und ihr Kernel die Bezeichnung 4.4.21-perf+ trug, würde ich derzeitige Benchmark-Ergebnisse noch nicht allzu ernst nehmen. Es lässt sich jedoch sagen, dass dank der 8 GByte LPDDR4x-RAM und 128 GByte UFS-2.1-Speicher jegliche Ladezeiten kürzer ausfallen als auf den meisten anderen Smartphones.

In Kombination mit den neuen WLAN- und LTE-Antennen im Snapdragon-Chipsatz ist auch der Datendurchsatz der schnellste, den Ihr zurzeit in einem Smartphone kaufen könnt. In der Praxis konnte ich eine 50 MByte große App binnen drei Sekunden per WLAN (5 GHz) herunterladen und in weiteren vier Sekunden installieren und starten. Für alles andere gibt es dann noch Bluetooth 5.0.

Benchmarks: OnePlus 5 vs. Galaxy S8

  3D Mark Sling Shot Extrme ES 3.1 3D Mark Sling Shot ES 3.0 3D Mark Ice Storm Unlimited ES 2.0 Geek Bench Single Core Geek Bench Multi Core PC Mark Work 2.0 PC Mark Storage
OnePlus 5 3341 4337 39419 1944 6666 6545 5044
Samsung Galaxy S8 3174 3217 27330 1983 6402 6135 4644

Der gewaltige Arbeitsspeicher sorgt dafür, dass einmal gestartete Apps nahezu dauerhaft im RAM verweilen können. Das bedeutet, dass sie beim erneuten Aufrufen nicht erneut geladen werden müssen. In der Theorie sollte dies den Stromverbrauch senken, da nur noch ganz selten Apps ein zweites Mal aus dem Flashspeicher geladen werden müssen. Doch diese Ersparnis konnten wir im OnePlus 5 noch nicht nachvollziehen. Aber immerhin war der praktische Performance-Mehrwert durchaus spürbar, da einem die Apps beim Multitasking förmlich entgegenfliegen.

Die eingangs erwähnten Probleme mit dem WLAN und dem Bluetooth sind schwierig zu reproduzieren. Sie traten in Verbindung mit dem Speedport-Smart-Router der Telekom und mit einer Huawei Watch 2 mit Android Wear 2 auf. Ersterer ist nicht für gute WLAN-Leistung und letztere Betriebssystem-bedingt für Bluetooth-Mätzchen bekannt.

OnePlus 5: Audio

OnePlus springt nicht auf den Stereo-Zug auf und versorgt Euch im OnePlus 5 nur mit Mono-Sound aus einem einzigen Lautsprecher am Boden des Gerätes. Die Telefonqualität wird durch Geräuschunterdrückung erhöht, sodass Ihr in lauten Umgebungen Euer Gegenüber gut verstehen könnt.

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Die Sprachqualität ist dank Geräuschunterdrückung gut. / © AndroidPIT

Es gibt noch einen Klinkenanschluss, der dank Equalizer und Dirac HD Sound optimierten Sound bietet. Für Bluetooth-Headsets wird aptX HD unterstützt.

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Euer altes Headset lässt sich weiterverwenden; auch ohne Adapter. / © AndroidPIT

OnePlus 5: Kamera

Zweiter Entwicklungsschwerpunkt des OnePlus 5 waren die Kameras. Das neue Modell verfügt über eine doppelte Hauptkamera. Eine löst mit 20, die zweite mit 16 Megapixeln auf. Dies ermöglicht echten 2x-Zoom sowie interessante Schärfentiefe-Effekte im Fokus-Modus.

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Der manuelle Modus macht mich auch nicht schärfer. / © AndroidPIT

Technisch handelt es sich hinten um einen Sony IMX 398 mit 16 Megapixeln, 1,12 µm großen Pixeln, einer f/1.7-Blende und elektronischer Bildstabilisierung und um einen Sony IMX 350 mit 20 Megapixeln à 1,0 µm und f/2.6-Blende. Daneben haben wir einen zweifarbigen LED-Blitz, aber keinen Laser-Fokus. Fokussiert wird nur über Phasenerkennung oder manuell.

