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2 Min Lesezeit 26 Kommentare

Nach Hangouts: Auch Google Allo schließt bald die Pforten

Kaum hat Google das Aus für Hangouts bestätigt, steht auch schon das Ende für den nächsten Messenger ins Haus. Der Messenger Allo wird im kommenden Jahr abgeschaltet und gesellt sich damit zu Google+, Inbox und Co.

Bereits Anfang diesen Jahres hat Google sämtliche Entwickler von Allo abgezogen. Damals hieß es noch, man werde die Arbeiten an dem Messenger mit integriertem Google Assistant nur pausieren. Jetzt steht fest: Allo gesellt sich zu vielen anderen Produkten auf den Friedhof der Google-Produkte. Wie Google in einem Blogpost mitteilt, wird Allo im März 2019 eingestellt.

Bis dahin will das Unternehmen seinen Nutzern eine Möglichkeit geben, ihre Chat-Verläufe zu sichern. Wie das funktioniert wird an dieser Stelle erklärt. Als Grund für die Einstellung nennt Google im Übrigen das aktuelle Momentum, das man mit der Messages-App hat. Die SMS-App ist seit einiger Zeit nun auch in der Lage, Nachrichten über das RCS-Protokoll zu versenden und soll damit als Android-Pendant zu Apples iMessage aufgebaut werden. Mangels Unterstützung deutscher Mobilfunkanbieter, wird das aber voraussichtlich zumindest hierzulande noch ein langer Weg.

Google Desktop Allo
Auch die Desktop-Version konnte Allo nicht mehr zum Erfolg verhelfen. / © Droid Life

Als Erfolg verbucht Google im übrigen die Video-Chat-App Duo die wohl immer mehr Nutzer verzeichnet. In diesem Jahr brachte das Unternehmen den Video-Chat ach für iPad, Android-Tablets, Chromebooks und smarte Displays heraus. Auch eine Möglichkeit Videonachrichten zu hinterlassen gehört zu den neuen Features.

Diese Google-Dienste werden kommendes Jahr eingestellt

Solltet Ihr den Überblick verloren haben, welche Google-Dienste im kommenden Jahr eingestellt werden. Bislang hat Google aus Aus von

  • Google+
  • Google Allo
  • Google Hangouts und
  • Inbox by Gmail

offiziell bestätigt. Aber wer weiß, Google scheint gerade endlich mal Ordnung in sein ganzes Wirrwarr von Diensten zu bringen. Vielleicht werde das nicht die Letzten sein, die im kommenden Jahr in der Versenkung verschwinden.

Was sagt Ihr zum Aus von Allo? Habt Ihr den Messenger überhaupt genutzt? 

Quelle: The Keyword

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26 Kommentare

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  • Schade, fand Allo ganz gut.😔


  • Noch eine Messenger App braucht eben keiner. Vielfalt ist zwar schön, aber wer will schon 20 Messenger Apps installieren, so bleiben eben die meisten bei dem was sie kennen.

    Wie dem auch sei, es gibt genügend, sichere und gute Alternativen die nicht von Google kommen, die sich am Markt auch halten.


    • Es kann meinetwegen hunderttausend Apps und Provider geben, aber es muss egal sein, wer welche App bei welchem Provider nutzt. Wie auch bei E-Mail. Insofern sind alle großen Anbieter Käse. Sei es WhatsApp, Telegram, Signal, Threema, Vider, Line, Allo, Hangouts,...

      Die Lösung ist älter als alle genannten Namen. Sie heißt XMPP bzw. vormals Jabber. Würden die Konzerne, wie seinerzeit bei E-Mail, dort investieren, könnte XMPP bereits etabliert sein. Aber es ist ja Mode, die Internetnutzer in die eigenen, geschlossenen Systeme zu locken und die Nutzer kommen, weil ihnen die Kenntnis über die besseren Alternativen fehlt.


      • Ich gebe zu, müsste erst einmal nachlesen was das ist dieses xmpp.

        Und es stimmt, es wär die bessere Alternative.
        Stellt sich nur dei Frage der Verschlüsselung und Entschlüsselung.
        Mache Chats sind ja nicht umsonst komplett verschlossen.


      • XMMP ist vielen besser unter dem alten Namen Jabber bekannt.

        Verschlüsselung ist gegeben. Conversations (Android) und ChatSecure (iOS) sowie Gajim (Windows und Linux) können OMEMO, was die Implementierung der verschlüsselung von Signal in XMPP ist.

