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6 Min Lesezeit 47 Kommentare

Nur Android oder iOS: Uns gehen die Alternativen aus

Mit Ubuntu Mobile ist der Tod einer weiteren Chance verkündet worden, das Duopol aus iOS und Android zu verhindern. Auch wenn die Marktanteile der beiden Mobile-Betriebssysteme sich zu fast 100 Prozent aufsummiert, braucht der Markt Alternativen mit einer Chance.

Laut Net Marketshare liegt der kombinierte Anteil der mobilen Betriebssysteme Android und iOS bei 96,33 Prozent. Windows Phone ist der einzige, der es sonst noch auf über ein Prozent schafft. Dass es Visionäre gab, die Firefox OS oder Ubuntu Phone jemals eine Chance eingeräumt hatten, ist mit Hochachtung zu belohnen. Werfen wir einen Blick zurück.

Ubuntu Mobile: dank BQ in europäischen Ladenregalen

Ubuntu Mobile wurde eingestampft. Dabei hatte der von Spanien aus vermarktete Geräte-Hersteller BQ eine Reihe Smartphones und Tablets im Portfolio, die durch umfangreiche Synchronisierungs-Features das Zusammenwachsen von Desktop und mobiler Hardware hätten fördern sollen. Doch genau zu dieser Konvergenz ist es nie gekommen.

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Hoffentlich hat BQ einen Plan B für seine Ubuntu-Geräte. / © AndroidPIT

Die Liste der Geräte mit Ubuntu Mobile war chronisch kurz. BQ und Meizu waren interessiert, aber das war es auch schon. Marktdurchdringung geht anders. Die Geräte boten aus Nutzersicht wenig Mehrwert gegenüber preiswerten Android-Geräten. Die Ausstattung war dieselbe; manche Geräte waren sogar in einer Android-Variante erhältlich. Und wenn der Kunde die Wahl hat, nimmt er natürlich das Gerät, auf das er seine Lieblings-Apps installieren kann.

Cyanogen OS: viele kleine Partner wie WileyFox, die jetzt aus der Wäsche gucken

Die Geschichte zu Cyanogen OS war eine der spannendsten der ganzen Android-Alternativen, die in den vergangenen Jahren diskutiert wurden. Dies lag nicht zuletzt am lauten Projekt-Chef Kirt McMaster, der Google mit seinem Parallel-Android "eine Kugel in den Kopf" jagen wollte. Durch bessere Modifizierbarkeit des Systems wollte Cyanogen Inc. mehr Hard- und Software-Entwickler für sich gewinnen als Google mit Android. Trotzdem sollte das System mit Android kompatibel bleiben, damit man Ubuntus App-Problem nicht hat. Da jedoch viele Verhandlungen nicht so verliefen wie erhofft und McMaster Deals wie den von Nintento ausgeschlagen haben soll, ging das Projekt pleite und die Software vor die Hunde.

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Gibt Wileyfox nach dem Tod von Software-Dienstleister Cyanogen Inc. auf? / © AndroidPIT

Das Nachsehen haben kleine Smartphone-Hersteller wie WileyFox, die nun mit ihren Geräten auf dem Trockenen sitzen und die nächste Version ihrer Software selbst weiterentwickeln müssen. Das für Q1 versprochene Nougat-Update ist noch immer nicht bei unseren Testgeräten eingetroffen und CEO und Gründer Nick Muir hat sich dort inzwischen aus dem Staub gemacht, was sicherlich kein gutes Licht auf das kleine Unternehmen wirft.

Firefox OS: preiswert, wackelig, im Ansatz gescheitert

Firefox wurde mit einer fantastischen Vision gestartet: Statt betriebssystem-spezifischer Apps soll alles wie eine Website entwickelt werden und auf HTML und den übrigen Web-Standards des W3C beruhen. Der Clou: Was einmal so entwickelt wurde, läuft in allen Browsern und auf allen anderen Betriebssystemen. Leider ging auch diese Rechnung überhaupt nicht auf und das Projekt wurde eingestellt.