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Der Pro-Mode erlaubt die Ausgabe im DNG-RAW-Format. / © AndroidPIT

Bilder werden optional als RAW im DNG-Format ausgegeben. Der Speichervorgang verlängert sich dadurch aber spürbar. Videos könnt Ihr in 4k 30 fps, 1080p 60 oder 30 fps sowie in 720p 30fps aufzeichnen lassen. Es gibt Slow-Motion in 720p mit 120 fps und auch Timelapse ist in HD oder Full-HD möglich. Die elektronische Stabilisierung funktioniert im Test leider nur bis 1080p 30 fps; da konnte schon das Google Pixel mehr.

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Doppelte Optik für verlustfreien Zoom oder Fokus-Effekte. / © AndroidPIT

Selfies übernimmt der Sony IMX 371 mit 16 Megapixeln à 1,0 µm sowie einer f/2,0er Blende. Auch hier gibt es die elektronische Stabilisierung von Qualcomm und Videos in 1080p und 30 fps. Es gibt auch einen Timelapse-Modus, für den mir keine Anwendung einfällt. Die Videos werden in h.264 codiert; für Audio verwendet OnePlus AAC mit 96 kBit/s. Alles landet im MP4-Container.

Die Kamera-App des OnePlus 5 präsentiert sich ab Werk simpel und ist einfach zu verstehen. Beim Start, der optional über doppeltes Antippen des Power-Buttons erfolgt, landet Ihr im Automatik-Modus. Tippt Ihr jetzt den Auslöser oder eine Hälfte der Lautstärkewippe, wird ein Bild geschossen. Das geht pfeilschnell und gelingt fast immer auf Anhieb.

Im einfachen Foto-Modus könnt Ihr auf den 1x-Button tippen, um die Zoomstufe auf 2x zu schalten. Dabei schaltet Ihr von der einen auf die andere Linse um; der Schritt ist verlustfrei.

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OnePlus muss beim Bokeh noch nachbessern. / © AndroidPIT

Der in vielen Handys inzwischen normale Bokeh-Filter kommt im sogenannten Porträt-Modus zum Einsatz. Das OnePlus 5 geht damit in Konkurrenz zu Geräten wie Huawei P10/Plus oder eben dem iPhone 7 Plus. Leider ist der Modus nicht besser als die anderen und verhaspelt sich an Kanten von Objekten mit ähnlichen Farben, wie man im oberen Beispiel erkennt. Und auch der durch die Brille schimmernde Hintergrund hätte unscharf sein müssen, wenn man es genau nimmt.

Einen abschließenden Test und Vergleich mit Konkurrenten wollen wir aufschieben bis OnePlus den ersten großen Software-Patch liefert. Oft werden Filter nachjustiert und das Postprocessing der Bilder noch einmal überarbeitet. Außerdem wollen wir sichergehen, dass alle Smartphones die Bilder unter den gleichen Bedingungen machen.

Bis wir einen ausführlichen Test der Kamera liefern, könnt Ihr das Video von The Verge ansehen. Dort erklären OnePlus-CEO Carl Pei und Image Director Simon Liu ab 4:30 die Entstehung der OnePlus-5-Kamera.

OnePlus 5: Akku

Wie schon bei der Performance erwähnt, will ich mich auch beim Akku lieber mit einem abschließenden Urteil zurückhalten. Einige Wakelocks im Hintergrund sorgten für erhöhten Verbrauch im Standby. An einem anderen Tag des Tests schaltete sich das Display willkürlich in der Tasche ein und brannte mir den Akku herunter. Hier scheint es Wechselwirkungen und Bugs in der Software zu geben, die im Laufe der Zeit gepatcht werden müssen.

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Die Kurve geht noch zu schnell nach unten. / © AndroidPIT

Was ich schon final sagen kann, ist, dass Dash Charge eine Wucht ist. Leider ist die Schnellladetechnologie so proprietär, wie eine Technologie sein kann. Sowohl den übergroßen Dash Charger als auch das dicke rote Kabel könnt Ihr nicht durch Produkte anderer Hersteller austauschen, wenn Ihr maximal schnell aufladen wollt.

