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Das mobile Deutschland: No Country For Old Men

Das Internet ist schon lange nicht mehr an Computer gebunden. Immer mehr Nutzer surfen auf Smartphones und Tablets durchs World Wide Web. Auch in Deutschland wächst diese Zahl rapide. Allerdings bleiben Generationen jenseits der 40 bei diesem spannenden Trend sichtbar zurück, während es schon in ein, zwei Jahren kaum noch einen Jugendlichen geben wird, der sein “virtuelles Surfbrett” nicht täglich in der Hosentasche mit sich trägt.

Entertainment am Smartphone beim Joggen ist für mich...?

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deutschlands no country
© Zdenka Darula/ shutterstock/Google/AndroidPIT

Das Statistische Bundesamt hat erneut Zahlen zum Surfverhalten der Deutschen herausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr haben 2013 demnach 43 Prozent mehr Menschen das mobile Internet genutzt, nämlich bald 30 Millionen.

Was sofort auffällt: Dieses Medium wird von den jungen Nutzern beherrscht: Fast jeder zweite 10- bis 15-Jährige surft mobil, über 80 Prozent der 16- bis 24-Jährigen und immerhin noch über 60 Prozent der 25- bis 44-Jährigen - Tendenz klar steigend. In letzterem Fall wird es allerdings schon schwierig, denn ein beträchtlicher Teil dieser Gruppe war schon zu alt, als das Smartphone seinen Siegeszug begann, um ganz natürlich in die Technologie hineinzuwachsen. Das sehe vermutlich nicht nur ich an meinen Freunden über 30.

bundesamt mobiles surfen
© Statistisches Bundesamt

Es ging doch auch ohne Smartphone...

Immerhin noch jeder Dritte über 45 surft auch mobil, auch wenn hier das geringste Wachstum stattfindet. Auch ist hier die Geschlechterdifferenz am größten, während Männlein und Weiblein bis 24 wie zu erwarten zu gleichen Teilen die neue Technologie nutzen.

Wie viel surft ihr mobil und wie viel noch am heimischen Computer? Und wie sieht es mit Euren Eltern aus? Sind die im Smartphone-Zeitalter schon angekommen und nutzen dieses auch fürs
Internet? 

Top-Kommentare der Community

  • Björn N. 12.03.2014

    Ich habe einen 90 jährigen Stammkunden der noch total fit ist. Der bringt selbst meinen Kollegen noch Dinge am Handy, Tablet und PC bei. Cooler Typ. So will ich später auch altern. Vermutlich werde ich aber eher ein perverser alter Sack der jungen Frauen hinterher schaut und Kinder anbrüllt das sie vom rasen runter sollen.

47 Kommentare

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  •   25

    "In letzterem Fall wird es allerdings schon schwierig, denn ein beträchtlicher Teil dieser Gruppe war schon zu alt, als das Smartphone seinen Siegeszug begann, um ganz natürlich in die Technologie hineinzuwachsen. Das sehe vermutlich nicht nur ich an meinen Freunden über 30."

    Jo über 30 ist man schon Opa. Dabei sind die Steigerungen (Quantitativ in Prozenten und nicht in "Prozentpunkten") bei den über 30jährigen genauso groß wie bei den jüngeren. Und die Ü45 haben gar die stärkste Wachstumsrate.

    "No Country For Young Men"

    Ja das mit den Prozenten üben wir noch mal? Versprochen?

    PS:

    Aus Wikipedia:

    "
    Die Partei steigerte ihren Stimmenanteil um 100 %.
    Das ist eine relative Angabe zum Vergleich des relativen Stimmenanteils bei der ersten Wahl und des relativen Stimmenanteils bei der zweiten Wahl. Die Angabe bezieht sich auf den relativen Stimmenanteil bei der ersten Wahl. Gegenüber der ersten Wahl wurde der relative Stimmenanteil bei der zweiten Wahl verdoppelt.

