Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Mobilität 2 Min Lesezeit 15 Kommentare

Monowheel Z-One: Ein halber Roller für doppelten Spaß

Die einen werden sagen, das ist die Zukunft, die anderen, das sieht aus wie der berühmte Affe auf dem Schleifstein. Tatsächlich sieht der Monowheel Z-One aus wie eine alte Vespa, bei der man das Vorderrad samt Gabel abgeschraubt und und permanent im Wheely herumfährt - und zwar elektrisch.

Der Monowheel Z-One ist ein Roller, der die Blicke auf sich ziehen und richtig Spaß machen dürfte, und zwar genau deshalb, weil er eben aussieht wie ein halber Roller. Das Gefährt balanciert automatisch auf dem einen Rad, das nahezu komplett in der Karosserie verschwindet. Der Sitz sieht nicht nur ziemlich oldschool aus, sondern stammt tatsächlich von einem klassischen, alten Roller. Mit kompletter Beleuchtung samt Bremslichtern ist der Monowheel Z-One zulassungsfähig für den Straßenverkehr, so der Hersteller.

Der Hersteller des Monowheel Z-One ist Bel&Bel. Das Unternehmen wird von den beiden Gründern Varles und Jesus Bel aus Barcelona geführt und begann als Studio-Workshop im Jahr 2005. Der Monowheel Z-One ist bereits das zweite Gefährt der beiden Tüftler. Der Z-Scooter verband die klassische Vespa-Optik aber mit einem Antrieb mit zwei nebeneinander liegenden Rädern und sieht so aus wie ein umgebauter Segway. Der Z-Scooter wird im Stehen gefahren, der Z-One im Sitzen.

z One Monowheel 14 1
Sieht das nicht total abgefahren aus?! / © Bel & Bel

Was kostet der Monowheel Z-One?

Mit einer Akkuladung soll der Monowheel Z-One je nach Fahrweise und Gewicht des Fahrers zwischen 45 und 60 Kilometer weit kommen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 35 Kilometer pro Stunde, also etwas langsamer als bei aktuellen Sharing-Scootern wie Coup oder Emmy. Für die Stadt sollte das aber trotzdem reichen. Der Monowheel Z-One wiegt 70 Kilogramm, ist 50 Zentimeter breit und 1,20 Meter hoch. Platz für einen Mitfahrer gibt es nicht.

Und was kostet er nun, der halbe Roller? Nun, vermutlich nicht den halben Preis, eher das doppelte. Noch stehen die Kosten aber nicht fest, ebenso gibt es noch keinen Termin, wann der Verkauf des Monowheel Z-One beginnen soll. Aber jetzt ist ja erst einmal Winter, da können wir das verschmerzen. Mehr Informationen über den Monowheel Z-One findet Ihr direkt bei Bel&Bel

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

15 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • passieren darf nichts damit, die Nase des Fahrers ist wenige cm vom Hindernis entfernt - eine Abflugbahn wie beim Motorrad gibt es auch nicht und 35km/h sind auch nicht ausreichend in der Stadt um kein Verkehrshindernis zu sein und überholt zu werden.


  • Ich habe vor drei Jahren ein Monowheel für ca. 1.200 EUR bei Scooterhelden in Berlin gekauft. Mit dem Gedanken an "Nachhaltigkeit" fragte ich, was der Austausch des Akkus kosten wird. Antwort: Etwa 200 EUR. Nach 1 1/2 Jahren war der Akku kaputt. Laut Scooterhelden bin ich selber schuld, weil zu doof zum korrekten Laden?! Der Wechsel des Akkus sollte jetzt 500 EUR kosten, "der wurde so kompliziert verbaut". Der Preis des Monowheels war inzwischen auf 600 EUR gefallen. Also Monowheel weggeworfen und ein Neues gekauft. Natürlich das aktuelle Modell, wieder für ca. 1.200 EUR. Vergesst bei der derzeitigen Akkutechnik, der Art wie Akkus in die Geräte geschweißt werden und der sehr kurzen Halbwertzeit moderner, technischer Geräte, den Gedanken an die Umwelt (mal ganz davon abgesehen, wie der Strom produziert wird). Es ist lediglich gerade der absolut hippe, geile Scheiß.

    Wem Kurzlebigkeit und Umwelt egal ist, dem kann ich ein Monowheel wärmstens empfehlen. Es bring echt Bock.


  • Der Spaß ist es wert aber mehr auch nicht. Kann mir nicht vorstellen das das Gefährt eine Zulassung für die Straße bekommt.


