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Nicht nur Amazon: Auch Google hört Euch zu
Hardware Smart Home Google 2 Min Lesezeit 34 Kommentare

Nicht nur Amazon: Auch Google hört Euch zu

Laut einem Bericht eines belgischen Fernsehsenders bezahlt auch Google Mitarbeiter dafür, vom Google Assistant aufgenommene Audioschnipsel anzuhören und zu transkribieren. Nicht nur Amazon hör sich also Eure Gespräche mit dem Sprachassistenten an.

Auch wenn Nutzer gerne glauben wollen, dass die Unterhaltungen mit ihren digitalen Sprachassistenten privat sind - oft genug sind sie es nicht. Anfang des Jahres hatte Bloomberg bereits enthüllt, dass Amazon die von den Echo-Geräten aufgenommenen Gespräche an Mitarbeiter verschickt, die diese anhören. Dabei sollen auch genügend Informationen enthalten gewesen sein, dass sich die Audiomitschnitte Personen zuordnen ließen.

Die heutige Nachricht betrifft den Google Assistant. Der belgische Sender VRT NWS berichtet, dass diese Mitschnitte teils entstanden sind, obwohl die Nutzer das System nicht explizit mit "OK, Google" angesprochen hatten. Dies betrifft Gespräche mit den smarten Lautsprechern von Google, aber auch mit dem Smartphone-Assistenten.

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Das Mikrofon lässt sich auch deaktivieren. / © AndroidPIT

Laut den Technologieunternehmen ist es wesentlich, Aufnahmen auch an Mitarbeiter zu senden, um die Spracherkennung zu verbessern. Dies soll aber nur bei einem kleinen Prozentsatz passieren. Im Fall von Google liegt der bei 0,2 Prozent, wie ein Sprecher sagte. Die Datenschutzerklärung von Google Home erwähnt die Verwendung von Daten in dieser Form jedoch nicht. Das die Gespräche mit dem Assistenten aufgezeichnet werden, hingegen schon.

Laut Michael Veale, einem Forscher für Datenschutztechnologie am Alan Turing Institute in London, könnte es sich hier um einen DSGVO-Verstoß handeln.

Sind Sie besorgt über diese Art der Nutzung Ihrer Aufnahmen durch Technologieriesen?

Via: The Verge Quelle: VRT NWS

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34 Kommentare

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  • Mein Hund hört mir auch zu und spielt auch mit mir. Das kann Google Assistent und Co. nicht.


    • Mit dem Google Assistant muss ich wenigstens nicht früh um 7 bei Wind und Wetter raus. Und er riecht nicht nach nassem Fell.


      • Das trifft für die Wetter App auf Smartphone oder Tablet ebenso zu. Die können die Wettervorhersage zudem noch grafisch visualisieren, was nur mit Worten eben nicht geht.


      • Trotzdem muss ich meinen Smartspeaker nicht früh um 7 bei Wind und Wetter raus, wie Karsten mit seinem Hund.


      • Wenn kein Hund, ein Papagei oder ähnliches hört dir auch gern zu😁🐣. Um 7 bei schlechtem Wetter? Nee brauch ich auch nicht unbedingt um 7.... Wuffi bevorzugt bei schlechtem wetter ein Wuffi Klo (Katzenklo) mit Wiesenheu drin. Von Welpenklein an ihr beigebracht. Sollte draußen schlecht Wetter sein, geht die auf ihr Wuffiklo. Und selbst wenn die früh mal muss bei schön Wetterfront... Egal welch Jahreszeit... In der Woche meist um 5 aber da bin ich auch wach und am Wochenende da schläft Wuffi auch aus.


  • Hi,

    ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass das System weiterentwickelt wird. Dafür war für mich von Anfang an logisch, daß Leute sich mit den gesprochenen Befehlen auseinandersetzten müssen. Wenn ich damit ein Problem gehabt hätte, hätte ich mir keine Alexa gekauft.


  • Ach. Wie überraschend... nicht.