    Die Partei steigerte ihren Stimmenanteil um 1 Prozentpunkt.
    Das ist eine absolute Angabe der Steigerung des relativen Stimmenanteils bei der zweiten Wahl, bezogen auf den relativen Stimmenanteil bei der ersten Wahl. Das Wort „absolut“ ist hier mit Vorsicht zu gebrauchen, da es nicht um die absolute Zahl der Stimmen geht."

    http://de.wikipedia.org/wiki/Prozentpunkt

  • kann mich eduart nur anschließen. um schnell mal was nach zu lesen oder youtube reicht mit das tablet, aber um richtig zu surfen nehm ich lieber den mein lappy mit 2 monitoren. schon alleine deswegen, weil sich die seiten schneller aufbauen. für mich sind mobile geräte einfach noch zu schlecht um den pc zu ersetzen. ebenso ersetzen sie keine spiegelreflex, tv, anlage, konsole ... die dinger können zwar fast alles - aber nichts wirklich gut...

  • ich bin 32 und um ehrlich zu sein, ich benutze doch lieber meinen "alten" rechner zum surfen. der grund dafür ist ganz einfach: ich habe in der arbeit einen 24 & 17-zoll-monitor und zuhause benutze ich meinen fernseher (26-zoll) zum surfen. ich finde einen großen bildschirm einfach viel angenehmer als ein "kleines" tablet. und ja ich habe ein 10-zoll-tablet und ein 5-zoll-handy....

  • Hallo, werde morgen fünfzig *hüstel*, schreibe momentan aufm Laptop, habe 1 10´ Zoll und 2 7er Zoll Tablets und bereits 2 bzw. 3 Smartphone (aktuell S 4 mini) in meinem Eigentum und surfe auch viel damit rum. Meinem GG (noch 50) reicht sein Laptop und hat ein uralt Handy (von mir), das er nie einschaltet. Also bin ich noch jung und er alt..........

  • Vielleicht haben es viele Ältere nicht so mit der Technik, dafür haben es die jüngeren Redakteure hier aber nicht so mit Mathe. Wenn bei der Generation 45+ die mobile Nutzung von 22 auf 33 % gestiegen ist, dann sind das zwar nur 11 Prozentpunkte, aber trotzdem 50 Prozent Steigerung. Und damit wäre diese Gruppe nicht die mit dem geringsten Zuwachs, sondern die mit dem größten Plus.
    Dazu dürfte noch kommen, dass Ältere nicht mehr jedem Trend hinterherrennen und ihre Geräte länger nutzen, weil sie meist auch pfleglicher damit umgehen - mein alter Herr hat sein HTC Desire in der Gürteltasche und es sieht mit seinen 4 Jahren aus wie neu - und das mobile Web nutzt er schon, seit er das Ding hat. Wenn ich mir dagegen die Phones in meinem Bekanntenkreis so ansehe, will man viele nach einem halben Jahr nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen und sehen kann man auf den gesplitterten und mit Tesa zusammengehaltenen Displays sowieso nichts mehr. Dadurch dürften viele Ältere noch mit Geräten herumlaufen, die sich kaum sinnvoll für mobiles Internet nutzen lassen.
    Insgesamt ist das aber ein gesellschaftlicher Trend, der durch alle Altersgruppen geht. Die demenzkranke Oma im Pflegeheim, deren Freunde mittlerweile alle von uns gegangen sind, wird auch in Zukunft weder Facebook noch Google Now mobil nutzen,

    • Jetzt irritiere die armen Redakteure nicht mit den Zahlen. Immerhin haben sie ja eine sehr verlässliche Quelle: Das Statistische Amt. <eg>
      Und Statistiken kann man interpretieren...

  • Mit dem Callcenter geb ich dir recht. Manchmal glaub ich wirklich, die haben null Ahnung. Von der Motivation einem zu helfen ganz zu schweigen. Natürlich sind nicht alle so, aber man stößt hin und wieder auf solche Exemplare. Letztens hab ich bei Microsoft angerufen und hatte eine Ausländerin an der Strippe. Tschechin oder Polin, keine Ahnung. Die konnte kaum Deutsch. Sie hat mich nicht verstanden und ich sie nicht. Irgendwann hab ich entnervt aufgegeben und aufgelegt.

  • Ich selber bin 43 und bekennender Smartphonefan. Obwohl ich mich zu anfangs nicht dafür interessiert hab. Wegen meiner Kurzsichtigkeit kann ich jedoch nur mit dem PC surfen. Smartphones müssen aus diesem Grund auch groß sein, auch wenn sie unpraktisch sind. Bei "normal" kleinen bin ich praktisch blind wie eine Fledermaus.

