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21 Min Lesezeit 22 Kommentare

Meine Woche mit dem Acer Liquid E700 Trio [LESERTEST]

Das Acer Liquid E700 Trio ist meine aktuelle Begleitung und ich habe sie (bzw. es) gerne bei mir. Endlich habe ich ein Smartphone, das einen ganzen Tag mit mir zusammen durchhält – die Akkuleistung überzeugt. Es ist ein solides Fon, das gut in der Hand liegt und vor allem von dem hellen Display mit seinen kräftigen Farben bin ich sehr angetan.

Die top Farbe unter Autos ist schwarz. Das muss bei Top-Smartphones nicht auch noch sein:

Wähle Midnight Blue oder Titanium Grey.

VS
  • 68
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Midnight Blue
  • 74
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Titanium Grey
acer liquid e700
Das Acer Liquid E700 Trio. / © ANDROIDPIT

Kritikpunkte habe ich dennoch gefunden. Diese spielen für die alltägliche Bedienung keine große Rolle und ich kann darüber hinwegsehen. Meine Kritik habe ich trotzdem festgehalten (ganz unten, als Letztes).

Mein Ergebnis vorweg

Wer also ein günstiges und solides Smartphone sucht, sollte das E700 in die engere Auswahl nehmen. Ich kann es nicht restlos empfehlen, weil es gegenüber manchen Konkurrenten kleine Schwächen hat (z.B. kein LTE). Wer aber großen Wert auf eine gute Akkuleistung legt und mehr als eine SIM-Karte hat, ist mit diesem Fon sehr gut aufgehoben.

Meine Beobachtungen aus einer Woche habe ich Themen zugeordnet und unten festgehalten. Das ist sicher kein umfassender Testbericht und ich erhebe auch nicht den Anspruch einer objektiven Bewertung. Ich hoffe trotzdem, mit meinem Bericht Interessenten bei eine Kaufentscheidung zu helfen. Er beginnt mit meinen ersten Eindrücken.

(Hinweis: alle Screenshots können hier angesehen werden)

Am Anfang kam der Postbote

Mit zunehmender Lebenserfahrung gibt es nur noch wenige Gelegenheiten, die sich anfühlen wie die Geburtstage der Kindheit. Meine Vorfreude hatte sich schon mit der Benachrichtigung über meine erfolgreiche Bewerbung eingestellt und ich habe das E700 gespannt ausgepackt.

Die Verpackung hat mich nicht vom Hocker gerissen. Das gesamte Design würde ich als technisch beschreiben. Auf mich wirkt es altbacken und aus der Mode gekommen. Macht nichts – innere Werte zählen und meine Vorfreude war nicht getrübt.

Als Erstes fiel mir die Größe auf. Ich war erstaunt. Der Karton ist klein und das Fon passt gerade mal so herein. Das Datenblatt hatte ich im Vorfeld studiert, aber dass es so groß daherkommt überraschte mich.

Dennoch, und vor allem wegen dem abgerundeten Gehäuse, fühlt es sich gut in meiner Hand an. Das Fon macht direkt einen stabilen Eindruck und sieht gut verarbeitet aus. Die Oberfläche der Rückschale fühlt sich genauso an, wie es aussieht: matt. Es rutscht nicht aus der Hand, klebt aber auch nicht wie Gummi. Fingerabdrücke und sonstige Schmieren sind auch nach einer Woche auf der Rückseite nicht vorhanden und von hinten wirkt das Fon schlicht, gediegen und tadellos.

Ich gebe zu, so hochwertig wie das Metallgehäuse des HTC One (M8) oder das Lederimitat eines Samsung Galaxy S5 fühlt es sich nicht an. Es ist aber weit entfernt von billigem Kunststoff und meiner Ansicht nach sehr gut gemacht.

Unboxing

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Acer Liquid E700 Trio: Das ist in der Box. / © ANDROIDPIT

Größenvergleich

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HTC Desire, Moto X, Nexus 5, Acer Liquid E700 Trio. / © ANDROIDPIT

Verarbeitung aus der Nähe betrachtet

Eigentlich bin ich geschickt. In meiner Hand ist ein Mobiltelefon dennoch nicht sicher und ich schaffe es immer wieder, aus den unmöglichsten Situationen meinen Geräten das Fliegen beizubringen. Aus diesem Grund schätze ich die Bauweise des E700 besonders. Das Display ist geschätzte 6 mm schmaler als das Fon selbst, und dadurch rundum gut gegen Stöße gesichert. Das Glas ist eine Haaresbreite tiefer in die Fassung eingelassen und genießt dadurch zusätzlichen Schutz. Kopf und Fuß der Fassung sind nach vorne gebogen. Wenn das Fon mit der Bildfläche nach unten liegt (z.B. auf dem Schreibtisch), berührt das Glas die Oberfläche nicht.

Ich habe das E700 in Rot (burgundy red). Es wirkt warm und unauffällig. Schwarz hätte meinen Geschmack besser getroffen und das melierte Muster der Rückschale hinkt der Mode hinterher. Die einfachen, satten Farben, die Motorola und Sony ihren Fons verpassen, finde ich ansprechender.

Alle Knöpfe haben einen eindeutigen Druckpunkt. Auf dem Lautstärkeregler (für mich ungewohnt rechts am Fon) ist oben ein kleiner Knubbel. Das hilft der Orientierung, wenn man mal den Schalter blind bedienen muss. Solche nützlichen Details findet man nicht bei allen Smartphones.

