Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 89 Kommentare

Monopolmissbrauch durch die Google-Apps: EU bereitet Klage vor

Google hält mit Android und einem globalen Marktanteil von um die 80 Prozent eine Monopolstellung. Diese nutzt der Suchmaschinengigant angeblich aus, wenn er Hardware-Hersteller zwingt, den eigenen Software-Richtlinien zuzustimmen.

Auf welchen Speicher achtest Du mehr beim Smartphone-Kauf?

Wähle RAM oder Festspeicher.

VS
  • 4549
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    RAM
  • 3870
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Festspeicher
lg g2 homescreen google apps de teaser
Zahlreiche Google-Apps sind auf jedem Android-Smartphone vorinstalliert. / © ANDROIDPIT

Wer die neueste Android-Version auf seinem Smartphone installieren und eine Google-Play-Zertifizierung erhalten will, muss nach Googles Regeln spielen. Das bedeutet, dass er eine ganze Reihe von Apps auf seinem Produkt vorinstallieren muss, also nicht nur den Play Store, sondern auch die Google-Suche, Gmail, YouTube und mehr. Das riecht nach Missbrauch der Marktdominanz, sagt die EU Kommission, und bereitet derzeit eine breit angelegte Klage vor.

Dabei werden Fragebögen an Googles Hardware-Partner versandt, in denen unter anderem nach offiziellen und inoffiziellen Abmachungen gefragt wird, die besagen, dass Hersteller keine Apps vorinstallieren dürfen, die in direkte Konkurrenz mit Google-Diensten treten würden. Das ist nur eine von rund 40 Fragen, die die Hersteller auffordern, schriftliche Korrespondenzen, Telefonaufzeichnungen und mehr bis ins Jahr 2007 zurück auszuhändigen. So soll festgestellt werden, ob Google sich als langfristig planender Geiselnehmer und Monopolist darstellt.

Das ist freilich nicht die erste EU-Klage, mit der sich Google konfrontiert sieht. Auch die Frage des Monopolmissbrauchs ist eine, die regelmäßig aufs Neue auftaucht. Durch den Ausbau der Marktdominanz und die wachsenden Bemühungen mancher Hersteller, eigene Software anzubieten, ist sie aber heute relevanter denn je.

Via: 9TO5Google Quelle: Reuters

Top-Kommentare der Community

  •   30
    Florian 31.07.2014

    Die sollten erstmal gegen Samsung mit ihrer Bloatware klagen.

  • asdf ghjk 31.07.2014

    Wenn jemand keine Ahnung hat, dann die EU.

  • Micha Schy. 31.07.2014

    Ich denke, Google hat sehr wohl das Recht, darauf zu bestehen, dass ihre Software in ihrem Betriebssystem vorinstalliert ist.
    Wenn es den Herstellern nicht passt, sollen sie halt ihr eigenes Betriebssystem auf die Beine stellen.

  • Enrico Hahn 31.07.2014

    Die Hersteller haben doch die Wahl, ob mit oder ohne Zertifizierung können sie ihre eigenen Dienste vorinstallieren, fast alle machen das ja auch und genau das ist ja oft das Problem warum kaum ein Hersteller für alle Geräte dann System-Updates anbietet. Selbst ohne Zertifizierung kann der User entsprechende Google-Dienste selber nachrüsten.

    Ist bzw. wäre dann wieder mal meiner Meinung nach eine sinn freie Klage ohne nutzen für den Bürger.

  • Klex0r 31.07.2014

    Meiner Meinung nach ist es vollkommen legitim was Google verlangt.
    Wenn ein Hersteller keine Zertifizierung möchte lässt er diese Weg und baut sein eigenes Ökosystem um das System auf.
    Das beste Beispiel hierfür ist, meiner Meinung nach, Amazon mit Ihren Tablets (und seit neustem das Handy). Amazon nutzt auch Android, aber ohne Google-Dienste, dafür mit ihren eigenen Öko-System.

