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Nvidia Shield Tablet im Test: Gaming-Flunder und Leistungs-Wunder

Spieler aufgemerkt: Nvidia hat nach dem mäßig erfolgreichen Gaming-Handheld Shield die Marke nicht untergehen lassen und mit dem Shield Tablet im Sommer eine vielversprechende Fortsetzung des Pilotprojektes auf den Markt gebracht. In unserem Test konnte die Gaming-Flunder auf ganzer Linie überzeugen. Wir zeigen Euch, warum. Update: Ab sofort stehen zwei neue Bundles bereit, die einige nette Extras anbieten. 

Bewertung

Pro

  • Leistung
  • Sound
  • Stylus
  • Frühe, häufige System-Updates

Contra

  • Gewicht
  • Nur mit teurem Zubehör wirklich spielbar

NVIDIA SHIELD Tablet: Preis und Verfügbarkeit

Update: Nvidia hat zwei neue Bundles für das Shield Tablet vorgestellt, die ab sofort erhältlich sind.

Bundle 1: Das Nvidia Shield Tablet LTE 32 GB erhält zusätzlich einen Shield Controller im Wert von 59,99  Euro und ein Shield Cover im Wert von 29,99 Euro als kostenlose Beigabe dazu. Wie schon bei den bisherigen Bundles gibt es noch das Green-Box-Spielepaket bestehend aus Half Life 2, Portal und Half Life 2: Episode One.

Das erste Bundle kostet insgesamt 379.00 Euro, die unverbindliche Preisempfehlung für alle Einzelkomponenten ist:

  • Das Shield Tablet LTE mit 32 Gigabyte kostet 379,99 Euro
  • Der Shield Controller kostet 59,99 Euro
  • Das Shield Cover  kostet 29,99 Euro
  • Das Green-Box-Bundle kostet über 20 Euro

Bundle 2: Alle Käufer eines Nvidia Shield Tablet WiFi 16GB erhalten einen kostenlosen Shield Controller im Wert von 59,99 Euro sowie das Green-Box-Spielepaket.

Das zweite Bundle kostet insgesamt 299,99 Euro, die unverbindliche Preisempfehlung für alle Einzelkomponenten ist:

  • Das Shield Tablet WiFi mit 16 GB kostet 299,99 Euro
  • Der Shield Controller kostet 59,99 Euro
  • Das Green-Box-Bundle kostet über 20 Euro.

Die Stückzahlen sind limitiert, daher gilt das Angebot nur für kurze Zeit und nur solange der Vorrat reicht. Teilnehmende Fachhandelspartner findet ihr hier.

NVIDIA SHIELD Tablet: Design und Verarbeitung

Nvidia hat beim Shield Tablet an keiner Ecke und Kante gespart. Das Kunststoffgehäuse liegt klasse in der Hand und die Rückseite fühlt sich so sanft-matt an wie beim Nexus 5; der eingelassene Schriftzug hat sogar die gleiche Machart wie bei letzterem. Das glänzende Finish an der äußeren Kante der Front verleiht dem Rahmen eine edle Optik. Das 16:10-Dispaly ist umrahmt von rund fünf Millimetern schwarzem Nichts. Hardware-Buttons (Power und Lautstärke) befinden sich auf der linken Seite oben, wenn man das Tablet im Querformat hält.

Der Zocker-Winzling bringt stolze 390 Gramm auf die Waage, was sicherlich den Kühlkörpern im Innern geschuldet ist, die das Tablet auch bei ausgedehnten Spielsitzungen unter kritische Werte kühlen – was in unserem Test wunderbar funktioniert hat.

