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Microsoft warnt im mobilen Edge-Browser vor Fake News

Microsoft führt eine Funktion ein, die die Leser in der mobilen Version des Edge-Browsers warnt, wenn eine Website wahrscheinlich gefälschte Nachrichten veröffentlicht. Die Warnung, die darauf abzielt, die Verbreitung von Fehlinformationen im Internet zu verhindern, lautet: "Diese Website hält in der Regel nicht die grundlegenden Standards für Genauigkeit und Verantwortlichkeit ein".

Der Wortlaut der Warnung kommt von NewsGuard, einem Startup, das versucht, einen Industriestandard zu etablieren, über den erkannt werden kann, ob eine Webseite vertrauenswürdig ist oder nicht. NewsGuard-Analysten überprüfen Websites, um zu sehen, ob sie eine Reihe von journalistischen Standards einhalten, und halten Verlage an, ihre Vorgehensweisen zu verbessern, um ihre Vertrauenswürdigkeit zu erhöhen.

Der Deal zwischen Microsoft und NewsGuard ist Teil des Programms zur Verteidigung der Demokratie des in Redford ansässigen Unternehmens. Microsoft hat kein Mitspracherecht bei der Bewertung von Websites, die redaktionelle Inhalte produzieren oder veröffentlichen.

Die Fake-News-Funktion war bereits als herunterladbares Plug-in verfügbar, aber Microsoft führt sie nun als automatische Installation beim Edge-Browser auf dem Smartphone ein. Das Unternehmen sagt, dass dies nur die erste Phase ist, die Funktion soll plattformübergreifend ausgerollt werden.

fake news
Die Warnmeldung, die in Edge Mobile angezeigt wird. / © The Guardian

Es ist ein interessantes Feature, aber eines, das nur wenige jemals sehen werden. Der Marktanteil von Edge on mobile ist derzeit gering. Der Microsoft-Browser wird nur von 0,04 Prozent der mobilen Nutzer genutzt. Googles Chrome-Browser ist mit 63,35 Prozent des Marktanteils am beliebtesten auf dem Smartphone. Safari, der Standardbrowser auf Apples iPhone, hat einen Marktanteil von 27,54 Prozent.

NewsGuard-Mitbegründer Steve Brill sagte gegenüber The Guardian: "Wir wollen, dass die Leute sich mit unserem System auseinandersetzen. Wir sind völlig transparent. Wir sind kein Algorithmus". Laut eigener Aussage hat das Unternehmen schon Profile von ca. 2000 Publishern in den USA erstellt.

Quelle: The Guardian

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