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Mit Google Glass einfach das eigene Auto reparieren

An Google Glass scheiden sich die Geister, doch allen Skeptikern, die nach dem Sinn einer solchen Cyber-Brille fragen, gibt Metaio jetzt eine gute Antwort. Das Unternehmen hat eine App für Glass vorgestellt, die das Konzept der computergestützten Erweiterung der Realität wirklich sinnvoll umsetzt - in Form eines virtuellen Handbuches fürs Auto.

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© metaio

Bei Wartungsarbeiten am Fahrzeug werden Träger der Google-Brille Schritt für Schritt angeleitet und sehen in Echtzeit, wo sich die gesuchte Schraube befindet oder wo etwas nachgefüllt werden muss. Im Beispiel-Video füllt die Auto-Fahrerin lediglich Scheibenwischerflüssigkeit nach, möglich sind aber auch kompliziertere Aufgaben und Anwendungen.

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Das Auto kommuniziert mit der Google-Brille: Scheibenwischerflüssigkeit nachfüllen. / © metaio

Schon jetzt bietet Metaio Augmented-Reality-Apps für Smartphones an, die detaillierte Informationen zu Fahrzeugelementen enthalten und diese in Echtzeit und animiert wiedergeben können. Der große Vorteil von Google Glass ist natürlich, dass beide Hände zum Arbeiten frei bleiben, man die wichtigen Informationen aber immer im Blickfeld hat.

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Schritt für Schritt wird der Fahrer durch die nötigen Handgriffe geführt. / © metaio

Metaio entwickelte den Prototypen für Google Glass auch als Demonstration seiner Augmented-Reality-Platform für “wearable devices”, also für tragbare Geräte. Die zum Einsatz kommende Technik des 3D-Trackings in Echtzeit benutzt CAD-Modelle, um reale dreidimensionale Objekte zu erfassen, zu erkennen und dann mit virtuellen Informationen zu überlagern. Dazu sind keine Markierungen, kein GPS-Signal oder sonstige Hilfen notwendig, was einen enormen Gewinn an Stabilität bringt und den möglichen Anwendungsbereich erweitert. Der Einsatz ist nicht abhängig von Umgebungsverhältnissen wie Beleuchtung, Wetterlage oder Position.

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Dreidimensionale Objekte werden in Echtzeit erfasst. / © metaio

Metaio wird seinen Prototypen am 10. und 11. Oktober 2013 auf seiner jährlichen Technologie-Konferenz in München, InsideAR, präsentieren.

25 Kommentare

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  • dann braucht ma nicht mehr studieren google brille aufsetzen und man is schon Arzt, Richter usw. ;-)

  • @Michael Schedl:
    Ist auch ein Prototyp, der noch nicht auf dem Markt ist.

  • im play Store finde ich nix von metaio

  • Dann bilde dich und werde selber ein Mächtiger oder zumindest ein Wissender. Aber hör auf rumzuheulen.

  • Irgendwann werden wir zu abhängigen Deppen gemacht worden sein; die Mächtigen dieser Welt wird es freuen.

  • die AR-Technik (Augmented Reality) benutzen wir auch für die Daten von unserem historischen Reiseführer ( http://www.veikkos-archiv.com ), so kann man die Infos Vorort abrufen, gerade in Berlin mit der umfangreichen Geschichte empfehlenswert.

  • Könnte man ja auf Operationen ausweiten ;)

  • also ich find die Idee super, stelle mir vor, der Servicetechnicker für die Heizung kommt und kann sogar online angeleitet werden, zb. bei der Fehlersuche. und kommt mir jetzt nicht mit " der muss doch wissen, wo welche Teile sind" es gibt einige Hersteller und die haben viele verschiedene Modelle, wenn ich den Techniker für alle Modelle Schule, dann ist der nur auf Schulung.

  • Was? Dieser Minibildschirm oben am Rand der Brille? Da passt ja kaum was drauf und ist mega nah am Auge....
    Ob das eine gute Idee ist?!
    Ich dachte da läuft irgendwo so ein Bildband auf einer Refexionsfläche oder so.
    lg

  • das mit der brille und dem auto wäre dann ja frauensache!

  • Denke auch, für kleine Dinge wie Flüssigkeiten ganz nett, aber es gibt da eigentlich noch das gute alte Handbuch, das im Handschuhfach sein unterschätztes Dasein fristet :-)

  •   7
  • Soweit ich weiß wird esbojbdas Auge Projektiert?

  •   7

    hallo caro :)
    Doch, oben rechta befindet sich der Display..weil er nahe am Auge ist, scheint er dem Anwender ziemlich gross..sonstige Gläser sind nicht vorhanden :D lg

  • Eine etwas blöde Frage: Wo sehe ich denn durch die Brille was ich machen muss? Also wo ist das Display? Doch nicht etwa dieses Mini Dingen oben links oder rechts am Brillenrand? Oder erscheinen die Daten direkt auf den Brillengläsern?

    Möglich ist ja zB Maps aufzurufen und sich den Weg navigieren zu lassen. Aber wo ist das Display ;-) ?
    Bin wahrscheinlich gerade begriffsstutzig ;-)
    lg Caro

  • @mapatace
    Ich stimme mit dir überein, eine Reparatur gehört in die Werkstatt. Aber ich glaube du denkst zu weit. Hier geht es darum Kleinigkeiten beim Fahrzeug selbst zu machen. Öl nachfüllen, Wasser nachfüllen, Glühbirnen wechseln, Reifenwechseln, Starthilfekabel anschließen. Natürlich kann man das Smartphone nehmen, aber mit Glass hat man beide Hände frei und wird Schritt für Schritt geführt und kann es gleichzeitig durchführen. Natürlich könnte man andere Personen fragen, aber wenn die es auch nicht wissen? oder man sich einfach mal so im voraus schlau machen will?
    Ich sehe sehr viel Potenzial in Google Glass, vor allem im Bereich der Augmented Reality und nicht in der Kommunikation.

  • Gibt es für Flugzeugmechaniker schon lange.

  • Kann die Qualität von Arbeiten nur erhöhen. In Werkstätten wird ohnehin nach Checklisten gearbeitet, und trotzdem häufig etwas vergessen. Daher eine prima Sache

  • Zum Video: warum metaio das Video auf einmal auf "privat" gestellt hat, ist nicht ersichtlich - wenn wir einen anderen Link haben werden wir den einstellen.

  • @Volkan: Das ganze geht noch weiter und nennt sich "self scan" usw.
    Produkte selber scannen, Bankkarte zum bezahlen reinstecken, Pin eingeben, fertig. Derzeit werden hier in der Schweiz alle groesseren Migros- und Coop-Supermaerkte damit ausgestattet. Dadurch fallen gut die Haelfte der normalen Kassen weg. Die Systeme funktionieren gut, aber wieviele Arbeitsplaetze dadurch wohl wegfallen? :(

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