  • Schönes Konzept, vor allem für Städte, in denen der Platz eh kaum reicht. Da man in Deutschland aber, was Verkehr und Fahrzeuge betrifft, in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts stehengeblieben ist, wird das bei uns hier nichts werden. Bei uns muss jeder jeden Meter mit dem Auto fahren und damit natürlich am besten noch gleich in den Laden hinein. Fordert man Fahrverbote oder kleinere Fahrzeuge, dann gibt's gleich ein großes Geschrei, leider muss man sich hierzulande wohl immer noch über Größe und Preis seines Wagens definieren und zeigen, was man hat und kann. Mir schleierhaft, wie man in den Siebzigern autofreie Sonntage durchgesetzt hat, aber vermutlich war man damals noch vernünftiger. Und nicht zu vergessen, eine Autolobby, deren Aktionismus und Sturheit es locker mit der NRA in den USA aufnehmen kann. Hier in Deutschland wird sich nichts ändern, da kann die Politik noch so gute Absichten haben, solange sich in den Köpfen der Leute nichts ändert, bleibt alles beim alten und weiterhin auf Kurs nach unten.


    • Dann überlegen mal was ein Familienvater der 2000 Netto verdient und jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit muß machen soll ? Dem wurde vor Jahren gesagt kauf dir einen Diesel (ist gut für die Umwelt )und fahr ihn möglichst lange. Heute wird ihm geraten ( sonst keine Alternative angeboten ) sich einen neuen Diesel zukaufen . Dann frag mal woher er das Geld nehmen soll. Die Fahrverbote die von dieser schwachsinnige UmweltHilfe gefordert werden treffen doch wieder nur den kleinen Mann darüber sollte man man nachdenken ,wenn man so einen Kommentar wie du schreibst.


      • Das ist doch immer die gleiche Ausrede. Schaut man sich aber um, werden die Autos immer größer und teurer. Und für Benzin ist auch genug Kohle da, um jeden Schritt mit dem Auto zu fahren. Schau dir mal die Helikoptereltern an, die fahren ihren Nachwuchs teilweise bis genau vor die Tür, nur damit man keinen Schritt zu Fuß machen muss. Sorry, aber diese "ich bin ja so arm" Ausrede hört man immer und ständig, wenns darum geht, dass man mal was für andere oder die Umwelt tun sollte. Nur für die eigene Bequemlichkeit ist immer Geld da.

        Und ganz ehrlich? Ich höre diese Ausrede auch fast immer nur von Leuten, die auf dem Land wohnen und täglich pendeln müssen. Man wohnt auf dem Land, weil dort wohnen billig ist und die Luft gut. Und man hat auch kein Problem damit, ein Haufen Geld für lange Fahrtwege zur Arbeit auszugeben und damit auch die Umwelt zu belasten. Aber kaum darf man mal fünf Straßen in einer Stadt nicht befahren, wird da ein riesen Trara daraus gemacht. Auf dem Land wehrt man sich vehement gegen neue Infrastruktur, ganz egal ob das eine Autobahn, Stromtrassen oder Windräder sind, aber in den Städten darf man den Verkehr ja auf gar keinen Fall auch nur im geringsten einschränken, wo käme man da denn hin. Schade, dass sich niemand mehr seiner Verantwortung für Umwelt und Mitmenschen bewußt ist und sich lieber in Doppelmoral und Ausflüchten übt.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Solche "Jammerer" kenne ich auch. Wenn da dann aber beide das Geld für je eine Schachtel Zigaretten pro Tag übrig haben, ist bei mir Schluss mit Lustig. Das rechne ich dann auch gerne vor: 6€ pro Schachtel x 2 = 12€. Das mal 30 = 360€ pro Monat. Da hin und wieder mal in Gesellschaft mehr geraucht wird, kann man das auf 400€ pro Monat erhöhen. Da kann ich viel tanken dafür. Oder ein neues Auto finanzieren.


      • Der Raucher stirbt dafür 20 Jahre früher und spart damit 20x12x400=96.000,00 Euro, selbst wenn er nur Grundsicherung bekommt. Und da 80% einer Packung Zigaretten aus Steuern und sonstigen Abgaben bestehen, leistet ein Raucher letztendlich mehr für den Sozialstaat als die Leute, die sich billig aufs flache Land verziehen, weil sie da so gute Luft und keinen Verkehr haben und dann mit ihrem SUV durch die Gegend pesten, natürlich allein im Spritfresser sitzend.


    • @Tenten
      "Schönes Konzept, vor allem für Städte, in denen der Platz eh kaum reicht."

      Warum so ein Energie saugendes kurzlebige-Hightechapparate-Wegwerf-Konzept und nicht das Fahrrad?