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Firefox OS ließ sich einfach als App aus dem Play Store herunterladen. / © ANDROIDPIT

Die einzigen namhaften Smartphone-Hersteller, die sogar recht viele Ressourcen in das System gesteckt hatten, waren ZTE und Alcatel. Huawei hatte auch ein Firefox-OS-Smartphone und Panasonic auffallend viele TV-Apparate. Besonders die Smartphones siedelten sich jedoch im Low-End-Bereich an und boten insgesamt eine ungenügende Leistung, sodass die mehrheitlich schlechte Nutzererfahrung dem Betriebssystem dahinter keinen guten Ruf bescheren konnte.

Windows Phone: seit Jahren im Wachkoma

Microsoft hat viel Geld, mit dem es seinen Mobil-Ableger wahrschenlich seit Jahren bezuschussen muss. Die Marktdurchdringung des vom Konzept her gar nicht verkehrten Betriebssystems ist noch immer lächerlich. Jedoch ist die Verwischung der Grenze zwischen Mobile- und Desktop-OS eine einmalige Chance für den Noch-immer-Software-Giganten.

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Windows auf einem Tablet; nicht komplett verkehrt, aber komisch. / © AndroidPIT

Dabei wurde erst letztlich bekannt, dass es inzwischen mehr Android- als Windows-Geräte gibt, zumindest der Statcounter-Statistik nach zu urteilen. Noch gefährlicher wird Android für Microsoft, wenn es auch den Desktop erobert. Samsung macht es mit DeX vor und hat das System schon einmal vorsorglich im Galaxy S8 implementiert. Dass Android bald von Haus aus Desktop-tauglich wird, gilt inzwischen als gesichert. Multi-Window, Bild-in-Bild und zuletzt Multi-Display-Support sind wichtige Meilensteine auf dem Weg dahin.

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Ein Windows Desktop? Nein! Samsung DeX. / © AndroidPIT

Tizen: unfrei und unsicher

Samsung hat den Drücker auf Tizen. Es handele sich dabei um ein freies Betiebssysten. Da aber offenbar niemand außer Samsung an ihm interessiert ist, und aus Mangel an Kooperation die Qualität des Quellcodes laut dem Urteil eines Sicherheitsexperten hinter der Konkurrenz zurückbleibe, wird sich Tizen zumindest in Europa wahrscheinlich vorerst nicht auf Smartphones blicken lassen, wie wir kurz angenommen hatten.

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Tizen auf dem Galaxy S7? Wohl kaum! / © AndroidPIT

"Es ist, als hätte man einen Vorschüler die Software programmieren lassen." Dies urteile der junge Sicherheits-Forscher Amihai Neiderman in einem Vortrag auf dem Kaspersky Labs Security Analyst Summit. Vielleicht sind es nur die scharfen Worte eines Einzelnen, aber Neidermans Renommé gibt ihnen durchaus ein gewisses Gewicht. Von daher darf Tizen vorerst am Handgelenk in Form von Smartwatches und in der Küche in Form von smarten Kühlschränken verbleiben, bevor das löcherige System unsere Smartphones unsicher macht.

Bleibt eigentlich nur Sailfish OS

Der finnische Software-Dienstleister Jolla hat gerade in China einen Deal unterzeichnet, der sich gewaschen hat. Das hochgradig skalierbare, ebenfalls Unix-basierte Mobile-Betriebssystem läuft auf Uhren, Smartphones, Fernsehern und weiteren Geräten.

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Auch Sony-Smartphones unterstützen Jollas Betriebssystem. / © AndroidPIT

Jolla geht einen anderen Weg als Google und lässt Staaten die ganze Betriebssystem-Plattform lizenzieren. Die Marke Sailfish taucht dort gar nicht mehr auf und die Kunden haben überdies die Möglichkeit, ganze Komponenten der Systemstruktur zu ersetzen oder wegzulassen. Damit haben sie eine ähnliche Flexibilität wie mit einem komplett eigenen System, jedoch erheblich weniger Aufwand bei der Umsetzung, weil das Grundgerüst weiterhin als Open-Source-Projekt zusammen mit Jolla und dessen anderen Kunden entwickelt, verbessert und sicher gehalten wird.