Die Buchse für das Ladekabel ist an einer Stelle angebracht, die ich gewöhnungsbedürftig finde: rechts oben. Meine bisherigen Smartphones hatten den Anschluss unten, wo ich ihn auch bevorzuge. Wenn man mal das Gerät beim Laden verwenden will (z.B. Internetsurfen auf dem Sofa), finde ich es so deutlich angenehmer, weil der Zug (vom Kabel) unten ist und nicht rechts oben seitlich.

Alles auspacken – das Zubehör

Das Ladekabel ist fett. Ich meine dick. Breit. Es wirkt außergewöhnlich stabil und ist gut geschützt durch eine Gummiummantelung. So sollte ein Ladekabel sein. Den AC-Adapter finde ich zwar ungewöhnlich groß, aber in glänzendem Schwarz sehr schick.

Ein Headset mit In-Ear-Kopfhörer ist dabei. Ich bevorzuge meinen eigenen Kopfhörer und ich habe ihn nicht getestet.

Angemacht

Als Erstes muss man laut Anleitung das Fon oder besser gesagt den Akku 8 Stunden laden. Beim Laden leuchtet ein LED über dem E700-Schriftzug schwach rot. Wenn es dabei bleiben würde, fände ich es in Ordnung. Später, bei vollem Akkustand, leuchtet es grün. Grundsätzlich finde ich leuchtende LEDs beim Laden störend und das grüne Licht ist so hell, dass man im Dunkeln Schattenspiele an der Schlafzimmerdecke machen kann. Sowas ist mir am Nachttisch nicht genehm. Die Möglichkeit es auszuschalten fehlt.

Um SIM-Karten und SD-Karte einzulegen, muss die Abdeckung hinten geöffnet werden. Das geht nicht so leicht wie die Anleitung es vermuten lässt. Nach etwa 10 Minuten gelang es mir aber, mit mehreren Fingernägeln unter die Lasche zu greifen und genügend Hebelwirkung auszuüben.

Das E700 verwendet Micro-SIM-Karten. Um es mit drei SIMs zu testen, musste ich eine Schablone ausdrucken und eine meiner alten SIM-Karten mit einer Schere bearbeiten. Das kann ich nur bedingt empfehlen und bei einer solchen Operation sind Geduld und Vorsicht gefragt. Ich halte mich eigentlich für feinmotorisch geschickt und ich habe die Karte trotzdem schief geschnitten. Sie sitzt aber schön Fest in die Halterung und erfüllt ihren Zweck.

Beim ersten Start und Einrichten des Fons gibt es schon erste Hinweise und Einstellungsmöglichkeiten für die SIM-Karten. Man kann entweder direkt festlegen, welche Karte Anrufe absetzt und/oder Nachrichten schickt, oder das System jedes Mal fragen lassen.

Innerhalb der ersten Stunde nach dem ersten Start gab es zwei Software Updates. Diese konnten problemlos im Hintergrund heruntergeladen werden und die Installation ging zügig. Ich ließ Google meine Apps und Einstellungen herunterladen und installieren – ein Angebot von Google, das mittlerweile zuverlässig und flüssig funktioniert, aber es dauerte trotzdem mindestens zwei Stunden, bis alles so eingerichtet war, wie ich es mag.

Es flutscht

Über die gesamte Woche lief alles auf dem Acer flüssig und beständig. Der Prozessor wird selten überfordert. Ab und zu gab es eine merkliche Verzögerung bei der Ausführung gewünschter Aktionen. Diese Verzögerung habe ich am häufigsten beim Antippen der Startseite-Taste (unten in der Mitte) bemerkt. Gerade wenn Apps im Hintergrund installiert werden, wird die Leistung zähfließend – das heißt, merkliche Verzögerungen, aber immerhin keine Abstürze.

Das WLAN war bei mir verdammt stabil. Auf meinem alten Fon habe ich regelmäßig beim Radio-Streaming Abbrüche erlebt. Mit dem E700 gab es das kein einziges Mal. Das hat mich echt verblüfft.

Wie gut die 3G-Verbindung war, kann ich nur oberflächlich beurteilen. Ich habe jedenfalls keine Probleme festgestellt und unterwegs in der Stadt konnte ich Netzinhalte meistens schnell laden. Bei der Bluetooth-Verbindung habe ich nichts zu bemängeln. Meine anderen Geräte wurden schnell gefunden und die Übertragung auf den Lautsprecher war klasse – sogar raumübergreifend.

Das Acer-Konzept

Der Launcher von Acer ist schlicht gehalten und überrascht nicht mit Bedienelementen, die grob von Google abweichen. Das gefällt mir so.

Eine wesentliche Ausnahme entdeckte ich aber bald: Im Gegensatz zum klassischen Google-Kitkat sind die Schnelleinstellungen im Statusbereich. Auch wenn die Icons nicht mein Geschmack sind, hat Acer das Konzept gut umgesetzt. Es erinnert mich an CyanogenMod 7 auf meinem HTC Desire. Ich habe nur die Möglichkeit, die Haupteinstellungen (oberste Reihe) selber zu konfigurieren, vermisst.

(Link zum Screenshot - Schnelleinstellungen)

Beim Einrichten der Startseiten habe ich den Acer-Launcher schnell an seine Grenzen gebracht. Ich mag weniger Füllung um meine Widgets und 5 statt 4 Spalten für meine Icons. Deswegen habe ich nach einem Tag meinen geliebten Nova-Launcher installiert und ein wenig von dem Kitkat-Erscheinungsbild zurückgewonnen (unten mit Squatch-Theme abgebildet).