        Leider gibt es viele Clients, die noch nicht verschlüsseln können. Die dürften aber nachziehen, sobald die Nutzerzahl steigt.

        Conversations verschlüsselt mittlerweile in Voreinstellung. Sie lässt sich aber abschalten. In verschlüsselten Gruppen dürfte der notwendige Schlüsselaustausch noch zu Verwirrung führen, was aber auch besser werden wird. Je schneller die Nutzerbasis steigt, umso schneller.

        Das Problem von XMPP ist, dass kein Abgleich über die Telefonnummer mit dem Adressbuch erfolgt. Das will der Entwickler von Conversations mit Quicksy ändern. Quicksy ist ganz neu.

        Übrigens erlaubt das Googlekonto und somit jede Kontakte-App die Speicherung von Jabber-Adressen! Das gab es schon immer! Wir reden also von nichts neuem!


      • "Das Problem von XMPP ist, dass kein Abgleich über die Telefonnummer mit dem Adressbuch erfolgt."
        Das was du hier als Problem siehst, ist ja eigentlich ein Vorteil, gerade was Anonymität betrifft. Anhand einer Email-Adresse die ich mal eben bei einem Jabber-Server registiere ist es es wesentlich schwieriger auf den realen User zu schliessen als wenn es über das Adressbuch erfolgt.


      • > Das was du hier als Problem siehst, ist ja eigentlich ein Vorteil

        Ich habe mich mißverständlich ausgedrückt. Für mich ist es auch ein Vorteil, wenn ich einen Kommunikationskanal bekannt gebe, nicht automatisch ein zweiter geöffnet wird. Ich meinte, dass es allgemein, von der Mehrheit inzwischen als Problem gesehen wird, nicht automatisch zu erkennen, dass jemand den Messenger XY hat.


      • Könnte nicht eher Matrix die Zukunft sein statt oder neben XMPP?
        https://www.kuketz-blog.de/messenger-matrix-das-xmpp-fuer-hobby-admins/
        Kuketz bzw. Roland Hummel listen einige Beispiele auf, was Matrix besser macht. Ich persönlich hatte aber bisher keine Gelegenheit, einen Server dafür aufzusetzen. In unserer Familie nutzen wir derzeit noch meinen XMPP Server (ejabberd).


  • Offen gesagt nervt mich dieses ständige aufbauen und schliessen von Apps bei Google. Ich chatte schon mit ein paar Leuten mit Allo und nun müssen wir uns wieder etwas anderes suchen?! Langsam aber sicher ist mir das ganze einfach zu blöd. Dann gehe ich eben wieder zu Whatsapp und gut ist. Dort weiss man jedenfalls was man hat, hat nicht immer mit Beta Software zu tun und hat ein Produkt das nicht gleich wieder eingestellt wird!


    • Nehmt XMPP. Dafür unter Android die App Conversations, unter iOS ChatSecure und am PC Gajim. Das ist Open Source und kann nicht so einfach eingestampft werden. Es zieht sich vielleicht jemand zurück, die Lücke füllt jedoch jemand anderes umgehend.


    • Google sollte ein MHD an seine Apps schreiben...


  • Nun Allo, habe ich mal getestet fand es auch ganz nett gemacht aber da ihn sonst keiner meiner Kontakte genutzt hat habe ich ihn wieder deinstalliert. Muss auch gestehen das ich jetzt schon viel öfter den Android Messenger genutzt habe und Ihn noch weiter nutzen werde.


  • Als nächstes schließt Google komplett.

    Mein


  • Ich finde es gut, dass Google mal anfängt, aufzuräumen. Diese ganzen unterschiedlichen Apps, die doch alle nur das gleiche machen, verwirren nur.


    • noch besser wäre es wenn sie so einen Quatsch gar nicht erst anfangen würden. Es war sonnenklar dass dieser Messenger ein Griff ins Klo würde. Er hatte kein Killerfeature, wozu also noch ein Messenger bei der schon viel länger etablierten Konkurrenz ?


  • Alle Walled Garden Apps und Dienste können eingestampft werden.


  • Habe Allo sowie Duo nie ernsthaft genutzt. Beide Apps wirkten unausgegoren.

    Mein


  • Neiiinnnnn!!!!?

    Wieso nur :(

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