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Musikplayer gibt es gerade für Android wie Sand am Meer. Aber das hat auch etwas Gutes: Will sich ein neuer Konkurrent behaupten, so muss er auch neue Features mitbringen. Wie schlägt sich der beliebte n7player Music Player im Test?

 

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
2.0.7b ?

Funktionen & Nutzen

Testgerät
Samsung Galaxy Note 2
Android Version: 4.1.2
Root: Ja
Modifikationen: Nein

Details zur App
Verwendbar ab: 2.2
Größe nach Installation: Ca. 9 MB
Ice Cream Sandwich bzw. Jellybean optimiert: Ja

Berechtigungen
Anrufe
Hardware-Steuerelemente: Audio-Einstellungen ändern
Netzwerkkommunikation
System-Tools: Standby deaktivieren
Speicher

Fazit zu den Berechtigungen
Der n7player Music Player zeigt hier keine besonderen Auffälligkeiten.

Ein großer Vorteil von Android ist, dass auch System-Anwendungen wie Galerie, Musikplayer etc. problemlos ausgetauscht werden können. Bei der Konkurrenz in Form von Microsoft und Apple ist das kaum möglich. Und gerade der Musikplayer war immer ein großer Kritikpunkt bei Android: Während Android selbst kontinuierlich „schöner“ wurde, wurde der Musikplayer sehr stiefmütterlich behandelt. Kein Wunder, dass die meisten Hersteller ihre eigene Variante einbauten. Heutzutage gibt es Play Music (ehemals Google Music), Googles Musikplayer der nicht nur endlich ein besseres Design bekommen hat, sondern auch an Googles Cloud-Speicher angebunden ist. Diesen bekommt man über einen kleinen Umweg auch dort, wo er (noch) nicht angeboten wird. Wer wirklich oft über Play Music streamt, kommt um die App sowieso kaum umher. Ich habe dank meines Galaxy Note 2 (SD-Karte!) meine gesamte Musikbibliothek am Gerät. Daher brauche ich Play Music nicht zwingend und verwende den Samsung Musikplayer.

Nach genauerer Betrachtung des n7player Music Player bin ich mir aber nicht sicher, ob das in Zukunft auch so bleibt! Aber was genau bietet der n7player? Zuerst einmal das, was man sich von einem Musikplayer sowieso erwartet. Problemlose Wiedergabe auch im Hintergrund, Sortierung nach Genre, Künstler etc. und Equalizer. Dennoch hebt sich der n7player von der Masse ab. Das liegt am Interface! Auf den ersten Blick wirkt das etwas wir: Die Namen der Künstler sind kreuz und quer verschieden groß dargestellt. Was soll das? Aber die gute Einleitung erklärt überishctlich, was man tun soll. Und plötzlich ergibt alles Sinn: Je größer der Name des Künstlers dargestellt wird, desto mehr Alben hat man von ihm. Zoomt man per Multitouch hinein, sieht man, dass die Alben in einer Ebene unter dem Namen stehen. Zuerst wirkt das verwirrend und unübersichtlich, aber man hat es schnell durchschaut und findet sich bald problemlos zurecht. Zudem kann man jederzeit in eine normale Listenansicht wechseln.

Auch die restlichen Funktionen des n7player Music Player können überzeugen. Der n7player kann auf Wunsch eine eigene Lockscreen-Ebene besetzen, es gibt verschiedene Aktionen für Headsets und noch eine ganze Hand voll anderer Funktionen. Der Equalizer bietet fixe Voreinstellungen, lässt sich aber auch frei justieren. Schade, dass es keine „Auto“ Funktion gibt, die wie der Samsung Musikplayer für jedes Lied automatisch eine passende Einstellung wählt. Das klappt bei Samsung gar nicht mal schlecht. Auch CD-Cover werden vom n7player Music Player automatisch geladen. Im Test wurden nur wenige CDs automatisch erkannt. Wählt man danach aber „Coverbild herunterladen“ wird auch automatisch nach einem Bild gesucht und meistens direkt ein passendes gefunden - warum das nicht gleich in der automatischen Suche geschieht, weiß ich nicht.