Übrigens, auch der Themer-Launcher von mycolorscreen funktioniert einwandfrei und flüssig auf dem E700.

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Acer Launcher, Nova Launcher und Themer. / © ANDROIDPIT

Saftig!

Die Akkuleistung finde ich hammermäßig! Am ersten Tag war ich sehr mit dem Fon beschäftigt und hatte den Bildschirm ca. 5:20 Stunden an. Die erste Ladung konnte ich trotzdem erst nach 22 Stunden bis auf 5 Prozent dezimieren. Nach dem zweiten Aufladen waren es sogar fast 30 Stunden bei 4:33 Bildschirmzeit.

Am vierten Tag hatte ich Probleme mit der Akkuleistung. Ich habe beim Laden das Fon neu gestartet. Das hat die Kalibrierung irgendwie durcheinandergeschmissen und es ist von 26 auf 99 Prozent gesprungen. Ich habe das Fon noch mal gestartet – dieses Mal ohne eingestecktes Ladekabel. Danach war der Ladestand bei 40 Prozent und es erreichte 100 Prozent in circa 40 Minuten. Am nächsten Tag verbrauchte ich bei normaler Nutzung 60 Prozent der Akkuleistung innerhalb von 4 Stunden. Viel zu viel für die Zeitspanne. Ab ca. 40 Prozent stabilisierte und verlangsamte sich der Akkuverbrauch auf ein normales Maß. Nach voller Entladung und nochmaligem Aufladen war alles wieder in Ordnung. Ich habe keine Ahnung, was da genau passiert ist, und bin ehrlich gesagt froh, wenn es nicht wieder vorkommt.

Ansonsten hatte ich den Eindruck, dass das Fon ausgeschaltet langsamer lädt, aber dafür eine bessere Akkuleistung hat. Ich will das noch weiter testen und bin gespannt, ob jemand die gleiche Beobachtung macht, oder sie sogar erklären kann.

lesertest akku
Die Akkuleistung des Acer Liquid E7 Trio. / © ANDROIDPIT

Drei Nummern, ein Fon

Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, wie das mit drei SIM-Karten funktioniert. Die Einrichtung und Bedienung fand ich aber unkompliziert und selbsterklärend. In der Statusleiste werden bis zu drei Netze angezeigt (je nachdem, wie viele SIM-Karten eingesteckt sind). Über die Einstellungen kann jeder SIM-Karte eine von vier Farben und ein Name zugeordnet werden. In der Statusleiste leuchtet dann das Netz in der gewählten Farbe.

Die mobile Datennutzung mit 3G muss einer der SIMs zugeordnet werden. Die übrigen funktionieren dann nur mit der langsameren Datenübertragung EDGE. Ein schnelles Umschalten der 3G-Zuordnung ist über die Schnelleinstellungen im Benachrichtigungsbereich möglich.

Eingehende Anrufe kommen auf allen Nummern an. Textnachrichten auch. (Das mag für manche selbstverständlich sein, aber als ich es ausprobiert habe, entfuhr mir ein begeistertes "Wie geil ist das denn!?";). Zum Absetzen von Anrufen oder Senden von Nachrichten kann eine Standard-SIM eingestellt werden. Ansonsten wird man bei jeden Anruf/jeder Nachricht gefragt, welche SIM verwendet werden soll.

Was mir hier eigentlich fehlt, ist die Möglichkeit, Profile einzurichten, die zeit- oder standortabhängig die Standard-SIM wechseln. Bestimmt ist das mit einer App wie Tasker möglich. Mir fehlte die Zeit, um das auszuprobieren.

Surfen

Surfen im Web fand ich auf dem 5-Zoll-Display des E700 wirklich angenehm. Das möchte ich nicht mehr missen. Es wird viel von einer Webseite in angenehmer Größe dargestellt.

Den vorinstallierten und bereits auf der Startseite platzierten Android-Webkit-Browser fand ich nicht ansprechend. Ich bin es gewohnt, mit Chrome zu surfen – vor allem weil ich mit den synchronisierten Tabs nahtlos zwischen Desktop und Fon wechseln kann.

Bei der ersten Nutzung von Chrome habe ich verwundert die Schaltfläche für das Menu gesucht. Die drei Punkte oben rechts werden nicht angezeigt. Nach kurzer Recherche habe ich entdeckt, dass dieses Phänomen bei Fons mit eingebauter Menütaste (z.B. Samsung) auftritt. Aber hat das E700 eine solche Menütaste?

Jo. Die Taste unten rechts gedrückt halten und es öffnet sich das Menu der jeweiligen App. Ich wäre ohne die Anleitung, die ich aus dem Internet herunterladen musste, nie darauf gekommen. (Hinweis: Bei den meisten Apps wird die Menüoption angezeigt und kann zusätzlich durch Gedrückthalten der Taste unten rechts geöffnet werden).

Auf dem Schirm – das Display

Das Display finde ich gut beleuchtet und die Farben knallig. Das AMOLED-Display von einem Moto X sah daneben deutlich poppiger aus. Einen Nexus 5 wirkte im Vergleich verwaschen. Obwohl es kein Full-HD hat, merkte ich im direkten Vergleich zum Nexus 5 nur in sehr feinen Details einen Unterschied. Ich musste schon sehr genau hinsehen. Wegen Größe, Helligkeit und Farbdarstellung habe ich das E700 sehr gerne verwendet, um YouTube-Clips und Fotos anzuschauen.

