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Macht mit bei unserer Kampagne gegen unnütze Bloatware-Apps

Ein neues Smartphones auszupacken, ist eine grandiose Erfahrung. Es ist jedes Mal wie Weihnachten, sein neues Spielzeug einzurichten und dann loszulegen. Doch bevor wir unsere eigenen Apps installieren, merken wir, dass Samsung, LG und Co. schon eine Menge Apps vorinstalliert haben, die wir eigentlich nichts wie loswerden wollen und oft nicht können. Jetzt haben wir die Nase voll und erheben gemeinsam mit Euch unsere Stimme dagegen.

Metallgehäuse und Gorilla Glass sind bei einem Smartphone für mich...?

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Als Bloatware bezeichnen wir üblicherweise auf Neugeräten vorinstallierte Apps, die man nicht deinstallieren kann. Manchmal kann man sie deaktivieren, aber in der Regel wird man sie nicht wirklich los. Und weil sie in einem für den Nutzer nicht erreichbaren Bereich des internen Speichers liegen, kann man den Speicherplatz nicht freigeben, den sie belegen. Besonders bei Einsteiger-Smartphones, auf denen der Speicherplatz chronisch knapp ist, ist das ein Unding. Also muss etwas unternommen werden.

Unterzeichnet unsere Petition unter dem folgenden Link:

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Etliche Android-Smartphones sind berüchtigt für ihre Bloatware. / © ANDROIDPIT

Bloatware belegt nicht nur den internen Speicher, für den Ihr bezahlt habt, sondern verbraucht auch Systemressourcen. Wir sind es leid, für Speicher zu bezahlen, der aufgrund irgend welcher Abkommen der Hersteller okkupiert wird. Macht also mit und unternehmt mit uns etwas dagegen.

Unsere internationale Kampagne gegen Bloatware erreicht Millionen Leser in sechs Ländern bzw. deutlich mehr, wenn man bedenkt, dass jede unserer AndroidPIT-Redaktionen Leser in verschiedenen Ländern hat, in denen die jeweilige Sprache gesprochen wird. Damit wir den Stein ins Rollen bringen können, brauchen wir Eure Hilfe. Alles, was Ihr tun müsst, ist, die Petition zu unterzeichnen (siehe oben), indem Ihr Euren Namen in die Liste schreibt. Je mehr Leute mitmachen, desto höher ist die Chance, dass wir erhört werden; teilt also die Botschaft mit Euren Freunden.

Eine der größeren Herausforderungen wird sein, die Hersteller davon zu überzeugen, Partnerschaften mit den Autoren der vorinstallierten Apps aufzugeben. Denn vorinstallierte Apps wie Facebook, WhatsApp oder Microsofts Office Apps sind sicherlich eine nette Einnahmequelle für Samsung. Aber man muss eine Grenze ziehen und einen Mittelweg finden. Daher stellen wir den Smartphone-Herstellern die Frage, was ihnen wichtiger ist: Umsatz oder Kundenzufriedenheit. Lasst uns dem Zynismus abschwören und hoffen, dass die Antwort auf diese Frage nicht völlig klar ist - zu unseren Ungunsten.

apps smartphone
Hersteller sollten ihren Kunden mehr Mitspracherecht über die Apps geben. / © ANDROIDPIT

Selbst wenn wir Bloatware nicht ganz loswerden, wollen wir wenigstens Alternativen haben. App-Pakete könnte man beispielsweise beim ersten Start auf Benutzerebene installieren, sodass der Nutzer sie später einfach deinstallieren kann. Oder man stellt das Verfahren auf Opt-in um, sodass wir die Apps empfohlen bekommen und sie freiwillig installieren können und man dann zum Beispiel eine Belohnung dafür erhält, sie zu nutzen.

Wir sind offen für Verbesserungsvorschläge und Ihr könnt Eure Ideen dazu auch in den Kommentaren teilen. Je mehr von Euch teilnehmen, desto mehr Gewicht bekommt die Angelegenheit und desto größer wird die Autorität, mit der wir als Community den Herstellen entgegentreten.

Falls Ihr mit uns ein Zeichen gegen Bloatware und verschwendete Hardware-Ressourcen setzen wollt, mischt das Internet mit uns auf und verwendet fleißig den Hashtag #OccupyBloatware. Und bitte, wenn Ihr wollt, teilt diesen Artikel und unsere Petition auf allen sozialen Kanälen.


Dieser Artikel wurde von Eric Herrmann aus dem Englischen übersetzt.

94 Kommentare

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  • macht mit bei unserer Kampagne gegen unnütze Android-Seiten

  • Ich bin immer noch für Stock Android auf jedem Gerät!
    Diverse Hersteller Launcher und Tools etc. könnte man ganz einfach im Google Play Store zur Verfügung stellen. Wenn dann nur Kompatibilität mit den eigenen Geräten gewährleistet wird OK, aber man stelle sich, Achtung mein persönlicher Horro, ein Nexus mit Touchwiz vor, weil der User das Nexus von der Hardware her viel ansprechender als die neuen Samsungmodelle findet, jedoch so an Touchwiz gewöhnt ist, dass er gar nichts anderes nutzen mag. Auch könnte man in Spezialfällen wie dem Note von Samsung die Stift-Apps einfach dort bereitstellen, entkoppelt vom Touchwiz.
    Somit hätte jeder die freie Wahl, was er nutzt.

    Ich persönlich würde z.B. nen HTC Mx nur mit der Beats Audiokomponente wählen und den Rest über den Next Launcher regeln. Aber das ist Wunschdenken. Alternativ gerne auch ein Sony Zx mit den Kameratreibern von LG... sind ja beides Sony Kamera Sensoren...

