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NFC in Deutschland - ein halbherziger Vorstoß der Sparkassen

NFC in Deutschland - ein halbherziger Vorstoß der Sparkassen

Es fühlte sich zunächst wie ein Triumph an: Gestern, kurz nachdem ich meine Android-Prognosen für 2012 abgegeben hatte, kam eine Pressemitteilung, dass die Sparkassen NFC in Deutschland einführen wollen. Ab August soll mit der Auslieferung von rund 16 Millionen - insgesamt gibt es 45 Millionen - Sparkassen-Cards begonnen werden, die dann einen NFC-Chip beinhalten werden. Der Rest der Cards folgt dann Stück für Stück.

Die NFC-Technologie ist quasi als Substitut der bisher wenig genutzten, aber früher wohlgemerkt hoch gefeierten Geldkarten-Funktion gedacht. Mit der Sparkassen-NFC-Lösung ist es den Kunden dann möglich, Beträge bis zu 20 Euro direkt vom Konto abbuchen zu lassen. Eine PIN-Eingabe an der Kasse natürlich vorausgesetzt.

Pilotversuch startet bereits Mitte April
Im Raum Hannover, Braunschweig und Wolfsburg gibt es dann einen Pilotversuch bereits ab Mitte April. Sparkassen-Kunden mit neuer EC-Karten können dann kontaktlos bei allen Esso-Tankstellen, beim Buchhändler Thalia, Hussel und den Textilhäusern Appelrath-Cüpper bezahlen. Außerdem folgten bald die Edeka-Filialen, sowie die Drogeriekette dm.

"Einem solchen Zukunftstrend wollen wir uns nicht verschließen", sagt der IT-Chef von dm der Zeitschrift Der Handel. Und der Leiter der Zahlungsverkehr- und Kartenstrategie im Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), Wolfgang Adamiok, meint, es gäbe zu NFC keine Alternative.

Der Vorstoß wirkt nicht sauber durchdacht
Auf den ersten Blick sieht es also doch sehr gut aus und sollte Hoffnung geben, dass NFC auch hier in Deutschland nun endlich salonfähig wird. Die Österreicher, und vor allem die Schweizer sind uns hier schon um einiges voraus. So habe auch ich im ersten Moment gedacht. Gerade die Sparkassen mit der schieren Masse an Kunden kann etwas bewirken.

Umso skeptischer bin ich beim zweiten Blick auf das Große, Ganze. Denn so euphorisch beispielsweise die Drogeriekette dm bei ihrer Aussage zu NFC klang, so sehr befürchte ich, dass der Handel erstmal durchaus vorsichtig auf den neuen Sparkassen-Vorstoß reagieren dürfte. So sagt beispielsweise Olaf Schrage von der Douglas-Gruppe im Der Handel auch, dass man auf die NFC-Technik von MasterCard setze. Die Lösung der Sparkassen sehe er noch als verbesserungswürdig an.

Hauptargument ist hier, dass es einen Bruch in der Handhabung der Karte gibt. Während man Beträge unter 20 Euro direkt vom Bankkonto abbuchen lassen kann, muss man bei Beträgen darüber die Karte erst mit Guthaben aufladen. Bei Beträgen über 200 Euro ist die Bezahlung mit der Sparkassen-NFC-Lösung gar nicht möglich. 

Sicherlich, gerade wir Deutschen müssen sehr langsam an neue Technologien herangeführt, ja gar getragen werden. Die gewählte Salami-Taktik könnte sich aber als doppelter Rohrkrepierer rausstellen. Denn auf der einen Seite will man Kunden für das neue Bezahlen gewinnen, hofft dann aber gleichzeitig, dass Kunden beim Einkauf darauf achten, ob sie unter dem Limit von 20 Euro liegen - oder vielleicht gar knapp darüber. Hier ist Frustration vorprogrammiert, wenn man sich vorstellt, dass man für 21 Euro Drogerieartikel auf dem Band liegen hat, aber kein Guthaben auf der Karte verfügbar ist. Das Selbe gilt für die Tatsache, dass die Karte nicht mit mehr Guthaben als 200 Euro aufgefüllt werden kann. Das Bezahlen des neuen TV-Geräts dürfte also wahrscheinlich nicht kontaktlos funktionieren.

Sparkassen-Lösung nur in Deutschland möglich
Man hat es leider verpasst nach einer breiter gefassten Lösung zu suchen. Anstatt mit bestehenden Anbietern, wie Visa oder MasterCard, zu kooperieren, setzt man auf eine Insellösung. Das Bezahlen via Sparkassen-NFC wird nämlich selbst im europäischen Ausland nicht möglich sein. Was also bei der EC- bzw. Maestro-Karte ohne weiteres möglich ist, wird NFC hier nicht vollbringen können.

Sicher, man könnte eben behaupten, dass  man das noch Schritt für Schritt ausbauen kann. Gerade aber bei der vorhandenen Skepsis der Leute wäre eine Lösung, die begeistert, die echte Chance gewesen. Stattdessen laufen die Sparkassen jetzt Gefahr, dass die neue, kontaktlose Bezahlmethode schnell mit den erfolglosen Geldkarten verglichen wird. Diese wurden ebenfalls vor einigen Jahren von den Sparkassen eingeführt, mochten sich aber trotz vieler Bemühungen nicht wirklich durchsetzen. Auch hier muss man übrigens zunächst ein Guthaben auf die Karte laden, bevor man das darauf gebuchte Guthaben dann verbrauchen kann. Ein Schritt, der vielen Kunden wahrscheinlich zu kompliziert ist.


