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Light Flow - Lite - Volle Kontrolle über deine Benachrichtigungs-LED

Seit kurzer Zeit bin ich stolzer Besitzer eines Samsung Galaxy Nexus. Das Galaxy Nexus ist einfach toll – und ich finde es super, dass es wieder eine Benachrichtigungs-LED gibt. Leider leuchtet diese nur weiß und lässt sich nicht wirklich konfigurieren. Da geht doch mehr, oder? Ja – mit Light Flow - Lite! Aber auch bei anderen Geräten funktioniert die App.

 

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VS
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    Moto Z

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
2.11.0LITE Variiert je nach Gerät

Funktionen & Nutzen

Testgeräte
Samsung Galaxy Nexus
Android Version: 4.0.2
Root: Nein
Modifikationen: Nein / Pures Android

Details zur App
Verwendbar ab: Android 2.2
Apps2SD: Nein
Größe nach Installation: Ca. 1.55 MB
Ice Cream Sandwich optimiert: Nein, läuft aber problemlos
Verlangt Berechtigungen:

  • System-Tools: Wird u.A. dazu verwendet, damit die App direkt nach dem Hochfahren des Gerätes gestartet wird
  • Ihre Nachrichten: Da Light Flow - Lite bei eingehenden Nachrichten, Emails etc. aktiviert wird, muss die App natürlich auch auf diese Funktionen zugreifen können
  • Anrufe
  • Ihre persönlichen Informationen: Liest Kontakdaten (Benachrichtigungen können einzelnen Kontakten zugewiesen werden) und Kalendereinträge (auch hier kann benachrichtigt werden)
  • Hardware-Steuerelemente: Light Flow - Lite kann auch die Vibrationsfunktion steuern. In dieser Kategorie wird auch die Funktion „Foto aufnehmen“ verlangt, was wohl für das Ansteuern des Blitzlichtes notwendig ist
  • Netzwerkkommunikation: Wird verlangt, da Light Flow - Lite auch bei fehlendem Empfang benachrichtigen kann. Laut der App-Beschreibung wird keine Verbindung zum Internet hergestellt. Light Flow - Lite greift auch auf die Bluetooth-Verbindungen zu, da eine aktive Bluetooth-Verbindung per blinkender LED angezeigt werden kann
  • Speicher: Light Flow - Lite kann die Einstellungen am gerät speichern

Fazit zu den Berechtigungen: Alle Berechtigungen machen Sinn und zeigen keine Auffälligkeiten.

Mein erstes Android-Gerät war das Motorola Milestone 1. Das damals unumstritten beste Android-Smartphone überhaupt war einfach rundum gelungen. Ein kleines, aber äußerst nützliches Detail war die Benachrichtigungs-LED: Bei Anrufen, SMS, Mails etc. blinkte oben rechts an der Vorderseite des Milestone eine kleine LED. Somit musste man das Display nicht aktivieren, und sah trotzdem ob man etwas verpasst hatte oder nicht.

Mein nächstes Smartphone, das Samsung Nexus S, hatte keine Benachrichtigungs-LED mehr. Kein K.O.-Kriterium für mich, aber etwas vermisst habe ich sie schon. Leider haben inzwischen nur wenige Android-Smartphones diesen „kleinen Helfer“. Umso erfreuter waren viele Android-Fans, als das Galaxy Nexus mit einer solchen LED vorgestellt wurde. Leider blinkt diese recht öde immer nur weiß. Wie soll man also wissen, ob man einen Anruf oder ein SMS verpasst hat? Nach kurzem Suchen bin ich auf die App Light Flow - Lite gestoßen. Und diese bietet eigentlich alles, was man sich wünscht! Und das wäre?