    Wie sonst sollte Spracherkennung über einen gewissen Punkt hinaus trainiert / verbessert werden, als durch manuelle Eingaben von Menschen ("diese Worte, die Du nicht verstanden hattest, bedeuten...")? Wer dachte, dass ein technisches System ohne menschliches Zutun allein durch Selbstbeschäftigung herausfindet, was Menschen zu ihm sagen / von ihm wollen, der hat ziemlich falsche Vorstellungen von den Dingern (und auch dafür, was die Dinger aktuell verstehen, sind sie antrainiert worden). Aber sowie die Leute "KI" hören stellen sie sich sowas wie Zauberei vor...


  • Ach was.
    Die Funktionsprinzipien sind identisch.
    Bixbi und Co. könnt ihr gleich hinzufügen.


  • Verkauft sich blendend aber keiner hier hat angeblich einen :-P

    Und immer fleißig per Software deaktivieren (z.B. Siri)...weil dann die Hardware ja nichts mehr machen kann (an den Kopf fass) :-P


    • Doch ich hab sowohl nen Echo, als auch nen Google Home. Die Meldungen sind und bleiben trotzdem für mich und meinen Anwendungsbereich nichts weiter als deutsche Panikmache, wo bei einigen der Aluhut zu glühen beginnt.
      Diese Smartspeaker sind ein Smartphone ohne Display, mit Sprachbedienung, nichts weiter. Wer da rumjammert, sollte sich konsequenter Weise von Smartphone und PC trennen.


      • Nö, Smartphones haben keine Mikrofonarrays, die auch aus einer verlärmten und verrauschten Umgebung und aus mehreren Metern Distanz Sprache verständlich herausfiltern können. Ausserdem kann man die im trauten Heim auch ganz gut ausschalten. Macht man das bei den Assistenten, beraubt man sie des einzigen Sinnes ihrer Existenz.

        Der ganz reguläre Betrieb setzt, anders als bei Smartphones, ein ständiges Hören in die Umgebung voraus. (Bei Smartphones ist ein solcher Betrieb zwar mit Einschränkungen bezüglich der Akustik denkbar, ist aber eben nicht regulärer Anwendungsfall, sondern ggf. schon eine bösartige Attacke auf den Besitzer.) PC's sind in Privathaushalten darüber hinaus in der Regel herunter gefahren, und werden nur gezielt zur Ausführung bestimmter Anwendungen hochgefahren.
        Ausserdem sind sie nicht standardmäßig mit Mikrofonen ausgerüstet.
        Bei vertraulichen Besprechungen müssen die Telefone häufig draussen bleiben, und die Assistenten stellt sich Mancher sogar ins Schlafzimmer. Naja, muss ja jeder selber wissen, und Manche soll die Möglichkeit, dass jemand zuhört, sogar antörnen...


      • ich glaube genau das was du hier grad von dir gibst meinte DiDaDo mit "Panikmache" und "Aluhut".
        und PCs sind heutzutage zu 90% sehr wohl mit einem Mikro ausgerüstet. Außerdem werden sie meistens nicht mehr richtig Heruntergefahren sondern nur in den Standby geschickt, genau wie Smartphones auch. Der Otto-Normal-Nutzer hat nämlich in der Regel einen Mac oder Windows-PC und keinen mit Linux. Und bei Mac und Windows ist die Standard-Einstellung zum "Ausschalten" bei Modernen Geräten nämlich in Wirklichkeit das Schalten in den Standby. Das Richtige Herunterfahren muss man ganz bewusst über einen Extra Menü Punkt machen oder man stellt es in den Einstellung um, das der Rechner richtig heruntergefahren wird. Die wenigsten machen das aber, da sie dies gar nicht wissen.
        Und Jetzt ganz Plötzlich zu sagen: "Oh gott, die Werten ja meine Sprachbefehle aus um den Assistenten noch besser zu machen, Hilfe!!" ist nichts anderes als Panikmache. Denn das war eigentlich von Anfang an Klar. Wie sollen die diese Sprachassistenten sonst verbessern? Und Handys in Meetings nicht mit zu nehemn ist nur logisch: Wenn eiens auf einmal anfängt zu Klingeln, dann ist in der Regel High-Noon. Handys haben in Meetings schon allein wegen dem Störfaktor nichts zu suchen. Alles andere ist auch wieder nur Panikmache.