89 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  • Man sollte sie als nocht System apps machen, sonst gibt es die Apps nach Updates doppelt im Speicher und wenn man eine App nicht braucht auch gar nicht


  • @Simon, ich finde bis auf den Playstore die Google Apps den letzten Scheiss und kann genau wie izzy nur bestätigen das sie auch ungewünscht von selbst aktiv werden. Z.b Maps. Mir kommt Maps auf kein Smartphone mehr, habe mir Sycik gekauft, ist eh tausend mal besser Maps ist der puure Akku trinker und Spion. Dazu kommt das Maps mich bei früherer Nutzung oft im Stich gelassen hat. Der Härtefall war, wo ich auf einer leeren Autobahn zwischen 250-280fuhr.
    Maps blieb hängen und da stand wunderbar der Autobahn folgen, bei dieser Geschwindigkeit konnte ich nicht auf die km angaben gucken. Ende der Geschichte bin 300km vom Kurs ab gekommen. Also waren es anstatt 600 mal eben 900km. Handy wie immer am Glühen mit Maps kein wunder das es hängen blieb.
    Sygic hingegen schickte mich schon zuverlässig und offline in jeden Urlaub seid Jahren.

    Gmail: Was soll ich damit? die App frisst 30mb ram und ist dauernd aktiv, sie kann keine anderen Mail Provider. Ist doch logisch das das Akku frisst und die Cpu anregt auch wenn es nicht benutzt wird. Und ganz ehrlich 30Mb sind für eine App ziemlich viel, der weitaus bessere Client K9 der auvh viel mehr kann, braucht keine 4mb ram und ist wenn gewünscht nur beim Email Abruf aktiv.

    Das Paket an G Apps frisst auf jeden Fall viel Akku...

    Dazu kommt die Picassa Webalben dreckskacke, die auch tausend mal fragen würde ob sie nicht die eigenen Fotos ins Netz laden darf, scheinbat reicht Google es nicht wenn man es ablehnt, sehr aufdringlich!

    Die You Tube App ist auch der letzte Poin, frisst auch akku und wird ungewünscht und von selbst aktiv. Habe ich auch gelöscht und durch Rolle you Tube ersetzt da kann ich wenigstens die Filme Downloaden.

    Und ganz ehrlich mir reicht es echt, lösche jetzt das letzte überbleibsel den Store, ich werde auf den Shit verzichten und wenn ich eine App haben will suche ich im Netz. Google kann mich mal.

    Ich rege mich da schon zu lange drüber auf.

    Wer es haben will ok.
    Wer es aber nicht will soll es löschen können.

    Selbst meinen 83 Jahre alten Opa stört das.
    Er hat ein Asus Tf101 da geht alles Super.
    Cyanogenmod mit Root.

    Nun hat er ein neues Transformer Prime dazu bekommen.
    Er findet das alte besser und hat dauernd Probleme. Er fragte schon Warum er die Sachen nicht löschen kann und warum da so viel Müll drauf ist?

    Er sagte echt: Warum habe ich mit dem neuen solche Probleme.

    Und mal am Rande trotz Root hat mein Opa sein altes Tab nie geschrottet, das neue mit viel mehr Leistung läuft wie ein Sack kartoffeln und da ist beinahe nichts außer Gapps drauf.

    Selbst mein alter Opa Merkt das und will das Zeug weg haben (:

    Finde es ist echt kein Argument nur weil Android von Google ist, das die da treiben was sie wollen...

    Sorry das habe ich in meinem Leben noch bei keinem Betriebssystem erlebt.

    Microsoft hat soetwas bei Windows auch nicht gemacht.

    Beim letzten Familientreffen wurde mir die Hilflosikeit mancher wieder klar.
    Denn das sind alles Noobs, die nicht wissen wie man rootet usw.

    Trotzdem waren sie alle ganz heiss auf Xprivacy und alle waren ziemlich angepisst von den Zwängen. Genau das nutzt Google aus
    Leute die gerne wollen, sich aber nicht selbst helfen können.