Fazit
Die schiere Menge an NFC-Karten, welche durch die Sparkasse noch in diesem Jahr ausgegeben werden, beeindruckt erstmal. Es bleibt aber der Verdacht, dass die Sparkassen zu vorsichtig an die das Projekt herangegangen sind und das Konzept deshalb (in gewisser Hinsicht) unrund wirkt.

Der Vorstoß zeigt aber auch, dass NFC nun kommen wird. Denn andere Anbieter werden jetzt sicherlich reagieren müssen, wollen sie auch einen Stück vom großen NFC-Kuchen ab haben. Wer am Ende dann der Gewinner sein wird?

Hoffentlich wir Kunden.

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64 Kommentare

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  • Da es doch recht viele Schweizerbürger hier auf AndroidPIT gibt und NFC Smartphones eindeutig im kommen sind und es auch schon einige davon gibt, wären, denke ich zumindest, viele froh, wenn sie wüssten wie man das PayPass oder andere Bezahlsysteme aktiviert. Also wer was gefunden hat, bitte kommentieren (ich habe di ersten 30 Beiträge, wenn nicht noch mehr, die mier Google ausspuckte durchforstet und nichts gefunden). Am besten direkt Fabi, weil er das behauptet hat danke.


  • Hallo, also ich schreibe gerade an meiner Bachelorarbeit und beschäftige mich mit dem Thema.

    Also die 20€ Grenze kommt daher das fast 80 % aller Transaktionen im Einzelhandel einen Gegenwert von 20 € oder weniger haben. 95 % dieser Zahlungen werden mit Bargeld abgewickelt. Siehe hier:
    http://www.dsgv.de/de/presse/pressemitteilungen/111108_PM_Douglas_108.html

    Die Grenze von 200€ rührt daher das beim Bezahlen via NFC Karte geprüft wird ob sich genug Guthaben auf der Geldkarte befindet. Verliert man die Karte kann der Finder das Guthaben ohne Authentifizierung verbrauchen.

    Das bei einem Betrag unter 20€ das Geld direkt vom Konto abgebucht wird ist auch falsch, da es sich bei dem Zahlungsverfahren um ein offline Verfahren handelt. Wenn kein Geld auf der Karte ist kann auch nicht damit gezahlt werden.

    Sollte der Betrag die 20€ Grenze übersteigen kann mit der Pin auch mit NFC gezahlt werden, sollte die Geldkarte den Betrag nicht decken so kann immer noch via EC-Cash oder ELV/OLV gezahlt werden.

    Die gezahlten Beträge werden nicht auf dem Kontoauszug erscheinen weil der Bezahlvorgang Anonym abläuft.

    Die Sparkasse plant auch ein Konzept das es ermöglichen soll mit einem NFC-fähigem Smartphone zahlen zu können.


    Mit besten Grüßen


  • Der letzte Ort, wo ich NFC will ist meine Geldkarte! Und nun?! Wie schaltet man das Teil ab?


  • So lange NFC nur ein anderer Übertragungsweg ist, wird das nix. NFC im Zusammenhang mit einem Smartphone/App ist ja gerade deswegen spannend, weil man dann mehr damit machen kann, als nur mit einer Karte...

    Ich hätte dann nicht nur nicht ein komplettes Homebanking in der Tasche, sondern damit könnte man dann auch so etwas wie Couponing (a la Groupon & und dem ganzen Treuemarken-Schnickschnack) abbilden.

    Gleichzeitig könnte man dem Händler weitere, kundenbindende Unterstützungen ermöglichen.

    So lange es diese Mehrwerte weder für den Kunden, noch den Verkäufer gibt, gibt es überhaupt keinen Grund, in NFC auf einer Plastikkarte einen Hype zu entdecken...

    Dabei haben die Sparkassen ca, 50% Markanteil in D. Die könnten also ohne Probleme mit einer richtigen NFC App mit allem SchnickSchnack sehr schnell marktführend, marktbestimmend werden...

    Aber vielleicht dürfen die das auch politischen Gründen auch nicht...wegen der Marktmacht...wer weiss das schon?


  • Ich denke, NeoXolver, Sven Eichelberg und viele andere hier widersprechen ja gar nicht, wenn es heißt "NFC wird kommen"; die Feldversuche laufen an, das ist ja offensichtlich.

    Nein, was sie massiv in Frage stellen ist wohl die Akzeptanz dieses Bezahlweges beim normalen Bürger, sei es Händler, sei es Kunde. NFC in Kartenform ist ja nichts anderes als eine getunte Geldkarte - und diese "erfreut" sich seit jeher mangelnder Akzeptanz auf beiden Seiten.

    Wenn das nun auch noch via Funk und ohne jegliches physikalische Zutun des Kunden ablaufen soll, sind zwiespältige Meinungen dazu durchaus verständlich.

    Dass NFC die Gemüter erregt, sieht man ja schon an der Anzahl der Aufrufe dieses Blogs.


  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    07.01.2012 Link zum Kommentar

    @Sven Eichelberg: Das siehst Du falsch. NFC wird kommen. Das wird auch in diesem Jahr der Fall sein. Das heißt aber natürlich nicht, dass es dann auch den Sparkassen gelingen muss es erfolgreich einzuführen.


  • @el g.
    Ich geb dir da vollkommen recht. Genau wegen Aussagen wie dieser

    ------------
    Letzter Satz:
    "Die Sparkassen sehen Google als Konkurrenten."

