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Nicht ohne mein Handy: Ist das Smartphones für Euch unverzichtbar?

Bei einer Umfrage von BITKOM über die Verzichtbarkeit von Smartphone gaben fast zwei Drittel der Befragten an, gar nicht mehr auf ihr Smartphone verzichten zu können. Bei Befragten unter 30 Jahren sind es sogar 74 Prozent. Diese Werte sind höher als bei der gleichen Umfrage zur Verzichtbarkeit von Tablet, Laptop oder Computer. Ist das Smartphone der wichtigste Begleiter der postmodernen Welt?

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© Shutterstock, Lolostock

Das Smartphone hat einen festen Bestandteil in der deutschen Gesellschaft und ist für viele Menschen unverzichtbar geworden. 55 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren benutzen ein Smartphone und besonders unter Jugendlichen erfreuen sich diese Geräte größter Beliebtheit. Laut einer BITKOM-Umfrage von 1.004 Personen ab 14 Jahren gaben 61 Prozent an, gar nicht mehr auf ihr Smartphone verzichten zu können - 74 Prozent davon stammten aus einer Altersspanne von 14 - 29 Jahren. Entsprechend empfanden 61 Prozent der 30 - 49-Jährigen, 49 Prozent der 50 - 64-Jährigen und 46 Prozent der über 65-Jährigen ähnliche Unverzichtbarkeit.

Lediglich 5 Prozent der Befragten können „leicht“ auf ihr Smartphone verzichten, 16 Prozent „eher“ und 18 Prozent „eher nicht“. Anders verhält es sich bei anderen Gadgets. 58% der Befragten können nicht mehr auf das eigene Tablet verzichten. 48 Prozent gaben die gleiche Antwort im Bezug auf ihre Laptops. Für 46 Prozent ist ein Leben ohne herkömmliches Handy undenkbar. Zu guter letzt gaben "nur" 33 Prozent der Befragten an, nicht mehr auf den Computer verzichten zu können.

food smartphone
Eine Mittagspause ohne Smartphone? Für viele undenkbar. / © Jakub Zak, Shutterstock.com 

84 Prozent der 12- bis 13-Jährigen Deutschen verfügen über ein Smartphone. Einen höheren Wert von 88 Prozent erzielten die 16- bis 18-Jährigen. In einer Studie der Universität Bonn wurde herausgefunden, dass Jugendliche durchschnittlich drei Stunden am Tag am Smartphone verbringen. Ob Erwachsene einen geringeren Prozentsatz erzielen, wird zwar nicht angegeben, ist meiner Meinung nach jedoch unwahrscheinlich.

Wie sieht es mit Eurem eigenen Smartphone-Verhalten aus? Könntet Ihr auf das Gadget verzichten oder ist das Telefon das erste, was Ihr am Morgen anschaltet und das letzte, was am Abend ausgeschaltet wird?

Wie gut könnt Ihr auf Euer Smartphone verzichten?
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Quelle: BITKOM

Top-Kommentare der Community

  • Bastian Oppermann 28.07.2014

    Sagen wir es so:
    Ich könnte verzichten, will es aber nicht.
    Warum auch?

  • Stefan W. 28.07.2014

    Ich sehe ein Smartphone als Fluch und Segen zugleich an.
    Man kann beispielweise mit Freunden leichter in Kontakt bleiben aber wenn man sich dann trifft hat jeder sein Handy in der Hand, was ich persönlich zum Kotzen finde.
    Wünsche mir manchmal die Zeit vor dem ersten Iphone zurück, wo nicht jeder wie Ferngesteuert in sein Handy geglotzt hat.

  • Stefan W. 28.07.2014

    Das Problem ist das die Kinder von heute es nicht anders kennen,weshalb sich das so schnell nicht ändern wird.. Ich selbst bin zwar auch erst 17, habe aber noch die Zeiten ohne Smartphone miterlebt und bin manchmal geschockt wie jung manche Smartphone besitzer sind die teilweise noch netma lesen und schreiben können(1 Klässler) aber schon ein Flaggschiff Smartphone besitzen.
    Wie gesagt Fluch und Segen.