    Zu den Samsung Apps:
    Natürlich ist es scheisse das man einen großen Teil von diesen auch nicht ohne root löschen kann.
    Dennoch wird übertrieben auf Samsung rum gehackt, denn wirklich besser ist es bei anderen Geräten auch nicht. Wenn ich mir da das neuste Asus Tab angucke... Da ist noch viel mehr Bloadware.
    Und ob man es glaubt oder nicht, einige der Samsung Apps sind sehr Kompakt und gut geschrieben, nicht im Hintergrund aktiv usw.
    Z.b Der Samsung Kalender ist sogar offline, löscht man die Kalender Syncronisations App hat man einen Hyper Cleanen Kalender. Der Google Kalender ist nicht so Clean. Beim untersuchen einiger Apps vielen mir viele Samsung Apps sehr positiv auf ( ohne scheiss ) Viele der Samsung Apps sind echt klein, brauchen wenig Ram, arbeiten offline und haben nahezu keine Rechte.
    Nur weil Kies am Pc so mies ist/war heisst das noch lange nicht das alles an Software schlecht ist.
    Ich sag mal die Spen umsetzung, die Multiwindow umsetzung, S Kalender, Lesemodus, Gestensteuerung, S Beam und einige mehr sind ganz tolle und ausgezeichnete Softwareumsetzungen die ich bei anderen Androiden so gut noch nicht sah.

    Von den Google Apps, hat jede aber auch jede sehr sehr viel, übertrieben viel Rechte und Hintergrundaktivitäten.

    Sorry ich traue Samsung mehr als Google ( seid dem ich mir die Systemapps genau an geguckt habe...
    Deswegen finde ich es sehr Affig das so viele über Samsung meckern aber bei Google ist alles prima?

    Gapps frisst viel mehr Resourcen als die Samsung Sachen, das sollte mal so manch einem klar sein.

    Ist beides gelöscht umso besser.
    Keine Frage auf einem Original Samsung ist zu viel drauf. Insbesondere Google und Samsung Konto auf einmal.
    Auf einem Lg, Sony, htc usw aber auch (:

    Und da sind wir wieder beim Thema.
    Den Usern wird definitiv zu viel auf gezwungen.

    Ich glaube es war damals sogar mal von Google Anders geplant, denn im Browser bei Play.com ist bei Apps sehr wohl ein button "Download" leider kommt dann nur "der Download startet gleich"

    Wahrscheinlich weil Google ganz genau weis das dann sehr viele user Gapps löschen würden, weil sie Apps per Browser Downloaden könnten.

    Ich selber bin stets bestrebt ein Phone zu haben was offline arbeiten kann, wer Google benutzt macht sich immer mehr vom online sein abhängig.

    Dieser Trend ist ja auch bei Spielen u.s.w zu sehen.

    Also mir ist alles was offline ist lieber.

    Musik gestreamt hören oder gedownloadet auf der Sd? Ich denke im eigenen Speicher ist es besser.

    Glaubt einer daran, das ohne diesen Zwang so viele die Google Apps nutzen würden? Ich denke es hätten sich auch andere Anwendungen durch gesetzt.

    Und wer hat es zu gelassen das so viele Drecksapps im Store sind, wer blockt Unternehmungen wie Rechte Managment, wer hat erst Kürzlich die Anzeige der Rechte im Store verändert sodass dort nicht mehr alle Rechte angezeigt werden?

    Genau, Google

    Die sind echt nicht am Schutz der User interessiert nur am Schutz der eigenen Möglichkeiten sowie dessen stätigem Ausbau


  • Ich finds ok das Google sagt, dass ein paar Apos vorinstalliert dein müssen damit man die Zertifizierunt bekommt.
    Das ist ja immerhin eine Art Bedingung. Und diese Bedingung muss erfüllt werden damit man etwas bekommt. Wer macht das nicht. Iet doch wie bei Verträgen.
    Und wer hier von Android redet und das es Open Source ist usw.
    Android darf doch jede nutzen, nur bekommt derjenige keine Google Play Zertifizierung der die entsprechenden Apps nicht installiert.
    Da sind zwei verschiedene Sachen.

    Und außerdem geht es darum dass die Hersteller keine Konkurrenz zu den entsprechenden Google Play Apps installieren dürfen obwohl das nicht stimmt.


  • Eigentlich voll dumm das das kein Hersteller ab Werk so macht. Bin mir Sicher jeder Hersteller würde sich da ziemlich viele Freunde mit machen.

    Aber an Huawai Geräten sieht man doch schon, das Google da versucht zu blocken.

    Ist auf jeden Fall Monopolmissbrauch der da betrieben wird.