Draußen unterwegs sah das anders aus. Ich hatte den Eindruck, dass das Glas unangenehm stark spiegelt. Man muss das Fon hin und her drehen, um einen geeigneten Blickwinkel zu finden.

Ton ab!

Den Klang fand ich insgesamt ziemlich gut. Ich höre öfter Internet-Radio über einen Bluetooth-Lautsprecher. Mir gefiel die Ausgabe mit dem installierten DTS Studio Sound. Sowohl über den Lautsprecher als auch über (meine eigenen) Kopfhörer gab es warme, saubere Tiefen und klare Höhen. Ganz klar - man kann (für deutlich mehr Geld) deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Dennoch habe ich an dem Klang des E700 ich nichts auszusetzen.

Die Lautsprecher am Fon selber haben mich positiv überrascht. Ich würde niemals auf die Idee kommen, damit Musik zu hören (ich verstehe auch nicht, wie manche Leute ihre Lieblingsmusik auf diese Art und Weise verschandeln können). Beim Sport brauche ich allerdings eine laute und deutliche Wiedergabe, und in der Hinsicht haben die Lautsprecher mich überzeugt (mehr dazu unter Standortbestimmung). Auf volle Lautstärke aufgedreht gab es immer noch eine klare Wiedergabe. Trotz Geräuschkulisse habe ich beim Laufen nur circa 80 Prozent Lautstärke benötigt, um die Distanz- und Zeitansagen gut wahrzunehmen.

Ich habe das Gerät an meine alte Yamaha-Verstärker mit Dolby Surround angeschlossen. Die Ausgabe mit DTS hörte sich sehr künstlich an. Klar, der Ton wird von der Software im Fon und im Verstärker verarbeitet. Bei ausgeschaltetem DTS war die Ausgabe ausgeglichener und feiner. Allerdings habe ich hierbei bemerkt, dass die Tiefen nicht ganz so sauber umgesetzt werden, wie ich es bei anderen Geräten gewohnt bin.

Manchmal bleibt das Kopfhörer-Symbol nach Entfernen der Kopfhörer in der Statusleiste stehen. Wenn ich bei einem Lied auf Pause klicke und die Kopfhörer entferne, wird das Symbol bis zum Neustart des Fons angezeigt. Ein merkwürdiger Bug.

Standortbestimmung

Beim Sport und auf der Suche nach Kuchen brauche ich eine schnelle und verlässliche Ortung. Ich wurde nicht enttäuscht.

Ich laufe oft und bekomme dabei gerne nach jedem Kilometer meine Zeit durchgesagt. Ich verwende dafür SportsTracker-PRO mit SVOX-Stimmen. Auf meiner Hausstrecke kamen die Durchsagen zeitnah an den gewohnten Stellen. Das Signal wird also verlässlich gehalten.

In meiner Freizeit esse ich gerne Kuchen und ich schreibe bei cakeincologne.com darüber. Ich bin öfter auf der Suche nach neuen Cafés, und um den Weg zu neuen Lokalitäten zu finden, greife ich immer wieder auf Google Maps zurück. Mit dem E700 gingen Standortbestimmung und Laden der Navigation flott. Das große Display erleichtert das Kartenlesen und ich konnte mich schnell orientieren.

Fotografie

Mir hat's direkt Spaß gemacht mit dem E700 zu fotografieren. Zur Bildqualität komme ich gleich – erst die Handhabung. 

Eine mittig montierte Hauptkamera erleichtert die Handhabung. Wenn man das Fon wippt und dreht, um über das Display den richtigen Winkel zu finden, verändert sich das Bild wie erwartet. Eine seitlich montierte Kamera tut das nicht (probiert mal ein Nexus 5 oder ein iPhone im Vergleich und ihr werdet sehen, was ich meine). Da man auch mit dem Lautstärkeregler oder der AcerRAPID-Taste (hinten) den Auslöser betätigen kann geht das Knipsen schnell und intuitiv.

Die Bildqualität war nicht berauschend, aber zufriedenstellend. Bei guten Lichtverhältnissen liefert es gute Ergebnisse. Wenn die Ausleuchtung nicht optimal war verloren die Bilder an Schärfe und wirkten ein wenig wie Gemälde. Gerade bei Bildern mit viel Tiefe über längere Distanzen fiel mir auf, dass sie teilweise fleckig und unscharf waren. Ich vermute, dass die Landschaftsfotos im nächsten Urlaub nicht ganz so klar werden. Ich war aber ansonsten zufrieden und habe Aufnahmen vom Kuchen auf meinem Blog veröffentlicht (cakeincologne.com).

Mich hat die HDR-Einstellung interessiert und ich habe unterschiedliche Motive mit und ohne HDR abgelichtet. Mein Resümee: für die meisten Bilder ist der ganz normale Modus der Beste. Bei Motiven mit sehr dunklen und sehr hellen Stellen gleicht das HDR das Bild aus, sodass alle Bereiche sichtbar sind. Bei niedriger Ausleuchtung wirkte das HDR-Bild schärfer.

(Zur Galerie mit Beispielbildern

Ansonsten finde ich die Kamera-App (vom Design abgesehen) gelungen und leicht zu bedienen. Links neben dem Hauptauslöser kann ein zweiter Aufnahmemodus als Favorit abgelegt werden. Das mag ich. Ich habe diesen Knopf mit HDR belegt.

