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2 Min Lesezeit 18 Kommentare

Mondfinsternis fotografieren: So klappt's auch mit dem Smartphone

Eine solche Mondfinsternis gibt es nur alle hundert Jahre - ungefähr. Heute dürften sich viele Augen und Kameras am späten Abend Richtung Himmel wenden, um zu beobachten, wie der Erdschatten den Mond bedeckt, später wieder freigibt und der Mond in rotes Licht getaucht wird. Neben dem Blutmond ist sogar der Mars zu sehen. Auch mit dem Smartphone könnt Ihr die Mondfinsternis fotografieren.

Zur Jahrhundert-Mondfinsternis geht es am Himmel spektakulär zu. Ab etwa 22 Uhr bedeckt der Erdschatten langsam den Mond und verdeckt ihn schließlich für 1:40 Stunde. Gerade in den Übergangsphasen sind das spektakuläre Bilder. Gegen 22:30 könnt Ihr die internationale Raumstation ISS am Himmel sehen, ab 23 Uhr sogar den Mars, der heute der Erde so nah kommt wie nie. Eine ähnlich lange Mondfinsternis gibt es erst am 9. Juni 2123 wieder zu bestaunen - das wird zeitlich für die meisten von uns eher knapp.

Um die Mondfinsternis am besten sehen zu können, braucht Ihr freie Sicht in Richtung Südosten, denn dort geht der Mond heute Nacht auf. Am besten könnt Ihr das Spektakel verfolgen, wenn Ihr Euch nicht in einer hell erleuchteten Stadt, sondern in möglichst dunkler Umgebung befindet.

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Der Mond ist ein tolles Motiv zum Fotografieren. / © Steffen Herget

Wer nur den Mond selbst aufnehmen möchte, hat natürlich mit einem Objektiv mit langer Brennweite die besten Chancen auf ein gutes Foto. Doch erstens lohnt es sich stets, auch die Szenerie rundherum im Blick zu haben, und zweitens könnt Ihr hochauflösende Bilder im Nachhinein passend zuschneiden, um Euer Wunschmotiv ins rechte Licht zu rücken.

Aufsatzobjektive mit mehr Zoom, die es für wenige Euro zu kaufen gibt, können ebenfalls eine große Hilfe sein. Die besten Chancen, bei der Mondfinsternis schöne Bilder zu machen, habt Ihr, wenn Ihr Euch vorher unseren Ratgeber für Fotografie bei Dunkelheit anschaut.

Schaut Ihr euch die Jahrhundert-Mondfinsternis und den Blutmond an? Falls ja, teilt doch Eure Eindrücke und Fotos mit uns im Forum!

Top-Kommentare der Community

  • Aries vor 2 Monaten

    Wo sind die Tipps, die die Überschrift verspricht?

    Mit einem Smartphone kann man problemlos einen hellen Vollmond fotografieren (Belichtungszeiten zwischen 1/100s und 1/200s sollten gute Ergebnisse liefern), wenngleich der Mond immer nur klein abgebildet sein wird. Eine Mondfinsternis erfordert allerdings etwas mehr Vorbereitung. Man sollte auf jeden Fall auf die Automatik verzichten, was nicht alle Smart Devices bzw. Apps ermöglichen.

    Der Mond wird dunkler, also wird ständig eine längere Belichtungszeit nötig (nach Ende der maximalen Verfinsterung wieder kürzere). Die kleinen Sensoren stoßen dann schnell an Grenzen. Alleine weil die Pixel sehr dicht beieinander liegen, kommt es durch die Bewegung des Mondes eher zu Bewegungsunschärfe, als bei APS-C- bzw DX-Sensoren oder sogar bei Vollformatsensoren.

    Ein Stativ ist deshalb auch für ein Smartphone sehr angeraten.

    Smartphones können den Mond nicht optisch heranzoomen. Letztlich läuft es immer eine Ausschnittsvergrößerung hinaus (auch Digital-Zooms sind Ausschnittsvergrößerungen), um keinen kleinen Punkt mit viel Schwarz zu haben. Diese Ausschnittsvergrößerung fällt immer höher aus, als bei DSLRs. Das bedeutet, man erhält am Ende viel mehr Artefakte. Ein in sich schon unscharfes Bild verschlimmert die nur.