      In Barcelona gibt es ein sehr gelungenes, funktionierendes Fahrradverleihsystem, das in den ÖPNV eingebunden ist.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bicing


      • Es muss nicht unbedingt dieses Gefährt sein, ich finde es allgemein gut, dass man inzwischen wenigstens über neue Konzepte nachdenkt. Ganz klar, der ÖPNV steht an erster Stelle, dann das Fahrrad. Unsere Städte werden immer voller, immer mehr Menschen sind dort unterwegs und die Luft wird immer miserabler. Wer in der Stadt wohnt, weiß, wovon ich rede. Autoverkehr ist da fast nicht mehr vertretbar, zumal wir noch nicht einmal ein gutes Konzept für die Zeit nach dem Benzin haben. Es muss etwas passieren und deswegen bin ich in dieser Situation über jeden Beitrag dankbar, auch wenn es sich um ein Spielzeug wie das hier handelt.


      • @Ahoi: Auch in Deutschland gibt es diverse Anbieter von Fahrradverleihsystemen, aber das Resultat sind hierzulande ein paar tausend ungenutzte Fahrräder, die an den Stationen bzw. im Stadtgebiet vor sich hin gammeln. Wenn etwas in Barcelona gut funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass das in Deutschland ebenso ist. Die Deutschen fahren die 100m zum Bäcker oder 5km zur Arbeit eher mit ihren geliebten Autos (am besten mit riesigen SUVs, die jeweils mit nur einer Person besetzt sind), statt das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

        Ganz davon abgesehen wären die öffentlichen Verkehrsunternehmen gar nicht in der Lage, alle Personen zu befördern, wenn plötzlich alle Leute von ihren Kraftfahrzeugen und Fahrrädern auf den ÖPNV umsteigen würden. Eine Sardinenbüchse wäre dann ein Tanzsaal im Vergleich zu den völlig überfüllten Bussen und Bahnen, die im Berufsverkehr jetzt schon teilweise aus den Nähten platzen.


      • Hallo Robin,

        klar, bei uns gibt es natürlich auch Fahrradverleihstationen.

        Knapp zusammengefasst, warum es in Barcelona besser funktioniert:
        Der Fahrradverleih ist Teil des ÖPNV. Etwa alle 400 m gibt es eine Verleihstation in der die Fahrräder abgeholt und abgegeben werden. Selbstverständlich elektronisch per RFID-Kundenkarte. Die Stationen sind immer mit Fahrrädern bestückt. Nutzen dürfen die Fahrräder nur Bewohner der Stadt Barcelona. Die Mitgliedsgebühr beträgt 50 EUR pro Jahr. Die ersten 30 Minuten der Nutzung sind kostenfrei. Die Fahrräder sind für die kurzzeitige Nutzung vorgesehen. Nach Ablauf von zwei Stunden ist eine Strafgebühr fällig. Wurde drei mal eine Strafgebühr berechnet, wird die Mitgliedschaft beendet. Wer ein Fahrrad länger als 24 Stunden nicht zurück gibt, muss eine Strafgebühr von 150 EUR zahlen. Die Fahrräder sind relativ bequem und verfügen über eine Dreigangschaltung. Das Fahrradwegenetz ist in Barcelona hervorragend ausgebaut. Man fährt sicher und gemütlich mit dem Rad durch die Stadt.

        Die bestehenden (Fahrradverleih)systeme in Deutschland sind dagegen unkomfortabel und schlecht bis gar nicht beworben. Mit dem Fahrrad in der Stadt zu fahren grenzt oft an eine Mutprobe. An (U-)Bahnhöfen und Bushaltestellen abgestellte Fahrräder sind meist ungeschützt dem Vandalismus ausgesetzt. Deutschlands Wirtschaftsmotor ist die Automobilindustrie. Bricht die weg, geht es uns schlecht. Deshalb ist es politisch nicht gewollt, alternative Strukturen zu etablieren, die der Autoindustrie schaden könnten. Würden die existieren, würden sie auch genutzt. Es gibt einige wenige Ansätze, die zeigen, dass so etwas auch bei uns funktioniert, wie zum Beispiel in Münster.

        Wenn Busse und Bahnen überfüllt sind, liegt das nicht an zu vielen Menschen im ÖPNV, sondern an zu wenigen Fahrzeugen im Angebot. Das Problem ließe sich lösen, wenn man es denn wollte. So wie die politische Fahrtrichtung sich jetzt darstellt, bewege ich mich jedoch auch lieber mit dem eigenen Auto in die Stadt, als in stinkenden, übervollen, teuren, unpünktlichen Bussen oder (U-)Bahnen...


  • Wie parkt man das Teil?
    Und ja,

    das sieht aus wie ein Affe auf dem Schleifstein😜

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern