Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

2 Min Lesezeit 15 Kommentare

Magic 2: Honor greift beim Akku zum Supermaterial Graphen

Auf der IFA hat Honor mit der Ankündigung des Magic 2 alle überrascht. Doch der chinesische Hersteller hält noch eine weitere Überraschung bereit, denn der Hersteller greift beim Akku zum Supermaterial Graphen, um diesen kühl zu halten.

Auf der IFA 2018 war das Honor Magic 2 der überraschende Star auf dem Presse-Event des chinesischen Herstellers. Zwar zeigte man nur einen ersten Prototyp des Smartphones, versprach aber Merkmale wie eine unglaubliche Screen-to-Body-Ratio von 100 Prozent sowie eine herausfahrbare, rotierende Kamera, die für Selfies und normale Bilder benutzt werden kann.

Auch eine Schnellladetechnologie mit 40 Watt und einigen Schutzmechanismen, damit der Akku nicht übermäßig stark belastet wird, kündigte Honor bereits an. Wie die Webseite MyDrivers jetzt berichtet, soll mit diesen Mechanismen der Einsatz von Graphen gemeint sein. Graphen, das ist dieses Supermaterial, das gleichzeitig sehr widerstandsfähig, unglaublich leicht und dabei noch flexible und leitfähig ist. 

Doch voraussichtlich werde nicht der Akku selbst aus Graphen bestehen. Stattdessen solle es genutzt werden, um den Akku beim Aufladen kühl zu halten und so den Verschleiß oder Schlimmeres zu verhindern. Das erscheint bei einer Lade-Leistung von 40 Watt auch durchaus nötig. Doch auch bei weiteren Komponenten soll das Material zum Einsatz kommen, zum Beispiel um den Chipsatz bei Höchstleistung zu kühlen und so zu verhindern, dass dieser bei Last heruntertakten muss, weil er zu warm wird.

honor magic 2 announcement 3
Und plötzlich zog der Honor-Chef das Magic 2 aus der Tasche / © AndroidPIT

Auch andere Schrauben an besserer Kühlung

Sollte Honor einer der Techniken oder sogar beide im Magic 2 integrieren, könnte das durchaus richtungsweisend für die Smartphone-Branche werden. Denn das Material kühlt sehr effizient, ist günstiger als andere Materialien und nimmt nur wenig Platz ein. Besonders, wenn das Mutter-Unternehmen Huawei nach dem gelungenen Experiment die eigenen Flaggschiff-Modelle damit bestückt, könnte das den chinesischen Hersteller einen großen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

samsung galaxy note 9 cooling system samsung 01
Das Kühlsystem des Galaxy Note 9 / © Samsung

Huawei ist aber nicht der einzige Hersteller, der nach neuen Wegen sucht, um die Leistung des Smartphones durch Kühlung aufrecht zu erhalten. Auch Samsung und Xiaomi bieten bei ihren Smartphones besondere Kühlsysteme. So besitzt das Pocophone eine Flüssigkeitskühlung innerhalb einer Kupferleitung und das Galaxy Note 9 ein Wasser-Kohlenstoff-Kühlsystem mit einer Kombination aus Kohlefasern und Kupfer.

Welche Technik am Ende wirklich im Honor Magic 2 steckt, könnten wir am 26. Oktober erfahren. Dann soll das Smartphone mit in das Display integriertem Fingerabdrucksensor aktuellen Gerüchten zufolge nämlich vorgestellt werden. 

Via: Gizmochina Quelle: MyDrivers

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

15 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Marc vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich lade mein Gerät lieber langsam auf auch wenn diese Technologie tatsächlich funktionieren sollte, wer sagt uns denn das der Akku nicht dadurch eine wesentlich kürzerer Lebensdauer hat, zumal es ja leider in Mode ist die blöden Akkus fest zu verbauen. Wo sind die guten alten Zeiten, in denen man sich nen Ersatz original Akku von Samsung z. B. gekauft hatte und wechseln konnte, wann immer mal wollte. Für die Umwelt ist es ein Gauß fest verbaute Akkus zu nehmen


  • Bei der SOC Kühlung könnte ein Graphen-Wärmeleitpad die Verbindung zur Kupferheatpipe herstellen.

    Im Akku als Kühlstoff, der auch elektrisch leitet, klingt auch sehr spanned 👍

    Abwarten was am Ende davon in der Realität bzw. Magic 2 ankommt 📱


  • A. K.
    • Mod
    vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    "Graphen, das ist dieses Supermaterial, das gleichzeitig sehr widerstandsfähig, unglaublich leicht und dabei noch flexible und leitfähig ist. "

    Ich habe jetzt die Werkstoffeigenschaften von Graphen nicht nachgeschlagen aber sollte das wirklich zutreffen, dann wäre es doch mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Wozu muss denn ein Smartphoneakkukühler diese Eigenschaften aufweisen? Für welchen Fall reicht denn Alu/Kupfer nicht?


  • ooom vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Nicht nur wegen der Kühlung, sondern auch der schnelleren Ladevorgang.


  • Interessant


  • Die Qualität eurer Headlines erreicht langsam das Niveau der YouTube-Trends. Unseriös as fuck.


  • "... greift bei der Akkukühlung zum Supermaterial Graphen!" wäre eine ehrlichere Headline gewesen, Herr Gabbert!


  • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    > Merkmale wie eine unglaubliche Screen-to-Body-Ratio von 100 Prozent

    Ich weiß nicht, ob man das wirklich will. Ich habe jetzt schon ungewollte Auslösungen durch den Handballen bei Einhandbedienung.


  • War das Honor Magic 2 nicht ein Konzept?


  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Das Magic 2 hat immer noch keine 100% Oberflächenverhältnis ^^ man sieht auf dem Bild, in dem das Gerät gezeigt wird, dass es ein Kinn und wahrscheinlich auch seitliche und einen dünnen oberen Rahmen hat. Damit ist es weit weg von den (ohnehin nicht möglichen) 100% ^^

    Das mit dem Graphen hingehen klingt interessant, bleibt nur die Frage, wie es sich in der Praxis schlägt.
    Wenn der Einsatz aber wirklich so einfach möglich ist, es günstig ist usw., glaube ich nicht, dass Huawei oder Honor sowas lange allein nutzt ^^


    • @Tim

      wenn andere Hersteller im Erfolgsfall auch Graphen nutzen wollen, dann kommt es auch drauf an, welche Patente sich Huawei bzw. Honor gesichert haben.

      Tim


      • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Das ist natürlich richtig, aber bisher hat es doch irgendwie immer geklappt, dass andere Hersteller dann ähnliche Technologien eingesetzt haben ^^


      • Einer zahlt an den anderen für Patente. Das läuft schon so lange wie es Technik gibt. Wenn man zuviel Patente kaufen muss, wird freilich das Gerät zu teuer.

        Tim


      • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @Thomaes H.
        Korrekt. So kommt es ja im wesentlichen zu den ganzen Lizenzen bzw. Lizenzgebühren, die Hersteller einander zahlen.

Empfohlene Artikel

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern