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Mobiles Internet wird bei Tesla bald kostenpflichtig

Bisher erhielt jeder Tesla-Fahrer mit seinem Elektrofahrzeug quasi gratis einen kostenlosen Zugang zum weltweiten Internet. So konnten Updates der Software, Satelliten-Darstellung während der Navigation oder auch Musik-Streaming-Dienste wie Spotify kostenlos genutzt werden. Mit steigenden Absatz von Fahrzeugen, wird Tesla aber schon bald dieses kleine Bonbon für künftige Tesla-Fahrer kostenpflichtig gestalten.

Es war vielen gar nicht bekannt, dass man mit dem Kauf eines Tesla bisher einen weltweiten kostenlosen mobilen Internet-Zugang erhielt. Solch ein Zugang bedeutet aber auch für Tesla, dass man mit steigenden Kosten zu rechnen hat, die bisher allesamt vom Hersteller getragen werden mussten. Das kann Elon Musk und auch den Aktionären nicht gefallen. Nun ist bekannt geworden, dass schon im August Tesla einen „neuen“ Premium-Datenservice anbieten wird, der eigentlich bedeutet, dass jedes neue Tesla-Fahrzeug in den Online-Diensten beschränkt wird.  

Die Beschränkung soll laut einer geleakten Email nicht für Fahrzeuge gelten, die bis zum 1. Juli 2018 bestellt werden. Wer seinen Tesla ab dem 1. Juli 2018 bestellt, der wird künftig eine Gebühr von 100 US-Dollar bezahlen müssen. Vor allem datenintensive Dienste wie Live Verkehrsdaten, Streaming-Dienste und große Software-Updates fallen in diesen kostenpflichtigen Premium-Dienst. 

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Ein kostenloser Zugang zum mobilem Internet gibt es bei Tesla schon bald nicht mehr.  / © Tesla

Da aber mit dem neusten Software-Update die Tesla-Fahrzeuge auch per WiFi mit einem Smartphone und einem mobilen oder stationärem Hotspot verbunden werden können, kann man ggf. Streaming-Dienste so über den Datentarif des Smartphones abwickeln. Auch große Software-Updates könnte man mit Hilfe einer Verbindung zum eigenen kabellosen WiFi-Router in der heimischen Garage lösen. 

Tesla ist aber nicht der einzige Autohersteller, der Online-Dienste im monatlichen oder jährlichem Abo anbietet. BMW Connected Drive kostet einmalig in der Basis-Version 350 Euro, aber viele Dienste müssen noch zusätzliche hinzu gebucht werden. Für Echtzeit-Verkehrsdaten werden z.B. 10 Euro pro Monat fällig und selbst für die Apple-CarPlay-Vorbereitung muss man bei BMW 300 Euro für 36 Monate bezahlen. 

Was haltet Ihr von digitalen Zusatzdiensten im Auto und dessen Entertainment-Systemen? Wäre eine gute und praktische Integration des Smartphones in einem Auto nicht besser? Schreibt uns in den Kommentaren Eure Meinung dazu.

Quelle: Electrik

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