Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 10 mal geteilt 9 Kommentare

Minuum: Visionäres tastaturloses Tippen für Google Glass und mehr

Minuum ist bekannt als die einzeilige Smartphone-Tastatur, die wir hier vorgestellt haben. Nun haben sich die Entwickler dahinter der Zukunft angenommen und spannende, visionäre Konzepte für Wearables wie Google Glass erdacht und ein paar davon auch gleich umgesetzt.

Akkupower von morgens bis abends ist für Heavy User leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.
Stimmst Du zu?
50
50
6345 Teilnehmer
minuum glass
Tippen mit den Augen: die Zukunft? / © Minuum

Die Zukunft der Tastatur ist ihr fast unausweichliches Ende. Nach physischen Buttons und Touchscreens geht der Trend ganz klar in Richtung Sprachbedienung und anderen nicht-physischen Konzepten. Und da die Wearable-Revolution vor der Tür steht, brauchen wir bald praktikable Lösungen, die keine anfassbare Tastatur mehr erfordern. Hier kommt Minuum ins Spiel.

Wie auf seinem Blog angekündigt und in einem ersten Video dargestellt, arbeiten die Entwickler an einer Möglichkeit, über simple Gesten auf dem Bügel von Google Glass zu schreiben. Das mag in der Öffentlichkeit noch etwas merkwürdig aussehen und wäre sicherlich nur eine Zwischenlösung, wenn auch eine technisch interessante. 

Der nächste Schritt ist dann das “Tippen” mit dem Kopf. Die Bewegungssensoren von Glass registrieren subtile Kopfbewegungen, über die der Nutzer Buchstaben auswählt und dann mit einem Tipp auf den Bügel bestätigt. Auch das ist bereits technisch umgesetzt.

Hier kommt die Zukunft

minuum glass2
Oder doch lieber eine "klassische" Tastatur auf dem Arm? / © Minuum

In Zukunft würde die Glass-Kamera dann verfolgen, wohin der Nutzer sieht, und so könnte dieser dann per Blick “tippen”. Andere Varianten involvieren einen Bewegungsring für den Finger (wie diesen) und später eventuell doch wieder eine optionale Laser-Tastatur, die auf den Arm projiziert wird. Vielleicht erwartet uns auch eine Mischung aus allem, was begrüßenswert wäre.

In jedem Fall steht fest: Tastaturlose, ultramobile Technologie wird unserer schriftlichen Kommunikation in keiner Weise im Weg stehen.

Minuum Keyboard Free + Emoji Install on Google Play Minuum Keyboard + Smart Emoji Install on Google Play

Via: Android Police Quelle: Minuum

10 mal geteilt

9 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  • Das ist keine Frage der Fantasie.Vielleicht braucht es welche um zu erkennen welche Nachteile es in sich hat.Siehe Unterarm Projektion.....wie oben dargestellt oder auch Google Glass.Es gibt schon länger das Tastaturen visuell auf Tischplatten dargestellt werden können.Genauso alt ist die Erkenntnis das es keinen Spaß macht.Kann mir zb.auch nicht vorstellen das der Gesetzgeber es erlauben wird das eingeblendete Info's von Navis und ähnlichem während der Fahrt sehen zu können.Wahrscheinlich wird es noch nicht einmal Radfahrer ...ja sogar Fußgänger erlaubt werden.Soweit zu meinen fantasievollen Eingebungen.Genauso sehe ich durchaus auch Anwendungen wo Funktionalität und lebensnahes Wirken im Einklang stehen .


  • "tippen" mit Bewegung?
    dann kommen einem nur noch "headbanger" entgegen :D \m/


  • Ich seh das mehr als Ergänzung zur herkömmlichen Tastatur und nicht als deren Ersatz. Für den mobilen Einsatz könnte ich mir auch eine Tastatur vorstellen, die man sich auf die Handfläche projiziert (und nicht gleich den ganzen Unterarm).


