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Nexpaq Case: Project Ara für Galaxy S5, oder iPhone im Video-Hands-on

Googles Project Ara ist immer noch nicht verfügbar und es sieht auch nicht danach aus, dass es dieses Jahr noch erscheinen wird. Diese Verzögerung könnte eine gute Chance für Nexpaq sein, denn die Jungs arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung ihres Nexpaq Case für zahlreiche Smartphones. Auf der IFA hatte ich die Gelegenheit, ein frühes Sample zu testen. 

Ein Smartphonehülle ist eigentlich nur zum Schutz des eigenen Smartphones da, aber warum sollte man den Platz im Case zum Beispiel für ein Samsung Galaxy S6 verschwenden? Wäre es nicht sinnvoller, diesen Platz mit Zusatzmodulen auszustatten um den internen Speicher zu erweitern? Oder vielleicht kann man im Case noch eine zusätzliche LED einstecken, um bei Fotos und Videos noch mehr Licht in schummriger Umgebung zu erzeugen. Nexpaq ist genau so ein Case, das über sechs Slots verfügt, die man mit unterschiedlichen Modulen ausstatten kann. Module werden für einfachen LEDs angeboten, es gibt unterschiedlichen Speichermodule (microSD-Karte oder fest integrierter Speicher) sowie einen Atemluft-Alkohol-Tester. 

Auf der IFA 2015 in Berlin durften wir ein frühes Sample schon mal in Augenschein nehmen und kurz antesten. Von der Haptik und Verarbeitung war das Sample weit von der Serienproduktion entfernt und machte dem entsprechend auch keinen hochwertigen Eindruck. Aber dafür waren die meisten Module über die App schon ansprechbar. Im Gespräch hat uns Frank Reimann, der Sales Director Europe von Nexpaq, versichert, dass noch an dem Finish und Verarbeitung gearbeitet wird und dass er noch in diesem Jahr bei AndroidPIT vorbeikommen wird, um ein nahezu finales Nexpaq Case zu zeigen. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf den Besuch von Nexpaq.

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Über eine eigene App lassen sich die Module ansteuern, oder die Sensoren auslesen. / © ANDROIDPIT

Nexpaq: Preis und Verfügbarkeit

Momentan kann man das Nexpaq-Case für das Samsung Galaxy S5, Galaxy S6 und S6 Edge, das Note 4 und auch das OnePlus One vorbestellen. Der Preis für das Nexpaq ohne Module liegt bei knapp 60 Euro. Die einzelnen Module kosten zwischen 4 bis 26 Euro.

Wenn Ihr keines der oben genannten Smartphones besitzt, für die Nexpaq eine Schutzhülle anbietet, dann gibt es noch das Batpaq. Dieses Batpaq ist nichts weiteres als eine externe Batterie, auf dem sechs Steckplätze für die Nexpaq-Module zur Verfügung stehen. Das Batpaq hat einen Akku mit einer Kapazität von 2.600 mAh und kann somit ein Galaxy S6 locker einmal komplett aufladen.

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Für Smartphones, denen Nexpaq kein Case anbieten können, gibt es als alternative das Batpaq, ein externer Akku mit Platz für sechs Module.  / © ANDROIDPIT

Ausgeliefert sollen laut unseren Informationen die ersten Nexpaqs an Kickstarter-Unterstützer noch in diesem Jahr. Wer sich heute das Nexpaq über den Onlineshop ordert, muss bis Anfang 2016 warten. Wenn sich daran etwas ändert, dann werden wir euch darüber informieren. 

Quelle: Nexpaq

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23 Kommentare

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  • Eigentlich eine ganz gute Idee!
    Aber module von 4-26€?
    4€ kostet nur das leere Modul welches man nimmt um den Platz zu füllen...

  • und wieder zeigt sich, dass ein guter teil der nutzer bereit ist, für erweiterte Funktion eine größere bauform zu akzeptieren.
    warum ist es dann nicht möglich, ein 5" Gerät (was dann etwa 14x7cm groß ist) 10 statt 8 mm dick zu machen, damit mal n akku zwischen 3500-4000mAh rein passt?
    ich persönlich find ea haptisch sogar unschön wenn die dinger gar so dünn sind.

    •   44

      wenn ich die wahl habe mein Smartphone 5 mm dicker zu machen und dafür mehr Funktionen zu haben,oder mein Smartphone 2mm dicker zu machen entscheide ich mich für das erste.solange der akku 24 stunden hällt ist alles in Ordnung. habe jetzt noch 75 prozent akku darauf und trotzdem kommt das Smartphone an den Strom.

  • Witzige aber ich finde es viel zu klobig. Nix für mich

  • Die wirklich Klugen verstehen, dass es hier darum geht eine universelle Fernbedienung für das IoT zu erhalten und Programmierer die Chance bekommen, sich mit eigenen Modulen zu verwirklichen

  • haha... Rucksack fürs Handy. Das hätte mir gerade noch gefehlt.
    So was kommt mir in 100 Jahren nicht ans Gerät.

  • Also ich stelle mir das Batpaq mit einem Slot für TF Karten zum Auslagern von Fotos/Videos beim Laden des Gerätes zwar sinnvoll vor, da aber jeder USB Hostadapter und Stücks hat, glaube ich selbst da nicht an den grossen Erfolg. Ähnlich wie ARA was ganz sicher auch nicht für den Mainstream konzipiert ist, auch wenn viele das glauben wollen. Ein ARA kann auch niemals ein Form schönes bzw. handliches Gerät werden und wird damit 95% der Kunden nicht gefallen. Vor allem jenen die Technik nur nutzen und nicht verstehen wollen. Das wäre nämlich schon wieder ein grosser Teil der Smartphone Käufer.

    •   44

      ach so ich habe usb hostadapter und stücks kannst du mir auch noch sagen wo,wenn du schon so genau weißt was jeder hat?

  • da kann mal ja gleich ein Laptop mitschleppen bei der Größe

  •   7

    Weder ARA noch dieser Quatsch hier wird sich durchsetzen.

  • Voll aĺbernes Teil.

    Im Falle schöner Smartphones mag ich generell keine Cases, die immer dran sind.

  • Project Ara JA, so etwas NEIN...

  • Und wenns Runter fällt fliegen die ganzen Module durch die Gegend?

  • So ein Ding wird sich niemals durchsetzen... Alle Welt setzt auf dünnere Smartphones, da mach ich mir doch nciht so ein Riesen-Ding dran oO

  • Schade das Nexpaq halte ich für eine sinnvolle Sache leider wird es dies nicht für mein Smartphone geben , das Batpaq halte ich eher für unnötig.

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