NVIDIA SHIELD Tablet: Display

nvidia shield tablet android case stand close up
Kontrastreich, farbtreu, Schminkspiegel: Das Shield-Display strahlt mühselig, aber erfolgreich gegen die Umgebungshelligkeit an. / © ANDROIDPIT

Das 1.920 x 1.200 Punkte auflösende Acht-Zoll-Display sollte mit 283 ppi dicht genug sein, damit die meisten Menschen keine Pixel mehr erkennen. Auch in den höchsten Helligkeitswerten werden schwarze Bereiche dunkel dargestellt, sodass man von einem guten Kontrast sprechen kann. Die Farben werden weder übersättigt noch anderweitig verfälscht, sodass man theoretisch Bilder am Shield-Tablet bearbeiten könnte (was man auch tun soll, siehe unten). Gamer wird auch freuen, dass die Reaktionszeit des Displays ausreicht, um in Shootern wie Half-Life 2 sicher zu zielen. Tearing, also ein Zerreißen des Bildes bei schnellen Bewegungen entlang einer einzelnen Achse, trat im Test niemals auf.

NVIDIA SHIELD Tablet: Besonderheiten

Nvidia hat das Shield-Tablet als Nachfolger für das Gaming-Handheld Shield auf den Markt gebracht. In Kombination mit Tablet-Cover und dem Wireless-Controller verwandelt sich das Tablet in die Spielkonsole, die das Ur-Shield nicht sein konnte. Dank der großen Stereo-Lautsprecher kommt in einem Abstand von einem halben Meter ein richtiges Surround-Sound-Gefühl auf, sodass man bei Gaming-Sitzungen schnell das Bewusstsein vergisst, dass man bloß vor einem Tablet sitzt (dazu aber später mehr). Noch leichter vergisst sich dies, wenn man an den HDMI-1.4a-Anschluss einen Fernseher oder gar einen Beamer anschließt und sich mit dem Bluetooth-Controller auf sein Sofa wirft. Apropos Controller...

nvidia shield tablet android controller
Der Bluetooth-Controller ist teuer, hat aber einen Headset-Anschluss, ein Touchpad und Neigungssensoren. / © ANDROIDPIT

Der Controller, den man für zusätzliche 60 Euro kaufen sollte, ist Voraussetzung für manche Spiele. Während die zwei Analog-Sticks, vier Schultertasten (davon zwei als Analog-Wippen) und die restlichen Buttons versierten Konsolen-Freunden bekannt sind, kommen mit dem Headset-Anschluss, der Lautstärke-Wippe und dem Touchpad sowie der Android-Steuerung wichtige Bestandteile hinzu, die das gesamte Tablet-Betriebssystem sehr gut aus der Ferne steuerbar machen. Doch ist es nicht das exklusive Eingabegerät für das Shield Tablet, was sich in PC-optimierten Strategiespielen als sinnvoll erweist (siehe unten).

Besitzt Ihr nämlich in Eurem PC eine Grafikkarte neuer als GTX 650 oder GTX 600M (mit Kepler-GPU), könnt Ihr das Gamestream-Feature nutzen, das dort gerenderte Spiele über das WLAN-Netz durch das Shield Tablet Bild für Bild auf Euren Fernseher überträgt. In Nordkalifornien geht Nvidia noch einen Schritt weiter und erlaubt es Shield-Besitzern, sich in der Nvidia-Cloud einzuklinken und ohne eigenen Rechner Titel wie Call of Duty: Ghosts, Titanfall oder Assassin’s Creed: Black Flag ohne grafische Kompromisse zu spielen. Für League of Legends oder DotA 2 lassen sich via Bluetooth Maus und Tastatur anschließen.

Da dieses Streaming-System aber stark von der Leistung des WLAN-Routers und der Grafikkarte abhängt und man davon nicht auf die Performance des Shield Tablet schließen kann, haben wir Gamestream nicht ausführlicher behandelt.

nvidia shield tablet android directstylus
Der Stylus kann zum Bedienen des Touchpanels verwendet werden. Vorinstallierte Apps erlauben künstlerische Zeichnungen oder handschriftliche Notizen. / © ANDROIDPIT

Neben den Spielen soll der Zeichenstift (Nvidia DirectStylus 2) des Shield Tablets nicht unbeachtet bleiben. Zieht man ihn aus seinem Tunnel, fragt das Tablet Euch gleich, ob Ihr damit Notizen oder Zeichnungen anfertigen wollt, was entsprechende, vorinstallierte Apps (JusWrite, bzw. Dabbler) startet.