Die anderen Aufnahmemodi haben mich weniger interessiert. Ich weiß aus Erfahrung, dass ich sie nicht nutzen werde und sie werden in Vergessenheit geraten. Mit einer Ausnahme: Multi-View-Angle finde ich richtig cool. Bei der Aufnahme dreht man sich um das Motiv. Nachher beim Betrachten kann der Blickwinkel geändert werden. Das macht Spaß. Es gibt bestimmt einen praktischen Zweck, aber mir will auch nach einer Woche keiner einfallen.

Man kann sogar telefonieren!

Die Funktion Fernsprechapparat in einem Smartphone betrachte ich als Zusatzfunktion. Ich telefoniere selten. Ich kann dennoch positiv berichten: In den wenigen Telefonaten, die ich geführt habe, hatte weder ich noch der andere Gesprächsteilnehmer etwas an die Tonqualität auszusetzen. Ich habe lediglich ein paar Versuche gebraucht, um die optimale Position am Ohr zu finden.

Navigieren mit TomTom!

In der zweiten Woche gab es ein weiteres (das dritte) Systemupdate. In diesem Update wurde die App "Acer Nav" installiert. Navigation powered by TomTom. Mit dieser App hebt sich das E700 deutlich von mir bekannten Geräten hervor.

Einen echten Test konnte ich mit der App leider nicht durchführen. Der erste Eindruck ist aber überzeugend. Kartenmaterial von ganz Europa (und Asien) kann heruntergeladen und auf der SD-Karte beziehungsweise dem internen Speicher abgelegt werden. Damit ist die Navigation ohne eine Datenverbindung möglich (Google Maps kann da nicht mithalten). Die Bedienung geht über das aufgeräumte Menü kinderleicht. Die Navigation kann aus der Vogelperspektive oder im 3D-Modus erfolgen.

Mit einer passenden Halterung kann ich mir das E700 als echten Navi-Ersatz in einem Fahrzeug vorstellen. Mit dem hellen, kontrastreichen Display, den Frontlautsprechern mit einer ordentlichen Lautstärke und der guten Akkuleistung wird es mir mindestens als Aushilfs-Navi einen verlässlichen Dienst erweisen. Ich vermute, dass dezidierte Navis für Vielfahrer die besseren Lösungen sind. Dennoch ist die TomTom-Software schon der Hammer – und das bei dem Preis.

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Die Navigation im Acer Liquid E700 Trio. / © ANDROIDPIT

Sonstige coole Funktionen, die mir aufgefallen sind

Glove Operation (Handschuhbedienung): Unter Einstellungen > Display kann Glove Operation aktiviert werden. Das Display reagiert empfindlicher auf Berührung. Super, dachte ich – Herbst und Winter nahen, und so was wollte ich schon immer. Ich habe erst mal ein paar dünne Laufhandschuhe herausgekramt und den Test gemacht… und war enttäuscht. Meine Berührungen lösten eher zufällig die gewünschte Aktion aus. Das Navigieren zwischen Apps wird zusätzlich dadurch erschwert, dass die Zurück-, Startseite- und Menütasten durch diese Einstellung nicht empfindlicher werden und so überhaupt nicht mehr reagieren. Handschuhbedienung ist also frustrierender als kalte Finger.

Einen Vorteil hat diese Einstellung vielleicht dennoch. Ohne Handschuhe und mit viel Übung kann man das Display ohne Berührung bedienen. Das Glas bleibt sauber und unverschmiert.

Ein-/Ausschalten nach Zeitplan: Tage und Uhrzeiten können eingestellt werden, an denen das Fon ausschaltet und/oder einschaltet. Auch wenn ich persönlich keinen Nutzen dafür habe, fand ich das irgendwie cool. Nach dem Einschalten müssen allerdings alle SIM-Karten mit PIN freigeschaltet werden, bevor sie aktiv sind.

Flip-Covers (Hüllen mit Abdeckung vorne) soll es von Acer für das E700 geben. Einen Hinweis darauf gibt es in den Einstellungen. In Deutschland sind diese noch nicht auf dem Markt (in Spanien schon?).

Ich habe einen Pressy

Ich oute mich: Ich habe einen Pressy und ich verwende ihn auch. Ich empfehle ihn aber keinem. Ich will nur hier festhalten - er funktioniert mit dem E700.

Für Studenten und Geschäftsleute?

Dual- bzw. Tri-SIM-Funktionalität lädt dazu ein, das E700 für Arbeit und Privates zu nutzen. Statt zwei (oder drei?) Geräte bei sich zu haben, ist man auf dem einen mit bis zu drei Nummern erreichbar. Tätigkeiten wie Rufbereitschaft kommen mir da in den Sinn. Wenn man nach dem Feierabend privat noch erreichbar bleiben möchte, kann die Geschäftsnummer über die Einstellungen schnell ein- und ausgeschaltet werden.

Einige Apps und Funktionen auf dem Fon unterstützen die Business-Ausrichtung, sind aber vielleicht für Schüler und Studierende genauso interessant.

Acer Snapnote kann ich mir als nützliche App vorstellen für Präsentationen und Workshops, Messen, aber auch für Vorlesungen und im Klassenzimmer. Wenn ein Foto mit der App aufgenommen wird, erkennt sie Bilder, Leinwände und dergleichen und schneidet diese aus dem Bild heraus. Das Ergebnis: Zurechtgeschnittene Fotos von Flipcharts, Kollagen oder gebeamten PowerPoint-Präsentationen sind für die eigenen Notizen aufbereitet.