  • Bastian Oppermann 28.07.2014

    Desktop PC könnte ich mich am schwersten davon trennen.
    Zum "Zocken" ist m.M.nach immernoch der PC das einzig ware.
    Laptop kommt drauf an was man macht.
    Für Bürosoftware sicher ne feine Sache, aber für Bildbearbeitung und co. eignet sich ein Stand-PC nun mal besser. Auch habe ich eine große Tastatur 10x lieber als solche Miniteile in Laptops ohne vernünftigen Widerstand beim Drücken.

  •   50
    Aries Stenz 29.07.2014

    Ich bin deutlich über Mitte 40 und nutze mein Smartphone sehr viel. Es hat bei mir folgende Dinge ersetzt:
    - Mobiltelefon
    - in Teilen das Notebook
    - Navigationsgeräte
    - MP3-Player
    - Notizzettel
    - Terminkalender und Aufgabenplaner
    - Tageszeitung
    - Buch

    Daneben hat es zahlreiche nützliche Funktionen wie Chats und jederzeit verfügabre Informationen aller Art. Daher nutze ich mein Smartphone oft. Ich nehme es in die Hand, wenn ich mit dem ÖPNV unterwegs bin. Früher war es das Buch, die Zeitung und/oder der MP3-Player (davor Diskman und Walkman). Heute das Smartphone. Wo ist der Unterschied? Ist doch toll, das man mal kurz mit jemandem chatten kann. "Kann" bedeutet ja nicht, dass man es muss.

    Und damit sind wir beim entscheidenen Punkt. Ich habe mir immer das Recht genommen, trotz ständiger Erreichbarkeit nicht immer erreichbar zu sein. Ich nehme mir das Recht, auf eine Nachricht (E-Mail, Chat oder SMS) erst später zu antworten und nicht überhastet. Ich kann mich auch ohne Smartphone orientieren, aber warum soll ich nicht die bequeme Variante nutzen? Warum soll ich eine Zeitung kaufen, die ich nur in Bruchteilen lese? Warum soll ich einen ganzen Gerätepark mit mir rumtragen, wenn alles in einem Gerät in die Hosentasche passt?

    Daher sieht man natürlich viele Leute mit mobilen Devices und es macht den Anschein, sie könnten nicht mehr ohne. In Wirklichkeit machen alle aber nichts anderes als früher auch. Nur mit modernen Mitteln.

80 Kommentare

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  • Ich denke, die Kiddis und Jugendlichen sind ohne Smartphone / Handy kaum noch überlebensfähig... wenn ich das so im ÖPNV oder auf der Strasse beobachte... Ich muss dabei immer an dieses hier denken Neue Smartphone-App warnt beim Gehen vor Kollisionen mit anderen Smartphone-Nutzern :-) -> http://www.der-postillon.com/2012/09/app-warnt-smartphone-nutzer-beim-gehen.html?m=1

  •   32

    Das volle Bild sehen leute wo es noch kein Internet gab, kein 56kModem und DSL.
    Dann gings los langsam .Nur intel 386 33mhz. c64, Atari2600, sinclair, Telefon mit runder Wählscheibe.
    Beginnt mit 4+x Agern. Volljährig ohne Mobile-device Gesellschaft.

    Ich nehme an die meisten hier sind nicht in dießen Alter. Wisst ihr von was ihr da überhaupt redet ?

  • Klasse Aries. Das Umschreibt es doch genau. Ich stelle mir gerade Jemanden vor wie er mit all dem Zeugs rumrennt das Du oder Andere durch dein/Ihr Handy ersetzen. Das sieht richtig Klasse aus. :D

  •   50

    Ich bin deutlich über Mitte 40 und nutze mein Smartphone sehr viel. Es hat bei mir folgende Dinge ersetzt:
    - Mobiltelefon
    - in Teilen das Notebook
    - Navigationsgeräte
    - MP3-Player
    - Notizzettel
    - Terminkalender und Aufgabenplaner
    - Tageszeitung
    - Buch

    Daneben hat es zahlreiche nützliche Funktionen wie Chats und jederzeit verfügabre Informationen aller Art. Daher nutze ich mein Smartphone oft. Ich nehme es in die Hand, wenn ich mit dem ÖPNV unterwegs bin. Früher war es das Buch, die Zeitung und/oder der MP3-Player (davor Diskman und Walkman). Heute das Smartphone. Wo ist der Unterschied? Ist doch toll, das man mal kurz mit jemandem chatten kann. "Kann" bedeutet ja nicht, dass man es muss.

