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2 Min Lesezeit 6 Kommentare

Nubia Alpha: Die Smartwatch, die ein Smartphone sein will

Auf der IFA hat Nubia einen Prototypen eines flexiblen Smartphones gezeigt: Nubia Alpha. Was aussieht wie eine Smartwatch ist tatsächlich ein Smartphone. 

Flexible Displays sind mittlerweile marktreif. Noch aber fehlt es an mobilen Gadgets, die daraus einen echten Vorteil ziehen. Ein Grund dafür ist, dass die restliche Technik noch nicht biegbar ist - Akku, Chipsatz und andere Komponenten müssen irgendwie ins Gehäuse gepresst werden. Nubia hat sich eine Abkürzung ausgedacht: Alle Technik kommt in das festes Gehäuse, einzig das Display steht über und nimmt Teile des Armbands in Anspruch.

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Nubia Alpha: Ein Smartphone im Smartwatch-Gewand / © AndroidPIT

Konkrete technische Details zur Ausstattung verrät Nubia nicht. Allerdings sind sämtliche Smartphone-Komponenten integriert - zum Beispiel auch eine Kamera. Um Platz zu sparen, hat Nubia eine eSIM eingebaut. Softwareseitig verwendet Nubia ein angepasstes Android, wobei die Versionsnummer unklar bleibt. 

Den Prototyp konnten wir weder anfassen noch umschnallen, denn er war hinter Glas versteckt. Auf dem Display lief ein Demonstrationsvideo, auf dem der Betrieb zu sehen war. Die gesamte UI erinnert stark an einen Fitnesstracker mit einzelnen Menüpunkten wie Telefon, Kontakte und so weiter.  

So schick wie in diesem Demo-Video ist der reale Prototyp aber nicht. Vielmehr wirkte das ausgestellte Gerät sehr plastikartig, die Armbänder schienen eher aus Gummiteilen zu bestehen - was natürlich für das finale Produkt nicht gelten muss. In der jetzigen Form jedenfalls ist das Nubia Alpha ein Technik-Gadget ohne Flair.

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Nubia Alpha: Prototyp hinter Glas / © AndroidPIT

Noch in diesem Jahr soll das Nubia Alpha auf den Markt kommen. Einen Preis verrät Nubia - wie so oft im Fall des Nubia Alpha - nicht.

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6 Kommentare

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  • Da geben sie Designern Jahrelang hundertausende von Dollars oder Euros um sich in grafischen Designs wirklich meisterlich zu bemühen und uns Kunden die Mundwinkel anzufeuchten. Dabei gab es vielversprechende Architekturen und Designvorschläge, die damals lediglich am noch nicht flexiblen Display scheiterten. Es trug sich laut den PlastikPrototypen wie ein breiteres Uhrenarmband und versprach spannend zu bleiben.

    Nubia wagt sich hiermit schon mal vor und machts spannender. Allerdings ein breiteres Display fände ich einem breiteren und damit Akkureicheren Armband platz, die Cam.. naja.. die könnte man ja in eine Brille Integrieren.. und somit wahrhaft innovative sein.. eeehm, aber Google Glass funzte ja auch noch nicht wirklich.
    Aber die Cam hier und der noch ZU dicke Uhren-teil macht noch nicht an, sich hier käuflich gütlich zu zeigen. Wenns den mal ne Aufklappbare DoubleScreen-Hand-Uhr-PhoneCombo gibt, mit Glasses inkl Cam und funktionierender Gestensteuerung... dann hat mich Nubia auf sicher :D


  • Klopper mit eSIM? Dabei geht's mit den "Anzug-Kommunikatoren" von Star-Trek schon seit Jahrzehnten DAS Vorbild!


  • NilsD vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Wat ein Klopper au Backe _-_


  • Eines der hässlichsten Elektronikgeräte die ich je gesehen habe. Übertrieben dick und das Display wirkt einfach draufgeklatscht. Hätte man genauso eine normale Smartwatch bauen können bei der man dann aber wenigstens nicht direkt den Hardwareblock sieht.


  • Woolf vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Der knight rider Verschnitt interessiert mich nicht. Ich hätte gerne die Holzhand, die würde sich gut auf nem Kastl machen.

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