Test Verfasst von:

Medieval Castle Defense

Verfasst von: Fabien Roehlinger — 11.05.2011

Wenn man vor oder nach einem harten Arbeitstag gelangweilt in irgendeinem öffentlichen Verkehrsmittel sitzt, wie wäre es da mit ein Bisschen Abwechslung?

Anstatt nur aus dem Fenster zu starren oder sich Gedanken über die Arbeit im Büro zu machen, könnte man als Ritter doch ganz einfach sein Schloss vor den Angriffen bewaffneter Feinde schützen, um sich am Ende ein ganzes Land zu unterwerfen…

Wem diese Vorstellung verlockend vorkommt, der sollte einmal das Spiel „Medieval Castle Defense“ ausprobieren!

 

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.1.11 1.1.15

Funktionen & Nutzen

Testgerät: G1
Root: Nein
Verwendbar ab Version: 1.6

 

Dieser Testbericht stammt von Paulina Gegenheimer!

Zu Beginn des Spiels "Medieval Castle Defense" bekommt man eine Landkarte gezeigt, auf der ein Weg entlang der verschiedenen Schlösser der Region aufgezeichnet ist.
Auf der Karte sind einzelnen „Welten“ eingezeichnet. Berührt man sie, so gelangt man zu einer kleineren Karte, die erneut einzelne Stationen in Form von Schlössern zeigt.

Man muss jedes einzelne Schloss einer Welt abarbeiten und erfolgreich vor Angriffen schützen, um in die nächste Welt und somit zum Ziel zu kommen.
Vor jedem einzelnen Schloss gelangt man in ein Menü, welches anzeigt, in welcher Welt und bei welchem Schloss man sich befindet. Außerdem kann man sehen, wie das „Spielfeld“ aufgeteilt sein wird und welche Gegner sich einem stellen.

Die Gegner reichen von weitgehend unbewaffneten Bauern, welche leicht zu besiegen sind, über etwas besser ausgerüstete Kämpfer, bis hin zu Rittern und anderen Feinden, welche gut bewaffnet und nicht so einfach zu besiegen sind.

Vor dem Spielen muss man auf demselben Menü noch die Waffen auswählen, mit denen man in den Kampf ziehen möchte.
Ganz am Anfang kann man da nur zwischen einem Katapult und einer Kanone wählen. Im Laufe des Spiels ist es allerdings möglich immer mehr und effektivere Waffen frei schalten.

Wenn die ganze Vorarbeit getan ist, beginnt das Spiel. Man befindet sich auf einer Art Schlachtfeld. Auf der einen Seite steht das gefährdete Schloss, auf der anderen Seite ein weißes Zelt, in dem sich die Feinde befinden. Zwischen Zelt und Schloss liegt ein Weg. Den müssen die Bauern und Ritter zurücklegen, um zum Schloss zu gelangen.

Deine Aufgabe ist es nun, deine Waffen so geschickt am Wegesrand zu platzieren, dass die Kämpfer das Schloss nicht lebendig erreichen.
Am Anfang hat man von jeder Waffe ein Exemplar. Auf dem Zelt läuft ein Countdown. Man muss die Waffen platzieren (oder zumindest überlegen, wie man sie platzieren wird) bevor dieser abgelaufen ist und das Zelt berühren.

Nach der Berührung kommen die Kämpfer aus dem Zelt gelaufen. Die Waffen schießen von ganz alleine auf die Männchen, über deren Köpfen jeweils ein roter Lebensstreifen hängt, welcher immer kürzer wird, je mehr sie abbekommen.

Jedes Mal, wenn alle Bauern oder Ritter tot sind, beginnt der Countdown neu und man kann neue Waffen aufstellen.
Das tut man so lange, bis der Level zu ende ist und man ihn bewältigt hat. Daraufhin werden einem die erreichten Punkte angezeigt und man kann gleich im nächsten Level weitermachen.

Die bewältigten Levels werden automatisch gespeichert. Insgesamt ist das Spielprinzip recht gut gelungen, auch wenn ich finde, dass man sich zwischendurch ein Wenig langweilt, weil der Ablauf immer der gleiche ist.

 

Bildschirm & Bedienung

Die Gestaltung des Spiels „Medieval Castle Defense“ ist, was den Bildschirm und den Sound angeht wirklich gut gelungen.
Es wurde alles eher mittelalterlich gehalten und die Karten- und Menüansichten zwischen den Levels gefallen mir persönlich auch gut.

Das Hauptmenü ist recht schlicht. Über „Options“ kann man Sound und Vibration an und ausschalten. Dies geht auch im Pausenmenü während des Spielens.

Eine Bedienungsanleitung gibt es nicht, das ist allerdings kein großes Problem, da man sich recht schnell zu Recht findet.
Über „Start“ erreicht man sofort die erste Landkarte, über die man zum Spiel geleitet wird. Im rechten unteren Eck der kleineren Landkarte sind Medaillen abgebildet, die man nach und nach erwirbt, wenn man ein Schloss erfolgreich beschützt hat.

Hat man ein Spiel über den Pausenbutton plötzlich abgebrochen, wird man beim späteren, erneuten Start gefragt, ob man dort weiterspielen möchte, wo man abgebrochen hat.

Das ist, finde ich, sehr praktisch, weil man sich dann keine Sorgen um umständliches Speichern machen muss, wenn man mal keine Lust mehr hat zu spielen.

Auf dem Spielbildschirm selbst sieht man im unteren rechten Eck die vorhandenen Waffen. Im linken Eck ist der Pausenbutton und rechts oben wird angezeigt, wie viele Gegner man noch töten muss, um den Level vollständig abzuschließen.

Was mich persönlich ein Wenig gestört hat war, dass immer wieder Werbung eingeblendet wurde, die unter Umständen sogar die Sicht behindert hat.

 

Speed & Stabilität

Die Anwendung an sich ist recht schnell und braucht auch keine Ladezeiten. Im Hauptmenü finde ich allerdings, dass die Pfeile oder Tasten auf dem Bildschirm nicht so schnell reagieren.

Mit der Stabilität von „Medieval Castle Defense“ bin ich zufrieden.

 

Preis / Leistung

Man kann "Medieval Castle Defense" kostenlos aus dem Market herunterladen.

 

Screenshots

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