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Der Dash Charger ist pfeilschnell, aber unersetzlich. / © AndroidPIT

In einem Test, den wir separat gemacht haben, zeigt sich dass Dash die am schnellsten steigende Ladekurve aller Ladetechnologien hat. Eine halbe Stunde Nachtanken reichen aus, um das OnePlus 5 zu 60 Prozent aufzuladen. Erst in den letzten 20 Prozent wird deutlich langsamer geladen; aber bis dahin pumpt keine andere Technologie Handy-Akkus so schnell auf.

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Dash Charge: Die Schnellladetechnik von OnePlus ist die beste. / © AndroidPIT

OnePlus 5: Technische Daten

Abmessungen: 154,2 x 74,1 x 7,25 mm
Gewicht: 153 g
Akkukapazität: 3300 mAh
Display-Größe: 5,5 Zoll
Kamera vorne: 16 Megapixel
Kamera hinten: 16 Megapixel
Blitz: Dual-LED
Android-Version: 7.1.1 - Nougat
Benutzeroberfläche: Oxygen OS
RAM: 6 GB
8 GB
Interner Speicher: 64 GB
128 GB
Wechselspeicher: Nicht vorhanden
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 835
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,45 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Vorläufiges Urteil

Das OnePlus 5 hat das Potenzial, eine Legende zu werden. Es sieht klasse aus, ist pfeilschnell, macht gute Bilder und könnte mit seinen Komponenten eine gute Akkulaufzeit haben. Leider läuft das Testgerät noch unrund, was mit erhöhtem Akkuverbrauch und Verbindungsproblemen zutage tritt. Hintergrunddienste lässt das System teils so lange werkeln, bis der Akku mitten am Tage aufgebraucht ist. Hier erwarten wir noch Patches, die den Alltags-Eindruck verbessern. Wenn die Entwickler die richtigen Lecks stopfen, wird aus dem OnePlus 5 vielleicht das Smartphone des Jahres.

Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 1 Woche

    "Der gewaltige Arbeitsspeicher sorgt dafür, dass einmal gestartete Apps nahezu dauerhaft im RAM verweilen können. Das bedeutet, dass sie beim erneuten Aufrufen nicht erneut geladen werden müssen. In der Theorie sollte dies den Stromverbrauch senken, da nur noch ganz selten Apps ein zweites Mal aus dem Flashspeicher geladen werden müssen."
    Natürlich kann man das nicht feststellen, weil bei Android genau das GEGENTEIL der Fall ist. Die Apps, die nun die ganze Zeit im RAM bleiben, saugen den Akku leer und dort her resultiert auch der hohe Standbyverbrauch.
    8GB sind aktuell schlicht zu viel. Samsung, LG, HTC und Co. setzen nicht grundlos hauptsächlich auf 4GB.

    Das OP5 ist mMn ein Reinfall.
    Erhöhter Preis für eine billige iPhone 7 Plus-Nachmache (Sorry aber genau das ist der Fall). Und nicht nur beim Design, sondern auch sinnloseste Dual-Kamera-Konzept wurde von Apple übernommen. Und dank nicht vorhandenem OIS sogar schlechter, als das Vorbild.
    Das der Fokus auf Kamera liegen soll, sehe ich ehrlich gesagt nicht. Die scheint genauso Durchschnitt zu sein, wie vorher auch.
    Das dann die einzige verfügbare Stabilisierung nur bei 1080p und 30fps funktioniert, setzt dem nur die Krone auf. Was ist daran bitte "Fokus auf Kamera"? Schon das iPhone 6S, aus 2015, konnte UHD Und die Stabilisierung. Und selbst das Note5, ebenfalls auf 2015, kriegt die Softwareeseitige Stabilisierung bei 1080p30 hin.

    Der Akku wurde zugunsten eines nicht spürbar dünneren Gehäuses ebenfalls kleiner. Tolle Leistung.