Innerhalb der Kamera-App gibt es auch den Präsentations-Modus. Fotos, die mit dieser Einstellung aufgenommen werden, werden durchnummeriert. Zum Beispiel Slides von einen Vortrag können bereits geordnet fotografisch festgehalten werden. Auch hier wird die Funktionalität von Snapnote eingesetzt und erkannte Bilder, Leinwände, Tafeln usw. werden herausgeschnitten.

OS-Updates und/oder Customization

Ich habe mich im Netz umgeschaut. Wer als Ersatz für das Acer-OS auf Cyanogen oder andere ROMs schielt oder einfach gerne zeitnahen Updates des Betriebssystems hat, wird mit dem E700 wahrscheinlich nicht glücklich. Es würde mich schwer überraschen, wenn das E700 den Sprung auf Android L schafft. Da die Dual/Tri-SIM-Funktionalität kein Bestandteil des AOSP ist, werden für solche Geräte nur selten OS-Alternativen entwickelt. Der Mediatek-Prozessor wird die Entwicklung nur erschweren. Im Gegensatz zu anderen Chip-Herstellern hält Mediatek seinen Quellcode weiterhin unter Verschluss, sodass eine echte Open-Source-Entwicklung für alternative Betriebssysteme mit solchen Chips nicht möglich ist.

Kritik

Zum Abschluss ein paar kritische Zeilen, die nicht als objektive Bewertung zu sehen sind. Sie spiegeln lediglich meine Meinung wider und ich finde nichts davon wirklich schwerwiegend.

Im Laufe der Woche ist mir aufgefallen, dass das System nicht vollständig ins Deutsche übersetzt ist. Das ist schade. Dadurch, und durch einige andere von mir kritisierte Kleinigkeiten, verpasst Acer die Chance, einen professionellen und gewissenhaften Eindruck zu hinterlassen.

Audioprofile:
(Einstellungen > Audioprofile) sind nur dann nützlich, wenn sie schnell gewechselt werden können. Noch besser, wenn es die Option gibt, die Parameter einzurichten. In den Einstellungen versteckt, geraten die Audioprofile eher in Vergessenheit und es geht wesentlich schneller, die Lautstärke über die Regler an der Seite einzustellen. Meine Meinung: Das hätte Acer sich sparen können.

Floating Apps:
Eine interessante Idee, aber meiner Ansicht nach überflüssig. Mir erschließt sich nicht, inwiefern es nützlich ist, eine App in einem kleineren Fenster über einer bereits laufenden Anwendung zu öffnen. Dazu finde ich den kognitiven Aufwand für die Bedienung des Menüs zu hoch. Es ist nicht intuitiv und widerspricht gewohnten Abläufen. Ich muss mir zum Beispiel merken, welche Funktionen es enthält, bevor ich sie über dieses Menü (und nicht wie üblich das App-Menü) ansteuere. Die richtige App zu finden, wird zusätzlich dadurch erschwert, dass die dort aufgeführten Icons anders als die üblichen Icons aussehen. Wie gesagt, ich werde über diese Bedienung genötigt, einen zusätzlichen Denkaufwand zu betreiben. Auch wenn der Aufwand gering zu sein scheint: Es ist eben mehr. Nur zum Vergleich - mit der gleichen Anzahl von Klicks kann ich die Kamera über die Startseite aktivieren. Eine zusätzliche Bedienung für eine begrenzte Auswahl an Apps wollte ich nicht lernen und hab's gleich gelassen.

Design:
Das UI-Design finde ich nicht schön. Das CI-konforme Acer-Grün wird einem an einigen Stellen aufgezwungen. Das Gesamtbild erinnert mich an die Android-Vorzeit und das ausgediente Froyo-OS. Da die Toast-Fenster (Benachrichtigungsfenster), Radio-Buttons und einige andere Kleinigkeiten im klassischen Kitkat-Blau gehalten sind und wichtige Apps wie Kontakte und Telefon im aktuellen Google-Look daherkommen, wirkt das gesamte Konzept unstimmig. Ich habe den in Kitkat eingeführten Schattenverlauf mit flachen Icons in der Statusleiste sehr begrüßt und finde es sehr schade, dass Acer diesen nicht übernommen hat. Wenn sie zumindest ihr Konzept konsequent umgesetzt hätten, fände ich es schon viel besser.

LED beim Laden:
Ich gehe einfach davon aus, dass die meisten Menschen, wie ich, ihr Fon nachts laden, während sie schlafen. Eine beleuchtete LED ist dabei (und sonst auch) überflüssig, im Zweifel sogar störend.

Bedienung
Ich habe mich mehrmals während der letzten Woche gefragt, warum Acer dem Fon eine Menütaste verpasst hat. Diese ist auch noch quasi eingebaut in die kürzlich-geöffnete-Apps-Taste unten rechts. Intuitiv ist das nicht – ich wäre ohne die Anleitung nicht darauf gekommen – und ich hatte Schwierigkeiten, sie zu bedienen. Häufig habe ich zu kurz darauf gedrückt, um das Chrome-Menü zu öffnen und bekam stattdessen meine kürzlich geöffneten Apps angezeigt. Echt ärgerlich und heutzutage vollkommen überflüssig. Zum Glück haben die meisten Apps eine eigene Schaltfläche für das Menü eingebaut was die Menütaste entbehrlich macht.