    "Die 429 deutschen Sparkassen wollen die Einführung von Near-Field-Communication (NFC) beschleunigen, um Konkurrenzprodukten wie Google-Wallet zuvorzukommen."
    -------------

    ist NFC schon zum scheitern verurteilt. Wann kapieren die ganzen Konzerne, Banken, etc. endlich, dass es nicht funktionieren kann wenn jeder ständig sein eigenes Süppchen kocht. Standards und Partnerschaften sind das Zauberwort. Andernfalls wird das nix.

    Und ich sage es nochmal: Es wird daher auch nix werden!


  • @el ge: Naja verhindern kann man das nicht ich mein es gibt auch bei der ec-Karte maestro (von MasterCard) und V-Pay (von Visa) zudem gibt es ja noch die Geldkarte als guthabenbasierte lösung (Da gab es sogar mal richtige Einzelkarten für die man Kaufen, Aufladen und Benutzen konnte).

    Im endeffekt zählt das, was die Banken machen. NFC ist ja nur der Übertragungsweg. Und für normale Kassensysteme ist NFC kaum von interesse, da neue Hardware gekauft werden muss, die Belegschaft geschult werden muss usw. Ich sehe den Hauptanwendungsbereich vorallem bei sogenannten Unattended Automaten. Hier spielt vorallem die Wandalismussicherheit eine Rolle.

    NFC per Mobiltelefon wird glaube ich eine Niesche bleiben, den ich wage zu behaupten das 99% der Bevölkerung einfach nicht den Drang haben etwas mit dem Mobiltelefon bezahlen zu müssen. Zudem ist umständlich, langsam und wenn der Akku leer ist muss man verhungern.

    Dafür hat man dann noch eine möglichkeit mehr zu bezahlen. So nimmt der McDoof in Berlin nur Visa und ec, der in München nur Google NFC und am ende muss man 20 Systeme mit einem jahresbeitrag von 30€ bereithalten um Bargeldlos bezahlen zu können.

    Der einzige Sinn von NFC wäre die ergänzung von ec- und Kreditkarten.


  • @fabien
    "Die Österreicher, und vor allem die Schweizer sind uns hier schon um einiges voraus."

    und wie? bitte quelle. spreche die schweiz an.


  • @NeoXolver:
    Schon klar.

    Würd mich nur freuen, wenn sich z.B. google wallet durch solche "Alleingänge" mal etwas angetrieben fühlen würde und die Wallet-Geschichte zügig umsetzt - bzw. ggf. eine strategische Partnerschaft mit der Sparkasse versucht anzustreben....

    Meiner Ansicht nach ist es nicht zielführend, wenn auf der einen Seite eine Bank ihr System einführt (siehe Sparkasse: passive Karte ohne "Vernetzbarkeit") und auf der anderen Seite ein Mobilfunk- / Internet-Anbieter (T-Mobile, google,...) der ursprünglich nichts vom reinen Bankenwesen versteht.

    Nicht, dass wir am Ende mit x unterschiedlichen oder propriäteren Systemen dastehen oder der Laden aus Cupertino das iGeld einführt oder faceportemonnaie gegründet wird...


  • @el ge: solche konkurenz ist normal. Das gibts jetzt auch im bereich der emobility


  • Habe gerade diesen Artikel bei golem.de gesehen:
    http://www.golem.de/1201/88799.html

    Letzter Satz:
    "Die Sparkassen sehen Google als Konkurrenten."

    ...und noch ein link:
    http://www.golem.de/1109/86365.html

    "Die 429 deutschen Sparkassen wollen die Einführung von Near-Field-Communication (NFC) beschleunigen, um Konkurrenzprodukten wie Google-Wallet zuvorzukommen."


    ...na dann herzlichen Glückwunsch. Fangen wir jetzt wieder sowas an wie damals bei VHS und Betacam oder bei HD-DVD und blueray?
    Mannmannmann...


  • @Alexander Bangert:
    Ja, ideal für mich. Hört sich jedenfalls danach an. Danke für den Hinweis.

    So soll das sein.
    Wenn ich jetzt google wallet mit meiner Bank verknüpfen kann, ist doch alles BingoBingoBingo.


  • @elg: die Lösung, die du vorschlägst dauert dann bei otto-normal-user dann zehnmal länger als ne ec-card bezahlung...

    ich denke mal, wenn die ec-karten zahlungen günstiger wären, wäre das alles gar kein thema. und wenn druck durch nfc käme, werden die günstiger werden! Und dann ist auch gut so...


  • @el ge: Deine idee ist gut. Nur in der selben zeit habe ich auch meine ec-Karte rausgeholt und den pin eingegeben.

    Eigendlich ist NFC nix neues. Aber hey wir geben dem Kind einfach nen neuen Namen und gut ist. Rfid gibt es schon seit jahren.

    An fast jeder Hochschule und Uni und auch in einigen werkskantinen kann man mit rfid- ausweisen bezahlen. Guthabenbasiert versteht sich.

    Zahlung ohne Pin oder Unterschrift wird nur guthabenbasiert funktionieren. Denn das ist wie mit dem Bargeld. Karte weg, Guthaben weg. Aber wer nach dem verlust von Barem zur Bank geht und um ersatzt bittet, wird auch nur belächelt.

    Die frage die ich konkret habe ist. Was bring NFC was z.b. ec-Karte, Visa und Geldkarte nicht gebracht haben? Diese frage richtet sich direkt an Fabi.