Durch die Art der Lizenzierung ist Jolla eine unsichtbare Alternative zu iOS und Android, jedoch als gegnerischens System nicht zu unterschätzen. Es ist gut möglich, dass es in jenen Partner-Märkten eine so große Relevanz gewinnt, dass diese sich auf den Westen ausbreitet und tatsächlich eines Tages das Duopol aus Android und iOS angreift.

Fazit

Während etliche Angriffe auf den Markt der mobilen Betriebssysteme gemacht wurden, sind nur zwei davon wirklich gelungen. Apple hat mit iOS die Technologien für stiftlose Touch-Bedienung und das Mobiltelefon erfolgreich kombiniert und Standards für die Bedienung eines Smartphones geschaffen.

Android hat diese Idee aufgegriffen und mit einem erfolgreichen Open-Source-System gepaart. Google hat jenes System offen genug gehalten, um es attraktiv zu machen für große Hardware-Hersteller. Inzwischen gibt es hunderte Smartphone-Hersteller, die auf Android setzen. Doch ist eine Konzentration auf Google alleine nicht gut für den Markt.

Die Suche nach gleich starken Gegenentwürfen geht jedoch noch weiter. Aktuell stehen wir zumindest in unseren Breiten vor einem Duopol der Smartphone-Betriebssysteme. Der Blick ist jetzt auf Märkte wie China oder Russland gerichtet, wo Alternativen ausprobiert und gereift werden. Vielleicht sind sie der Hoffnungsschimmer auf die Rückkehr der Vielfalt.

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Top-Kommentare der Community

  • nomadsoul 07.04.2017

    Wenn man irgendwann erwachsen wird und diese Geräte lediglich als Werkzeuge betrachtet, die für den Workflow im Berufsleben, Organisation des Alltags, Kommunikation mit den Menschen, Unterhaltung und persönliches Wachstum sorgen sollen, ist Zündstoff kein Thema (mehr).

  • Karin S. 07.04.2017

    Super Artikel! Danke!

47 Kommentare

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  • Ich kenne niemand, der ein Smartphone kauft "um ein Betriebssystem zu haben".

    Ich finde Android nicht schlecht, es müsste nur nicht von Datenkrake Google sein. Ich finde die App-Auswahl gut. Andere Systeme, z.B. Windows, sind wegen fehlender Apps gefloppt.

    Mein Wunsch: ein "freies" OS mit großem App-Angebot, z.B. das mit den Android-Apps kompatibel ist. Wenigstens zum Start, bis neue Apps angepasst / entwickelt sind.


  • Kleine Ergänzung, in der (OSS) Community wird noch kräftig gebastelt und in alle Richtungen gedreht und geschraubt. Sehen viele als nachteil, dass stimmt nicht, hier sind schon kleine Blüten groß geworden, die aber keiner mehr als solche erkennt.
    Es fehlt neben anderen Android ROMs auch noch das hässliche Entlein KDE/Qt basierte Plasma Mobile:
    https://plasma-mobile.org/
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Plasma-Mobile-bringt-KDE-5-aufs-Smartphone-2763073.html
    https://www.golem.de/1111/87637.html
    Da 100% Community basiert, gibt es keinen der es pusht und damit zerstören kann bevor es reif ist. Gebt ihm noch ein paar Jährchen, dann wird dass schon. Da es wie SalifishOS auch super skaliert.