  • wirklich durchschlagenden erfolg habt ihr nicht, zumindest hier im deutschsprachigen raum. :(

  • "Macht mit bei unsrer unnützen Kampagne gegen Bloatware-Apps" wäre der passendere Titel.

  • Am besten stimmt der Kunde mit seiner Geldbörse ab.

  • Ich bin erschüttert wie viel Feuchtnasen hier sich tummeln. 80% der Beiträge hier suggerieren kein Problem mit Bloatware.
    Seit Monaten, wenn nicht Jahren echauffiert sich die Internet Gemeinde gerade darüber und nun ist es hier den meisten völlig egal. Die Petition ist längst überfällig. Und wenn hier manche glauben es helfe eh nichts, sollten sie sich wieder hinter dem Sofa verkriechen so wie bei anderen Themen (z.B. politisch) auch. Armselig!

    •   23

      Politisch ,wie meinen?
      Es reicht doch schon ,wenn solche Pappnasen in Facebook darüber genug hetzen und meinen sie reißen damit die Weltherrschaft an sich,das ist ja nun völlig fehl am Platz, in einem Technikforum.😩

      Ich bin weder rechts noch links und trotzdem habe ich auch dazu meine Ansichten klar,aber werde sicher nicht gegen gewisse Themen hetzen in öffentlichen Foren ,so wie einige es tun.

      So genug nun, ist schon wieder weit weg vom eigentlichen Thema .

    • Feuchtnasen - was'n datt - Engländer ?

    • a) Was hat Politik mit Bloatware zu tun?
      b) Wofür eine Petition wenn der Kunde mit einer Kaufentscheidung für oder wider bereits abstimen kann?

      AP scheint mir eine ausgewachsene Profilneurose auszubrüten und sich selber wichtiger und einflussreicher zu nehmen als es tatsächlich ist...

  • Der Erfolg dieser Kampagne dürfte bei exakt 0 liegen.

    • Ludy
      • Mod
      • Blogger
      29.08.2015 Link zum Kommentar

      Lobbyist, Insider oder Hellseher? Wenn du Hellseher bist, dann hätte ich gerne die Lottozahlen vom nächsten Mittwoch :-D

      • Der gesuchte Begriff heisst "Gesunder Menschenverstand".

        Warum sollten die Hersteller die Merkmale verzichten, die ihnen überhaupt eine Unterscheidung von anderen Herstellern ermöglichen? In was Unterscheiden sich denn die Android-Telefone. Hardware? Ja, klar... Optik? Sobald ein Hersteller eine Designschiene fährt jammert doch just AP eh wieder.

        Die wesentlichen Unterschiede sind in der Software! Und darauf sollen die Hersteller nun verzichten?
        Habt Ihr mal einen Blick auf Windows-Mobile geworfen und Euch gefragt warum diese Marke so schwächelt?

        AP ist wirklich eine Fachseite für mobile Kommunikation, speziell Android?
        Wenn das so weiter geht trifft "Jokes'n Jerks" es deutlich besser....

      • Interessante Annahme: Die Kunden gehen in ein Geschäft und verlangen nicht nach einem Gerät der Marke XY, oder mit bestimmten Eigenschaften, wie einer ùberragenden Kamera, sondern nach dem Gerät mit der meisten Bloatware, quasi im Sinn von "It's not a bug, it's a feature!".
        Wenn sie nach WP oder IOS fragen, geschenkt. Aber bei Android gibts nur Android + Herstelleraufsatz + Bloatdreck.
        Da der Herstelleraufsatz logischerweise an den Hersteller gebunden ist, kann die herstellerunabhängige Differenzierung nur im Bloatdreck liegen.
        Wobei zu fragen ist, ob der Herstelleraufsatz nun ein Feature oder ebenfalls Bloatware ist.
        Halte ich für sehr weltfremd, diese These.

  • Zitat Apit -
    " Je mehr von Euch teilnehmen, desto mehr Gewicht bekommt die Angelegenheit und desto größer wird die Autorität, mit der wir als Community den Herstellen entgegentreten. "

    Das zählt wohl auch für Datenschutz. Und dies gewichte ich weitaus höher. Dazu braucht es aber freie Blogger, und keine finanziell abhängige Firmen. Und vorallem mal User die ihre Meinung dazu sagen, und nicht nach deutscher Manier "jawoll Herr Hauptmann" sagt.

  • So ein Schwachsinn. Als würde das die Hersteller interessieren. Ausserdem ist es für die Mehrheit der Handynutzer normal weil sie nur wenig Ahnung haben und nur ein funktionierendes System wollen. Zumal ich glaube das die Hersteller noch mit dran verdienen wenn sie Bloatware mit aufspielen.

  • Wo beginnt und endet Bloatware ?
    Bei Google Apps , Fremd UI , Hersteller Apps ?
    Das definiert jeder selber.

    Für mich muss es schlank und performant sein das OS. Weniger Bloat-Müll den ich nicht will, und mehr Optimierung der wichtigen Dinge. (Basics)
    Leider ist Hersteller-Android von Natur aus suboptimal durch Abweichungen und Folgeverzögerungen, die dann halbgar unter Zeitdruck releast werden.
    Deshalb bin ich ein Fan von nahe am Original-OS. Aber selbst hier sind Dritthersteller Apps für Android nicht optimal angepasst. Weil einfach zu viele Konfigurationen bedient werden müssen.
    So beginnt für mich die Bloatware schon bei der UI, bzw Abweichung von OS-Standards.
    ...only my 5 cent

  • ich hab n fairphone. da kann man das fairphone Os oder ein stock android wahlweise verwenden. das ganze bequem über eine app wählbar die das Os switched.

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