    Die Reine berührungslosigkeit ist vielleicht cool, bringt in der Praxis nun wenig... vorallem wenn man mehr als eine Karte hat kann das Terminal nicht entscheiden welche belastet werden soll. Vorallem sind viele Terminals garnicht Mulicardfähig. Der einzige Grund hier wäre Vandalismussicherheit. Hier würde ich aber NFC lieber als erweiterung der GK oder der ec-Karte haben. Das ganze bezahlen per Handy ist doch kinderkram

    Was die GK angeht habe ich schon viele gute lösungen gesehen. So z.b. die Bremer Straßenbahn, in der ich einfach meine GK in das Terminal stecke und dann das Ticket auf der Karte gespeichert wird. Oder halt diverese Parkautomaten die ich bezahlen kann.

    Die technik gibt es meiner meinung schon nur keiner will sie annehem weil es zu umständlich ist geld auf die karte zu laden.

    NFC als gk-erzatz ohne pin ist immer das problem der sicherheit. Da nunmal die Karte nicht weis ob das lesegerät befugt ist oder nicht


  • @el g.:
    Beim Galaxy Nexus kann man NFC ausschalten. Von daher sollte das klappen.

    Wenn ich recht informiert bin, muss auch erst Google Wallet laufen (siehe auch Kommentare weiter oben), bevor Geldtransaktionen möglich sind.

    Also ideal für Dich? ;-)

    Edit:
    Der PayPass von MasterCard funktioniert übrigens auch nur bei Beträgen bis € 25 ohne Autorisierung.


  • Simple Lösung gegen berührungslosen "Taschendiebstahl":
    NFC-Chip im Telefon. Chip per Software abschaltbar.

    Standardmäßig ist der Chip aus. Es kommt ein Widget auf den Homescreen mit Einschalter, der den Chip für 1 Buchung aktiviert und danach wieder offline gehen lässt. Das Widget könnte ggf. gleich meine letzten Abbuchungen listen...

    Ich fürchte nur, das geht nicht weil der NFC-Chip imho passiv ist, d.h. die Energiequelle ist das Terminal. Einfach den Chip deaktivieren könnte da ggf. technisch nicht möglich sein. Aber vielleicht wird da mal ne Lösung entwickelt.

    Wenn so eine Lösung möglich wäre, würde ich es auch nutzen - simpel genug wäre es mir:
    Telefon aus der Tasche raus, Display an, Entsperrmuster, Klick auf widget, vor das Terminal, Display aus, zurück in Tasche - fertig. (Dauer 3-5 s)


    Noch cooler wäre, wenn man die verschiedenen NFC-Operationen einzeln deaktivieren könnte. Z.B. Geldtransfer gesperrt, aber Skipass nicht gesperrt, ...
    Schlüssel für Türen innerhalb des (Büro-)Gebäudes nicht gesperrt, für die Eingangstür jedoch gesperrt...


  • Karte weg aufgeladenes Guthaben weg


  • Sehe schon die Nachrichten 2015: Skimmingbande manipuliert Diebstahlsicherung im Kaufhaus und bucht von jedem Kunden beim verlassen Geld ab. NFC für Geldtransaktionen ist totaler Müll. Wird aber wohl so erfolgreich wie gesichtsbuch bei der Generation gläserner Bürger.


  • "Die Österreicher, und vor allem die Schweizer sind uns hier schon um einiges voraus."

    und wie? bitte quelle. spreche die schweiz an.


  • Also ich sehe in dem NFC beim besten willen noch keinen nutzen für mich. Das alles hat bisher meine karte auch gemacht und etwas kleingeld hab ich eh immer dabei.
    Vielleicht ist hier die begeisterung deshalb so hoch, weil man dann die möglichkeit hat, allen leuten in der schlange sein neustes smartphone zu zeigen und was es alles kann... :-))


  • Ich verstehe diesen Hype nicht... Ernsthaft! Wenn man berühungslos OHNE wirkliche Absicherung (PIN, die jeder sehen kann ist keine Absicherung) Kohle von meinem Konto abbuchen kann, dann leg ich meine Karte, wenn sie denn kommen sollte, doch lieber gleich mal in die Mikrowelle...

    Mal ernsthaft! Was ist mit dem Angriffsszenario? Denkt hier keiner drüber nach? Seid ihr alle so "Technik-Geil", dass ihr das verdrängt? Das wird kommen, dass sich irgendwelche Heinis in Fußgängerzonen stellen und von jedem, der nahe vorbei kommt, Kohle abrubbelt. 10cm sind bei Gedränge in Großstädten schnell unterschritten. Dann Prost-Mahlzeit! Wenn dann am Ende noch Richtfunk-Attacken möglich wären, dann ist sowieso Feierabend...


  • Irgendwie ist mir das alles noch nicht klar genug dargestellt. Auch andere Zeitungen / Internetplattformen widersprechen sich, bzw. keiner sagt es so klar und deutlich, dass man es wirklich verstehen könnte.

    Bei der Sparkasse finde ich auch noch keine offizielle Pressemitteilung.

    offene Fragen:
    1) Wird bis 20 EUR keine Autorisierung (z.B. über PIN) abgefragt?
    Wenn ja: Wie kann "versehentliches" oder "räuberisches" Abbuchen verhindert werden? Wer haftet? Wer hat Beweispflicht?

    2) Von welcher Quelle wird abgebucht? Von einem aufgeladenen Guthaben (bis zu 200 EUR?), das vorher manuell / per online / per Terminal draufgeschoben worden sein muss? Oder direkt von Girokonto?
    2a) Gibt es eine Unterscheidung zwischen den Kleinbeträgen bis 20 EUR und denen zwischen 20 und 200 EUR in Hinblick auf die "Abbuchungsquelle"?

