Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 9 Millionen Menschen spielen stundenlang Candy Crush

Mindestens 9 Millionen Menschen spielen stundenlang Candy Crush

Der britische Komiker Stewart Lee mag es, sein Publikum anzustacheln, indem er sie "die Generation Angry Bird" nennt. Doch vielleicht hat er das falsche Smartphone-Spiel gewählt. Neue Statistiken zeigen, dass Candy Crush Saga immer noch mehr als 9,5 Millionen Spieler anzieht - und die spielen zwischen drei und sechs Stunden pro Tag! Doch nach Ansicht der Entwickler sind sie nicht süchtig.

Candy Crush ist auch im Jahr 2019 ein Multi-Milliarden-Dollar-Spiel. Mit mehr als 270 Millionen Spielern, stellt sich der Entwickler King erneut Fragen rund um das Thema Sucht und Techniken, die die Spieler zum Weiterspielen anregen sollen. Letztes Jahr sagte Alex Dale, ein leitender Angestellter von King, einem Aussucht, der sich mit Suchtmitteln und immersiven Spielen beschäftigt, dass Candy Crush nicht süchtig mache. Während der Anhörung gab Dale allerdings zu, dass ein Spieler an einem einzigen Tag 2.600 Dollar für die spieleigene Währung ausgegeben hatte.

Candy Crush
Ihr habt sicher schon mal jemanden gesehen, der dies hier gespielt hat. / © King

Als er diese Woche mit Abgeordneten in Großbritannien sprach, enthüllte Dale einige interessante Statistiken über die aktuellen Spielerzahlen. Von den 270 Millionen Spielern spielen 9,2 Millionen drei oder mehr Stunden pro Tag. Rund 432.000 spielen sechs oder mehr Stunden am Tag. Diese Zahlen sind enorm, machen aber nur einen kleinen Prozentsatz der gesamten Spielerzahl aus (3,4 bzw. 0,16 Prozent). Dale sagte auch, dass der Kernmarkt für Candy Crush Frauen im Alter von über 35 Jahren sind und dass diejenigen, die mehrere Stunden am Tag spielten, aus demographischen Gruppen stammten, die "viel Zeit haben".

"Wir haben eine ganze Reihe von Leuten in ihren 60ern, 70ern und 80ern, die Candy Crush spielen. Wir wollen, dass Menschen mehr spielen", sagte der King-Angestellte. Dale sprach auch über den Spieler, der über 2.000 Dollar an einem Tag in die Candy-Crush-Währung umgetauscht hat: "Es gab damals Rabatt, also wurde eine rationale Entscheidung getroffen. Es liegt an den Spielern, ob sie das tun wollen."

Die Weltgesundheitsorganisation erkennt Spielsucht mittlerweile als Krankheit an. In der Glücksspielindustrie in Großbritannien werden Spieler, die Suchtverhalten zeigen, angesprochen und können von Glücksspiel-Webseiten und Spielhallen verbannt werden. Laut der Anhörung wurde in den vergangenen 18 Monaten nur ein Spieler von Candy Crush deshalb gesperrt.

Spielt Ihr Candy Crush? Wie viel Zeit verbringt Ihr damit? Lasst es uns wissen.

Quelle: The Guardian

Empfohlene Artikel

13 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • ich habs nie runtergeladen....spiele clash of clans...


  • Was ist an diesem Spiel eigentlich so toll? Verstehe diese Hypes immer nicht.


  • Bin einer von den 9 Millionen. 😎🤳


  •   19
    Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde, dass die Regierung hier was gegen machen muss.
    Am besten so ein System wie in Südkorea, dass nach einer bestimmten Zeit der Fortschritt eingefroren wird. Weil so was ist einfach nur krank und ekelhaft. Ich will nicht wissen, wie viel Geld solchen kranken Menschen aus der Tasche gezogen wird.

    Meine Freundin wollte dafür auch Geld ausgeben. Gut, dass ich die noch stoppen konnte und ihr Lucky-Patcher installiert habe.


    • Du bist ja ein ganz krasser. Schreibst du gerne Leuten vor was gut und richtig für sie ist?


      •   19
        Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Nein. Aber ein Geschäftsmodell auf einem Suchtfaktor aufzubauen ist schon etwas fragwürdig. Und ja, damit meine ich auch Alkohol und Kippen.


      • Und dann mit einer App die Ingame-Käufe zu umgehen, ist dann der richtige Weg? Interessante Einstellung, die wir hier aber ganz sicher nicht unterstützen.


      •   19
        Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Ja, das ist typisch deutsche gesellschaft. Die Unternehmen beuten die armen Kunden aus „ach, lasst sie doch, müssen auch mit der Hand in den Mund leben“. Kunde wehrt sich „omg asozial, schmarotzer, Parasit“.

        Einfach nur traurig. Klar ist es der richtige Weg. Aber leider gibt es dennoch Idioten die denen Geld in den Rachen schieben.


      • Ah ja, sorry, aber das kannst du doch wahrlich nicht ernst meinen. Klaust du ansonsten auch alle anderen Produkte, die du so nutzt? Bei solchen Kommentaren kann man nur mit dem Kopf schütteln ... Ich werde für meine Arbeit zumindest weiterhin gerne bezahlt, aber du offensichtlich nicht. Ist doch super für deinen Arbeitgeber ;)

        PS: Das hat rein gar nichts mit der deutschen Gesellschaft zu tun. Ich bezahle gerne für die Dienste, die ich nutze. Und dazu gehören solche Spiele nun mal auch. Wenn ich mit dem Dienst nicht zufrieden bin bzw. er zu teuer ist, nutze ich ihn einfach nicht, fertig.


      •   19
        Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Ja du vielleicht, ich nicht. Ich sehe es nicht ein für ein Offline-Game (ohne competition) irgendwas auszugeben. Warum auch ? Da hat niemand was von. Traurig ist es, dass man an einem Punkt kommt, bei dem man zum weiterkommen entweder lange warten muss oder man gezwungen ist was zu investieren.


      • Da muss ich dir leider recht geben.


  • Skandal! Sollten sich mal ein Beispiel an Spielen wie Fortnite nehmen, da sitzen die Leute ganz gesittet immer nur ein paar Minuten pro Tag dran.

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!