    • Es gibt viele Gründe warum nicht:
      Der rooter anteil beträgt bestenfalls 10%
      Durch default root wird es durch leute die sonst nicht dazu fähig währen extrem viel kaputte handys durch overclocking in den wahnsinn oder sonstiges geben
      Man kann features von neuen phones einfach aufspielen = wirtschaftlicher schaden
      bloatware währe entfernbar das wollen die hersteller auch nicht
      Fazit: Hersteller wollen nicht, User brauchens nicht


  • @izzy sehe ich genau wie du, sehr gut formuliert.

    Ich finde die Eu Klage absolut richtig und gut.
    Es müssen bei den Smartphones Grenzen gesetzt werden, denn der Bogen wurde schon lange überspannt.
    Und selbst bei Microsoft konnte man bei der Installation alle Programme weg klicken, auch den internet Explorer.

    Das dies ganz einfach bei Android möglich ist, sieht man an der Omega Rom mit dem Aroma installer für Sasmungs. Man hat alle Freiheiten und man kann alles ungewünschte weg klicken und genau so müsste es immer sein.
    So war es bei Windows auch immer.


    • Izzy
      • Blogger
      01.08.2014 Link zum Kommentar

      Ein Auswahl-Menü bei ROM-Installation bzw. Ersteinrichtung! *Träum!* Oh, das wäre schön!

      "Installationsmodus: [ ] Default [ ] Benutzerdefiniert"

      Default: wie gehabt. Benutzerdefiniert: wie folgt:

      "GApps installieren: [ ] alle [ ] ausgewählte [ ] keine"
      "Zusätzliche Apps: [ ] alle [ ] ausgewählte [ ] keine"
      "..."

      Wer "wie gehabt" mag, lässt einfach "Default" ausgewählt. Alle Anderen haben die Wahl. Keine Einbuße an Bequemlichkeit (naja, einmal mehr "Weiter" klicken für Faule ☺) – aber ein Riesengewinn an Flexibilität. Oh, schön wären dann auch folgende Optionen:

      "Root aktivieren: [ ] Nein [ ] Komplett [ ] Apps only [ ] ADB only"

      Gar nicht zu träumen wage ich von einer Option, den Bootloader zu entsperren #D


  • Grundsätzlich finde ich die "für und wider" hier nicht verkehrt. Dennoch wird kein Hersteller gezwungen Android zu nutzen. Ich bin kein Jünger von Google, aber Fakt ist das diese Millionen investiert haben um ein Betriebssystem zu entwickeln und weitere Millionen folgen werden um dieses aktuell zu halten. Folglich sollte es auch gutes Recht von Google sein mitbestimmen welche Apps bei der Auslieferung mit enthalten sind. Und wenn jeder Hersteller ein anderes OS nutzen sollte wäre das ein anderes Thema, denn dann wünschen sich wieder alle Android, selbst wenn dort ein gewisser Zwang zu den Gapps ist.


    • Izzy
      • Blogger
      01.08.2014 Link zum Kommentar

      Marco, nicht bös gemeint: "Wenn die Erde eine Scheibe ist..." Android ist, wie bereits mehrfach erwähnt, *Open Source* (AOSP = Android Open Source Project). Oder warum meinst Du kann Amazon so einfach auf Android aufsetzen? Es geht hier auch nicht um "wenn Du Android verwendest, musst Du XYZ" – sondern um "wenn Du Zugang zum Playstore willst".

      Ergo: Im Prinzip stimmt Deine Schlussfolgerung natürlich, da der Playstore ein Google-Produkt ist, letztendlich dennoch wieder: Google hat selbstverständlich ein gewisses Recht, den Rahmen der Nutzung seiner Produkte festzulegen. Dennoch wird dieser Rahmen hier m.M.n. überzogen – was nicht möglich wäre, stünde nicht eine gewisse Marktmacht dahinter. Womit es eine Ausnutzung der quasi-Monopolstellung ist – mit dem Ziel, eben diese Monopolstellung weiter zu vertiefen (indem man Nutzer zwangsweise an weitere Dienste bindet, was es für Alternativen noch schwerer macht, Fuß zu fassen: Warum soll sich Lieschen Müller um andere Dienste kümmern, wenn schon alles vorinstalliert ist?) und Mitbewerber zu verdrängen.


