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Lieferroboter: Die Zukunft auf unseren Bürgersteigen

Lieferroboter: Die Zukunft auf unseren Bürgersteigen

Während die Robotisierung unseres Alltags seit einigen Jahren regelmäßig Schlagzeilen in Fachzeitschriften macht, könnten die ersten Technologien bald unsere Bürgersteige erreichen. Liefer-Roboter werden bereits eingesetzt. Wir checken mit Euch, wie weit diese Technologie heute ist.

Wer ist nicht schon einmal durch einen Kauf bei Amazon in Versuchung geführt worden? Ganz zu schweigen von der Versuchung, sich Lebensmittel aus dem Supermarkt direkt nach Hause liefern zu lassen? Es ist offensichtlich, dass für die Mehrheit der Verbraucher der regelmäßige Besuch eines Supermarktes eine Zeitverschwendung oder ein Stress-Faktor ist, der immer wieder auftaucht. Kurz gesagt, die Erfindung des Online-Shoppings ist eine wichtige Innovation, die viele Haushalte bedient.

Heute erfolgen Lieferungen noch aus Menschenhand. DHL, Hermes oder GLS sichert Arbeitsplätze von Tausenden Menschen. Seit einiger Zeit ist dieses Modell durch die Entwicklung von Lieferrobotern gefährdet. Um den hohen Bedarf an Lieferungen zu befriedigen, die für das Zustellpersonal oft schwer zu bewältigen ist, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen, haben sich die Unternehmen den Einsatz von Robotern vorgestellt, die Lebensmittel und andere alltägliche Konsumgüter ausliefern.

Eine wichtige Innovation, die die Bereitstellung von morgen revolutionieren könnte

Auf der CES 2020 in Las Vegas stellte das Unternehmen Valeo seinen elektrischen Lieferdroiden vor, der zusammen mit Meituan Dian, einem chinesischen E-Commerce-Dienstleistungsunternehmen, entwickelt wurde. Dieser Droide soll bis zu 17 Pakete pro Fahrt ausliefern können und sich mit etwa 12 km/h an komplexe städtische Umgebungen anpassen können, ohne Emissionen zu erzeugen. Das abgeschlossene Zustellfach würde eine sichere Lieferung ermöglichen, die der Kunde über eine Smartphone-Anwendung sein Paket entnehmen kann.

In den USA sind bereits Lieferroboter aktiv. Die Universität Houston setzt Maschinen zur Lieferung von Lebensmitteln über den gesamten Campus ein. Mit 53.000 Studierenden, Lehrern und Angestellten hat sich diese Universität dazu entschlossen, sich mit 30 kleinen innovativen Fahrzeugen auszustatten. Der Einsatz dieser Roboter in amerikanischen Universitäten scheint ein Werbeargument für die Muttergesellschaften zu sein und ein kostengünstiger Service, der in den Werbeauftritt der Universität hinzugefügt werden soll, um immer mehr Studenten anzuziehen. Jeder gewinnt. In der Praxis öffnen die Nutzer für den Zugang zum futuristischen Uni-Service die App "Starship Deliveries" (iOS und Android), wählen die gewünschten Artikel aus, validieren mit einem PIN-Code und wählen den Lieferort aus.

Das Unternehmen Starship, das mit der Universität Houston zusammenarbeitet, ist einer der Hauptakteure auf diesem Markt. Bis 2019 hatte Starship bereits behauptet, dass seine Flotte 25.000 Lieferungen durchgeführt und 93.000 Kilometer zurückgelegt hatte. Diese elektrischen Roboter arbeiten dank künstlicher Intelligenz und einem lernenden System. Ausgestattet mit Sensoren, die es ihnen ermöglichen, sich auf den Bürgersteigen und um Hindernisse herum zu bewegen, wissen sie auch, wie sie Straßen überqueren und kleine Steigungen überwinden können. Und natürlich der Vorteil von Robotern: Sie sind in der Lage, Tag und Nacht und bei jedem Wetter zu arbeiten.

Was passiert mit Mitarbeitern von Lieferdiensten?

Während eines Interviews, das Jacques-François Marchandise und Nathalie Nevejans für die Industrie Tech führten, wurden zwei unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema geäußert.