  • iOS hat das Riesenproblem keine richtige Ordnerstruktur zu haben. Android ist da schon besser aber es geht was das Ordnen von grossen und vielen Dateien anbelangt nichts über ein Desktop-OS à la Win oder eben macOS, von mir aus auch ein anderes Unix-Derivat. Damit kann man arbeiten. Da Excel noch immer quasi Standard ist und die Alternativen beim Mac oder Libre Office nicht immer sauber laufen muss man sich im Berufsleben mit Windows anfreunden und Win 7 ist quasi noch immer ein sehr gutes Betriebssystem.
    Mit der Kachel-Anordnung unter Win 8 und 10 konnte ich mich nie anfreunden, obwohl es hier auch wohl bloss eine Sache der Eingewöhnung ist.


    •   32
      Gelöschter Account 08.04.2017 Link zum Kommentar

      Verwechselst Du nicht gerade Desktop OS mit mobile OS etwas ? 🙄


  •   3
    Gelöschter Account 07.04.2017 Link zum Kommentar

    Ich hatte beides, ios und androit, und ja die updates sind bei ios besser dafür auch teurer. was ich mir aber schon länger frage: was würde passieren wenn google ihr androitsystem nicht mehr her geben würden? was macht dann samsung und k.o?


    •   32
      Gelöschter Account 07.04.2017 Link zum Kommentar

      Dann bringen Sie ihr eigenes OS und versuchen es damit ,aber das ist noch löchriger wie Googles Android 🙄


    • dann ist Android sehr schnell am Ende. Dann verbünden sich halt einige größere Hersteller, dann läuft das auch mit der Sicherheit.. bei Android hat das ja auch ewig gedauert und es gab selbst noch in den letzten 1-2 Jahren teils gravierende Sicherheitslücken...


      • Wenn​ das so einfach wäre, dann gäbe es da schon was.
        Sie haben eben nichts auf der Pfanne was den Ansprüchen gerecht wird.
        Da wirds schnell düster für viele. Um so heller scheint die Sonne in Cupertino.
        So schnell wie User wo anders landen ist ein neues Projekt nicht.
        Ich kann mich auch täuschen. Aber ich glaube das wäre das Ende für einige.
        Das ist die Macht seitens Google.


    • Ich bin gerade etwas verwirrt, Updates bei iOS kosten doch gar nichts, soweit ich weiß 🙈 Inwiefern sind die dann teuere als bei Android?


  •   40
    Gelöschter Account 07.04.2017 Link zum Kommentar

    "UNS GEHEN DIE ALTERNATIVEN AUS"
    Aber nicht doch. Ihr seit doch AndroidPIT und nicht AlternativlosPIT. ;-)
    Wenn man sich heute wieder die aktuellen Fragmentierungszahlen bei Android anschaut, muss man schon fast dankbar sein, dass es sonst eigentlich nur noch iOS gibt.
    Man stelle sich noch 2-3 Alternativsysteme mehr vor u. deren Fragmentierung. Am Ende hat dann jeder etwas anderes und nichts passt mehr zusammen bzw. ist nicht kompatibel.
    Bin zwar sonst im Leben auch für Abwechslung und Vielfalt aber bei den Smartphones sehe ich es praktischer für die User- u. Industrie-Welt sich nur auf 2 Systeme zu konzentrieren u. diese entsprechend "motiviert" (hust) zu optimieren.


    •   23
      Gelöschter Account 07.04.2017 Link zum Kommentar

      ich glaub du hast mit vielfalt was missverstanden ! sollte noch mehrere mobile OS folgen bricht ja nicht das ökosystem von google oder ios zusammen !
      und genau betrachtet hat android kein eigenes ökosystem, das hat google


      •   40
        Gelöschter Account 08.04.2017 Link zum Kommentar

        Mit Vielfalt waren die Systeme gemeint u. nicht die Hersteller dessen. Samsungs Ökosystems wäre ja dann das von Google (mit Android). Also Quasi der Ökoverschandler von Googles Öko-System (oder so ähnlich) (ggg)


