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Mit LÜK spielend lernen!

Wer kennt die LÜK-Kästen nicht? Ich kann mich noch gute an meinen erinnern, und vielleicht kennt ja auch der ein oder andere Nutzer noch den klassischen roten Kasten mit den bedruckten Aufgabenplättchen. Wer LÜK allerdings nicht kennt, dem möchte ich kurz beschreiben, was hinter LÜK steckt. LÜK ist ein seit über 45 Jahren erprobtes und von Pädagogen empfohlenes Lernsystem welches hauptsächlich auf Vor- und Grundschulkinder ausgerichtet ist. Mit der LÜK-App ist das bewährte Lernsystem nun auch auf dem Smartphone und Tablet verfügbar. Wie sich die App im Test geschlagen hat, erfahrt Ihr im heutigen Testbericht!  

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
2.1.01071 2.7.18029

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Nexus
Androidversion: 4.2.2
Root: Nein
Modifikationen: Nein

Der Download zu LÜK umfasst nicht einmal 1 MB.Um die App und verwenden zu können ist mindestens Android 4.0 nötig. Nach der Installation werden allerdings zunächst noch einmal weitere Daten heruntergeladen, was bei einer schlechten Internetverbindung einige Zeit dauern kann. Ich empfehle daher, dies über ein WLAN Netzwerk durchzuführen. Die Berechtigungen sind soweit nachvollziehbar, zumal keine Werbung eingeblendet wird und die App sowieso nur ab Android 4.0 verwendbar ist.

LÜK bietet anschauliche und kindgerechte Aufgaben für Kinder im Vor- und Grundschulalter, welche hauptsächlich aus den Bereichen Mathematik, Sprache und logisches Denken kommen. Die Aufgaben sind thematisch gegliedert und speziell an die spezifischen Altersgruppen angepasst.

Wer sich zunächst einen Überblick verschaffen möchte, der kann zu jeder Altersstufe (Vorschule, 1-4 Klasse) sechs kostenlose Probeaufgaben herunterladen. Alle weiteren Aufgabenpakete kosten extra, so dass diese Testfunktion wirklich fair ist, da sich interessierte Eltern so vorab einen Eindruck verschaffen können.

Die Aufgaben sind meist identisch aufgebaut und folgen dem selben Prinzip. So müssen die richtigen, (nun) virtuellen Aufgabenplättchen richtig zusammengefügt werden. Das Kind muss nun beispielsweise die Bilder, auf welchen die selbe Anzahl an Äpfeln abgebildet sind, zusammenfügen. Oder es muss erkennen, welche Bilder mit welchen Farben gemalt wurden oder welche Schnittteile zusammengefügt welches Tier ergeben. Je nach Altersstufe werden die Anforderungen schwieriger oder die Themen variieren. So kommen in den letzten Altersstufen unter anderem auch Aufgaben in englischer Sprache und deutlich komplexere Denkaufgaben hinzu.

Wurden alle Plättchen zugeordnet besteht die Möglichkeit das Ergebnis kontrollieren zu lassen. Dabei folgt die LÜK-App dem von den LÜK-Kästen bekannten System. Hinter jedem Plättchen verbirgt sich ein farbiges Dreieck. Werden die Plättchen nun umgedreht, ergibt sich ein bestimmtes Muster. Stimmt dieses mit der Vorgabe überein, so ist das Ergebnis richtig. Andernfalls hat das Kind die Möglichkeit, die falschen Plättchen neu zuzuordnen.

Sehr hilfreich ist außerdem, dass jede Aufgabe zunächst erklärt wird, und zwar nicht nur in schriftlicher sondern auch in akustischer Form. Somit können auch Kinder, welche noch nicht lesen können, LÜK problemlos verwenden.

 

Fazit

Mit der LÜK App kommt das alt bewährte Lernsystem nun auch auf Androidgeräte. Dabei macht die App einen wirklich guten Eindruck. So sind die Aufgaben selbstverständlich nach den entsprechenden Altersgruppen geordnet und die angebotenen Aufgaben sind umfangreich und vielseitig fordernd. Die Aufgaben überlappen sich vielerorts mit den in der Schule behandelten Themen, was sicherlich auch auf die Gestaltung durch Pädagogen zurückzuführen ist. So werden für die entsprechenden Altersgruppen beispielsweise auch Aufgaben zur Übung und zum Heranführen an die englische Sprache angeboten. Somit sollte das Kind mit LÜK durchaus die Möglichkeit haben, seine logischen, mathematischen und sprachlichen Fähigkeiten zu trainieren. Ob man seinem Kind nun aber eine App kauft oder vielleicht nicht doch besser in einen echten LÜK-Kasten und ein echtes haptisches Erlebnis investiert, sollte meiner Meinung nach eine Überlegung wert sein. Für längere Reisen oder den Urlaub ist die App bestens geeignet, hier sehe ich persönlich auch den Hauptanwendungsbereich. Von diesem subjektiven Eindruck soll sich der Nutzer bei einer Kaufentscheidung aber nicht beeinflussen lassen. 

Bildschirm & Bedienung

Auch in dieser Kategorie macht LÜK einen durchweg positiven Eindruck. Die Bedienung ist und sollte aufgrund der Zielgruppe möglichst einfach und verständlich sein. Dank der Erklärungen sollte die Bedienung für alle Kinder leicht zu verstehen sein. Dabei spielt es keine Rolle ob das Kind schon lesen und schreiben kann oder nicht. Auch die Gliederung der App ist gut gelungen. Die graphische Gestaltung der App richtet sich natürlich nach der Zielgruppe. Dies ist meiner Meinung nach gut gelungen, die App ist auch unter diesem Gesichtspunkt rundum kinderfreundlich.

Speed & Stabilität

LÜK lief weitestgehend flüssig und stabil. Allerdings gab es gelegentlich Probleme, wenn LÜK aus dem Hintergrund heraus erneut aufgerufen wurde. Gelegentlich reagierte die App dann nicht korrekt, so dass ich diese neustarten musste. Ansonsten konnte ich während der dreitägigen Testphase aber keine Probleme feststellen. 

Preis / Leistung

LÜK ist zunächst kostenlos im App Center verfügbar, allerdings müssen die richtigen Pakete für 1,49€ pro Paket hinzugekauft werden. Kostenlos ist nur das Demopaket verfügbar. In der App werden keine Werbebanner eingeblendet. 

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