    Und damit sind wir beim entscheidenen Punkt. Ich habe mir immer das Recht genommen, trotz ständiger Erreichbarkeit nicht immer erreichbar zu sein. Ich nehme mir das Recht, auf eine Nachricht (E-Mail, Chat oder SMS) erst später zu antworten und nicht überhastet. Ich kann mich auch ohne Smartphone orientieren, aber warum soll ich nicht die bequeme Variante nutzen? Warum soll ich eine Zeitung kaufen, die ich nur in Bruchteilen lese? Warum soll ich einen ganzen Gerätepark mit mir rumtragen, wenn alles in einem Gerät in die Hosentasche passt?

    Daher sieht man natürlich viele Leute mit mobilen Devices und es macht den Anschein, sie könnten nicht mehr ohne. In Wirklichkeit machen alle aber nichts anderes als früher auch. Nur mit modernen Mitteln.

  • Bei mir hält es sich in Grenzen und deshalb muss ich mich oft rechtfertigen, warum ich nicht sofort zurück Schreib.
    Ein Freund von mir scheint WhatsApp süchtig zu sein.
    Der tippt alle 2 Minuten was.
    Das nervt extrem.

  • Ich wäre nicht ohne Smartphone verloren, ich meine wie hätte es famals sonst ohne gehen sollen? Aber eine erleichterung in vielen Bereichen ist es, kann ich ohne? Ja. Will ich ohne? Nein.

  •   25

    Ich finde es mehr als schlimm wenn man durch die Straßen geht und nur Leute sieht die einen Display vor den Augen haben. Sicher sind die Teile praktisch aber es lässt sich auch nicht leugnen das sie dümmer machen. Wenn ich früher was wissen wollte wurde das Lexikon rausgeholt. Dann hieß es suchen, lesen, verstehen. Heute gibt man einfach was bei Google ein und fertig. Der Anspruch ist meiner Meinung nach extrem gesunken. Klar sind die Dinger auch praktisch aber generell denke ich das die Welt ohne kein bißchen schlechter wäre. Ich nutze selber ein Note 3 und auch oft jedoch wenn ich unterwegs bin ist es in der Hosentasche, und zwar die ganze zeit außer es ruft eben jemand an. Grad bei Kindern finde ich es richtig schlimm wenn die schon mit so einem Teil rum laufen. Für sie sollten andere Dinge wichtig sein.

    • Auch bei Google muss ich den Text lesen und verstehen, sonst hab ich den Sachverhalt ebenfalls nicht intus.

    • Früher: Im Lexikon nachschlagen, lesen, verstehen.
      Heute: Googeln, lesen, verstehen.

      Wo ist der Anspruch jetzt EXTREM gesunken? Was macht einen Artikel auf Wikipedia lesen und verstehen jetzt so viel dümmer als im Lexikon? Da ist doch gar kein Unterschied. Deine Logik ist nicht gerade durchdacht.

      "Grad bei Kindern finde ich es richtig schlimm wenn die schon mit so einem Teil rum laufen. Für sie sollten andere Dinge wichtig sein."

      Ich weiß nicht, warum es so unfassbar schlimm ist, wenn ein Kind ein Smartphone besitzt. Kinder zum Spielen auf dem Spielplatz förmlich zu zwingen, nur weil man es selber in der Kindheit gemacht hat und es als die "bessere" Aktivität empfindet, ist wohl keine gute Erziehung. Und tu dich nicht so, als hättest du als Kind nicht auch gerne ein Smartphone gehabt, wenn es das schon gegeben hätte. Verstehe nicht, wieso es Kindern vorbehalten werden soll, Kommunikation und Zeitvertreib über das Smartphone auszuleben während Erwachsene das genau so machen. Und wenn für Kinder andere Dinge wichtig sein sollten, dann sollte auch die Gesellschaft als Vorbild herangehen und nicht so tun, als sei das Smartphone das Wichtigste auf der Welt. Was meinst du, warum Kinder so sind wie sie sind? Bestimmt nicht, weil sie einen intrinsischen Bauplan besitzen. Sie werden von ihren Eltern, ihrem Umfeld und letztlich unserer Gesellschaft erzogen. Über "die Jugend von heute" zu meckern, ist das Dümmste, was man als Gesellschaft machen kann. Willst du wissen, wie eine Gesellschaft aussieht, dann schau dir ihre Kinder an. Der Zeitgeist einer Gesellschaft manifestiert sich nämlich genau dort.