  • Da oben ist das gute Stück von Sony ...
    Sailfish auf Sony wird nach sechs sieben Jahren Android mein nächstes Gerät.
    Warum ? Nicht weil Android schlecht ist. Aber es ist ein OS das von Google zum Daten-grabschen eingeführt wurde. Und niemand interssiert es seltsamerweise. Auch im Abteil Sailfish im Artikel nichts über die Hintergründe warum Sailfish dieses Potenzial hat. Die Situation ist mittlerweile so schlimm, dass in Russland kein Regierungsmitglied ein Android oder anderes westliches OS nutzen darf. Laut anderen Artikeln sind da mehrere Länder aufgrund des Sachverhaltes dran am Sailfish.
    Sony mach hinne. Mein nexus5 altert langsam, mein nexus9 wird erstmal (noch aktuell) weiterlaufen. Verändertes Android ist mittlerweile komplett raus bei mir. Es sind Geräte die durch den Fleischwolf der Hersteller gezogen werden, und somit nicht meine Vorstellungen erfüllen können rein aus dem Konzept.
    Alternativen (OS) beleben den Markt.


    • @MajorTom:
      Der Traum ist zu schön um war zu werden.
      Sony kann gute Hardware auch ohne immer der Gigantomanie hinterher zu laufen. Manchmal ist eben weniger mehr!
      Aber manchmal fehlen nur zwei Umstände die günstig zusammen fallen müssen um die großen vom Tron zu stoßen. Sony kennt das zu gut, halten sich aber wie Kaugummi da zumindest die Entwickler unter den Managern gute Arbeit leisten. Wenn noch das management nur etwas mehr mut und ausdauer hätte!
      Sony hatte eine Smartwatch vor den anderen. Ein wasserdichtes Smartphone mit 2 tagen Ausdauer, ein geniales Tablet, eine Super SW integration. Ein schlankes aber genial simple komplettiertes UI für Android. Und wenn man sich dran gewöhnt hat und die Stückzahlen kommen stampfen sie es ein! Man sollte bei Managern neben Betriebswirtschaftslehre etwas Weitsicht und Technisches Verständnis als Pflichtfach vorschreiben.


  • Für ältere Phones gibt es ja noch Lineage. Habe das auf meinem alten S3 und meinem Tab Pro beide 7.1 drauf und läuft wirklich gut.


    •   23
      Gelöschter Account 07.04.2017 Link zum Kommentar

      nicht nur für ältere phones !


  • Ich betrachte es eher als Monopol. Ios war und ist nie eine Konkurrenz zu Android und Windows Phone. Ich verstehe bis heute nicht, wie Apple mit einem solch unausgereiften und beschränkten OS so erfolgreich sein kann.
    Windows 10 Mobile ist meiner Meinung nach das beste OS und bietet so viel mehr als Android - hilft mir aber nicht weiter, wenn MS selbst dafür sorgt, dass das System untergeht und meine wichtigste App (FDDB Extender) fehlt. Somit bleibt mir leider nichts anderes übrig als einen Droiden zu nutzen.
    Mein Lumia 950 XL nutze ich aber noch weiterhin als Kamera, weil hier bis heute eine ernstzunehmende Konkurrenz fehlt.


    • Das ist das alte Bashing. Bin kein iOs-Fan aber die Insel-Lösung hat tatsächlich Vorteile. Das iPhone 5c (2013) wurde gerade auf iOs 10.3.1 (Start: 7.0) vom Hersteller aktualisiert. Das schafft außer Google selbst kaum ein Hersteller von Android-Smartphones. Android läuft häufig als Wegwerf-System, weil der Support der Hersteller marginal ist. Nach zwei, drei Jahren ist da die Luft raus und die ansonsten gute Hardware verliert an Wert. Das andere ist die Sicherheit. Das FBI hat 2016 viel Geld ausgegeben, um ein 5c zu knacken. Das gleichzeitig erschienene Galaxy S4 wäre deutlich billiger gewesen.

      Nochmal: ich bin kein Apple-Fan, schon die Kontaktverwaltung bringt mich auf die Palme (Sortieren in Gruppen nur am PC?) aber bestimmte Sachen wie Sicherheit und Stabilität waren bei Apple bisher besser implementiert.

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