      • Nö, ist keine Panikmache. Ersten kenne ich kein einziges Desktop-PC Modell mit eingebautem Mikrofon, das würde nämlich ausser den Lüftergeräuschen gar nichts aufnehmen, also ist 90% Quatsch, denn so hoch ist der Marktanteil der Laptops nicht. Und ich, und alle die ich kenne, brauchen keine speziellen Tricks, um einen Desktop-Rechner vollständig auszuschalten. Das macht eine Schaltersteckdose viel einfacher und schneller, zudem schützt sie noch vor Überspannungen aus dem Netz, insbesondere natürlich wenn sie mit zusätzlichen Überspannungsschutz versehen ist (dann macht sie das sogar während des Betriebs). Das mag bei Laptops und Netbooks nicht so einfach möglich sein, vor allem wenn der Akku eingesetzt ist, oder gar nicht erst entnehmbar. Aber auch dann ist ein ggf. verbautes Mikrofon für Nahbesprechung ausgelegt und es sind keine Mikrofonarrays verbaut, die akustische Vorzugsrichtungen ausbilden können. Zudem lässt sich das Mikrofonloch, sofern überhaupt vorhanden, leicht zukleben, und das Mikro ist eben nicht ständig offen, wenn eine Schadsoftware nicht dafür sorgt, während die Mikros der Assistenten genau das sind, weil sie ansonsten völlig überflüssig wären. Die Kontrolle auf Schadsoftware obliegt aber jedem selber, und jeder hat sie in der eigenen Hand. Das trifft, wie schon geschrieben, auch auf Smartphones und Tablet zu. Die könnten auch bei Schadsoftwarebefall ständig lauschen, oder wenn man ein Gespräch nicht richtig beendet, aber das ist eben, anders als bei den Assistenten, nicht der reguläre Betriebsfall.
        Dass Spracheingaben auch zur Verbesserung der KI-Fähigkeiten ausgewertet werden, dürfte den meisten klar sein, aber es macht eben einen Unterschied, ob das wiederum Software oder KI macht, oder eben Menschen, die durchaus motiviert sein könnten, das Gehörte auszunutzen, sei es zur Erpressung oder sonstigen Formen der Schädigung (mit der gesprochenen Bankverbindung könnten böse Jungs schon einiges anfangen), um Geld durch Weiterverkauf damit zu verdienen, oder nur aus reiner Boshaftigkeit.
        Ausserdem sind viele davon ausgegangen, dass nur aufgezeichnet wird, was nach dem Triggerwort gesprochen wird. Dass dem eben nicht so sein muß, geht ebenfalls aus dem Berichten hervor.

        Wer also einen Assistenten betreibt, geht bewusst das Risiko ein, dass das vertrauliche Wort, gesprochen im Schutz der eigenen vier Wände, völlig Unbekannten zu Gehör kommt.
        Das ist keine Panikmache, das ist genau das, was aus den Berichten hervorgeht.


      • "Nö, Smartphones haben keine Mikrofonarrays, die auch aus einer verlärmten und verrauschten Umgebung und aus mehreren Metern Distanz Sprache verständlich herausfiltern können"

        Natürlich haben sie das!

        "Ausserdem kann man die im trauten Heim auch ganz gut ausschalten."

        > Das kannst du nur mit Sicherheit sagen, wenn du die Batterie entfernst.

        "Ausserdem sind sie nicht standardmäßig mit Mikrofonen ausgerüstet. "

        > Smartphones sind nicht standardmäßig mit Mikrofonen ausgerüstet? :-D Doch sogar mit dreien!

        "und die Assistenten stellt sich Mancher sogar ins Schlafzimmer. "

        Für den Fall, dass die eigene Frau "Alexa" heißt, kann man das Hotword ja ändern^^

        "Wer also einen Assistenten betreibt, geht bewusst das Risiko ein, dass das vertrauliche Wort, gesprochen im Schutz der eigenen vier Wände, völlig Unbekannten zu Gehör kommt"

        > Wie mit jedem Device, das ans Internet angeschlossen ist

        JEDER Laptop hat eingebaute Mikros. Und die Lüftergeräusche (die eh nur unter Vollast hörbar sind) kann man rausfiltern.
        Doch, der Marktanteil von Laptops ist sehr hoch!