Nevejeans erklärt: "Die kollaborative Robotik wird eine wichtige Rolle bei der Akzeptanz von Maschinen spielen. Industrieroboter, die in der Lage sind, mit Menschen zu arbeiten, bieten erhebliche wirtschaftliche Vorteile in Bezug auf Effizienz, Qualität, Geschwindigkeit, Flexibilität usw. Aber sie sind auch für den Arbeitnehmer wertvoll, da sie beispielsweise eine Lösung für Fließband-Arbeit bieten können und dazu beitragen, Muskel-Skelett-Erkrankungen zu beseitigen".

Merchandise ist in dieser Hinsicht moderater und stellt fest: "Die Robotisierung kann wertzerstörend sein, sowohl im Arbeitsumfeld als auch in Bezug auf menschliche Beziehungen oder Fähigkeiten, insbesondere wenn diese auf Maschinen übertragen werden. Es ist notwendig, diese Schwierigkeiten zu antizipieren und diese schädlichen Auswirkungen zu verhindern, indem die Kontrolle des Menschen über die Maschinen verstärkt wird. Dies bedeutet, dass die Lebensqualität am Arbeitsplatz in die Gestaltung der Systeme integriert wird, die Ausbildung des Personals verstärkt wird und Ziele und Indikatoren entwickelt werden, die die menschliche Dimension der Arbeit berücksichtigen."

Wenn der Roboter dazu da ist, den Mitarbeiter bei der Bewältigung der schwierigsten Aufgaben zu entlasten, ist das in der Tat eine gute Sache, aber unter der Bedingung, dass man den Arbeitsplatz von Mensch und Maschine intelligent vorhersieht.

Wie würden unsere Bürgersteige aussehen?

Während viele Menschen in kleinen Dörfern von Online-Shopping begeistert sind, weil sie nur wenige lokale Geschäfte haben, haben die E-Commerce-Giganten ihnen eine große Auswahl an Produkten angeboten, ohne ihre Wohnung verlassen zu müssen. Zuvor mussten sich diese Verbraucher die Mühe machen, in die Geschäfte der nächstgelegenen Stadt zu gehen. Eine echte Revolution für diese Zielgruppe von Käufern. Indem wir weiterhin die Wahl treffen, im Internet zu kaufen und Produkte liefern zu lassen, erhöhen wir die Nachfrage und fördern die Schaffung von Alternativen zu "echten" Lieferanten, und da kommen die Roboter ins Spiel.

Die Frage, die wir uns zu Recht stellen dürfen, lautet: Wie werden unsere Straßen und Gehwege aussehen? Mir schwebt die Vision einer futuristischen Stadt vor, in der die Passanten den Weg der Roboter kreuzen, eine noch ausgefallenere Vision für die Straßen kleiner Dörfer... Es gibt auch die Frage der Sicherheit. Werden diese Roboter ausreichend gut ausgestattet sein, um keine Unfälle zu verursachen und, auf einer anderen Ebene, um nicht Opfer von Vandalismus durch böswillige Menschen zu werden? Eine andere Frage: Natürlich müssen diese Roboter elektrisch sein, aber die mögliche Verbreitung dieser Geräte wird das ökologische Anliegen, das wir bereits heute haben, eindeutig nicht verbessern, sowohl was ihre Konstruktion als auch was ihre Entsorgung angeht, wenn sie veraltet sind. Es sei denn, diese Industrie findet Lösungen, um besser zu bauen, weniger Ressourcen zu verbrauchen und vielleicht wiederverwertbare Materialien zu verwenden.

Aber wie sieht es mit der Zukunft der Lieferung aus? Dies wirft die Frage des Überkonsums auf, der uns stark betrifft und immer häufiger kritisiert wird. Brauchen wir all diese Dinge wirklich? Möchte ich wirklich aktiv zur Vermüllung der Umwelt beitragen? 

Was denkt Ihr darüber? Schreibt es uns in den Kommentaren.

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 1 Monat

    Also ich liebe einkaufen, ich kann mich stundenlang in einem Supermarkt aufhalten. Und shoppen ja sowieso! Witzig fände ich es, wenn ich mir dann im Laden so einen kleinen Container leihen könnte, der mir das Zeug nach Hause fährt. Ich denke aber, das setzt sich bei uns nicht durch, wir haben doch jetzt schon Krieg auf den Straßen und jeder kämpft um sein eigenes Stück Straßenraum. Wo sollen die Dinger denn fahren? Sicher nicht am Bürgersteig, da ist eh schon kein Platz mehr. Und das zweite Problem bei uns ist, dass es vermutlich recht schnell zu Vandalismus und Diebstahl kommen wird.