Fazit
Der n7player Music Player bietet ein interessantes Interface, das nicht nur Spielerei ist, sondern auch gut zu verwenden. Für Puristen gibt es nach wie vor eine Listenansicht. Der Klang kann genauso überzeugen wie Equalizer-Einstellungen und andere Optionen wie die Lyrics-Anzeige. Insgesamt ein toller Musikplayer, der nur an einigen Punkten etwas erweitert werden sollte.

 

Bildschirm & Bedienung

Auf den Screenshots gefiel mir der n7player Music Player eigentlich gar nicht. Auf dem Bildschirm sieht das dann aber ganz anders aus! Der n7player bietet ein relatives schlichtes, aber dennoch sehr gut gemachtes und durchdachtes Design. Der „Hineinzoom-Effekt“ ist gut umgesetzt und sieht auch dementsprechend gut aus. Auch die Bedienung lässt eigentlich kaum Wüsche offen.

 

Speed & Stabilität

Auch als Tester hat man es nicht immer leicht! Der n7player Music Player läuft zu jeder Zeit flüssig und absolut tadellos am Galaxy Note 2 und hat damit natürlich die volle Punktzahl verdient. Alles andere wäre für einen Musikplayer auf der Hardware des Galaxy Note 2 aber auch eine Schande. Wie sich der n7player Music Player auf schwächeren Geräten schlägt, konnte ich leider nicht testen. Bis auf den Hineinzoom-Effekt dürfte er aber auch auf schwächeren Geräten gut laufen.

 

Preis / Leistung

Der n7player Music Player ist kostenlos und werbefrei im Google Play Store erhältlich. Das ist aber eine auf 14 Tage begrenzte Testversion, danach muss der Player für 2.99€ freigeschaltet werden. Angesichts der Tatsache, dass es hervorragende kostenlose Musikplayer gibt, sind knappe 3€ zwar nicht viel, aber zumindest eine Überlegung wert. Zumindest bekommt ihr dafür wirklich einen tadellosen, gut gemachten Musikplayer.

 

Screenshots

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27 Kommentare

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  • @Christian: Haha :D Danke

  • Ne das war ernst gemeint^^
    Arditi, blutharsch, eisregen <3 <3 <3

  • @Christian: Ja! Danke, auch wenn ich nicht ganz weiß ob das nicht sarkastisch gemeint war ;-)

    So Dinge wie "Die Amigos" und "Schöne Kinderlieder" sind nur oben, weil ich die irgendwann mal gebraucht habe und gleich die gesamte Musiksammlung auf die SD-Karte gespielt habe. (Fast) alles Andere wird aber fleißig gehört :-)

  • Sind die Screenshots von dir? Tollen musikgeachmack hast du

  • Ich hatte den Player auch mal... bis er abgelaufen war :(
    Ich warte und warte auf die Möglichkeit sich solche Gutscheinkarten für den google play store kaufen zu können.
    Für die anderen Zahlungsmethoden bin ich zu jung oder hab einfach nicht die Möglichkeit :(
    Denn der Player ist richtig gut, ich würde ihn direkt kaufen!!

  • @marc g. +1
    Kann ich ganz genau so bestätigen ;-)

  • @Kai Henker: Kann natürlich wirklich ein Fehler der App sein - vielleicht einfach mal schnell den Entwicklern mailen, wenn du ihn wirklich testen möchtest. Ist bei mir wie gesagt nicht vorgekommen - aber das kennen wir ja von Software, dass die oft mal bei anderen Leuten völlig anders reagiert :-)