  • Es ist aber unbestritten, dass ältere Menschen sich mit der Umstellung schwerer tun als jüngere. Bestes Beispiel mein Großonkel (Mitte 80). Der weigert sich seit 20 Jahren beharrlich mit der Zeit zu gehen. Hört Musik auf einem wirklich uralten Kofferradio. Das Teil könnte man schon als antik bezeichnen :-)

    • Naja, grundsätzlich hast du recht - es wird mit zunehmendem Alter schwieriger, sich auf etwas Neues einzulassen. Aber wenn er damit klarkommt, muss man ihm ja kein Spotify-Premium-Abo und auch keine Squeezbox mehr aufdrängen. Warum sollte er daran auch etwas ändern wollen? Viel von der neuen Technik braucht man auch nur für Dienste, die ebenfalls auf jüngeres Publikum zugeschnitten sind. Dein Onkel würde sich wahrscheinlich auch offline nicht mit seinen Freunden über das Outfit von Rihanna bei den Music-Awards unterhalten - und er käme garantiert nicht auf die Idee, darüber zu twittern. Und wen interessiert, was es heute beim Essen auf Rädern gab?

  • Für mich sind die Zahlen auch unverständlich. Ich erlebe ständig das junge Leute von mir wissen wollen was ich da mache.Viele hatten noch nie ein 7 Zoll Gerät gesehen .Bis vor 12-18 Monaten waren auch sehr wenige mit einem Phone zu sehen.Das hat sich aber tatsächlich enorm gewandelt. Bei 7 Zoll ist es aber immer noch selten.Ich bin über 50...und ich glaube nicht das ich am Interesse von Android oder moderner Technik eine Ausnahme darstelle.Wir sind eine Generation die schon immer Berührungsängste nicht kennen.Dazu bietet es auch einfach zu viele Vorteile.

  • Meine Mutter ist 66 und surft gerne auf ihrem Tablet. Ihren PC schaltet sie dazu kaum noch ein. Nur mein Vater (68) ist da ein Muffel, obwohl er immer so betont er interessiere sich für Technik. Auf einem Smartphone kennt er sich nicht aus.

  •   50

    Danke! Jetzt habe ich es schwarz auf weiß: Mitte vierzig überschritten. Ich bin alt! Aber dafür habe ich den Vorteil, die Entwicklung Heim-Computer, Mailbox-Systeme, Internet, Mobilfunk, Vernetzung mit Home-Entertainment mitbekommen zu haben.

    • Wenn ich da so an die Jumper-Wälder auf Mainboards und Speicheroptimierung per CONFIG.SYS zurückdenke, dann gilt hier für die Jüngeren aber vielleicht auch die "Gnade der späten Geburt"...

      •   50

        Wenn die Windows Registry eine Gnade ist, möchte ich die CONFIG.SYS zurück. :-)
        Die Gnade der späten Geburt ist wohl eher der billige Speicher und die billige Rechenleistung.

  • Ich nehme auf jedenfall mein Smartphone ins Grab mit. Wer weiß..? :)

  • Ich bin weiblich, 63 Jahre alt und habe mir gerade ein schickes neues Smartphone (LG G2) gekauft. Mit der Bedienung inklusive Einstellungen habe ich keinerlei Probleme. Nur mit Rooten hatte ich bisher nichts am Hut - aber nur, weil sich mir der Mehrwert für meinen Bedarf nicht erschließt

    • Hi Gertrud,
      auch ich sehe im rooten mehr Risiken als Vorteile.
      Werde mit aber demnächst wohl mal nenn custom ROM ausspielen, dazu muss man dann auch rooten - also benefit ein System ohne Dienste und Programme die ich nicht möchte oder brauche - und damit etwas weniger Angriffsfäche, wäre dann ein Vorteil.

  • Bin 23 Jahre alt und möchte mein Smartphone nicht mehr missen.
    Trotzdem ist für mich ein klassischer Desktop PC daheim auf meinem Schreibtisch das liebste. Dort surfe ich auch am meisten, zumal wenn man richtige Games zocken will Tablets keine Alternative sind.
    Dieser Tablet-Trend geht eh komplett an mir vorbei. Noch erschließt sich mir der Vorteil nicht und deswegen gewinnt mich in diesem Segment auch keine Firma als Kunden.

  • bin 42 und nutze mein Smartphone und Android schon seit den ersten Tagen. Habe inzwischen schon das zweite Tablett. Meinen teueren Laptop nutze ich vielleicht nur 1 mal im Monat. meine Schwester ist 52 uns surft im Internet auch per Smartphone.

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