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Malware-Angriffe auf Smartphones haben sich 2018 verdoppelt

Malware-Angriffe auf Smartphones haben sich 2018 verdoppelt

Kaspersky Labs Abteilung für Cybersicherheit hat über die sogenannten Secure List neue Untersuchungsergebnisse aus dem Jahr 2018 veröffentlicht. Die Liste zeigt, dass die Kriminalität im Vergleich zu 2017 drastisch zugenommen hat. 

Die Website zeigt Statistiken, die zwar alarmierend, aber leider auch nicht überraschend sind. Der Smartphone-Markt ist für viele Menschen eine Goldmine, auch für Cyberkriminelle, die darin ein großes Potenzial sehen. Die Zahlen sprechen für sich: 2018 gab es 116,5 Millionen registrierte Malware-Angriffe auf Smartphones, 2017 waren es "nur" 66,4 Millionen.

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Cyberkriminelle werden auch vom Mobilfunkmarkt angezogen. Gorodenkoff / Shutterstock

Den größten Anstieg gab es bei Trojanern: von 8,63 Prozent im Jahr 2017 auf 17,21 Prozent im Jahr 2018. Das ist kein Zufall, denn "diese Art von Malware wurde entwickelt, um den Systemschutz zu umgehen und alle Arten von Malware zu injizieren, von Banktrojanern bis hin zu Ransomware", so die Experten von Kaspersky. In einer Zeit, in der Ransomware noch relativ unbekannt ist, ist es nicht verwunderlich, dass diese Art von Bedrohung im Überfluss vorhanden ist.

Werft gerne einen Blick auf den vollständigen Artikel auf Secure List zu lesen, wo Ihr auch Grafiken und eine Karte findet, und sehen könnt, in welchen Ländern Malware besonders verbreitet ist. In dieser Hinsicht sieht es übrigens in Kanada und den skandinavischen Ländern gut aus, denn die sind am wenigsten betroffen.

Secure Lab ist zwar eine seriöse Website, aber wie es immer mit Statistiken ist, sollte man die Ergebnisse auch mit einem kritischen Auge betrachten. Die von SecureList aufgezeigten Trends sind jedoch durchaus logisch: "Cyberkriminalität" existiert, und mit immer mehr vernetzten Geräten, die wir bei uns tragen oder uns zu Hause hinstellen, wird die Gefahr wohl nie verschwinden.

Quelle: Secure List

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10 Kommentare

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  • A. K.
    • Mod
    vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Sowas ist immer auf den Benutzer zurück zu führen. Wenn es bspw in Kanada und Skandinavien gut aussieht, dann sagt es was zum Benutzerverhalten dort aus.

    Ich denke, dass vieles durch eigenes Verhalten verhindert werden kann. Andererseits würden die Malwareentwickler viel ausgeklügeltere Systeme entwickeln, wenn es überall so aussehen würde, wie in Kanada oder Schweden.

    Von daher bei Mails immer auf den Absender schauen. Bei Internetseiten immer hinterfragen, ob das wirklich ein Download Button ist Oder nicht doch ein versteckter Link zu Werbung/Malware etc.


  • Statistik ist nur Theorie.


  • ich habe noch nie antivirus benutzt... werde es auch nie tun. Ich weiß ganz genau das alles fake oder genau von antivirus kommt... noch nie viren bekommen. ich lache immer darüber... benutze seid 98 Windows ohne antivirus😂😂😂😂


  • Ich bin auch selbst immer verwundert darüber, dass in jeglichen Studien und Empfehlungen im Bereich Security Kaspersky die Finger im Spiel hat. Klar, hier geht es rein um Marketing, aber dass dieses Marketing als Referenz für fundierte Aussagen genutzt wird...

    Und das, obwohl für ein Sicherheitskonzept nach heutigen Standards sowohl in Unternehmen, als auch teilweise schon privat (aufgrund von smart Home und co.) Firewall Lösungen nicht mehr wegzudenken sind. Und davon hat Kaspersky nichts zu bieten. Da sollte man sich dann lieber auf unternehmen beruhen die ganzheitliche Konzepte bieten, das ist aber nur meine Meinung.