    3) Kann ich alle Buchungen zeitnah in meinem Online-Konto nachsehen oder ist das wie bei der Geldkarte: Beträge sind nicht einzeln nachprüfbar...

    Fragen über Fragen. Bis diese und weitere Fragen geklärt sind ist das alles Orakeln und im Trüben fischen...

    Literatur: http://de.wikipedia.org/wiki/Near_Field_Communication


  • Der einzige Unterschied zur Geldkarte ist also (zumindest für mich als Benutzer), dass Beträge unter 20€ direkt vom Konto und nicht vom Kartenguthaben abgebucht werden?
    Bargeldlos, Kontaktlos und ohne PIN-Eingabe kann ich schließlich auch jetzt schon mit meiner Geldkarte zahlen, was ich auch an der Uni (Kopierer, Brötchen, Mensa, ...), im Nahverkehr und z.B. in einigen Bundesligastadien regelmäßig mache. Schaut man sich die Kommentare so an bin ich da aber auch in der Minderheit.

    Für mich wird da noch kein wirklicher Vorteil ersichtlich...


  •   16
    Gelöschter Account 06.01.2012 Link zum Kommentar

    Irgendwie will ich das NFC gedöns nicht verstehen. Kleinstbeträge Zahl ich bar. Wenns mehr wird Master oder EC wozu brauch ich denn jetzt noch was anderes.
    Tickets etc... könnte man mit QR code aufs handy den ich online bezahle lösen.
    Aber vielleicht werd ich langsam doch zu alt für sowas.


  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    06.01.2012 Link zum Kommentar

    @Malte a.: Nein, NFC ist eine sichere Technologie. Der Prozess ist natürlich weitaus komplexer und kann eigentlich kaum geknackt werden. Es gibt hier bei AndroidPIT auch einen Artikel darüber: http://www.androidpit.de/de/android/blog/400207/wie-sicher-ist-NFC

    @Julio Salsa: Ich werde das noch einmal verifizieren. Meines Wissens nach erfolgt die PIN-Eingabe auch bei den kleinen Beträgen. Aber selbst wenn: Der Strukturbruch bleibt, wenn es um die Beträge über 20 Euro geht.


  • Nur zu meinem Verständniss:
    Von der Karte können kleine Beträge automatisch abgebucht werden, ohne das der User irgenteine aktive Handlung ausführen muss (Pin Eingabe, oder per Button bestätigen ...)
    D.H. ein Taschendieb der Zukunft muss nur mit einem Lesegerät über den Weihnachtsmarkt gehen und hat nach einem kurzen Spaziergang ein volles Konto ?


  • @Fabien, kannst du dir diesen Abschnitt im Artikel noch einmal anschauen (speziell der letzte Satz ist glaub ich nicht 100%-ig richtig) bzw. deine Quelle? Ich würde dabei auf diese Quellen verweisen

    1) http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sparkassen-fuehren-NFC-Payment-ein-1403383.html
    2) http://www.golem.de/1106/84315.html

    "Die NFC-Technologie ist quasi als Substitut der bisher wenig genutzten, aber früher wohlgemerkt hoch gefeierten Geldkarten-Funktion gedacht. Mit der Sparkassen-NFC-Lösung ist es den Kunden dann möglich, Beträge bis zu 20 Euro direkt vom Konto abbuchen zu lassen. Eine PIN-Eingabe an der Kasse natürlich vorausgesetzt."

    Der zweite ist zwar schon ein wenig Älter, aber ist Deckungsgleich mit dem von heise in Bezug auf das Abbuchen der (bis) 20€, die anscheinend doch ohne PIN-Eingabe oder sonstiger Authentifizierung erfolgt.


  • @Fabien
    Ich hoffe zwar, dass du recht hast, aber glauben kann ich es leider nicht...

    Eine wirklich erfolgreiche NFC-Lösung hat viele Voraussetzungen, die in Deutschland utopisch zu erfüllen erscheinen:
    Zunächst Partnerschaften zwischen Banken, Kreditkarteninstituten und Netzbetreibern, damit auch wirklich jeder NFC bequem nutzen kann.
    Dann müssten viele große Einzelhandelsketten (und nicht nur die 2, 3 unbekannten hier genannten..) mit an Bord, Restaurants, der bundesweite ÖPNV (ganz wichtig!), Automaten (Getränke, Zigaretten etc...), usw. Andernfalls wird es nur eine verschwindend geringe Menge an wirklichen Nutzern geben...

    Als nächstes darf NFC dann nicht nur exklusiv für Smartphone Nutzer zugänglich sein (und schon gar nicht Netzbetreiber-Abhängig). Es müssten reine NFC-Plastikkarten (kostenlos oder gegen geringes Pfand) angeboten werden, die man dann an Automaten oder online aufladen kann. Also EINE Infrastruktur, nutzbar mit allen NFC-Smartphones, NFC-fähigen Bankkarten, und alternativ "reinen" NFC-Plastikkarten.

    So wie an die Sache derzeit aber herangegangen wird, wird das nie und nimmer geschehen. Die Sparkasse wird bis Ende des Jahres ihren larifari-Kurs halten und dann scheitern. Touch&Travel der Bahn ist meiner Meinung nach in der Form auch zum scheitern verurteilt. Um das erfolgreich an den Mann zu bringen müsste die Bahn ihre kompletten Bahnhöfe infrastrukturell erneuern, sämtliche Busse mit Touch-Terminals ausstatten etc. etc. Sowas ist in anderen Ländern denkbar, aber in Deutschland? Ich fress nen Besen mit Ketchup, wenn das kommen sollte...