  • woerli vor 1 Woche

    Für mich sind diese OPs die mit Abstand most overrated Smartphones ever. Ein richtiges "Amnesie-Smartphone", denn bei jeder neuen Version überschlagen sich die Newsmeldungen quer durchs Netz und vergessen jedes Mal aufs Neue den ganzen Ärger, den die Nutzer mit den Geräten haben, dem fehlenden Support, Firmware-Hin-und-Her, den falschen Update-Versprechungen usw. immer wieder aufs Neue.
    Da sind doch die ganzen anderen "Premium-Chinaphones" (nichts anderes ist das doch) mittlerweile deutlich solider und vor Allem seriöser aufgestellt (Support, Marketing, etc.) - ein Smartphone besteht ja nicht nur aus dem Gerät selbst.

80 Kommentare

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  • kann ich bitte eine Antwort bekommen zum Thema LTE Leistung...
    scheint ja mittlerweile sehr wichtiges Thema zu sein...

    50 mbits Download
    ist das nun viel oder wenig.?
    iPhone HTC Samsung und co werden ja auch sehr hoch gepriesen wegen LTE... Deutschland Usw...welchen Anbieter...?

    PS :
    vor einer Woche gab es im TV eine in den Nachrichten das die LTE in Deutschland sehr schlecht sein sollen
    unter 50mbits

    in Singapur ect. über 50mbits
    das nur Deutschland noch nicht gut genug ausgebaut ist mit LTE Antennen.

  • Ich lese am Tag und bei Sonnenschein, nicht nachts.
    Da wird alles mögliche erzählt, die klare Aussage gut oder sehr gut Sonnenlicht tauglich wo bleibt die?
    Für soviel Geld erwarte ich ein sehr gut Sonnenlicht tauglich.
    Des weiteren haben andere Tester berichtet, das GPS ist sehr problemvoll. Auch hier gilt, entweder hat so etwas super GPS und Super WLAN Reichweite oder ab in die Tonne.
    Es sieht gut aus ? Was habe ich davon, es kommt in die Schutzhülle.
    Offensichtlich mal wieder ein Werbe finanzierter Bericht.

    • Das ist das Problem vieler Artikel, es wird selten auf das wesentlich eingegangen, es geht nur um aussehen, Schnelligkeit, Speicher und wie lange hält der Akku, aber wo bleibt der Rest? Wie gut ist GPS, WLAN, 3G, 4G, das alles ist wichtiger als aussehen. Viele Probleme werden erst nicht genannt wie z.b das schnellladen denn Akku schädigen kann.

  • Eine kleine Frage zu diesen von allen großen Smartphone Firmen bedienenden high end super duper Flaggschiff Wahnsinn.

    Ich habe ein S6 edge. Mit dem ich sehr zufrieden bin.

    Was sollte jemanden wie mich bewegen ein neues high end Smartphone zu kaufen? Meine die Frage ernst. Habe mal etwas nachgedacht welchen Vorteil mir ein neues high end Smartphone.

    Alle meine apps, videos und sonstiges öffnet Blitz schnell. Mein Smartphone nimmt sich keine bedenkzeiten. Die Fotos die das S6 macht sind auch wirklich sehr gut. Da ich keine Bilder auf riesigen Leinwänden ausdrucken lasse kann ich mir nicht vorstellen für jemanden der zwischendurch mal ein paar Fotos macht sich deswegen ein neues Smartphone zu kaufen.

    Also was macht den ein neues high end Smartphone den so xtrem anders das es sich wirklich lohnt zu wechseln?

    Mir fällt da leider nichts zu ein. Außer vllt das, dass display etwas größer ist und es besser auflöst beim betrachten.
    Kann mir aber nicht vorstellen das es so einen riesigen Unterschied gibt den man auf Dauer merkt.

    • Ich gebe die da voll recht, ich nutze mein Note 4 auch noch und sehr zufrieden damit sowie mit dem S5. Ich war vom nein Note 4 auch so, jedes Jahr ein neues, gut da war es noch angebracht weil man den Unterschied schon bemerkt hat. Aber seit 2014 ist es nicht mehr so, man merkt im Alltag kaum noch Unterschiede im der Schnelligkeit. Aus Gewohnheit hatte ich schon mal S6, S7 und HTC sowie Sony ausprobiert und konnte kaum ein unterschied gegenüber meines Note 4 merken, daher habe ich mir auch noch kein neues gekauft, erst recht nicht da es für das Note 4 kein Ersatz gibt, bis jetzt.