NVIDIA SHIELD Tablet: Software

nvidia shield tablet android shield hub shop
Im Shield Hub kauft Ihr neue Spiele oder schaut Euch YouTube-Channels anderer Gamer an. / © ANDROIDPIT

Nvidia hat das Shield Tablet mit Stock-Android versehen und vorsichtig angefasst. Vollbildmodus, ein Tool zum einfacheren Synchronisieren neuer Shield-Gamepads sowie eine vereinfachte Software für den Anschluss eines Fernsehers wurden vorbereitet. Letztere erlaubt einen Konsolen-Modus, bei dem der Bildschirm des Tablets ausgeschaltet wird, das Shield neustartet, das Bildsignal auf 1.920 x 1.080 umgestellt wird und automatisch das auf Gamepad-Bedienung optimierte Shield Hub geöffnet wird. Da sich die meisten Nvidia-Features auf App-Ebene bewegen, steht dem bereits versprochenen, frühzeitigen Update auf Android 5.0 Lollipop nichts im Wege. Der Hersteller scheint sehr erpicht darauf zu sein, auf die Features und Grafikschnittstellen Zugriff zu erhalten.

NVIDIA SHIELD Tablet: Performance

Half-Life 2 und Trine 2 sehen genauso gut aus wie damals, als die Titel jeweils auf dem PC erschienen sind. Freilich sind die Schatten nicht so hoch aufgelöst, Kantenglättung gibt es nicht und rund zehn Meter vor Gordon Freeman sah ich deutlich sichtbare Banding-Kanten an Böden und Wänden, hinter denen niedrig aufgelöste Texturen vor mir hergeschoben werden. Das ist allerdings Jammern auf dem allerhöchsten Niveau, denn das Spiel sieht wirklich gut aus und läuft auch dann ruckelfrei, wenn drei Kamera-Drohnen mir auf die Pelle rücken, während ich zwei Vermummte mit gezielten Schüssen auf Treibstofffässer durch die Lüfte katapultiere. Die Ladezeiten sind ebenfalls sehr erträglich. In rund einer Minute komme ich vom Android-Homescreen in meinen Spielstand. 

nvidia shield tablet android controller half life 2
Auch in hitzigen Gefechten gerät der Spielfluss nicht ins Stocken. / © ANDROIDPIT

Trine 2 ist eine Gratis-Beigabe für Käufer des Shield Tablets. Der Fantasy-Epos in seiner kindgerechten Aufmachung glänzt auf technischer Seite mit sehr Shader-intensiver 2½D-Grafik und geizt nicht mit Effekten, die mir fast eine Träne ins Auge treiben. Weichzeichner, mehrfache Lichtbrechung und glatte Schattenverläufe wo man hinschaut. Zusätzlich hat Nvidia hier seine einst von Ageia abgekaufte und seither exklusiv patentierte PhysX-Technologie untergebracht. Die damit umgesetzte Echtzeit-Berechnung der Urwald-Flora, die sich physikalisch korrekt unter den Füßen unserer Helden beugt, scheint die 192 Rechenkerne der Kepler-GPU nur sanft zu kitzeln.

nvidia shield half life 2
Kantenglättung und Umgebungsverschattung fehlen, dafür überzeugt die Auflösung naher Texturen in Half-Life 2. / © ANDROIDPIT

So viel zu den Titeln, die auf Nvidias Gaming-Tablet optimiert wurden. Doch wie sieht es aus, wenn ich im Play Store ein Spiel von einem anderen Hersteller herunterlade? Warner Bros. hat mit “Edge of Tomorrow” ein Spiel zum Film veröffentlicht. Ohne groß auf die Story einzugehen, komme ich gleich zum Technischen. Die von nicht angepassten Treibern zu erwartenden Grafikfehler wie Texturenflackern oder fehlerhafte Licht-Verläufe entfallen: die Kepler-GPU macht einen glänzenden Job, auch außerhalb ihrer Komfortzone. Das sollte sich auch mit Activisions Skylanders: Trap Team bestätigen.