      • Vergleich: Wenn mir der beste Bäcker in der Stadt seine semmel und dazu ein anderes weckerl im packet anbietet, allein aber nicht, ist das dan ausnutzung der marktdominanz? Immerhin hätte das weckerl ja von einem anderen bäcker sein können


      • Izzy
        • Blogger
        01.08.2014 Link zum Kommentar

        Der Bäcker verkauft die Semmel ja nicht an Dich, sondern steht in der Backstube. Verkauft wird Dir die Semmel im Laden. Wenn nun also dieser "beste Bäcker" alle brauchbaren Läden in der Nähe beliefert, und *keiner* dieser Läden Dir die Semmel ohne das Weckerl geben will (da der "Lieferant" der Semmel das so vorschreibt), und Du nur eine Hand frei hast (weil Kaffeetasse in der anderen)? Definitiv. Insbesondere dann, wenn Du gar keine Weckerln magst, oder gar allergisch darauf reagierst (WTF macht GMaps da schon wieder im Hintergrund?!?! Ich will doch nur OSM! Aber dafür ist ja kein Platz mehr...)


      • Ja aber soweit es auf Samsungs Smartphones zur zeit aussieht, ist es ja so das man entweder dieses angebot nicht oder eben mit einem 2ten weckerl bekommt.
        und keine verklagt den besten bäcker weil er ein brot nur mit einem anderen anbietet.
        Sollte google tatsächlich alternativen verbieten wärs was anderes


      • Izzy
        • Blogger
        01.08.2014 Link zum Kommentar

        Nicht nur bei Samsung. Das Dumme ist allerdings nicht, dass Du ein Weckerl dazubekommst – sondern auch gezwungen wirst, es zu essen. Freigestellt wird Dir lediglich, ob Du vorher noch Sauce draufmachst, kauen möchtest, oder das Teil komplett schluckst:

        Der ganze Kram ist vorinstalliert (belegt Platz, Hersteller müssen dafür die /system Partition größer planen – und dafür wird der dem User zur Verfügung stehende Platz kleiner), lässt sich allenfalls teilweise leidlich deaktivieren (und läuft dann oftmals aus völlig unerklärlichen Gründen dennoch im Hintergrund), und nuckelt Dir so den Akku leer. Wie oft ich schon die Google Services, insbesonder Location-Dienste (trotz abgeschalteter Location) dabei erwischt habe, habe ich schon nicht mehr gezählt.

        Und wie beschrieben, soll wohl die Vorinstallation verschiedener "Konkurrenzdienste" in der Tat teilweise "unterbunden" worden sein. Eventuell mit "Maulkorb" (aka NDA, darfst nicht drüber reden). Genau das soll ja gerade geklärt werden.


  •   30

    Wer zwingt dich denn, Android zu nutzen?


  • nox 01.08.2014 Link zum Kommentar

    Das ist so Banane als ob man Mercedes dacht
    dafür bestraft das ihre Lenkräder nicht von BMW ist.
    Schon damals bei Microsoft und dem IE (den ich trotzdem nie genutzt habe) war das totaler Bull shit. Ich glaub was das Thema Software angeht muss man bei der EU-Kommission erstmal lernen wie die Welt funktioniert.
    Außerdem kann ich jede Google App durch eine andere ersetzen, Versuch das mal bei iOS.


  • Izzy
    • Blogger
    31.07.2014 Link zum Kommentar

    Zunächst einmal wären wohl ein paar Definitionen wichtig:

    1. Android ist, wie bereits angemerkt, OpenSource – und nicht "Google"
    2. Geht es um Apps, die *vorinstalliert* sind – der Normal-User also nicht einfach entfernen kann.
    3. Geht es sowohl darum, was ein Anbieter *nicht* installieren darf, wenn er eine Google-Zertifizierung haben möchte – als auch darum, was er dafür installieren *muss*
    4. Kann es sich kaum ein Hersteller leisten, auf die Playstore-App zu verzichten – wodurch er in diese Zwangslage gedrängt wird.
    5. Kann der Normal-User (mangels root) eben *nicht* einfach die Playstore-App selbst installieren.

    Da der root-Zugang nicht "ab Werk" bereitgestellt wird, fallen entsprechende "Lösungen" für die meisten Anwender aus. Die Gründe dafür sind ja oft genug erläutert worden.