      • Smartphones haben keine auf Fernempfang spezialisierten Mikrofonarrays, wozu auch. Sie haben mitunter mehrere Mikrofone, um die Sprachverständlichkeit durch Ausfilterung von Umgebungsgeräuschen in lauten Umgebungen zu verbessern. Dazu gehört eben auch, dass sie nur für Nahfeldakkustik ausgelegt sind, denn wenn sie auch Geräusche aus der Ferne gut aufnehmen würden, wäre das einer guten Verständlichkeit des Sprechers kontraproduktiv.
        Das habe ich bei meinem eigenen Gerät selber ausprobiert, und ab 2 m versteht man da so gut wie nichts mehr, speziell im dafür vorgesehenen Freisprechmodus.

        Aber prinzipiell kann natürlich auch ein Smartphone, ebenso wie ein mit Mikrofon ausgestatteter PC im Nahbereich genutzt werden, um seinen Benutzer auszuspionieren.
        Das setzt aber voraus, und darüber werde ich mir wohl den Mund fusselig reden können, ohne dass mal jemand darauf eingeht, dass eine Schadsoftware das Mikro auch in Gerätezuständen offen hält, in denen der reguläre Betrieb das nicht vorsieht. Es muss also ein aktiver Angriff von den Gerät gegen seinen Benutzer ausgehen, um solche Belauschaktionen durchzuführen, und gegen den kann man sich mit Schutzsoftware aktiv zur Wehr setzen. Solche Angriffssoftware kann im Übrigen auch im Ruhezustand auf PC's nicht laufen, nur wenn der nur vorgetäuscht wäre, das merkt man aber schnell an Lüfteraktivität und Wärmeentwicklung.
        Wer mit Schadsoftware befallene Geräte hat, muss zudem nicht nur mit akustischer Ausspionierung rechnen, sondern mit unmittelbarem Datendiebstahl von der Festplatte oder sonstigen Speichern.

        Ausserdem habe ich einen Laptop, der definitiv kein eingebautes Mikro hat, also ist die Aussage, jeder hätte eines, definitiv falsch. Und ich kenne nicht einen Desktoprechner, der ein eingebautes Mikro hätte.
        Auch wenn der Marktanteil der Laptops inzwischen höher ist, als der der Desktoprechner, beträgt er keine 90%, etwas anderes habe ich nicht gesagt.

        Wie aus dem Berichten klar hervorgeht, muss nicht das Hotword oder Triggerwort gesagt werden um eine Aufzeichnung zu starten, der Assistent kann auch nur glauben, dieses Wort vernommen zu haben, ohne dass es tatsächlich gesprochen wurde, dass geben die Berichte zweifelsfrei wieder.

        Die Hauptaufgabe eines Assistenten besteht dagegen darin, permanent in den Raum zu hören, um Sprachbefehle auch aus größerer Distanz wahrzunehmen und auszuwerten. Diese Verhalten ist für den regulären Betrieb unvermeidbar.
        Was also Laptop und Smartphone aufgrund anderer Mikrofoneigenschaften nicht gut können, und unkontrolliert auch nur in irregulären Betriebszuständen durch Schadsoftware machen, ist bei Assistenten der reguläre Betriebsfall, und ebenso, dass ein, wenn auch nur geringer, Anteil der Sprachaufzeichnungen an menschliche Auswerter gehen.

        Das ist ein entscheidender Unterschied, und macht die Nutzung von Smartphones und Laptops eben nicht mit der von Assistenten vergleichbar.
        Wer sich das dennoch so schön reden will, sollte vielleicht bedenken, dass es so gut wie keine Berichte über "versehentlich" oder im Rahmen des Regelbetriebs sogar bewusst mitgeschnittene Smartphonegespräche gibt, oder Abhöraktionen durch die Geräte, anders als bei den Assistenten.
        Ausserdem ist das heimliche Belauschen von Dritten durch manipulierte Smartphones oder Laptops eine schwere Straftat, während das ständige Belauschen durch die Assistenten bewusst durch deren Betrieb in Kauf genommen wird. Dass dabei auch aufgezeichnet wird, was dafür nicht vorgesehen war, gehört zu den Unzulänglichkeiten der Geräte und muss von deren Betreibern in Kauf genommen werden.


    • Wozu braucht man so einen Staubfänger. Mag am Anfang Spaß machen aber der Spaß verfliegt mit der Zeit sehr schnell.


  • Wer braucht schon so ein Ding...

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