Für die Medienwiedergabe gibt es keine allgemeine Einstellung für die Lautstärke. Es ist immer so laut, wie es bei der letzten Benutzung eingestellt war. Wenn Apps wie YouTube oder Play Music gestartet werden, wird der Regler an der Seite des Geräts für die Lautstärke der Medienwiedergabe aktiviert. Das ist einerseits logisch und nicht neu. Es gibt dennoch Apps, die nicht hauptsächlich für die eine Medienwiedergabe verwendet werden. Zum Beispiel SportsTracker. Beim Training habe ich festgestellt, dass ich die Aufnahme erst starten musste, bevor ich die Lautstärke der Durchsagen einstellen konnte. Eine Kleinigkeit. Ich fand's aber nervig.

Die Kamera kann man nicht von der Displaysperre starten wenn PIN oder Muster eingestellt ist (mit nur "Finger bewegen" schon). Das, was heute bei vielen Geräten Standard ist, fehlt auf dem E700. Man kann zwar die Kamera mit der AcerRAPID-Taste hinten sofort starten, aber erst nach dem Entsperren des Geräts die App nutzen.

Was ich echt beknackt finde, ist die fehlende Beleuchtung der eingebauten Tasten (Zurück, Startseite, Menü). Sobald die Lichtverhältnisse etwas dunkler sind, zum Beispiel beim Fernsehen mit gemütlicher Zimmerbeleuchtung, waren sie mehr oder weniger unsichtbar.

Sonstiges...

Top-Kommentare der Community

  • Adrian 28.10.2014

    Lustig. Ein Lesertest, der eine signifikant höhere Qualität abliefert als die professionellen Tests/Reviews von AndroidPit.

    Daumen hoch dafür!

  • Lucas 28.10.2014

    So wie diesen Lesertest stelle ich mir eigentlich einen Artikel bei AP vor.
    Eigene Meinung ist klar von Fakten getrennt.
    Es wird gut und neutral mit anderen Geräten verglichen.
    Der Artikel hat eine gute Struktur.
    Es wird auf die Details eingeangen und somit nicht zu kurz gehalten.
    Am Ende wird nocheinmal alles zusammengefasst (Was auch nur Sinn macht, da der Artikel mehr als 3 Zeilen hat).
    Glückwunsch! Schöner Test!

  • Matthias N. 28.10.2014

    bitte hört mal auf herumzuhaten. Natürlich sind nicht alle Tests/Reviews gut, aber wenn s euch nicht passt, geht's doch zu giga oder was weiß ich wohin. Nur hört bitte mal auf herumzuhaten. Sry, is normalerweise nicht meine Art, so zu schreiben aber das nervt mich schon wirklich. -.-



    Auch wenn s natürlich wahr ist, dass dieser test einfach wirklich genial ist! Bravo! :D :)

  • Zeronix 28.10.2014

    Ihr habt doch noch Stellen zu vergeben.
    Vielleicht solltet ihr diesen User einstellen.
    Selten so einen ausführlichen, informativen und sauber geschrieben Bericht gelesen.
    Hut ab!

  •   50
    XXL 28.10.2014

    Ein erfrischender und vor allem ausführlicher Test. Vielen Dank dafür! Die Schreibweise kommt natürlich ein wenig anders daher als üblich, aber dafür habe ich wenigstens mal einen wirklich guten Test, wo ich mir auch ein umfassendes Bild machen kann von einem Phone. Das ist schön, wenn nicht nur ein Datenblatt zusammen mit ein paar Standardpunkten (Kamera, Design, Bedienung) veröffentlicht werden. Einzig die Akkudauer als hammermässig zu bezeichnen, finde ich etwas übertrieben. Da bin ich mir z.B. von Sony ganz anderes gewohnt.

22 Kommentare

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  • Tom 18.12.2014 Link zum Kommentar

    Moin
    Super Bericht, herzlichen Dank.
    Etwas für mich ungewöhnliches was ich bei Amazon schon lies und bestätigen kann:
    Wenn ein Anruf auf eine SIM kommt, dann klemmt es die anderen SIM's AB. Ob man das Gespräch entgegen genommen hat oder nicht, ist nicht von bedeutung!
    Wer also eine Prepaid SIM hat und eine Daten SIM für VOIP per VPN über Zuhause wie ich es führe, kann überraschungen erleben.
    Auch wäre es nicht möglich auf der einen SIM ein Gespräch entgegen zu nehmen und dann auf der anderen SIM den Flugplan zu erwischen...dies geht leider nicht.
    Ich hoffe sehr, dass dies per Software Update behoben wird...mein China Timmy T1 kann das besser.
    Grüsse
    Tom


  • Anmerkung des Verfassers.

    Als der Bericht veröffentlich wurde, war ich von eine Grippe ausgeschaltet. Es war hartnäckig und ich komme jetzt erst dazu mich in Ruhe zu melden.

    Vielen vielen Dank an allen für das positive Feedback! Vielen Dank, dass ihr die Zeit genommen habt dem Bericht zu kommentieren. Es hat mir viel Spaß bereitet den Test zu machen und vor allem darüber zu schreiben. Ich habe aber zum ersten Mal in meinem Leben einen solchen Bericht verfasst und dementsprechend geht solche Resonanz runter wie Öl.

    Eine Sache lerne ich von Euch: positive Kommentare lohnen sich. Ich werde es ab jetzt öfter praktizieren. Ihr macht am besten weiter so - ihr habt das Prinzip schon verstanden.
    :-)

    Viele Grüße,

    Tom


  • als User dieses Phones kann ich nur sagen: wunderbarer Testbericht. und es stimmt so ziemlich alles (zb ist der Standardlauncher echt nur für Fans verwendbar, ich nehme Zeam oder Atom und bin voll zufrieden, ).