  • @Thomas: Never ... zum einen wäre mir ein Player in der Optik in Erinnerung geblieben, zum anderen würde ich den im Titanium finden.
    Achja, eben gesehen - mein Kollege scheibt mir gerade, daß er heute auf einem HTC One X das selbe Spiel hatte - er wollte es auch probieren.
    Dieser ist ganz neu in Sachen Android unterwegens - scheint also nicht an mir zu liegen^^

  •   3

    Zunächst vorab ein kurzes Statement zum Testbericht:
    Der Anfang mit der Erklärung zu Sinn und Zweck der grafischen Übersicht war gut, aufschlussreich und hat den Leser an den Player herangeführt. Danach schlich sich jedoch irgendwie das Gefühl ein, dass der Autor in wenigen Minuten einen Termin wahrzunehmen habe und den Rest lediglich noch schnell anschneidet bzw. runterrattert. 80% des Artikels gehen leider am Thema Testbericht vorbei, vor allem bei so einer umfangreichen App-Kategorie.

    Zum Player selbst lässt sich sagen, dass das Interface wirklich schick und durchdacht aufgebaut ist. Man geht jedoch nicht den herkömmlichen Weg à la Poweramp oder PlayerPro, sondern wählt ein gänzlich anderes Bedienkonzept. Dieses hat mir auch gut gefallen.
    Bezüglich des Gesamtumfangs unterscheiden sich die "populären und großen" Player nicht mehr so enorm und decken die Bedürfnisse der meisten Nutzer höchstwahrscheinlich auch ab. Equalizer anpassen, Playlisten erstellen, Liedtexte lesen, ID3-Tags editieren und Scrobbeln gehören mittlerweile zum Standard. Ein großes Manko beim n7Player ist jedoch auch sicher für viele Nutzer das Fehlen eines Bewertungssystem für Titel mittels Sternen, so wie es Poweramp und PlayerPro beispielsweise bieten. Auch sind die Anpassungen der Audioeffekte bei den beiden Kontrahenten weitaus umfangreicher und für Musikliebhaber mit guten Kopfhörern ein echtes Plus gegenüber n7Player, der klanglich leider einfach nicht auf deren Niveau liegt.
    Poweramp macht zwar eigentlich alles richtig und fehlerfrei, scheitert in meinen Augen jedoch an einem Punkt ganz massiv, und zwar am unstrukturierten und nicht ganz intuitiven Aufbau. Da ist vieles zu "verschachtelt" und undurchsichtig.
    Wie's wirklich trotz eines enormen Funktionsumfangs auch einfach gehen kann, beweist PlayerPro. Die Benutzeroberfläche ist gut strukturiert, kann nach Belieben angepasst werden (Reiter ausblenden, Gitter- oder Listendarstellung wählen, etc). Die Audioeinstellungen stehen denen von Poweramp mittlerweile in nichts mehr nach und bieten ebenfalls alles, was auch anspruchsvollere Nutzer wünschen (Preamp, Reverb, Stereo-Widening, Gapless Playback und Crossfading). Hier fällt der n7Player in Summe gegenüber den Konkurrenten deutlich ab.
    Was PlayerPro jedoch zu "meinem persönlichen" Favoriten macht, ist das sauber durchgestylte Interface (vor allem mit den separaten Cloudy Skins), die im Gegensatz zu denen für Poweramp gratis sind, und dem genialen Playlist-Editor. Da kann nicht mal Poweramp mithalten. Hier hat PlayerPro ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, indem man sich hierfür das integrierte Bewertungssystem und die Musikstatistiken zu nutze macht.

    Wer einen Player mit einer neuartigen Benutzeroberfläche sucht, für den ist der n7Player sicherlich ein guter Kandidat. Wer jedoch einen höheren Anspruch an den Klang in Verbindung mit perfekten Audioeinstellungen hat, wird um die anderen beiden Kandidaten nicht herum kommen. Wer zusätzlich eine wirklich schöne Benutzeroberfläche haben möchte und Wert auf einen mächtigen Playlist-Editor legt, für den bleibt nur der Griff zu PlayerPro.