  • Black Mac vor 1 Monat

    Vielleicht sehe ich in den Menschen zu viel Schlechtes. Aber meine grössten Bedenken wären vandalierende Idioten. Ein Tritt gegen den Roboter und das Ding liegt auf der Seite, bis ihm jemand hilft. Derweil wartet der Kunde vergeblich.

  • Blaubär vor 1 Monat

    Also, ich werde mich auf so ein Teil raufsetzen, schön ein Bier aufmachen und gechillt Sightseeing machen in Hamburg

  • Tenten vor 1 Monat

    Es gibt Einsatzbereiche für Lieferdrohnen und es gibt auch welche, in denen diese kleinen Fahrzeuge Sinn machen können. Allerdings nicht hier bei uns, dafür ist unser Stadtraum zu dicht bebaut. Was wir in Deutschland in den Städten brauchen, sind weitere Paketstationen, wesentlich dichter gestreut als bisher. Das würde die Individuallieferung direkt an die Haustür entlasten und auch den Verkehr. Und es ist unabhängig davon, ob der Empfänger zuhause ist oder nicht. Diese Stationen müssen aber auch rund um die Uhr zugänglich sein, Geschäfte, die Pakete annehmen, aber längst geschlossen sind, wenn man abholen möchte, bringen da gar nichts. Hier sind die Städte und Kommunen aufgerufen, den nötigen Platz zur Verfügung zu stellen. Das sehe ich im Moment als einzige Lösung, das zunehmende Problem mit Paketversand in den Griff zu bekommen.
    Als einen sinnvollen Abstand sehe ich übrigens nicht wie bislang einen Kilometer und mehr, sondern maximal 300 Meter.

  • Reginald Barclay vor 1 Monat

    Es sind im Artikel Passagen mit allgemeinen Aussagen zur Entlastung von Menschen durch Roboter, die im Fall der Lieferroboter nicht wirklich relevant sind. Außerdem sind die kleinen Vehikel nicht so wirklich Roboter. Die Dinger auf den Bildern können wohl kaum Treppen steigen. Mit 12 Km/h sind die sicher geeignet, um vom lokalen Supermarkt losgeschickt zu werden, um Haushalte zu bedienen, wo aktuell jemand darauf wartet. Sie sind nicht geeignet:
    -Um von einer Paketzustellbasis einen Stadtbezirk zu bedienen.
    -Mit "bis zu 17 Paketen" auch kein Ersatz für eine normale Zustelltour mit ~200 Sendungen
    -Da das größte oder eigentliche Problem für Paketzusteller in der Regel die Abwesenheit der Empfänger ist, kann das Teil hier für reguläre Paketzustellung gar nicht in Betracht kommen

49 Kommentare

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  • Aus dem Artikel>>Nevejeans erklärt: "Die kollaborative Robotik wird eine wichtige Rolle bei der Akzeptanz von Maschinen spielen. Industrieroboter, die in der Lage sind, mit Menschen zu arbeiten, bieten erhebliche wirtschaftliche Vorteile in Bezug auf Effizienz, Qualität, Geschwindigkeit, Flexibilität usw. Aber sie sind auch für den Arbeitnehmer wertvoll, da sie beispielsweise eine Lösung für Fließband-Arbeit bieten können und dazu beitragen, Muskel-Skelett-Erkrankungen zu beseitigen". <<

    Diffuse Rhetorik! Kurz auf deutsch: Sei froh, wenn du deinen Job verlierst! Der ist sowieso nur gesundheitsschädlich.


  • Ich denke manchmal, wir haben schon alles soweit optimiert, wie es die uns zur Verfügung stehende Zeit zuließ. Die Entwicklung war ja zuletzt rasant. Alles was zur Zeit kommt (Faltsmartphones, Paketroboter, Elektroroller etc.) wirkt auf mich völlig unausgereift und unnötig. Wir sollten uns etwas Zeit lassen und dann -wenn überhaupt nötig- mit neuen Sachen weitermachen.


