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Neue Dokumente von Edward Snowden zeigen, die NSA hatte mehr als ein Auge auf den chinesischen Hersteller Huawei geworfen. Das Resultat: Ein Datenschatz bestehend aus internen E-Mails bis in die höchste Chefetage und voller Zugang zu den Quellcodes.

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Zum jetzigen Zeitpunkt dürfte einen nichts mehr überraschen. So auch nicht, dass die NSA ihre eigenen Hintertüren in jene Systeme eingebaut haben könnte, die auf Huaweis Smartphones laufen. Aus Spionage-Sicht ergäbe das durchaus Sinn, vor allem, wenn man vermutet, dass der einstige Klassenfeind China mit Huawei versucht, das eigene System zu infiltieren. Und genau das vermuten manche konservativen Kräfte im US-Kongress.

Nach Informationen von Spiegel und New York Times sitzt die NSA auf einem Datenberg, der ihre eigenen Bearbeitungskapazitäten übersteigt. "Wir haben aktuell guten Zugang und so viele Daten, dass wir nicht wissen, was wir mit ihnen machen sollen", heißt es demnach in internen NSA-Dokumenten. Die Ironie des Ganzen ist selbstverständlich, dass die USA sich damit exakt dessen schuldig machen, was sie der chinesischen Regierung und Huawei vorwerfen. 

Ein Huawei-Sprecher versuchte offenbar, dem Fiasko etwas Positives abzugewinnen:

Wenn solche Spionage stattgefunden hat, dann ist nun bekannt, dass [Huawei] unabhängig ist und keinerlei unübliche Verbindungen zu irgendeiner Regierung hat. Und dieses Wissen sollte an die Öffentlichkeit weitergegeben werden, um eine Ära der Missinformation zu beenden.

Das würde selbstverständlich ein öffentliches Eingeständnis erfordern, und auf das kann Huawei vermutlich lange warten. Bleibt nur zu hoffen, dass ein Smartphone-Hersteller mit viel Potenzial nicht zu sehr unter der Affäre leidet, gerade als wir uns über die Aussicht freuten, bald mehr seiner Produkte in unseren Landen zu sehen zu bekommen.

Top-Kommentare der Community

17 Kommentare

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  • Da war ich mir soweit sicher, dass ich mir mal was anderes als Samsung ansehe, wenn der nächste Tausch von Handy, Tablet etc. ansteht und jetzt das. Das trübt die Freude darüber ja doch schon, wenn man bei jeder SMS den Eindruck hat, dass diese nicht mal mehr abgefangen wird, sonder als "CC" immer die NSA mit drin steht....:-((

  • Hilfe... als ob das nicht schon alles ist.. Samsung und co. haben Sie auch bestimmt geknackt. Da die Russen jetzt Samsung nutzen (^_-)

  • @Andreas70

    Mein heißer Tipp: Jolla Phone mit SailfishOS,

  • Das ist ja allerhand xD

  • Schotten ihren eigenen Markt ab mit der Begründung Huawei wäre mitbeteiligt an einer Spionage Tätigkeit gegen die Amis.Ohne jemals ein einzigen Beweis vorliegen zu können.Zetteln ein Krieg an der hunderttausende das Leben gekostet hat....durch Lügen.So sehen Despoten in Wahrheit heute aus.

  • Peinlich ist für Huawei, dass die NSA alle Sicherheitssperren austricksen konnte und die Firma problemlos ausspoinieren konnte.

    Es nur wieder mal die Doppelmoral der USA. Und die wundern "nur" sich warum sie keiner leiden kann...

  • Das ist schon seit gut 1 1/2 Wochen bekannt. Ebenso, dass China sehr sehr sauer ist.
    Also bitte, das hier grenzt somit fast an nekromantie...

    • Aber darüber reden kann man auch 1,5 Wochen später. Dass dies Portal bei solchen Themen extrem langsam ist, liegt in der Natur des Portalbetreibers, nicht der, die hier kommentieren :-)

  • Andreas70, Dein Grundgedanke ist lobenswert! Leider sind Custom ROMs auch auf Closed Source Treiber angewiesen, in denen Hintertüren stecken können.

    • Ja, aber genau deshalb :-) gibt es auch den Ansatz offener Hardware. Unter Linux haben sich auch quell-offene Treiber immer weiter ausgebreitet.

      Am Ende entscheidet aber der Konsument...

  • DAS ALLES SOLLTE UNS ALLEN - also jeden Einzelnen - ZU DENKEN GEBEN!

    Ich kann es nur wiederholen: Geht Produkten von US Firmen aus dem Weg. Nutzt mehr Open Source und unterstützt Produkte, die aus der Community kommen und "frei" sind.

    Also z.B. lieber ein gutes Linux als ein schlechtes MS Windows. Lieber ein gutes und schlankes Libre Office, als ein MS Word-Paket.
    So hat man nicht nur gute Software, sondern spart viel Geld und Nerven :-)
    Bitte aber auch etwas von dem so gesparten an die OpenSource Projekte spenden.

    Adaptiert auf Andoid:
    Lieber ein quell-offenes custom ROM welches umfangreich individualisiert werden kann, als ein Closed Shop-Paket, dass am Ende nur Probleme macht...

    • Ich kann den Ansatz deiner Aussagen zwar nachvollziehen, aber setze einen Windows-verwöhnten Anwender mal vor eine Linux-Kiste mit Libre Office.
      Oder lass es mal Kompatibilitätsprobleme bei einem Update/Upgrade des Linux-Systems geben.

      Na, was ist dann?
      Als erfahrener Linux-Anwender ist so etwas überhaupt kein Problem, aber die meisten Personen werden an solchen Problemen scheitern und sich Windows zurück wünschen.

      OpenSource spart auch auf keinen Fall Geld - Allerhöchstens die Lizenzkosten für das System an sich (abgesehen von RHEL und Suse Enterprise).
      Die Stadt München ist erst komplett von Windows weg und migrierte seine Systeme auf Linux - Und jetzt? Die Beamten kommen mit dem System überhaupt nicht klar und müssen von relativ hochpreisigen Administratoren geschult werden, wobei hier sogar noch ordentlich drauf gezahlt wird.

      Hier ein Bericht vom Focus dazu:
      http://www.focus.de/finanzen/news/software-streit-bei-der-stadt-muenchen-hat-ude-millionen-fuer-linux-rechner-verschleudert_aid_901864.html

      Und dann gibt es noch das "große" Treiberproblem für Drucker unter Linux.
      Kostenlose Programme/Treiber sind sehr rar gesät und ein vernünftige Driversuite (zum Beispiel TurboPrint 2) kostet gleich 30 Euro.

      Und wer kontrolliert bitte permanent den Quellcode eines ganzen Betriebssystems?
      Wer so viel Zeit hat, verliert viel Geld.

      Als unerfahrener Anwender könnte man somit relativ schnell in einer Nervenklinik landen *g*

  •   44

    Tja, erst warnen die USA vor Huawei und ZTE, man könne beiden nicht trauen, und nun das. Zwar nicht wirklich überraschend, aber dennoch dreist:

    http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article109682055/USA-warnen-vor-Huawei-und-ZTE-Geraeten.html

    Aber so ticken eben die USA: Man selbst darf alles, an Gesetze und Verträge fühlen sie sich nicht gebunden, aber wehe wer anderes versucht mal ein Gesetz/Vertrag zu brechen. Dann ist gleich die innere Sicherheit bedroht und die Armee marschiert ein...
    https://lh3.googleusercontent.com/-dq-XqQkxE4s/Uy04qA3M1_I/AAAAAAAEkmI/E7j-zChza_8/w1768-h1180-no/1115938_663373057057779_1994886787_o.jpg

  • Trübt die Freude am eigenen Huawei nicht, trotzdem frech. Lustig aber dass die Nsa an ihrer Sammelwut erstickt

  • Sicherlich werden die alle als Terrorverdächtige gehandelt, auf keinen Fall geht es der NSA hier um Wirtschaftsspionage

  • Als wäre das bei anderen Anbietern nicht auch so. Dauert nur noch bis die entsprechenden Dokumente gesichtet worden sind.

  •   20

    Die wahre Dreistigkeit ist, dass die USA seit Jahren Importe von Huawei Smartphones verbieten will, da Huawei angeblich zusammen mit der Regierung den Westen ausspionieren will.

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