  • Irgendwann wird man nichz mehr tippen müssen. Das Smarty wird die Gedanken des Besitzers erkennen (mit Hilfe einer App) un in Text umwandeln.
    Es gibt schon heute sooo viele Sachen, die vor dreißig Jahren nur in “Star wars“ Filmen existierten, warum sollte die Gedanken lesende App nicht möglich sein?


  • Ziemlich hoch gegriffen die Behauptung, dass die Tastatur unausweichlich ihrem Ende entgegenstrebt.

    Ich kenne bislang kein einziges praktikables Konzept (keine Implementierung wohlgemerkt, lediglich ein Konzept), welches es erlauben würde eine Abhandlung (z.B. Dissertation) angenehm ohne Tastatur zu verfassen, Programmierungen (mit Sonderzeichen oder auch unterschiedlichsten dynamischen Konstruktionen) vorzunehmen, oder auch ganz simpel in einem Mehrparteien-Büro produktiv zu Arbeiten ohne eine andere Person übermässig zu stören.
    Gesten sind zu langsam und zu unflexibel, Sprache fällt vollkommen flach ... was bleibt da? ... die Tastatur!


    • @Adrian: Nimm's mir bitte nicht übel, aber ich finde es immer etwas bedenklich, wenn sich Kritiken und Einwände und teils ganze Diskussionen daraus ergeben, dass jemand nicht genau hingeguckt hat beim Lesen. Da steht ja nicht ohne Grund "FAST unausweichlich". Das Wort bedeutet doch etwas ;) Ich hab ja auch keine Glaskugel. Von daher ist die Behauptung gar nicht mal sooo hoch gegriffen.

      Aber davon mal abgesehen sprichst du vom aktuellen Status Quo, ich spreche von der Zukunft. Die technologische Entwicklung zeigt ganz klar, dass wir uns vom klassischen Interface immer weiter weg bewegen. Alles, was die Direktheit, das Unmittelbare zwischen Mensch und Maschine stört (und das wäre z.B. eine Tastatur als "Mittelmann") ist auf dem Rückzug. Dinge wie Sprach- oder nichthaptische Gestensteuerung sind auf dem Vormarsch und sind unmittelbarer, somit flexibler und potenziell schneller. Das absolut fehlerfreie Diktieren eines Textes, von mir aus auch sehr schnell gesprochen, ist schon sehr bald keinerlei Problem mehr und deutlich schneller als jede manuelle Eingabe. Dass das Kollegen möglicherweise stört, scheint mir ein minimales und leicht lösbares Problem zu sein. Tatsächlich ist es schon jetzt denkbar, das Worte nicht einmal mehr ausgesprochen werden, sondern einfach nur still im Mundraum geformt werden müssen. Dazu gibt es schon Modelle von Mikrofonen und anderen Detektoren direkt am Kehlkopf, gar in Tattoo-Form. Oder via Kamera, die Lippenbewegung wahrnimmt und in digitale Schrift umwandelt. Also da gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Und alles, was eine Art manuelle Interaktion erfordert, lässt sich auch schon relativ bald ohne Interface-Geräte lösen, vor allem langsame, unpräzise Geräte wie eine Tastatur.

      Etwas mehr Fantasie! ;)


      • Ich nehme dir deine Meinung ganz und gar nicht übel. In der tat habe ich es gelesen und auch das "fast". Doch, mal die Wortklauberei eines Justiziar außen vor gelassen, suggeriert das statement nur eines: den unvermeidlichen Untergang der Tastatur. Strikt genommen hast du natürlich recht, ich denke aber, dass die Mehrheit der Leser dies so fein wird nicht unterscheiden können oder wollen.

        Alternative Eingabe Methoden sind wert erforscht zu werden, doch gibt es weitaus mehr als nur Text, was mit Tastaturen eingegeben und bearbeitet wird. Darauf bist du leider nicht eingegangen.


  • geile idee, aber da krieg ich angst, das niemand mehr etwas macht und alle nur noch mit brillen rumlaufen


    • @Silvan H.: Stimmt, das ist jetzt schon schlimm mit den ganzen Sehbeeinträchtigten (50-75% der Erdbevölkerung), die überall mit ihren Brillen (oder Kontaktlinsen) rumrennen ;-p

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!