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6 Kommentare

n7player Music Player - Einzigartige Präsentation!

Um aus einer Menge (von Konkurrenten) hervorzustechen wird ein Alleinstellungsmerkmal benötigt. Dies kann eine beeindruckende Funktion sein oder ein ungewöhnliches Erscheinungsbild.

Unser heutiger Testkandidat unterscheidet sich schon beim ersten Blick von den üblichen Musikplayern. Wie n7player Music Player dies schafft und ob eine Installation lohnt, erfahrt Ihr in unserem heutigen Testbericht!

Bewertung

Pro

  • Grafische Präsentation
  • Album Cover Vervollständigung

Contra

  • Fehlen von Radio- und Podcast-Funktionen
  • Lyricsanzeige benötigt zusätzliches Plug-In
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Google Nexus 4 4.3 Nein 2.2b ?

Funktionen & Nutzen

Dieser Testbericht wurde von Navid Begli verfasst.

Musik ist ein ständiger Begleiter (fast) aller Menschen. Ob in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder in den eigenen vier Wänden, immer hört man zumindest ein Summen oder eine leise Melodie. Ich bin ein Kind aus der CD-Generation und die ersten portablen MP3-Player als Festplattenspeicher einen Bruchteil der Smartphone Arbeitsspeicher.
Heute ist das Smartphone der “MP3-Player” der Wahl vieler Nutzer und (wie die Musik) ein ständiger Begleiter in allen Lebenslagen.
Umso wichtiger ist es, dass die Anwendung zum Musik hören, auch das Niveau der gehörten Musik erreicht. Zumindest ich möchte an dieser Stelle keinen Limitierungen unterliegen und ohne Barrieren auf die lokal gespeicherte Musikbibliothek zugreifen - trotz Spotify und anderen Diensten.

Der n7player Music Player geht ist schon beim ersten Start deutlich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Nachdem ein ausführliches Tutorial (mit optionalem Video) durchlaufen wurde, geht der Spaß mit der einzigartigen Anzeigeform der Musikbibliothek weiter. Wo andere Anwendungen schnöde Listenansichten und Albumcover anbieten, geht n7player Music Player einen gänzlich anderen Weg, wobei eine Listenansicht alternativ angeboten wird.
Auf dem Bildschirm werden die jeweiligen Künstlernamen oder Genres in einer Art “Wörterwolke” präsentiert. Diese Ansammlung an verschiedenen Künstlernamen (siehe Screenshots) wirkt auf den ersten Blick ziemlich verwirrend und konfus. Hier kommt jedoch das durchlaufene Tutorial ins Spiel, welches auf die Möglichkeit des Zoomes hingewiesen hat und mit diesen Gesten, wird diese Art der Steuerung zum Kinderspiel. Ihr könnt einfach in Künstler XY zoomen und schon werden die jeweiligen Alben des Künstlers angezeigt. Dies alles geschieht (mehr dazu in der nächsten Kategorie) mit schönen Animationen unterlegt und ohne merkbare Ruckler.

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Das charakteristische Erscheinungsbild der App. / © N7 Mobile Sp. z o.o.

Dieses Alleinstellungsmerkmal der Anwendung ist jedoch nur der erste Eindruck und unter der Haube gibt es weitere interessante Funktionen. Die Grundfunktionalität ist gewährleistet und funktioniert wie ein guter Musikplayer funktionieren sollte. Die Wiedergabe ist gelungen und Optionen wie die zufällige Wiedergabe oder Wiederholung sind integriert. Die Wiedergabe ohne “Lücken” zwischen den einzelnen Titeln ist leider erst ab Android 4.1 möglich, wobei dies den Großteil der neueren Smartphones nicht mehr betrifft.

​Die Palette an Dateiformaten ist auch vielfältig. Flac, ogg, aac und mkv sind beispielsweise dabei, wobei auf das Fehlen von alac (Apple Losless Audio Codec) hingewiesen werden muss. Dies ist für die meisten Nutzer kein Problem, doch in meinem Fall konnte deshalb das ein oder andere Musikstück nicht angespielt werden.

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Das Tutorial ist gut gelungen. / © AndroidPIT

Bei der getesteten Version handelt es sich um eine 14-tägige Testversion der Vollversion. Löblich ist hier, dass der Interessent die Möglichkeit besitzt, die Applikation auf Herz und Nieren zu testen und dabei nicht die Katze im Sack kauft. Leider fallen bei dieser Testversion auf viele kleine Verbesserungsmöglichkeiten auf. So bietet n7player Music Player nur einen 5-Band-Equalizer. Vergleichbare Anwendungen bieten in den Vollversionen teilweise bis zu 10-Band-Varianten an, wobei die Nützlichkeit dieser Funktion wieder individuell unterschiedlich ist.