Für mich war es einfach wichtig, verschiedenen Aktivitäten verschiedene Farben zuzuweisen. So blinkt bei mir die LED bei verpassten Anrufen hellblau, bei SMS grün und bei Emails rot. Schade, dass das Galaxy Nexus als Lead-Device nur weiß unterstützt. Aber Light Flow - Lite kann noch viel mehr:

  • Verschiedene Blink-Geschwindigkeiten für Akku- bzw. Netzbetrieb
  • Benachrichtigungen löschen, wenn die Android-Benachrichtigungsleiste „bereinigt“ wird
  • Benachrichtungen zu gewissen Zeiten (z.B. in der Nacht) deaktivieren
  • Löschen der Benachrichtigungen: Manuell, beim aktivieren des Bildschirms oder beim Starten der jeweiligen App
  • Länge und Frequenz des Blinkens
  • Farbe der LED
  • Geräusche und/oder Vibration

Und das sind nur die wichtigsten Funktionen. In Light Flow - Lite kann man wirklich nach Lust und Laune modifizieren! Neben SMS, MMS, Emails, Anrufen und Kalenderevents kann man auch Benachrichtigungen für ein niedriges Batterielevel, Bluetooth, fehlenden Empfang oder Google Talk festlegen. Die kostenlose Version von Light Flow bindet keine Apps wie Facebook ein – das bleibt der kostenpflichtigen Version vorbehalten, ist für meine Bedürfnisse aber nicht notwendig. Zudem wechseln die Farben bei mehreren aktiven Benachrichtigungen bei der kostenlosen Version zu einer fix festgelegten Frequenz.

Zuerst wirkt man angesichts der vielen Funktionen von Light Flow - Lite erst einmal etwas verloren. Sobald man aber etwas mit den Einstellungen vertraut gemacht hat, legt sich das schnell. Zudem findet man ja bald die passenden Einstellungen und muss dann nicht mehr oft in die App um Einstellungen zu ändern. Natürlich funktioniert Light Flow - Lite nicht nur beim Galaxy Nexus – ich empfehle Light Flow - Lite einfach auf euer Gerät herunterzuladen (das natürlich eine Benachrichtigungs-LED haben muss) und unter „Tools“ die Option „All enabled LEDs Test“ zu wählen.

Fazit: Light Flow - Lite bereichert mein Galaxy Nexus enorm. Wer besonders viel Kontrolle über Benachrichtigungen haben will, ist hier genau richtig! Was mir fehlt ist eine Art „Einfacher Modus“, in dem man nur App, Farbe der LED und Blink-Frequenz festlegt. So fühlt man sich anfangs leider etwas „erschlagen“ von den vielen Möglichkeiten. Zudem hängt der Nutzen der App natürlich davon ab, ob euer Gerät voll unterstützt wird. Einfach testen!

 

Bildschirm & Bedienung

Hier gibt es bei „Bildschirm“ nicht viel zu sagen: Light Flow - Lite besteht zu 100% aus Menüs und sieht dementsprechend öde aus. Anfangs ist die App leider recht unübersichtlich. Hat man sich erst einmal umgesehen, findet man aber schnell was man sucht und hat volle Kontrolle über Benachrichtigungen.

 

Speed & Stabilität

Light Flow - Lite läuft schnell und stabil; da die App im Hintergrund aktiv bleiben muss verbraucht eine sehr kleine Menge Arbeitsspeicher. Am Galaxy Nexus sind die rund 15 MB aber zu keiner Zeit der Performance abträglich.

 

Preis / Leistung

Light Flow - Lite ist kostenlos im Android Market erhältlich und bietet eigentlich alles, was Otto-Normal-Verbraucher braucht. Will man noch mehr, gibt es Light Flow als Vollversion um 1.82€!

 

Screenshots

Light Flow - Lite - Volle Kontrolle über deine Benachrichtigungs-LED Light Flow - Lite - Volle Kontrolle über deine Benachrichtigungs-LED Light Flow - Lite - Volle Kontrolle über deine Benachrichtigungs-LED Light Flow - Lite - Volle Kontrolle über deine Benachrichtigungs-LED

29 Kommentare

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  • Hallo Leute, hat jemand erfahrung mit Galaxy S Plus? Funktioniert die app?

  • Bei der Light-Version standen Facebook und Google+ als unterstützte Apps der Vollversion mit in der Liste. Doch als ich gerade die Vollversion installiert hatte, waren diese beiden Apps gar nicht vorhanden. Somit hab ich die Vollversion erstmal wieder deinstalliert/storniert.
    Hab ich in der Eile etwas übersehen, oder fehlen die Apps wirklich?