    Der verlinkte Artikel zu Nachtaufnahmen ist für Fotos einer Mondfinsternis völlig ungeeignet. Bei 30 Sekunden Belichtungszeit (oder 65 s wie auf dem Straßenfoto) wird niemals ein scharfes Foto des Mondes herauskommen.

    Bei Weitwinkel-Objektiven (insbesondere der Smart Devices, aber auch für Kompaktkameras mit ähnlich kleinem Sensor), auf denen der Mond nur ein kleiner Punkt ist, sollte Umgebung einbezogen werden. Nur mit entsprechend langbrennweitigen Objektiven lässt sich der Mond alleine halbwegs interessant abbilden.

    Es ist ja auch der Mars heute Nacht gut sichtbar. Den wird aber ein Smart Device nicht fotografisch einfangen können. Dazu ist er zu klein. Ich bin selbst gespannt, wie es meine DX-Kamera mit 300 mm nominell (450 mm kleinbildäquivalent) schafft. Ich habe auch noch einen 2x-Telekonverter, aber damit verdoppelt sich auch die Blende (halbiert sich die Blendenöffnung), was der Abbildungsqualtität entgegen wirkt.

    Ob man fotografiert oder das Spektakel nur beobachtet, es wird sicher heute interessant und der Himmel bleibt hoffentlich frei.

  • Th K vor 2 Monaten

    "Aufsatzobjektive mit mehr Zoom, die es für wenige Euro zu kaufen gibt, können ebenfalls eine große Hilfe sein."

    LOL! Nein, können sie sicherlich nicht.

    Die Dinger produzieren selbst bei Tageslicht nur Müll. Ist ja auch kein Wunder.

  • Tenten vor 2 Monaten

    Es ist eine Finsternis. Man wird nicht mal die drei Pixel erkennen ;D

  • DiDaDo vor 2 Monaten

    "Der rote Pixel hier ist der Mond!"
    "Du, ich glaub, du hast einfach nur nen defekten Pixel!" :-D

18 Kommentare

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  • EASI vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Liebe Leute, ich schaue ja immer wieder mal hier vorbei. Aber die Artikel werden immer nichtssagender und unbrauchbarer. Dieser Artikel, über Tipps zur Fotografie des Mondes mit dem Smartphone ist VOLLKOMMEN unbrauchbar...

    Ulmer


  • Wow. Was für tolle Tipps. Jetzt bin ich um einiges gescheiter und mache sicher die beste Nachtaufnahme ever.....

    Hmmm. Oder hab ich da was falsch verstanden oder gar die Erklärung überlesen 🤔 ?

    Ulmer


  • War ein super 👍 Schauspiel.Hat sich gelohnt wach zu bleiben .Die Welt ging nicht unter 🙊🌎💥🌔💨 wie manch Bibelpropheten voraus gesagt hatten.


  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    "Der Mond ist ein tolles Motiv zum Fotografieren."
    Ja. Aber nicht mit dem Smartphone... Für eine Mond-Fotografie sollte man auch ein entsprechendes Tele-Objektiv nutzen. und damit meine ich nicht diesen Pseudo-Zoom-Quatsch mancher Hersteller mit der zweiten Kamera.

    Ich habe mit meiner DSLR versucht, den Blutmond zu fotografieren, hatte unglücklicherweise aber nur mein 18-105mm Objektiv parat und diese max. 105mm (bzw. 157,5 durch den Crop) waren schon arg wenig. Da braucht man mit einem Smartphone mit maximal 56 oder 80mm auf Kleinbild gar nicht anzufangen...

    Eine wirklich große Hilfe war der Artikel zudem echt nicht. "So klappt's auch mit dem Smartphone" und der einzige "Tipp" der gegeben wird, ist ein Aufsatz-Objektiv mit hoher Brennweite ^^ Bei so einer Überschrift erwartet man als Laie doch eigentlich Tipps zur Belichtungszeit, ob man ein Stativ braucht und so weiter... Aber Pustekuchen


  • Ulmer vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Dieser Artikel wurde sicher zwischen Mittagspause und Mittags-toilette geschrieben. Top Informativ und sehr hilfreich, weiter so;-)


  • In der früh gibt es genug top Fotos und sogar ein 2 Stunden Video davon.


  • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Wo sind die Tipps, die die Überschrift verspricht?

    Mit einem Smartphone kann man problemlos einen hellen Vollmond fotografieren (Belichtungszeiten zwischen 1/100s und 1/200s sollten gute Ergebnisse liefern), wenngleich der Mond immer nur klein abgebildet sein wird. Eine Mondfinsternis erfordert allerdings etwas mehr Vorbereitung. Man sollte auf jeden Fall auf die Automatik verzichten, was nicht alle Smart Devices bzw. Apps ermöglichen.

    Der Mond wird dunkler, also wird ständig eine längere Belichtungszeit nötig (nach Ende der maximalen Verfinsterung wieder kürzere). Die kleinen Sensoren stoßen dann schnell an Grenzen. Alleine weil die Pixel sehr dicht beieinander liegen, kommt es durch die Bewegung des Mondes eher zu Bewegungsunschärfe, als bei APS-C- bzw DX-Sensoren oder sogar bei Vollformatsensoren.

    Ein Stativ ist deshalb auch für ein Smartphone sehr angeraten.

    Smartphones können den Mond nicht optisch heranzoomen. Letztlich läuft es immer eine Ausschnittsvergrößerung hinaus (auch Digital-Zooms sind Ausschnittsvergrößerungen), um keinen kleinen Punkt mit viel Schwarz zu haben. Diese Ausschnittsvergrößerung fällt immer höher aus, als bei DSLRs. Das bedeutet, man erhält am Ende viel mehr Artefakte. Ein in sich schon unscharfes Bild verschlimmert die nur.

    Der verlinkte Artikel zu Nachtaufnahmen ist für Fotos einer Mondfinsternis völlig ungeeignet. Bei 30 Sekunden Belichtungszeit (oder 65 s wie auf dem Straßenfoto) wird niemals ein scharfes Foto des Mondes herauskommen.

    Bei Weitwinkel-Objektiven (insbesondere der Smart Devices, aber auch für Kompaktkameras mit ähnlich kleinem Sensor), auf denen der Mond nur ein kleiner Punkt ist, sollte Umgebung einbezogen werden. Nur mit entsprechend langbrennweitigen Objektiven lässt sich der Mond alleine halbwegs interessant abbilden.

    Es ist ja auch der Mars heute Nacht gut sichtbar. Den wird aber ein Smart Device nicht fotografisch einfangen können. Dazu ist er zu klein. Ich bin selbst gespannt, wie es meine DX-Kamera mit 300 mm nominell (450 mm kleinbildäquivalent) schafft. Ich habe auch noch einen 2x-Telekonverter, aber damit verdoppelt sich auch die Blende (halbiert sich die Blendenöffnung), was der Abbildungsqualtität entgegen wirkt.

    Ob man fotografiert oder das Spektakel nur beobachtet, es wird sicher heute interessant und der Himmel bleibt hoffentlich frei.


  • Eventuell ist nicht DER Mond gemeint sondern der eigene? :D

    Timbo


  • Das ist kein Mond....
    (Obi Wan Kenobi)


  • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    "Aufsatzobjektive mit mehr Zoom, die es für wenige Euro zu kaufen gibt, können ebenfalls eine große Hilfe sein."

    LOL! Nein, können sie sicherlich nicht.

    Die Dinger produzieren selbst bei Tageslicht nur Müll. Ist ja auch kein Wunder.


  • "Oh schau mal, die drei Pixel hier sind der Mond!"


  • Ach bitte ... das lohnt sich doch im Leben nicht, darüber ernsthaft Gedanken zu machen, wie man das per Smartphone fotografiert kriegt. Da macht man 1 Bild, quasi als Nachweis, dass man's life erlebt hat und gut.
    Selbst mit DSLR, Tele und Stativ ist es oft schon schwierig 'n wirklich gutes Foto zu machen, dass sich auch lohnt gezeigt zu werden.
    In einem meiner letzten Urlaube habe ich amüsiert zugesehen, wie die ganzen Smartphone-Touris versucht haben, Nordlichter zu fotografieren. Nach 'ner halben Stunde hatte es dann auch der letzte eingesehen, dass das nix wird.


  • Dänu vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Den Mond mit Smartphone fotografieren?
    Krass.

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