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2 Min Lesezeit 31 Kommentare

Montblanc Summit 2: Neuer Qualcomm-Chip vollbringt auch keine Wunder

Die Montblanc Summit 2 ist die erste Smartwatch auf dem Markt, die mit dem neuesten Qualcomm-Chip für Wearables ausgestattet ist. Aber auch der kann keine Wunder bei der Laufzeit vollbringen - trotz des hohen Kaufpreises.

Äußerlich erinnert die neue Summit 2 von Montblanc an die 1858er-Serie des Herstellers. Die 62 Gramm schwere Uhr wird mit einem 42-Millimeter großen Gehäuse angeboten, das wahlweise mit diamantartiger Kohlenstoffbeschichtung aus Stahl oder Titan besteht und in Schwarz, Silber oder einer Mischung aus beiden erhältlich ist.

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Die Montblanc Summit 2 gibt es in insgesamt 9 verschiedenen Varianten.  / © Montblanc

Das 1,2 Zoll große AMOLED-Display (390 x 390 Pixel) wird von Saphirglas geschützt, für das Watchfaces vorinstalliert sind, die ebenfalls an die ikonische 1858er-Reihe erinnern. Die Montblanc Summit 2 ist die erste Smartwatch, die mit dem Snapdragon Wear 3100 ausgestattet ist. Dem steht mit 1 GByte RAM und 8 GByte Speicher auch mehr Speicher zur Seite, als bei vielen anderen Smartwatches mit Wear OS.

Keine Laufzeit-Wunder durch den neuen Chip

Trotzdem schafft es der Chip zusammen mit dem 340 mAh großen Akku auch hier nur einen Tag Laufzeit zu gewährleisten, wie der Hersteller schreibt. Im energiesparenden Uhrenmodus sollen es immerhin 4 bis 5 Tage sein. Geladen wird der Akku über die Pogo-Pins, für die es den Anschluss auf der Glasrückseite gibt. Hier befindet sich auch der Herzfrequenzmesser der Uhr.

Hier könnt Ihr Euch die Summit 2 übrigens im VR-Raum angucken.

Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth 4.2, WLAN, ein Mikrofon, Gyroskop sowie Sensoren für die Höhe, Beschleunigung und Umgebungslicht. Nicht mit an Bord sind NFC oder GPS. Gesteuert wird die Summit 2 durch das Wear-OS-Betriebssystem abseits der Touchbedienung über drehbare Krone und zwei programmierbare Buttons auf der rechten Gehäuseseite.

Bei Montblanc wird noch im Laden gekauft

Die Montblanc Summit 2 gibt es ab sofort zu kaufen. So wird die Variante mit Kohlenstoffbeschichtung und Stahlgehäuse zum Preis von 970 Euro angeboten. Das Modell mit Titangehäuse schlägt mit 1.070 Euro ein tiefes Loch in den Geldbeutel. Noch nicht tief genug? Die Summit 2 in der Milanaise Edition kostet stolze 1.200 Euro. Doch Online kaufen ist nicht möglich, die Smartwatch gibt es nur in einer der hierzulande wenigen Boutiquen zu erstehen.

Quelle: Montblanc

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Top-Kommentare der Community

  • Saibot vor 1 Monat

    Wer richtig protzen will, der holt sich wohl die Milanaise Edition der Uhr in Kombination mit dem neuen Huawei-Porschedesign-Smartphone.

31 Kommentare

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  • Hugo Boss und Chronograph? :-D - Das is wie Dacia und Porsche.


  • Jo mei ~ 970/1.070/1.200 € sind in Bezug auf das reine Produkt sehr viele Euronen. Wenn man die Marke dazu nimmt, verschwindet das "L" aus dem Begriff "P-L" augenblicklich und der "P" Wert kann gar nicht hoch genug sein, als dass er eine abschreckende Funktion ausüben könnte.

    Ich schmökere oft in einem Uhrenforum. Mann, da liest du Sachen, wo du denkst, diese Leute drucken ihr Geld zu Hause. Da kostet bisweilen eine simple Schließe für ein Uhrenarmband so viel oder mehr wie hier eine kpl. Montblanc Smartwatch.

    Da dieses Montblanc-Produkt nicht in der Bedürfnispyramide enthalten ist, kann man ganz entspannt diesen Käufern ein frohes Besitztum und viele Aufmerksamkeit darauf durch ihr Umfeld wünschen.


  • Naja, ne neue CPU aber sonst nicht besonderes. Zudem frisst dieser Processor, das Akku leer.

    Pins zum aufladen und spritzwassergeschützt, alter Tobak.


  • Eine mechanische Uhr ist teuer weil das Innenleben aus vielen hunderten Teilen besteht.

    Für ne Smartwatch so viel Geld zu bezahlen hat keinen entsprechenden Mehrwert oder Stil ☺

    Da sind die Fossil Wear OS Uhren viel besser ausgestattet...

