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MacBook und iMac mit Notch: Apple plant Face ID für Mac-Sparte

MacBook und iMac mit Notch: Apple plant Face ID für Mac-Sparte

Kommt das neue MacBook Pro mit Notch für Face ID? Ein Apple-Patent deutet stark darauf hin. Demnach könnte Apple auch seine Desktop-Computer mit der biometrischen Entsperrmethode ausstatten. 

Wie Appleinsider berichtet, hat Apple in den USA ein Patent angemeldet, das die biometrische Entsperrmethode, erstmals eingeführt mit dem iPhone X, in einem MacBook und iMac zeigt. "Lichterkennungsmodul zur Bestimmung eines Computernutzers", heißt es in der Patentanmeldung mit der Nr. 20200097747. Von "Face ID" ist an keiner Stelle die Rede, sondern lediglich von einem "Lichterkennungsmodul für einen Laptop-Computer". 

Schon im September 2019 wurde das jetzt veröffentlichte Patent eingereicht. Obwohl nicht direkt der Begriff Face ID verwendet wird, geht aus dem Text eindeutig hervor, dass es sich um die biometrische Entsperrmethode handelt, die Apple erstmals samt Notch im iPhone X eingeführt hat. In der Patentschrift heißt es:

Die beschriebenen Ausführungsformen beziehen sich allgemein auf ein biometrisches Authentifizierungsmodul zum Authentifizieren eines Benutzers eines tragbaren Computergeräts. Insbesondere beziehen sie sich auf ein Lichtmustererkennungsmodul, das in der Lage ist, ein vorbestimmtes Lichtmuster an den Benutzer zu emittieren und anschließend ein Lichtmuster zu erfassen, das vom Benutzer zur Authentifizierung des Benutzers reflektiert wird. - Apple Patent Nr. 20200097747

Ferner ist die Rede von projizierten Lichtmustern mittels Infrarotlicht. Schauen wir uns einmal ein aktuelles MacBook Pro an, wäre oben im Bereich der Kamera durchaus Platz für den biometrischen Sensor. Doch die Patentbilder deuten eher darauf hin, dass Apple beim nächsten MacBook Pro ein nahezu randloses Display integriert, das dann mit der berühmt berüchtigten iPhone-Notch ausgestattet ist. Das dürfte für geteilte Meinung im Apple-Lager sorgen. Geht es nach Patent, kommt die Notch für Apple-Computer auf jeden Fall.

Apple beschreibt "ein Display, das elektrisch mit einer Steuerung gekoppelt ist und in dem eine Notch eingelassen ist". Innerhalb der Notch befindet sich laut Patent-Text dann das Lichtmustererfassungsmodul samt "Kamera". Die Patentbilder geben eine Vorstellung davon, wie die TrueDepth-Kamera des iPhones samt Face ID im MacBook Pro integriert werden kann: 

Bildschirmfoto 2020 03 27 um 09.17.51
Ein MacBook Pro mit Notch – hier könnte die TrueDepth-Kamera samt Face ID sitzen. / Screenshot

Im iMac sieht das dann so aus: 

Bildschirmfoto 2020 03 27 um 09.21.20
Apples iMac könnte ebenfalls eine Display-Notch bekommen. / Screenshot

Aus dem Text geht außerdem hervor, dass das Infrarotmodul mit einem Bewegungssensor gekoppelt ist; also können wir stark davon ausgehen, dass man künftig nichts mehr tun muss als in die Kamera zu blicken, wenn man an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt oder das MacBook aufklappt. Technologien aus der mobilen Sparte für weitere Produkte zu adaptieren, ist bei Apple keine Neuheit. Bereits mit dem Fingerabdrucksensor im Power Button hat Apple einen Sensor aus seiner iPhone- und iPad-Sparte ins MacBook gebracht. 

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12 Kommentare

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  • Bitte KEIN Face ID-Schrott auf macOS! Das kann NICHT gut gehen!


  • Ach würg, also ob man so ne Notch nicht in den Bildrahmen machen könnte. Ich hoffe diese Zeichnungen sind nur zur Anschaulichkeit und werden dann, wenn umgesetzt, nicht als Notch kommen. Das hätte dann siche rauch bei den Windows-Rechner eine Vorbildfunktion und würde nachgemacht werden.... will ich nicht.


  • Interessanter wäre, ob Apple nächstes Jahr wirklich auf ARM setzt. Mir ist noch nicht ganz klar, was das bedeuten würde.


    • Werden sie mit Sicherheit. Nur eben nicht direkt beim gesamten Lineup, sondern erstmal bspw. beim Macbook und dann einige Jahre später auch bei den anderen ^^ Quasi so ähnlich, wie Apple es auch mit USB-C und der (nicht gerade beliebten) Butterfly-Tastatur gemacht hat.


    • Apple entwickelt seit Jahren eigene Prozessoren, die maßgeschneidert in iPhones und iPads eingesetzt werden. Nur in Macs und MacBooks sind leistungsfähigeren Intel-Prozessoren wie i5 und i7.

      Offensichtlich hat Apple es geschafft eigene Prozessoren in diese Leistungsklasse zu hieven. Das hat für Apple dann große Kostenvorteile, da Intel eine riesige Gewinnspanne hat. Die kann sich dann Apple einstecken und dazu maßgeschneiderte CPUs verkaufen.


      • Apple verkauft aber keine CPUs und werden sie auch nie. Die verwenden die ausschließlich selbst.
        Zudem denke ich mal, dass Apple auch deutlich mehr Leistung aus den Dingern holen könnte. Beim Thema ARM-Prozessoren ist Apple unangefochten die Nummer Eins, das ist nun mal so. Und wenn sie das Knowhow auf die Mac erweitern, wird das denke ich schon sehr spannend. Schon das 2018er iPad Pro steckt nach wie vor jeden ARM-Basierten Laptop in die Tasche ^^


  • Patentbilder haben so ziemlich noch nie das richtige Design eines Geräts verraten... Von daher kann man auch aus solchen nicht ableiten, dass die nächsten Macbooks ein randloses Display bekommen. Ist halt zur Veranschaulichung da ^^ Beim iPad Pro dachte man auch erst, Apple bringt eine Notch bei den iPads - Pustekuchen.

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