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Mensch gegen Maschine: Hier versagt die KI

Mensch gegen Maschine: Hier versagt die KI

Künstliche Intelligenz wird von vielen Menschen als die vierte industrielle Revolution bezeichnet. Und die Idee ist nicht ganz falsch: Tatsächlich werden im Zuge der Entwicklung dieser Technologie in naher Zukunft immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Der Mensch hat jedoch besondere Fähigkeiten, die Maschinen (zumindest noch nicht) ersetzen können.

Die Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz schreitet Jahr für Jahr voran und die Medien übertreiben gerne, wenn es darum geht, was die Technologie zu leisten im Stande ist. Denn obwohl es in diesem Technologie-Sektor tatsächlich große Fortschritte gibt, existieren weiterhin ebenso große Einschränkungen.

Sicherlich bietet die KI viele Möglichkeiten zur Vereinfachung und Automatisierung einiger Arbeitsprozesse, aber sie ist noch nicht in der Lage, völlig autonom zu arbeiten, insbesondere in einigen Berufen, die besondere Fähigkeiten des Menschen erfordern.

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Die KI ist in der Lage, viele, aber nicht alle Aufgaben zu erfüllen / © Phonlamai Photo

Empathie und Kommunikation

Obwohl die KI in der Medizin zunehmend eingesetzt wird, um Krankheiten genauer zu erkennen, ist es sicherlich nicht wünschenswert, irgendwann von einer Maschine zum Beispiel von seiner Krebs-Diagnose zu erfahren. Die so genannte "affektive Informatik" ist noch lange nicht in der Lage, menschliche Emotionen zu erkennen und damit angemessen auf Patienten einzugehen. Es ist daher unwahrscheinlich, dass ein Arbeitsplatz, der Empathie erfordert, zeitnah durch Technologie ersetzt werden kann.

Kritisches Denken

Wie oft habt Ihr schon einen Science-Fiction-Film gesehen, in dem ein Mensch einen Computer fragt, was in einer kritischen Situation zu tun sei. In den meisten Fällen ist die Entscheidung, die der Mensch anschließend trifft, der Maschine zufolge zu 99% falsch, aber trotzdem schafft es der Protagonist, sein Ziel zu erreichen. Kurz gesagt, so weit die Künstliche Intelligenz aktuell auch fortgeschritten sein mag, sie ist noch nicht in der Lage zu berechnen, wie viel Potenzial der Mensch in kritischen Situationen haben kann.

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Wenn die KI glaubt, dass Eure Entscheidung falsch ist, ist sie möglicherweise nicht zu 100% falsch. / © AndroidPIT

Kreativität

Die verschiedenen mit KI ausgestatteten Programme können mitunter viele Optionen bieten, aber sie sind nicht unbedingt gut darin, kreativ zu handeln. Zwar gibt es bereits einige Beispiele dafür, in denen eine Künstlichen Intelligenz Kochrezepte kreiert, Musik komponiert oder Kunst erschafft, aber die Ergebnisse sind bislang wenig kreativ bzw. gut umgesetzt. Entsprechend sind Berufe die Kreativität erfordern, wie der des Schriftstellers, des Architekten oder Musikers, wohl noch lange Zeit nicht in Gefahr.

Körperliche Fähigkeiten

Jeden Tag erleben wir die Geburt neuer Roboter, die in der Lage sind, immer schwierigere Aufgaben zu erfüllen. Aber es gibt immer noch eine beträchtliche Anzahl von körperlichen Fähigkeiten, die diese nicht bewältigen können. So können Roboter zwar schon Türen öffnen oder springen, aber hier gibt es zahlreiche Einschränkungen und wirklich agil sieht das dann auch nicht aus. Im Sport werden Roboter also absolut nicht glänzen, vor allem bei Team-Sportarten. Wenn Ihr also besondere körperliche oder sportliche Fähigkeiten habt, seid Ihr erstmal noch sicher.

Vorstellungskraft

Eine der besonderen menschlichen Fähigkeiten, an welcher die künstliche Intelligenz wohl noch lange verzweifeln wird, ist die Phantasie. Die aktuelle KI arbeitet unter Berücksichtigung vorhandener Daten und handelt auf der Grundlage von Parametern. Vorstellungskraft oder einfach die Fähigkeit zu träumen, sind keine programmierbaren Aktivitäten. Also, liebe Denker, Visionäre, Autoren und so weiter, ihr habt immer noch einen klaren Vorteil.

An welchen anderen Besonderheiten des Menschen wird die KI vorerst noch verzweifeln?

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9 Kommentare

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  • Künstliche Intelligenz ist mir noch nicht untergekommen. Gibt es doch auch noch gar nicht. Das was in Geräten steckt, deren Hersteller bzw. Vertreiber, großspurig damit angeben, enthält bestenfalls einen Hauch dessen, was ursprünglich mit dem Begriff KI assoziiert war. Intelligenz bedeutet eigenständig Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ereignissen und Daten finden und richtig einordnen und anwenden können.
    Spezialisierte Algorithmen für herkömmliche Programmcodeverwerter sowie solche in Hardware vorgefertigte Module sind keine KI.

    KI ist jetzt ein Modebegriff und wird ganz offenbar richtig bösartig vergewaltigt. Außerdem scheinen viele den Begriff schlichtweg miszuverstehen und mit ganz verschiedenartigen Dingen zu assoziieren.


  • Irgendwie ist der Artikel unfertig. Da fehlt noch das auch Mensch gegen Ki verlieren kann. Beim rechnen etwa.


  • KI ist nicht das was damit suggeriert wird. KI ist ein Datenbank-Verwerter, kann Daten verwerten die schon vorhanden und durch Menschen entstanden sind. Die KI wird noch viel besser und komplexer werden aber vieles was einen Menschen ausmacht wird eine KI nie richtig können, manches vielleicht sehr gut simulieren, nicht aber können.
    Vieles wird irgendwann von Maschinen erledigt aber nie etwas menschenähnliches sein.
    Das heißt aber nicht, dass man diese Entwicklung unterschätzen sollte. KI birgt auch Gefahren, dies wird uns höchstwahrscheinlich nicht mehr betreffen aber der Mensch sollte bei der Thematik immer genau darauf schauen wie und bei was er die Kontrolle aus der Hand gibt.


  • ist das nun euer neues Lieblingsthema?😁


  • Frk vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Phantasie und KI schließen sich meiner Meinung nach aus.
    Den Sinn der KI auf meinem Mate 10 Pro im Zusammenhang mit der Kamera hat sich mir auch nach längerer Benutzung nicht erschlossen. Für mich ist echte KI noch soweit in der Zukunft, daß ich mir darüber keine Sorgen mehr machen muß.


  • Eine KI muss auch viele dieser Dinge nicht können, dafür haben wir ja mehr Zeit wenn wir keine Arbeit mehr haben, wenn diese von KIs übernommen wird.

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