Eine Erwähnung ist die Vervollständigung von Album Covern wert. Dies geschieht bereits bei der ersten Importierung der Bibliothek und ist auch während der Benutzung sehr intuitiv gelungen. Der Vorgang dauert ein paar Minuten, doch in meinem Fall wurden fast alle Alben gefunden und die nicht gefundenen hatten keine adäquaten Tags (meist aus eigener Faulheit).
Die Lyricsuche ist hingegen nicht gänzlich gelungen. Zwar ist die Funktion an sich kein Kritikpunkt, doch es muss ein weiteres Plug-In heruntergeladen werden. Warum die Anwendung dieses Plug-In nicht von Anfang an integriert ist ein Rätsel. Auch die Navigation zu dieser Option ist eher umständlich und versteckt.

Leider ist der n7player Music Player nicht frei von jeder Kritik. Neben der oben genannten Equalizer-Kritik, finden sich weitere Kritikpunkte im Fehlen einer Podcast und Radio-Unterstützung. Hierzu müssen wieder separate Applikationen heruntergeladen werden und eine zentrale Anlaufstelle fehlt. Zumindest die rudimentären Funktionen sollten eingebaut sein.

Bildschirm & Bedienung

Wie bereits mehrfach erwähnt, glänzt der n7player Music Player durch seine einzigartige grafische Präsentation. Diese ist mutig und ungewöhnlich, doch funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnung erstaunlich gut.

Die Bedienung ist durch die Bank sehr gut gelungen und auch Kleinigkeiten wie ein “Rollen” des Musiktitels, bei zu langem Namen, ist integriert. Selbst in der Benachrichtigungsleiste werden kommende Titel angezeigt und ein unnötiges Aufrufen der Applikation wird dadurch verhindert.

Speed & Stabilität

Der n7player Music Player lief im Testzeitraum ruckelfrei und ohne Abstürze.

Preis / Leistung

Der n7player Music Player bietet dem Nutzer eine 14-tägige Probeversion. Die Vollversion kostet 2,99 Euro.

Abschließendes Urteil

Der n7player Music Player konnte mich mit seiner einzigartigen Präsentation überzeugen. Der erste Eindruck der Applikation ist sehr gut. Die gebotenen Funktionen sind gut in das Gesamtpaket integriert, obwohl der grafische Eindruck etwas über das Fehlen von Radio, Podcasts und einem 10-Band-Equalizer hinwegtröstet.

Wer auf diese Art der Bedienung steht und sich mit dem Funktionsumfang anfreunden kann, der sollte der Anwendung, zumindest die 14-tägige Testversion, einen Versuch gönnen. Denn Funktionen wie ein Zeitschalter runden das Gesamtbild ab.

6 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • 10 Band Equalizer ist vorhanden wenn man den Unlocker gekauft hat.

  •   24
    TlM 26.10.2013 Link zum Kommentar

    Danke. :)

  • Anonymous
    • Mod
    26.10.2013 Link zum Kommentar

    Navid ist mein kleiner Bruder. Wobei "klein" immer irritierend wirkt, wenn dieser nicht mal mehr Minderjährig ist.

    Hier bei AndroidPIT bekommen neue Tester immer Hilfe an die Seite gestellt und falls die "Neulinge" keinen Account haben, veröffentlichen diese auch in der Anfangszeit die Testberichte. Und da bietet sich meine Person natürlich an ;)

    Zur Info: Sein erster Androide war ein HTC Sensation. Auch eine lange Zeit her ;)

  •   24
    TlM 26.10.2013 Link zum Kommentar

    Danke für den Test."

    Immer schön, wenn man merkt, dass der Schreiber auch mal vergleichbare Apps gesehen hat. Das ist hier bei AndroidPit leider oft genug nicht der Fall, zumindest kann man es in diversen Tests nicht erkennen.

    Umso besser, wenn es klappt. Dann hilft der Test dem Leser.

    btw: Wer ist Navid?

  •   7

    habe den vor Monaten schon gekauft, ist nen super Player, nur das dunkle layout könnte mehr "Hell" vertragen^^

  • Anonymous
    • Mod
    25.10.2013 Link zum Kommentar

    Ich sehe gerade, dass beim zweiten Screenshot wohl die Formatierung nicht ganz stimmt. Wird im Laufe des Abends behoben (sobald ich wieder an einem PC bin).

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Alles klar!