  • Und wer baut unsere Städte für diese Dinger um? In Amerika sehen Städte teilweise völlig anders aus als hier. In manchen Gegenden im Flachland sind Ortschaften großzügiger ausgelegt aber flächendeckend wäre dieses Konzept Nonsens. Ich glaube nur nicht, dass in den geeigneten Gegenden auch Amazon Auslieferungslager sind.


  • Kommt auf den Hund an... oder auf den Roboter... Mein ehemaliger Bello dachte auch im ersten Augenblick mal, er könnte wie jedes andere Auto, das es wagte, ihn von hinten zu überholen, ein großes oranges Müllauto aus dem Weg bellen bis er dann beim zweiten Blick sah, mit was er sich da anlegen wollte *fiep fiep* :-D.
    Und zum Vandalismus- und Diebstahlschutz werden in heutigen Zeiten eher keine kleinen knuffigen Dröhnchen mehr unterwegs sein, sondern eher so was wie aufgerüstete Terminatoren ;-)


  • Ich Frage sind Gesetze soweit? Bekanntlich in Deutschland alles wird mit Gesetzen reguliert z.b. Eine Fahrrad dar 15 W Glühbirne beim Scheinwerfer haben. Heute gibst LED lamen die bei 15 W effektiver sind. Oder diese ganze Akku roller usw. Was passiert Versicherungsrecht lich bei falschem Lieferung usw.


    • Was soll da jetzt anders sein als bisher auch schon? Ob jetzt einer einen Lieferbot klaut oder die Pakete aus dem Fahrzeug des Lieferdienstes, was auch schon vorgekommen ist, ist kein Unterschied.


  • Es gibt Einsatzbereiche für Lieferdrohnen und es gibt auch welche, in denen diese kleinen Fahrzeuge Sinn machen können. Allerdings nicht hier bei uns, dafür ist unser Stadtraum zu dicht bebaut. Was wir in Deutschland in den Städten brauchen, sind weitere Paketstationen, wesentlich dichter gestreut als bisher. Das würde die Individuallieferung direkt an die Haustür entlasten und auch den Verkehr. Und es ist unabhängig davon, ob der Empfänger zuhause ist oder nicht. Diese Stationen müssen aber auch rund um die Uhr zugänglich sein, Geschäfte, die Pakete annehmen, aber längst geschlossen sind, wenn man abholen möchte, bringen da gar nichts. Hier sind die Städte und Kommunen aufgerufen, den nötigen Platz zur Verfügung zu stellen. Das sehe ich im Moment als einzige Lösung, das zunehmende Problem mit Paketversand in den Griff zu bekommen.
    Als einen sinnvollen Abstand sehe ich übrigens nicht wie bislang einen Kilometer und mehr, sondern maximal 300 Meter.


    • Prinzipiell stimme ich der Idee mit weitaus mehr Packstationen zu.
      Allerdings müssten die dann für ALLE Lieferdienste gleichermaßen verfügbar sein, also GEMEINSAME Packstationen für DHL, Hermes, DPD, GLS und wie sie alle heißen.
      Ich hatte mal zufällig das zweifelhafte Vergnügen beim Kaffeetrinken in einem Straßencafe in München der Befüllung/Entleerung einer DHL-Packstation zusehen zu können (weil man über DHL-Stationen ja auch versenden kann). Das dauert ne gute Stunde. Und das war jetzt nicht mal eine Riesen-Anlage.
      Also müsste man für jeden Anbieter einzeln eine Anlage bauen, damit die sich nicht gegenseitig in die Quere kommen.
      Dann könnte das auch mit den 300 Metern klappen. Ansonsten sehe ich das platztechnisch zumindest in Großstädten problematisch, wenn der DPD-Fahrer erst mal ne Stunde warten muss bis DHL fertig ist und Hermes eine weitere Stunde bis DPD fertig ist usw. Und dass die Disponenten der Dienste ihre Fahrtrouten untereinander abstimmen, halte ich gegenwärtig für eher illusorisch. Auch wenn es durchaus wünschenswert wäre.
      Und es könnte zwar möglicherweise (wenn auch eher vermutlich weitere prekäre) Arbeitsplätze schaffen, wenn diese Packstationen 24/7 beliefert würden.
      Weil Notfall-Medikamente werde ich mir in selbigem weiterhin in der nächstgelegenen Apotheke holen oder im absoluten Notfall 112 wählen (lassen).
      Und ob die Klamotten/Haushaltsartikel/Bücher oder WasAuchImmer nun heute oder morgen ankommen ist für mich nicht so relevant.
      Ich sehe da eher die Gefahr, dass die kleinen Drohnen a) den ohnehin in Großstädten meistens eher zugeparkten Fußweg noch zusätzlich behindern, b) mal eben aus dem Weg getreten und beschädigt werden oder c) schlichtweg als Ganzes geklaut und geknackt werden, in der stillen Hoffnung, es könnte sich das neueste Top-Handy oder Ähnliches darin befinden.
      Für "Milchkannenhausen" sehe ich das allerdings durchaus als vermutlich praktikable Lösung, aber in einer Großstadt... ich weiß nicht so recht, so wünschenswert es wäre, da sehe ich eher mehr Probleme.