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Der Gamepad Mapper macht nicht-optimierte Spiele fit für den Controller. / © ANDROIDPIT

Sogar an das Gamepad hat man bei den nicht-optimierten Spielen gedacht. Drückt man etwas länger auf die Pause-Taste, öffnet sich der Gamepad-Mapper, der bestimmten Bildschirm-Bereichen eine Einflusszone für die beiden Analog-Sticks zuweist. Gibt es auch bestimmte Action-Tasten lassen diese sich ebenfalls auf den Bildschirm legen. Wem das zu viel Gefriemel ist, kann auf das Wolken-Symbol tippen und sich ein mit fünf Sternen bewertetes Profil eines anderen Spielers herunterladen und verwenden. Im Fall von Edge of Tomorrow hat das erstaunlich gut geklappt, war aber anfangs leicht verschoben, weil ich vergessen hatte, den Vollbild-Modus in Nvidias angepasstem Android einzuschalten.

nvidia shield tablet android camera ports close up
Fünf-MP-Kamera, Headset-Anschluss, Mini-HDMI und Mikro-USB an einer einzigen Seite. Auf beiden Seiten hat Nvidia Lufteinlässe integriert, sodass auch ausgedehnte Spiele-Sitzungen dem Spaß kein thermisches K.O. verpassen. / © ANDROIDPIT

Der Sound des Shield Tablets ist - in Anbetracht des Bauformates - hervorragend. Sitzt man im richtigen Abstand, kommt einem der Klang gar räumlich vor, da die integrierten Lautsprecher dank ihrer Ausrichtung einen sehr breites Stereo-Feld erzeugen. Der doppelte Bassreflexkanal macht auch die Tiefen hörbar, die eigentlich aufgrund der geringen Größe der Membranen nicht physisch umsetzbar wären. Somit erhält man bei Videos und Spielen einen für Tablets untypisch satten Klang.

NVIDIA SHIELD Tablet: Kamera

Nvidia hat dem Shield Tablet sowohl vorne als auch hinten eine Fünf-Megapixel-Kamera spendiert, von denen nur die hintere Autofokus unterstützt. Bei eingeschaltetem HDR holt sie auch aus grauen Tagen noch schöne Farben hervor. Die erhöhte Belichtungszeit setzt allerdings so viel Stillhalten voraus, dass der Schnappschuss aus der Hand unweigerlich unscharf wird.

NVIDIA SHIELD Tablet: Akku

Die Akkulaufzeit des Shield Tablets war mehr als vernünftig. Der mit 19,75 Wh angegebene Akku steht ausgiebiges Video-Playback von rund sieben Stunden durch. In Spielen hält der Akku zwischen vier und sechs Stunden durch. Die Dauer hängt zum einen von der Bildschirmhelligkeit ab, zum anderen davon, wie Ihr die Shield Power Control eingestellt habt. Denn mit Ihr lassen sich Anwendungen spezifisch optimieren und allgemeingültige Profile anlegen und aktivieren. Diese steuern den K1-Prozessor und können seine Leistung und damit seinen Stromverbrauch limitieren.