    Nett übrigens, dass man so ziemlich alles was installiert ist auch deaktivieren kann, ohne root. Ich habe alles weg, was nicht zwingend nötig ist, und bin einfach nur relaxed durch den Akku (in Zusammenspiel mit der Firmware > im Standby ändert sich der Prozentsatz quasi überhaupt nicht, freundlicherweise)

    Display: jop kein oled, aber wen juckts.. es ist einfach irgndwie schöne Displayqualität (alleine das Schwarz ist toll)


  • Wirklich mal ein Super Test. Ich habe auch das Acer und bin echt zufrieden. Die meisten Ausführungen kann ich bestätigen. Sicherlich gibt es den ein oder anderen kritik Punkt, den ich anders beurteile. Aber das ist ja normal.
    Vielleicht sollte noch erwähnt werden, das es 2 GB Ram und 16 GB Rom hat. Ist nich gewöhnlich fur einen Preis von ca. 200 Euros.
    Ach ja, beim Spielen (ja ich mache so was) kommt das Acer auch mal gerne an seine Grenzen.
    Aber alles in allem kann auch ich das Handy nur empfehlen.


  • Echt guter Artikel.


  •   25

    Sehr gut und interessant zu lesender Text. Klasse gemacht, hat mal wieder Spaß gemacht, einen Test hier zu lesen. :)

    Vielleicht sollte der User bei AP zu arbeiten anfangen?? :P


  • Super geschrieben. Was ist ein Pressy?


    •   20

      Ich oute mich dann auch...Ich habe auch einen. Pressy ist ein Bauteil, das in den Kopfhörerausgang kommt und mit dem man (mit der dementsprechenden APP) eine frei konfigurierbare Hardwaretaste hat. Ich nutze es eher sporadisch und habe auf kurzen Klick das Profil 'Stumm' und bei langem Klick 'Laut'. Doppelklick spricht die Kamera-App an und macht ein Foto.


  • Sehr interessant geschriebener, ausführlicher Test. Super!


  • Faszinierend auf was manche Menschen achten oder woran sie sich stören xD


  • Also für mich steht ganz vorne das Preis-Leistung-Verhältnis......und nirgends steht hier der Preis.Ich denke das sich jeder Test schon beim lesen von vornherein im Kontext dazu sich stellen muss.Bei mir ist es jedenfalls so.Das wäre hier mein einziger Kritik -Punkt.Ansonsten merkt man das sich hier jemand viel Mühe gemacht hat.


  • Ihr habt doch noch Stellen zu vergeben.
    Vielleicht solltet ihr diesen User einstellen.
    Selten so einen ausführlichen, informativen und sauber geschrieben Bericht gelesen.
    Hut ab!


  • wirklich sehr gut und ausführlich


  • So wie diesen Lesertest stelle ich mir eigentlich einen Artikel bei AP vor.
    Eigene Meinung ist klar von Fakten getrennt.
    Es wird gut und neutral mit anderen Geräten verglichen.
    Der Artikel hat eine gute Struktur.
    Es wird auf die Details eingeangen und somit nicht zu kurz gehalten.
    Am Ende wird nocheinmal alles zusammengefasst (Was auch nur Sinn macht, da der Artikel mehr als 3 Zeilen hat).
    Glückwunsch! Schöner Test!


  •   50
    XXL 28.10.2014 Link zum Kommentar

    Ein erfrischender und vor allem ausführlicher Test. Vielen Dank dafür! Die Schreibweise kommt natürlich ein wenig anders daher als üblich, aber dafür habe ich wenigstens mal einen wirklich guten Test, wo ich mir auch ein umfassendes Bild machen kann von einem Phone. Das ist schön, wenn nicht nur ein Datenblatt zusammen mit ein paar Standardpunkten (Kamera, Design, Bedienung) veröffentlicht werden. Einzig die Akkudauer als hammermässig zu bezeichnen, finde ich etwas übertrieben. Da bin ich mir z.B. von Sony ganz anderes gewohnt.


  •   44

    Ich kann Adrian hier nur zustimmen!

    Dieser Test hat nicht nur seinen Namen verdient, sondern ist was die Qualität und Ausführlichkeit angeht weit besser als alle Tests von Androidpit der letzten Monate. Hat eben doch seine Vorteile, wenn man das Smartphone, über das man berichtet, auch mal wirklich testet, und nicht wie hier viel zu oft nur rein nach den Datenblättern einen Testbericht schreibt!

    Daher widerspreche ich auch dem Fazit des Autors: Doch - das ist ein umfassender Testbericht! Umfassend und einfach gut! Und das nicht nur im Hinblick auf die hier sonst übliche Qualität.



    •   21

      Professionelle, da muss man schon ein bisschen einschränken ! Das Forum hat schon "professionelle" Mods, im Gegensatz zum Magazin, hier schreiben Daus !

      XXL


      • bitte hört mal auf herumzuhaten. Natürlich sind nicht alle Tests/Reviews gut, aber wenn s euch nicht passt, geht's doch zu giga oder was weiß ich wohin. Nur hört bitte mal auf herumzuhaten. Sry, is normalerweise nicht meine Art, so zu schreiben aber das nervt mich schon wirklich. -.-



        Auch wenn s natürlich wahr ist, dass dieser test einfach wirklich genial ist! Bravo! :D :)

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