      • Aber was ist dann mit einer neuen Android-Version? Die Handys sind gut, ich sage nicht Note 4, S5, S6, S7 sind eigentlich Flaggschiffe, aber momentan gibt es noch bessere Handys. Die Kameras hat sich sehr gut entwickelt. Die neuen Prozessoren sind viel stärker. Ich habe gelesen, dass Snapdragon 835 ist so stark, dass man schon Windows installieren könnte. Ich weiß nicht, ob es geklappt, aber Intel mit seinen Rechtsanwälte Angriff Qualcomm.

      • update bekommt mein Note 4 und S5 noch, der Prossesor reicht voll aus da braucht man kein noch schnelleren, Kamera reicht auch voll aus, für bessere Bild nimmt man eine richtige Kamera. Das Note 4 hat alles was neue Handys nicht mehr haben, undzwar das wichtigste und die Schwachstelle eines jeden Handys, der Akku, der ist wechselbar weil halt der Akku eine Schwachstelle ist und der leicht zugänglich sein muss.

      • Wechselber Akku ist sehr praktisch. Das stimmt, Note 4 ist noch sehr gut. Das schlimmste ist, dass wir nicht so was in Zukunft sehen können.

  • Ja ich finde auch das OP so langsam den Preisrahmen verlässt. Das OP technisch wieder in die Vollen geht, ist ja keine Überraschung sondern eher der gute Ton.

  • C B vor 1 Woche Link zum Kommentar

    @eric: Die gephotoshopten Bilder auf der One+-Website (Dual Camera) stehen nicht horizontal mittig (wie peinlich bei dem ganzen Marketing-Trara), lassen so nur vermuten, wie breit die seitlichen Ränder sind. Kannst Du nicht mal ein frontales Bild mit angeschaltetem Bildschirm veröffentlichen?

  • Wirklich gut ausgestattetes Teil bei dem mich der Preis nicht schreckt. Ich seh das bissl entspannter vielleicht auch deswegen da ich schon zu einer Zeit Handys gekauft habe in der die Verkaufspreise drastisch über den Heutigen lagen. Obwohl ich zum ersten Mal wirklich ein 1+ erstehen wollte lasse ich es bleiben, es gibt doch einiges das mich derzeit stört. Die Ränder oben und unten hätten doch ein klein wenig dezenter ausfallen dürfen, nur EIS, keine IP Zertifizierung, kein Wireless Charging

  • Und nicht zu vergessen , das einzige wirkliche High End Smartphone mit Dual Sim!!!!
    Für mich , um Privates und Geschäftliches zu vereinen , eines der Top Argumente....

    Kein Wunder das es nicht über einen Provider vertrieben wird!

    • Dann hast du das Mate 9 vergessen. Hat auch Dualsim.

    • Mate 9 besitzt DualSim, DualCam, starken Prozessor, genug RAM, großes Display, gute Empfangswerte und hat eine super einstellbare Software. Akkulaufzeit locker 2 Tage. Wenn ich es Abends aufn Nachttisch lege habe ich im Schnitt noch 50-55% Ladung.

      • Mate 9 locker 2 Tage Akkulaufzeit? Nie im Leben bei intensiver Nutzung. Ich habe seit November 2016 das Mate 9, und muss jeden Tag 2 mal zwischenladen um überhaupt über den Tag zu kommen. Bei wenig Nutzung schafft man mit jedem Smartphone 2 Tage Laufzeit.

  • C B vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Ok, was steht auf der Habenseite:
    Top-Hardware, gute (hoffentlich baldigst) Software, gute (und hoffentlich konstante) Updatepflege, gute Kamera, ja, das war’s dann aber schon. Die fehlenden Dinge wie aktuell mögliches und vernünftiges OIS, die breiten Ränder, das Kippeln wegen des Kamera-Hügels usw. werden überall erwähnt. Dafür 500.– Euro?
    Da man davon ausgehen muss, dass der Preis anders als beim Huawei P10 oder gar beim LG G6 nicht so schnell und eher moderat sinken wird, ist es mir persönlich zu teuer. Dann warte ich eher aufs Essential oder aufs G7.

  • Moritz
    • Blogger
    vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Ziemliche iPhone-Kopie...

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