  • @Kai Henker: Oje, da hast du Pech gehabt :-/ Vielleicht hast du den n7player schon mal installiert aber nie verwendet, und darum ist der Testzeitraum abgelaufen? Bei mir am Galaxy Note 2 wurden die Lieder beim Scannen auch ohne vorherige Umstellung sofort auf der 32 GB externen SD-Karte gefunden.

  • @patrick Poweramp hatte ich mal auf meinem Desire classic laufen, da war er aber nicht so dolle, lag aber am geringen Speichervolumen. Müsste ich mir nochmal ansehen auf meinem SGN.

    @italoRaver Danke für den Tip ! Schaue ich mir gleich mal an !

  • Sodele, habe mir den n7 mal angetan...
    Kaum installiert sofort die Meldung das die Testzeit abgelaufen ist - ?
    Welcher Testraum wurde oben genannt?
    Ok... Es ging dann zwar per Button weiter, aber nach jeder erfolgten Aktion das gleiche Popup... Bedienung per Headset und Praxistest dadurch nicht möglich > Note in der inneren Manteltasche, Bedienung via Bluetooth-Headset.
    Er scannt auch gleich auch alle Dateien durch, lässt aber die externe 64GB SD links liegen (SG Note 1) durfte ich anschließend per Hand in den Optionen korrigieren, hätte man doch gleich abfragen können, wo meine Musikdateien liegen...
    In der Nachtschicht bissel gespielt, eben in der S-Bahn dann der letzte Seufzer: Testzeitraum endgültig abgelaufen, die weitere Mitarbeit wird verweigert!
    Für einen nochmaligen Test werde ich mir keinen Unlocker kaufen, zu dem noch im Playstore befindlichen n7player 1 habe ich eigentlich keine Lust mehr.

  • @kay: Versuch mal Jukefox, ich verwende zwar selten m3u, aber soweit ich mich erinnere hatte ich nie Problem wenn ich was mit m3u gemacht habe.

  • Wie erwartet, kein Vergleich zum PowerAMP.
    @kai, der PowerAMP kommt gut mit den playlisten klar. Ich selber hab zumindest keine Probleme damit.

  • Bin ja immer für neue Player zu haben, teste diese auch gerne aus. Kommt der n7 denn mit normalen m3u-playlisten klar? Ich nutze seit Jahren auf jedem System die gleichen Dateien und das gleiche Verzeichniskonzept. Habe bisher noch keinen Player gefunden, der sauber mit m3u umgehen kann von reinen textbasierten Playern mal abgesehen.

  • Sorry, ich vermisse in diesem "Test" dann doch bestimmte Angaben...teils zb solche essentiellen Informationen wie zb die Formate, die der Player abspielen kann...

  • Also ich bin mit den MortPlayer bisher gut gelaufen. Der Player besteht eigentlich aus zwei Playern und einem Widget (jeweils eine App). Ein Player ist für Musik gedacht und der andere für Hörbücher. Da ich über mein Samsung Ace 2 gerne Musik, aber auch gerne Hörbücher höre brauche ich 2 Player um bei letzteren immer die zuletzt gehörte Stelle nicht gelöscht wird.
    Da man mit einem Widget beide Player bedienen kann (man muss den jeweiligen anfangs aktivieren) ist es für mich die ideale Alternative.
    Ob eine Bedienung über den Lockscreen möglich ist kann ich nicht sagen, da ich nur Gingerbread als Androidbetriebssystem habe.
    Ein Punkt ist auch der Player ist bei voller Funktion, ohne Werbung kostenlos.

  • Hab den mal runtergeladen..........Und vom ganzen feeling und Handling her kann er meinem stammplayer Power Amp nicht das Wasser reichen (der vergleich ist vielleicht unfair) aber PA ist und bleibt die Nummer 1 unter den Android playern

  • Ich bleib bei Jukefox, wer hat's erfunden ;-)

  • Power Amp bleibt die Nummer 1

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