    Es wird einfach alles nur halbherzig angefangen und dann gehofft, dass es "irgendwie läuft". Aber so funktioniert das nicht. Ohne Mut zum Risiko und ohne richtige Investitionsbereitschaft sind wir im Jahr 2030 noch genauso weit wie heute....


  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    06.01.2012 Link zum Kommentar

    @MaHu: Ich verstehe die Frage nicht. Wo genau mutmaßt Du Lobby-Arbeit?

    @Sven Eichelberg: Ich glaube nicht, dass NFC zu Grabe getragen wird. Im Gegenteil. Nur denke ich, dass die Sparkassen der Technologie einen Bärendienst erweisen, wenn sie eine solche Herangehensweise wählen


  • Und weiter geht die Lobby-Arbeit, welcher Verband bezahlt denn?


  • Es wird über die Jahre immer lächerlicher wie halbherzig und idiotisch in Deutschland an neue Technologien herangegangen wird.

    Um es auf den Punkt zu bringen: Die Anbieter sind zu blöd(!!) um nützliche Lösungen auf den Markt zu bringen und die Mehrheit der Kunden ist zu blöd(!!) um den Nutzen solcher Lösungen zu erkennen. Frustrierend. Aber bezeichnend für eine mehr und mehr verblödende Gesellschaft mit Anti-Fortschrittshaltung...

    Sorry, wenn das dem Einen oder Anderen zu hart formuliert scheint. Aber anders kann man das mit gesundem Menschenverstand doch wirklich nicht mehr betrachten...

    Meine Prognose: NFC wird im Laufe von 2012 groß eingeführt und bis Dezember 2012 wieder zu Grabe getragen!


  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    06.01.2012 Link zum Kommentar

    @Sascha H.: In der Schweiz kann man mit der MasterCard-Lösung "PayPass" bereits in vielen Geschäften bezahlen. Es wissen nur leider viele Menschen nicht. Die Infrastruktur für NFC wird bei Euch aber aktiv vorangetrieben. Zumindest deutlich besser als hier in Deutschland.


  • @Fabian:
    Kannst du mir bitte sagen, in welchem Punkt die Schweizer weiter sind?

    Ich lese nämlich nix darüber das es in der Schweiz NFC bezahl möglichkeiten geben soll. Einzig McDonalds hat da scheints was mit NFC, aber sonst....


  • @Christian: Hast du dir angeschaut welche Unternehmen bei dem Pilotprojekt mitmachen? Esso z.B. tankst du auch immer nur für nen 10er, weil dann der Sprit nie teurer wird oder wie? Bei den anderen ist es auch nicht besser, Buchhandel, Textilhaus... selten was unter 20€, gerade Edeka könnte man als nützlich ansehen, aber zähl gut, wenn du dann doch 21€ aufm Band hast und kein Bares wird dir die Schlange hinter dir schon erzählen was sie von der 20€Grenze hält


  • Die Lösung mit 20 Euro ab Konto mehr nur Prepaid finde ich etwas ungünstig. Prepaid NFC Karte fände ich aber super. Das dies funktionieren kann zeigt sich zum Beispiel in Hong Kong, wo dieses System seit einigen Jahren schon sehr gut funktioniert. Mit der Octopus Card kann man dort so ziemlich alles von ÖV Tickets, über Getränke am Automaten bis den Dingen an der Supermarktkasse bezahlen.
    Das ganze kam so viel ich weis am Anfang für die Metro und Bus Tickets auf. Brieftasche am Eingan hinhalten, Brieftasche am Ausgang hinhalten und nie mehr ein Einzelticket kaufen müssen. Super Sache. Damit kann man wie gesagt unterdessen in Hong Kong ziemlich alles bezahlen. Darin liegt auch die Stärke an diesem System. NFC wird nur bei grosser Verbreitung funktionieren. Wir brauchen keine 20 Anbieter, die jeweils an einigen Orten Funktionieren. Wir brauchen ein System, dass dies Überall tut.

    Das Prepaid System hat durchaus auch seine Vorteile. Verliert man die Karte (oder das Handy), ist nie mehr geld weg, als man vorher darauf geladen hat. Dies ist gerade für ein eher vorsichtiges Land wie Deutschland ein grosse Plus.


  • alle Leute denen die 20 Euro zu wenig sind, sind die ersten zur Bank gehen rumschreien, wenn Missbrauch getrieben wurde, verbrauscherschutz alarmieren und zu ZDF wiso gehen um im fernsehen bemitleidet werden wollen, auf einmal nichts wissen schlecht informiert wurden und für nichts können aber logischerweise vorher alles gewusst haben.
    im übrigen sind es nur im Pilotprojekt 20 Euro. was sich wieder alle nur aufregen. wahnsinn


  • Mal ehrlich, welchen echten nutzen hat NFC? Ich mein ich bin mit der ec-Karte schon glücklich, lediglich offlineterminals sind eben nicht abgedeckt, dafür gibt es ja schon die GK, nur will die keiner.

    Es geht ja um das bezahlen ohne gegencheck, das geht übrigens auch per ec-Karte mit unterschrift oder Kreditkarte. Ein bonitätscheck brauch ne anbindung, weshalb die bahn in den zügen auch keine ec-Karte... mehr annimmt.

    Aber die grenze von 20€ pro bezahlvorgang ist auch blödsinn. Denn 10 bezahlvorgänge a 20€ sind auch 200€...

    ich sehe bei funkttechnik eher das problem der höheren abhörgefahr....


  • ohne jetzt mal 'ne Stellungnahme abzugeben (interessiert eh' keinen), hier mal DER Link der Stunde zu diesem Thema:

    http://www.kontaktlos-schutz.de/de/RFID-Schutzhuelle-Chipcard-kontaktlose-Ausweise-Karten?x61704=qipnco8cfckdfe1qep7t7k59nql5eo3a

    Damit einem im Gedränge nicht "versehentlich" was von der linken Arschbacke abgebucht wird...

    :-)) oder :-(( ??


  • Die deutschen hatten auch damals Angst vor normalen EC-Karten. Oder vor Online-Banking. Gut Ding will Weile haben. Außerdem wird der Altersdurchschnitt unserer Bevölkerung ja auch zunehmend jünger und die Technik rückt in alle Bereiche unseres Lebens vor. Es wird zwar noch eine Zeit dauern, aber irgendwann steht dem auch "der Deutsche" offen gegenüber (ich für meinen Teil tu es auch jetzt schon, wobei ich auch noch recht jung bin).
    Wir können ja nicht ewig so an unserem Kleingeld festhalten!


  • Das wird nie etwas, was der normale Deutsche nutzen wird. Sollte das Bezahlen ohne Pin funktionieren, werden wir zuviel Angst vor Missbrauch haben.

    Wird eine Pin nötig sein, wird es zu umständlich sein, um Kleingeld zu verdrängen.

    Kurz: das wird nix!


  • Soweit ich es bei heise u. golem gelesen habe werden die niedrigen Beträge ohne zusätzliche Authentifizierung vom Konto abgebucht. D. h. wenn ich mir mal eben was zu trinken kaufe, mal eben ein paar Chips für den DVD Abend, hier und da Kaugummis, Mc Donalds, Deo, etc. sehe ich dafür schon ein Vorteil. Es wird definitiv schneller gehen. Und ich muss nicht diese tollen Pads anfassen wo vor mir schon 1000 Leute dran waren (bin zwar nicht Paranoid, aber wenn man so drüber nachdenkt ist' s nicht schön). Und für größere Beträge muss ich eben auf das Guthaben zurückgreifen was ich auf meine Karte geladen habe (über schon bereits bestehende Apps, Online-Banking, etc.) Bin zwar kein Sparkassenkunde, aber ich denke, dass das interessant werden dürfte! Das der Betrag bei 20€ liegt hängt vllt. damit zusammen, dass wir deutschen ja eher ängstlich eingestellt sind und glauben überall lauern Betrüger. So könnten Sie im Ernstfall weniger Unfug mit der Karte treiben! Nun ja. Ich bin mal gespannt was wir da so erwarten dürfen in der 2. Hälfte dieses Jahres


  • Der Vorteil soll sein, dass es auch an Offline-Bezahl-Terminals funktioniert, wie die Geldkarte, die ich übrigens auch schon genial fand, ich hab nur keine Möglichkeit gehabt sie zu benutzen, ansonsten hätte ich sie regelmäßig verwendet. Ich bin sogar in ein bestimmtes Parkhaus gefahren, weil man dort mit der Geldkarte bei der Einfahrt seine Einfahrt registrieren konnte und ohne zu bezahlen beim rausfahren auch nur wieder die Karte reinstecken musste und es war bezahlt und freie Fahrt..... Nur wenn man es sonst fast nicht benutzen kann, kann es sich ja auch nicht durchsetzen. Ich hab immer ein paar Euro da drauf für Briefmarken und ggf. Parkhaus-Automat.


  • Ich sehe darin kein Sinn, wenn wenn ich schon meine ec Karte rausholen muss kann ich auch die pin eingeben, kommt auf die Minute mehr oder weniger auch nicht mehr an. Wenn es zwei verschiedene Karten sind die ich mitschleppen muss ist es erst recht doof. Und in Sachen Sicherheit ist es höchstens am Anfang sicherer. Ruck zuck gibt es ne Möglichkeit die Daten auszulesen und ne Kopie der Karte zu erstellen.


  • Ein Limit sollte einen Betrag enthalten, mit dem man im Alltag was anfangen kann und der einen bei Verlust nicht in den Ruin treibt. Das könnten nicht lächerliche 20 sondern mind. 200 sein.

    Ausserdem was spricht eigentlich dagegen, sich das Limit selbst auszusuchen, so kann jeder bemessen nach seinem Geldbeutel seinen Risikobetrag selbst bestimmen.

    Immer diese steifen Regel, da muss Deutschland echt dazulernen tststs


  • Fabien Roehlinger
    • Admin
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    05.01.2012 Link zum Kommentar

    @Vor name: Alternative wäre aus meiner Sicht, dass man die niedrigen Beträge ohne PIN - und nur wenn man es selber möchte - absichert. Höhere Beträge - egal wie hoch, Hauptsache das Konto ist gedeckt - werden dann immer mit PIN abgesichert. Dass man auch bei Beträgen unter 20 Euro eine PIN eingeben _muss_ führt das kontaktlose Zahlen ad absurdum.


  • Was wäre denn die Alternative zum 20€ Limit? Die Möglichkeit nur mit einer Karte 200€ von meinem Bankkonto abzuheben?
    Ich denke, dass sich NFC vor allem für niedrige Beträge eignet, die immer wieder wiederholt werden müssen (buskarte, Zeitung, McDonalds), von daher finde ich ein Limit gar nicht hinderlich. Wobei 20€ dann dich ziemlich wenig ist.
    Und wenn das Aufladung in 30 Sekunden per online-banking gelöst wird, ist das auch nicht länger, als an der Spardose / Tresor zu suchen.
    200€ Aufladelimit? Als ob jemand in einem Pilotprojekt gleichmal 1000 € auf eine unbekannte Zahlungsmethode lädt.
    Ist doch alles noch final, oder? Beta-Status.