      • Natürlich müssten diese Stationen für alle Lieferdienste gleichermaßen nutzbar sein. Und klar ist auch, dass diese Stationen nicht die Lösung ALLER Probleme sind, allerdings lösen sie doch sehr viele. Die Straßen werden nicht mehr von zig Lieferautos, die in zweiter Reihe parken, verstopft.


      • Bei uns sind z.B. Tankstellen auch Paketshops, da wäre das Öffnungszeiten Problem nicht so wichtig. Ich sehe das als gute Lösung, meinetwegen auch jede Tankstelle für einen anderen Paketdienst.


      • ".. Das dauert ne gute Stunde. Und das war jetzt nicht mal eine Riesen-Anlage. .."

        Der Kollege war wohl neu!🥱Oder recht müde.


        "..wenn diese Packstationen 24/7 beliefert würden. .."

        Das wäre dann Express und entsprechend teurer. Die Sortieranlagen in den Hubs arbeiten in Schichten: Mittags bis Abends für den Abgang und Nachts für Durchgang und Ankunft. Alles, was also morgens bei den Zustellern ankommt, ist auch alles für den Tag. 24/7 macht dann keinen Unterschied, es sei denn eben halt Express.

        Außerdem, sollten mehrere Dienste eine Packstation nutzen, gibt es Probleme, wenn was wegkommt. Und ich glaube die Post, also DHL muß garantieren, daß das nicht passiert.


      • Stimme ich zu, aber nicht jede Tankstelle ist durchgängig geöffnet, wenn dann würde das nur bei 24/7-Tankstellen nützlich sein. Und davon gibt es eindeutig zu wenig.


      • Tankstellen taugen in Innenstädten eh nur bedingt. Erstens gibt es davon zu wenige und zweitens haben viele Stadtbewohner eh kein Auto. Wozu also ewig zu einer Tankstelle latschen, wenn die Station an der Tram- oder U-Bahnhaltestelle viel sinnvoller wäre.


  • Zum Glück haben wir Bürgersteige wo nicht immer ein Kinderwagen fahren kann und dann sollen Amazon Robotor diese benutzen?
    Wenn diese auf die Straße ausweichen, dann schleicht da ein Kasten mit 10km/h durch die Gegend 🤔

    Wird vielleicht eher was mit den Drohnen in 50+ Jahren, die sind wendiger, schneller und stören den fahrenden Verkehr nicht 😆


  • Vielleicht sehe ich in den Menschen zu viel Schlechtes. Aber meine grössten Bedenken wären vandalierende Idioten. Ein Tritt gegen den Roboter und das Ding liegt auf der Seite, bis ihm jemand hilft. Derweil wartet der Kunde vergeblich.


    • Sollte das vermehrt passieren, dann werden die Roboter mit Waffensysteme ausgerüstet und wenn ihnen wer zu nahe kommt wird der Randalierer außer Gefecht gesetzt. Ala Terminator, Robocop,.. Usw..


  • So als kleiner WauWau, der mein Shopping Ergebnis mir hinterher nach Hause bringt? Ja, das wäre toll. Dann brauch' ich das Zeug nicht zu tragen! Es gibt nix Schlimmeres, als mit fünf vollen Einkaufstaschen in der Umkleide zu stehen und keinen Platz mehr für eine sechste zu haben...^^

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