      •   50

        >> Wo ist der Anspruch jetzt EXTREM gesunken? Was macht einen Artikel auf Wikipedia lesen und verstehen jetzt so viel dümmer als im Lexikon? Da ist doch gar kein Unterschied.

        Ich sehe sogar einen großen Unterschied. Richtig angewandt allerdings ins positive gerichtet. Welches Lexikon hat derart umfassende Informationen geboten, wie sie heute Wikipedia bietet? Selbst die Qualität von Wikipedia steht seit Jahren der von namhaften Enzyklpädien nicht mehr nach. Vielmehr hat Wikipedia den Vorteil, dass Fehler nicht jahrelang im Bücherschrank stehen bleiben.

    • Es heißt übrigens "das" Display und nicht "der" oder "den" Display...

  •   14

    Theoretisch könnte man auf das Smartphone verzichten, allerdings hat man sich so sehr an den "Luxus" gewöhnt, einfach alles innerhalb kürzester Zeit zu erfahren. Seien es Zug- oder Busverbindungen, aktuelle Nachrichten oder das Wetter, alles ziemlich banale Dinge aber immer griffbereit, dank des Smartphones.
    Hinzu kommt die "AlwayON"-Mentalität, welche sich gerade durch die SocialCommunities immer weiter verbreitet. Es ist für viele schon ein ziemlicher "Beinbruch" nicht sofort auf Twitter, Facebook und Co. die neuesten Errungenschaften posten zu können, oder sein Herzensleid mit der Öffentlichkeit zu teilen.

    Ohne Smartphone, Tablet und ähnlicher "Spielzeuge" würde es einen größeren Aufwand bedeuten an Informationen zu gelangen, oder mit Freunden, Familie und Bekannte in Verbindung zu treten.
    Man müsste zur Haltestelle gehen um Abfahrtszeiten zu erfahren oder in den ServiceShop für ein Ticket...
    Die Verwandten, welche man sonst nur einmal im Jahr sehen würde, sind heute täglich in greifbarer Nähe.
    Die Zeiten in denen man einfach mal zum Kumpel geradelt ist, um zu sehen ob er zu Hause ist, sind vorbei. Heute schickt man einfach eine WhatsApp- oder SMS- Nachricht und macht einen Treffpunkt aus... Auch vorbei sind die Zeiten, in denen die Eltern garnicht so genau wussten, wo sich denn die Kids heute rumtreiben.

    Mit der "Freiheit" des Smartphones geht eben auch ein Stück der realen Freiheit flöten! Da muss jeder selbst entscheiden, ob man dies in Kauf nehmen möchte, oder eben nicht. (Ich will hier jetzt aber keine "NSA-Diskussion" oder Ähnliches entfachen!)

    Die Frage, die ich mir immer wieder stelle:

    Habe ich "heute" überhaupt die Zeit, mir die Informationen auch ohne Smartphone zu beschaffen?

    Auf dem Smartphone habe ich LTE, so schnell wäre ich mit dem Fahrrad nie bei meinem Kumpel, oder beim Ticketschalter der DB.

    Grüße
    Ralf

  • ne Umfrage für die gleiche Umfrage?! Die einfach nacherzählt wurde?!

  • Ich habe es immer dabei. Allerdings würde ich meine Nutzungszeit auf durchschnittlich allenfalls eine halbe Stunde am Tag taxieren. Ich spiele weder mit dem Gerät noch horte ich diverse sinnlose Apps oder Route es. Ich nutze hauptsächlich die DB App für den Zugverkehr und den Google-Kalender. Ab und zu whatsapp. Das wars dann auch. Um damit zu spielen, habe ich gar keine Zeit.

  •   13

    Interessanterweise benutzt niemand, gerade in diesem Zusammenhang, die Begriffe Facebook, soziale Netzwerke und oder Messenger.

    Niemand wird bezweifeln, dass ein Smartphone ein sehr nützliches und vielseitiges "Werkzeug" ist, wie man hier auch Anhand von zahlreichen Kommentaren nachlesen kann.

    Es ist auch meines Erachtens nach nicht das eine Spiel, aufgrund dessen man sein "Spielzeug" mal 2 Tage lang kaum aus der Hand legen kann, dass zu dieser Sucht führt.

    Es ist vielmehr der Wunsch nach Feedback!

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