    Daraus folgt: Will ein Hersteller die Playstore-App vorinstalliert ausliefern (siehe 4., er hat ja kaum eine Wahl), muss er auch einen ganzen Wald weiterer Apps vorinstallieren und entsprechend positionieren. Damit wird auch automatisch der verfügbare "freie" Speicherplatz geringer, da mehr Platz auf der System-Partition vorgehalten werden muss. Will man stattdessen mehr Speicher verbauen, hält auch wieder die GEMA die Hand kräftig auf; das Gerät wird also nicht unwesentlich teurer. Außerdem sind die Anwender über kürzere Akku-Laufzeiten frustriert (die nicht gerade selten auf Google-Dienste zurückgehen, welche sie gar nicht unbedingt nutzen wollen).

    Fazit: Google nutzt hier m.M.n. sehr wohl seine Monopolstellung aus: Den Playstore möchte nahezu jeder User haben, also muss er vorinstalliert werden. Über die MADA sichert sich Google, dass auch die anderen "Datensammler" vorinstalliert sind. Das ist in etwa so, als wenn man in der Kneipe auch ein Veltins, ein Becks, und einen Jägermeister konsumieren müsste, nur weil man ein Jever trinken möchte. Alles wird gleichzeitig serviert – und für die Spielkarten ist kein Platz mehr auf dem Tisch.


    • Man braucht doch kein Root um Playstore Apps zu installieren?

      Der Akku schwindet auch nicht so von Google Apps die nicht benutzt werden. Und wenn doch dann nicht so, dass es bemerkbar ist. Außerdem besteht die Möglichkeit Apps zu deaktivieren.


      • Izzy
        • Blogger
        31.07.2014 Link zum Kommentar

        Nein. Aber Du brauchst root, um *die Google Playstore App* zu installieren, sofern sie nicht vorinstalliert ist.

        Apps deaktivieren ist ein Work-Around. Platz wird dabei keiner frei. Und wie viele User beschweren sich, dass auf ihrem neuen "16 GB Gerät" nach dem ersten Einschalten ja nur 9 GB frei sind? Ohne Zwangs-Vorinstallation wären es locker 14 GB und mehr. Dann das installiert, was man wirklich nutzen will, und fertig. Fände *ich persönlich* besser. Wie weiter oben bereits getippst: Es kann gern ein *optionales* Komplett-Paket mitgeliefert werden.

        Ob er das haben will, soll aber der Anwender selbst entscheiden können. Wäre nicht allzu kompliziert umzusetzen.


      • Die einzigen Smartphones bei denen von 16 GB nur 9 GB drauf sind, sind dir von Samsung. Und genau weil Samsung ja ein Handy so zumüllen muss.
        Du hast aber auch nicht von Speicherplatz geredet sondern von Akku. Und beim deaktivieren geht der Akku auch runter. Man kann ebenso Updates Installieren. Und der Speicherplatz der übrig bleibt ist so wenig das zieht keine 7-8 GB ab. Der Rest iet System.
        Bei Google Smartphones wird maximal 3 GB vom Maximalen Speicherpmatz abgezogen. Wer mehr braucht, holt sich mehr.


      • Izzy
        • Blogger
        01.08.2014 Link zum Kommentar

        Leider tauchen "deaktivierte" Apps hin und wieder als "Zombies" auf. Habe ich desöfteren mit Google Maps erlebt, erlebe ich nach jedem Boot mit der LG-Mafia-Ware ("bestätigen Sie, dass wir remote auf Ihr Gerät zugreifen dürfen? Ja/Ja/Später" – kein Nein, und später=30min), und einigem mehr. Saugt also trotz "deaktivieren" am Akku.

        Die ständigen Updates für das vorinstallierte Zeugs (insbesondere für das, was sich nicht deaktivieren lässt) gehen ebenfalls in den "Userspace". Wenn ich also den gekauften Platz selber nutzen möchte, er aber weg ist – muss ich dafür zahlen ("holt sich mehr"). Soviel also zum "nicht Beschweren, wenn man das ja gratis bekommt". Und bitte jetzt nicht das böse C-Wort (Klaut), ohne bzw. mit begrenztem Datenvolumen ein Graus, und in Sachen Privatsphäre umstritten.

        Vieles ist Geschmackssache, wie beim Essen. Nur zwingt mich beim Essen keiner, ständig Dinge vor der Nase zu haben (und zu riechen), die ich absolut nicht, hm, "lecker finde", und die mir eher den Appetit verderben ;)

Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!