    Weiterhin liest man jedes Jahr dass Angriffe auf Smartphones und der dadurch entstehende Virenbefall zunimmt, wie sagt man so schön? "You don't say..." ... Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern...

    VG
    Wennsemir


  • Ach Kaspersky hat mal wieder festgestellt und "zufällig" haben sie mit ihrer Anti-Malware-Software auch gleich die passende Lösung parat...


  • Unabhänigige Unsersuchungen und Statistikerhebungen wären hier dienlicher. Von daher bin ich nicht davon überzeugt und absolute Zahlen sind auch nicht zu finden. WEnn aus einem Fall zwei Fälle werden ist das auch eine Verdopplung, also ein ernormer Anstieg, aber es sind dennoch nur zwei Fälle. Also entspannt bleiben. Die meisten Fälle, die man so härt, sind keine Malware sondern Blödheit der Nutzer. Aber klar, mögliche Malwäreangriffe auf Smartphones sind eine Gefahr, aber nun nichts wirklich weltbwegendes, wenn man mit gesundem Menschenverstand mitdenkt .....


  • Ist doch klar das Kaspersky &CO das schreiben, die sind natürlich daran interessiert das wir ihre Software kaufen.


    • Das ist zwar richtig. Auf der anderen Seite macht es aber auch nicht automatisch unwahr, wenn sie feststellen, dass die Anzahl der Angriffe (und somit das "Ausmaß der Bedrohung") zugenommen hat.

      Wenn Dir ein Arzt erzählt, es sei mit einer Grippewelle zu rechnen, dann kannst Du Dir zwar denken "ja klar, und Du möchtest mir die Impfung verkaufen oder, sollte ich dann krank werden, Geld an meiner Behandlung verdienen", aber die Grippe existiert dennoch und es mag sinnvoll sein, Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Und der Arzt kann auch tatsächlich das Interesse verfolgen, dass weniger Leute krank werden, und nicht nur eine Geldeinnahmequelle sehen.

      Eine Meldung "Im Herbst ist wieder mit einer Grippewelle zu rechnen" mit "Ist doch klar dass Ärzte & Co das schreiben, die sind natürlich daran interessiert dass wir ihre Impfung kaufen oder uns von ihnen beraten/behandeln lassen" zu kommentieren verbannt die Grippe auch nicht aus der Realität.

      Zudem: Leute, die sich geschäftlich mit etwas befassen, beschäftigen sich halt auch mit dem Gegenstand ihrer geschäftlichen Aktivität und haben in Folge auch etwas dazu zu sagen. Ärzte können etwas zu Gesundheitsthemen sagen, und Kaspersky zu Malware. Da überall "neutrale" Quellen zu fordern, weil man allen anderen automatisch misstraut, ist auch keine Lösung (wie würden eigentlich all diese neutralen Quellen finanziert? Und wären die dann gegen Zweifel gefeit, oder würden ihnen wieder andere Motive unterstellt?).

      Die grundsätzliche Aussage kann auch dann, wenn derjenige, von dem sie stammt, diesbezüglich auch gern etwas verkaufen würde, durchaus stimmen. Für Dich persönlich kannst Du Dir natürlich überlegen, wie Du mit dem Risiko umgehen möchtest (im Grippebeispiel z.B. vermehrtes gründliches Händewaschen, Meiden von Erkrankten bzw. Menschenansammlungen während einer laufenden Grippewelle, etc).

      Automatisch alles zu glauben ist sicherlich zu naiv, reflexhaftes Ablehnen allein aus dem Grund "weil's von einem Hersteller von Malware-Schutzsoftware kommt" allerdings auch Unsinn. Zudem die Aussage ja zunächst einfach ein "die Zahl der Angriffe auf Mobilgeräte hat zugenommen" ist, was ja durchaus plausibel und vermutlich wahr ist ;)

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