  • Toller Blog Fabien.
    Ich bin übrigens absolut Deiner Meinung und verstehe die Entscheidungsträger absolut nicht.
    20€ ist ein Witz und ein erneuter Flop auf diesem Wege vorprogrammiert.

    Bin zwar schon lange kein Sparkassenkunde mehr, möchte aber das NFC erfolgreich wird und das geht nur mit der Masse, sprich Sparkassenkunden...


  • Ihr habt das auch gelesen, oder?? Bis 20€ !!! Da muss ich jetzt selbst am Kiosk bei Zigarettenkaufen mittlerweile aufpassen das es nicht zu viel wird, sonst muss ich bar zahlen. die hamse doch nicht alle....


  • Fabien Roehlinger
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    05.01.2012 Link zum Kommentar

    @Stefan L.: Haha, verstehe. Ja, Kamal mag Infografiken sehr gern :)


  • Also quasi "Geldkarte ohne Anfassen". So wird das nix …
    Eine richtige NFC-EC-Karte wäre der richtige Weg. Man sollte die Funktion aber manuell aktivieren/deaktivieren können (z.B. am Geldautomat oder am Bankschalter), standardmäßig deaktiviert.


  • @Fabien: Kamal ist doch seit gefühlt einem halben Jahr Mr. Infographik, oder verwechsle ich da was?


  • Ist nix neues und habe auch diese Karte schon seit letztem Jahr. Passende App gibt es auch schon von der Sparkasse. Habe sogar Videos gemacht hier sind die beiden:

    http://www.youtube.com/watch?v=-lIA3b559rg

    http://www.youtube.com/watch?v=nk6IK-1L5no


  • Eine Geldkarte v2 braucht kein Mensch. Schade dass so wenig dazugelernt wurde. Das einzige neue ist, dass man bis zu einen Betrag bis 20€ nicht die Karte aufladen muss.

    @Wolfgang H.:
    Man könnte es schon so lösen, dass die Wallet App aufgeht, sobald man mit dem Telefon an ein Lesegerät geht.
    Genau so könnte man festlegen, bis zu welchen Betrag ungefragt abgebucht wird.


  • @derHaifisch Genau! You made my day.. :-)


  • Also ist der einzige unterschied an der Karte, das man sie nicht zwingend ins Lesegerät stecken muss, sondern bei Kleinbeträgen einfach dran halten kann?
    Oder ist die Sparkassen Card keine EC Karte?


  • @Oliver Lauer sehe ich irgednwie anders. Grade bei Kleinbeträgen ist ein User Interface einfach nur hinderlich. Ich möchte in so einem Fall einfach meine Geldbörse rausholen, kurz ans Empfangsgerät halten und wieder einstecken, ohne noch ewig irgendwelche Eingaben zu bestätigen.

    Das ist etwas, was mich beim Galaxy Nexus stört, da muss man Google Wallet starten und alles. Das macht meiner Meinung nach erst Sinn bei größeren Beträgen.

    Das mit dem Guthaben auf der Karte ist aber natürlich blöd, das war imho schon der Grund warum die Geldkarte gefloppt ist, es ist einfach zu umständlich. Wenn das so bleibt, wird sich die Sparkassenkarte hier sich dann auch nicht durchsetzen. Wäre bissl schade...


  • Echt? Woher weiss ich das denn noch mal? :-) Bei den Sparkassen....hm? Und dabei haben die so eine Macht, aber die können sich nie einigen...


  • Fabien Roehlinger
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    05.01.2012 Link zum Kommentar

    @Enton: Den bringe ich - wie gestern schon geschrieben - am Montag. Ich werde am Sonntag meine Flugzeit nutzen und das Ding schreiben.


  •   20
    Gelöschter Account 05.01.2012 Link zum Kommentar

    Fabien. wo ist der versprochene G+ Beitrag!!! ;-)


  • Die Sparkasse macht diesmal das mit den Fähnchen?


  • Fabien Roehlinger
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    05.01.2012 Link zum Kommentar

    @Stefan L.: Welchen Spitznamen hat er denn? Vielen Dank für das Lob.

    @Olli: Ich habe die Meldung gestern erhalten und wurde dann auch bei heise und einigen anderen Seiten besprochen. Dort allerdings wesentlich positiver. Du bist hier ja vom Fach. Es ist zumindest vor dem Aspekt beruhigend, dass ich mit meiner Sichtweise wohl nicht ganz falsch liege. Ich finde es sehr schade, dass die Sparkassen nicht mehr Beratung von Leuten in Anspruch nehmen, die die Fähigkeit haben Innovation, Mut und das Bankwesen unter einen Hut zu bekommen. Oder gibt es diese Menschen etwa nicht?


  • Die Meldung ist aber schon älter...
    Das ist nicht nur halbherzig, das ist Blödsinn und Geldverschwendung, mein Geld, als Kunde :-)
    Das wird genauso ein Rohrkrepierer, wie Die Geldkarte.
    NFC ohne User Interface (über ein Handy z.B.) ist was für die Lagerhallen und die Logistik der Metro, aber nix für B2C Payments...


  • Fabien ist wohl neidisch auf Kamals Spitznamen und möchte absofort Mr. NFC genannt werden (alternativ NFabienC).
    Toller Blog und absolut perfektes Bild :D

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