  • @Robert Fraas: BLN kann die Tasten des SGS/SGS2 blinken lassen. Kann man sogar shedulen. Hab allerdings die Pro-Version. Weiss nicht, ob das bei der Freeware auch geht.

  • @Simon V: Wenn man BLN installiert hat, blinken die Tasten beim SGS und SGS2. Dafür ist BLN da. Und die in diesem (guten) Test rezensierte app ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Sie hat keinerlei Einfluss auf die durch BLN betriebene Funktion. Fail ;-)

  • Hoher Stromverbrauch, Performance stark beeinträchtigt und die Displaysperre kann nicht mehr deaktiviert werden. Ansonsten wäre es eine tolle App. Schade. Motorola MB526 (defy+)

  • @Simon V
    Okay hab es jetzt gefunden, nützt aber auch nicht viel dein mein SGS meist in einer Tasche ist, da sehe ich die "Touch-Tasten" nicht, die können Blinken so viel sie wollen. Seitliche LEDs (hatte ich bei meinen vorletzten SE-Handy) finde ich dagegen schon praktischer... Wenn man keine Tasche benutzt, mag es - begrenzt - nützlich sein. Seitliche LEDs sind in jedem Fall nützlicher...

  • @SuperSam: Das SGS 1 hat aber BLN wenn man rootet.

  • @Robert Fraas
    Das SGS 1 hat doch gar keine LED, was soll das also bringen???

  • Hallo, ich nutze die Vollversion schon lange auf meinen N1 und läuft alles bestens. Light Flow ist bei mir noch nie in den Akkuverbraichern aufgetaucht. Da wird nur wenige Strom verbraucht. Jedenfalls rettet einen die Deinstallation auch nicht über den Tag.
    Kann also durchweg nur positives berichten. Einzig ein Changelig würde ich mir wünschen, da es doch recht häufig Updates gibt und man nicht immer sofort die Änderungen erkennt.

  • so, mal angetestet..

    für das dhd bringt sie leider nicht viel.. nur 1 farbe mehr, kein blinken..

    schade, denn ansonsten macht die app einen tollen eindruck

  • ich hab die Vollversion und hab keine Probleme mit dem Akku. seit 4.0.2 ist die akkulaufzeit Top.

  • Alles klar

    danke!

  • Weder unter 4.0.1 noch 4.0.2 konnte ich eine kürzere Akkulaufzeit feststellen (sonst hätte ich das natürlich beschrieben). Die App scheint bei mir nicht einmal in der Statistik der Akku-Verbraucher auf

  • Funktioniert beim SGS 1, wenn BLN drauf ist und der Kernel (bei mir Semaphore) es unterstützt.
    Allerdings nur eine Farbe (weiss) und Blinken einstellen geht nicht.
    Vibration hab ich noch nicht probiert

  • lightflow und whatsapp funzt zusammen;-) hab beides. ich stelle nur in lightflow die leds ein.

  • Ich nutze NoLed. Das ist super auf dem S2.

  • @thomas war bei dir kein höherer akkuverbrauch festzustellen? (so eine info gehört doch beim test so einer app dazu! )

  • na ja, der punkt ist doch, das man überhaupt so viel ändern kann!

    danke für den test, habe mich schon gefreut - wider was neues - aber die Kommentare zum Stromverbrauch sind ja ernüchternd!
    werds mal testen..

  • Die App funkt. zwar super, nur was mich bei Android schon so nervt ist, dass man für jede kleine Änderung ne App braucht. Hier ne App, da ne App.... Ich glaube Apps gibts bald nichtmehr :-D

  • Den hohen Stromverbrauch beim Galaxy Nexus 4.02 kann ich nur bestätigen. Das Gerät verheizt den vollen Akku innerhalb von 3 Stunden im Stand By Betrieb. Bei Deaktivierung der Funktion"LED Hardware Control" (Experimental) ist der Stromverbrauch wieder normal, die LED wird aber durch Light Flow nicht mehr angesteuert. So gesehen ist die Software für ein mobiles Gerät unbrauchbar oder nur dann empfehlenswert, wenn der hohe Stromverbrauch keine Rolle spielt.
    (betrifft Kauf-Version 2.10.0)

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