NVIDIA SHIELD Tablet: Technische Daten

Abmessungen: 221 x 126 x 9,2 mm
Gewicht: 390 g
Akkukapazität: 5200 mAh
Display-Größe: 8 Zoll
Display-Technologie: LCD
Bildschirm: 1920 x 1200 Pixel (212 ppi)
Kamera vorne: 5 Megapixel
Kamera hinten: 5 Megapixel
Blitz: Nicht vorhanden
Android-Version: 4.4.4 - KitKat
Benutzeroberfläche: Stock Android
RAM: 2 GB
Interner Speicher: 16 GB
32 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: Nvidia Tegra K1
Anzahl Kerne: 4
Max. Taktung: 2,2 GHz
Konnektivität: Bluetooth 4.0
HSPA, LTE, Bluetooth 4.0

Abschließendes Urteil

Nvidia ist mit dem Shield Tablet ein großartiger Wurf gelungen. Der Hersteller nennt es selbst “Das ultimative Gaming-Tablet”, und wenn man sich auf dem Markt umsieht, dann liefert niemand sonst ein so komplettes Paket. Letzteres relativiert sich leider damit, dass man bei Nvidia den Controller für knapp 60 Euro, das Cover für knapp 30 Euro und ein HDMI-Adapterkabel extra kaufen muss, damit die Party losgeht. Dann werden aus 300 Euro für das Grundsystem schnell über 400. Die Entscheidung, die 32-GB-Variante nur mit LTE zu verkaufen und dafür zwangsläufig 80 Euro mehr zu verlangen, ist auch nicht optimal. Wer nur WLAN und 32 GB mit dieser Gaming-Leistung möchte, sollte vielleicht gleich zum Nexus 9 greifen. Das kostet 479 Euro, liefert aber auf neun Zoll etwas mehr Tablet fürs Geld.

Wenn Ihr eine der oben genannten Grafikkarten besitzt, Streaming für Euch ein Thema ist und Ihr unterwegs mit dem Gamepad spielen wollt, dann müsst Ihr das Shield Tablet kaufen. Für manche von Euch kann es sogar den Kauf einer anderen Spielekonsole überflüssig machen.

Wenn Ihr einfach nur ein schnelles Tablet wollt, dann ist das Shield Tablet noch immer schneller und hochwertiger als die Konkurrenz zum gleichen Preis. Von daher kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen für all jene, die ein gutes, günstiges Tablet mit 8 Zoll suchen.

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15 Kommentare

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  • Es wäre eventuell für eine Androidseite eine (echte) Meldung wert, wenn ein Hersteller eines Androidgerätes eine Rückrufaktion startet.
    http://nvidianews.nvidia.com/news/notice-for-nvidia-tablet-customers

  • Ich hab mir auch überlegt, ein Shield Tablet zu kaufen, hab mich aber für's Mi Pad entschieden.

  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ja auch schon so super. Aber mit dem Angebot? Wird wahrscheinlich gekauft

  • Klasse Tablet. Vanilla Android , Tegra K1 , Sound , und Original Zubehör ist klasse.
    Ich hab mich dann für das nexus9 entschieden, weil ich selten Spiele.
    Am liebsten hätte ich aber ein neues Asus nexus7 wieder gesehen. Aber gut, das verbesserte n9 ist auch Klasse.

  • Ich hab es mir als Upgrade zu meinen Nexus 7 2012 gekauft und es hat alle Erwartungen, bis auf eine, komplett erfühlt. Der Game-Stream mit meinen PC (GTX 780) klappt nicht. Das Problem ist bekannt wird aber von Nvidia geflissentlich ignoriert und mit Phrasen abgetan. Dabei gibt es Foren voll mit Leuten die das Problem haben.
    Leider hat sich auch noch ein par Bequemlichkeits Probleme ergeben. Schlicht gesagt ... es gibt kein Zubehör. Keine Dockingstation, kein Autohalter, Ladegeräte zum zukaufen hab ich auch nicht gesehen. Das macht das alltägliche hantieren etwas mühseliger als ich es von meinen Nexus 7 gewohnt bin.

  • Ich habe das Tablet nun seit ca. 2 Monaten und bin überwiegend begeistert. Der kapazitive Stift arbeitet erstaunlich präzise und man kann den Touchscreen sogar mit dem Fingernagel bedienen - Das geht nicht bei vielen Geräten, Fingerabdrücke lassen sich somit weitesgehendst vermeiden. Das Tablet ist tatsächlich relativ schwer. Es mit einer Hand zu halten ist anstrengend, möglich ist es aber: Das extra erhältliche Shield Cover kann man so falten, daß es praktisch einen Haltegriff darstellt, mit dem man das Tablet senkrecht zum Surfen ganz gut festhalten kann. Was mir fehlt, sind noch mehr für NVidia optimierte Spiele. Die Auswahl ist bis jetzt sehr übersichtlich und die Community wartet auf das angekündigte "War Thunder" zu dem es plötzlich keinen Erscheinungstermin mehr gab. Weiterhin ist der Akku des Geräts relativ schnell leer. Auch mit Optimierungen wie z.B. Batteriesparmodus kommt man bei normaler Benutzung vielleicht 1 Tag hin. Da verbrät der Tegra K1 wohl etwas zu viel Energie. Vielleicht lässt sich das in Zukunft durch Firmwareupdates noch weiter verbessern. Ansonsten habe ich echt viel Spaß mit dem Teil. Ein brillanter, großer Bildschirm, mächtiger Sound, extrem gute Grafik, mit der beste Controller auf dem Markt, gute Stylus-Lösung, HDMI-Anschluß, klasse Preis-Leistung-Verhältnis. Ich kann es empfehlen aber es gibt mit Sicherheit edler anmutende Geräte mit besserer Verarbeitung. Da lege ich persönlich aber nicht soviel Wert drauf.

  • Da Half-Life 2 mittlerweile ganze 10 Jahre auf dem Puckel hat, kann von "jammern auf höchsten Niveau" was die Performance betrifft, keine Rede sein!
    Für mich dann doch eher ein Armutszeugnis was Gaming betrifft.

  • Kann man nicht in den Entwickleroptionen ( wenn man diese Freischaltet über die Build Nummer wie beim Smartphone ) dann 4 x MSAA aktivieren? Dann sieht HL2 auch wieder besser aus.

    Wo gibts HL2 eigentlich? Im Play Store finde Ich das nicht -.-

    •   56

      Half-Life 2 (und Portal) findest Du nur im Play Store, wenn Du ein Shield-Produkt (Tablet oder Gaming-Handheld) hast, da die beiden Games nur mit diesen Geräten kompatibel sind.

  • wäre natürlich mega wenn das Shield Power Control dann auch auf dem Nexus 9 in Custom Roms funktionieren würde :D

  • Ich hatte für knapp 2 Wochen das Vergnügen und dann das Gerät wieder zurückgegeben. Ok, schnell ist das Tablet, das steht außer Frage. Aber es ist sehr schwer und scharfkantig, liegt somit eher bescheiden in der Hand. Für mich eher ein Blender, da Half Life 2, wie beschrieben, nur in Verbindung mit einem Controller spielbar ist. Was das ganze wieder ad absurdum führt. Da kann ich gleich wieder am PC bzw. Konsole spielen.
    Zumal, aktuell Bioshock für iOS umgesetzt wurde und dies durchaus, auch ohne Controller, spielbar ist. Warum also hat man Half Life 2 nicht auch so portiert.

    • Wie war denn der Stift? Eher wie die Samsung Note Stifte oder mit weicher Spitze?
      Insgesamt gibt es für iOS viel mehr Spiele und das iPad Air 2 bleibt wohl auch von Shield ungeschlagen.

      •   34

        Na ja, das Shield hat aber auch fast 30% weniger Pixel zu berechnen und kommt damit teilweise auf höhere Frameraten.
        gfxbench.com/result.jsp

      • Für iOS, gibt es meiner Meinung nach auch die hochwertigeren Spiele. Aber zurück zu deiner Frage. Der Sift ist o.k. Ist aber nicht drucksensitiv. Und wohl auch sehr stark davon abhängig wie NVIDIA die Unterstützung vorantreibt. Mir schien es alles noch sehr experimentell.

      • Die Spitze war mehr Radiergummi-artig. Und zum Zeichnen war der Stift präzise genug.

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Alles klar!