    Aber meine beiden LG Watch Urbane sowie Moto 360 Sport leben/arbeiten weiterhin ⌚

    Daher noch kein Bedarf 😝


  • Na ja, es ist da preislich schon noch Luft nach oben... 😜

    Fragt mal Menschen, die in der hochwertigen Uhren-Industrie im Produkt- oder Sales-Management arbeiten. Da würden die Allerwenigsten sich sowas ans Handgelenk binden. Ein Bekannter, der bei TAG HEUER arbeitet würde nicht für 10 Min deren Connected umschnallen.

    Aber diesen Verfall jeglichen Stils macht der ein oder andere Hersteller aus Umsatz- und Margenverlust-Ängsten zwangsweise mit.


    • Was bedeutet, "Verfall des Stils"? Weil man sich eine Smartwatch kauft um sie auch beim Sport zu benutzen? Oder weil man sich keinen teuren mechanischen Klumpen um den Arm binden will, der nicht weiter kann als jede Bahnhofsuhr, nur damit man sagen kann "Ey, schaut mal ich bin Oldschool, ich trage eine Uhr wie James Bond und nicht so ein Elektroschrott...alles Idoten, ausser ich..."? Ich verstehe die Einstellung mancher Zeitgenossen echt nicht... Ob man es nun kitschig finden mag wenn eine Uhr die Zifferblätter und Komplikationen elektronisch anzeigt, sei mal dahingestellt, aber wenn sie für den Träger einen Mehrwert hat, dann braucht man das nicht verächtlich , als Verlust des Stils, anzuprangern. Ich habe eine Galaxy Watch, weil ich laufe, Rad fahre und schwimme und, herrje, sie zeigt mir auch noch die Zeit an.


      • Wer eine Uhr als Schmuckstück betrachtet, für den hat eine Smartwatch keinen Stil, da kann ich zustimmen. Eine schöne Uhr zum Anzug ist doch was anderes als so ein Mini Display mit Armbändern.

        Zifferblätter sehen Analog halt einfach mal anders aus, wer also findet eine Smartwatch hat nicht den Stil einer guten Analogen Uhr, dem muß ich ebenfalls zustimmen.


  • es kann nicht sein das die immer teuer werden....


    • Hallo, kennst Du die Firma Montblanc nicht ? Kauf Dir mal von denen einen Füller oder Kugelschreiber, da kannst Du schon solche Summen ausgeben. Du bezahlst nicht 1000 Euro für irgendeine Smartwatch, Du kaufst "Montblanc". Leute die Ihr Geld in solchen Boutiqen ausgeben stören sich nicht am Preisschild.

      Ich muß gestehen, ich bin überrascht, weil für deren Verhältnisse ist der Preis sogar noch überschaubar.


  • Klar bringt der Chip keine Wunder. Bei dem Akku ist das aber auch keine Überraschung, ich meine die meisten Smartwatches haben mehr.


  • 970€ für ne Smartwatch?
    Muss nicht sein.
    Aber wer's braucht...
    Ich habe ne neue Fossil Q Explorist HR (4. Generation).
    Sieht aus, wie eine Uhr aussehen soll und ist kein eckiger Klotz am Handgelenk.
    Kostet keine 300€ und hat Abends noch 50% Saft im Akku.
    Reicht vollkommen und macht das, was sie machen soll.


    • Unabhängig von dieser Uhr hier, aber dein Argument könnte man so gut wie überall anwenden. Wozu Porsche wenn es Skoda gibt? Bringt mich auch von A nach B. Wozu eine Rolex statt einer Casio? Und und.


      • Das würdest du verstehen, wenn du mal nen Porsche gefahren hättest. Bei Smartphones und Uhren, ist deine Argumentation richtig, aber gerade bei Autos liegst du komplett falsch ;)


  • Wenn wir hier also über die Preiskategorie von 500-1500 Euro schwadronieren, empfehle ich mal einen Blick auf die Uhren von Bruno Söhnle, Glashütte.... Für dieses Preissegment sehr schöne Uhren...


  • Kein GPS, nen Witz oder, wie soll ich den weg aufs scheiss haus zu hause finden wenn ich breit bin? 😂 Nen absolutes no go!


    • Da hat der Artikel-Schreiber wohl nicht richtig recherchiert: die Uhr besitzt GPS & NFC. Alles andere hätte mich auch schwer gewundert. Trotzdem werde ich niemals soviel Extra-Geld nur für einen Markennamen ausgeben. Das altmodische Design sagt mir außerdem auch nicht zu. Heißt es weiterhin geduldig warten auf eine interessante Uhr mit dem Qualcomm 3100 Prozessor.


  • Wer richtig protzen will, der holt sich wohl die Milanaise Edition der Uhr in Kombination mit dem neuen Huawei-Porschedesign-Smartphone.

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