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LG Watch Urbane 2nd Edition 3G im Test: Die Smartwatch mit Telefon
LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G Hardware Smartwatch Test 7 Min Lesezeit 46 Kommentare

LG Watch Urbane 2nd Edition 3G im Test: Die Smartwatch mit Telefon

Update: Mobile Daten im Test

Die LG Watch Urbane 2nd Edition 3G musste in unserem Test beweisen, dass Android Wear zusammen mit einer Mobilfunk-Schnittstelle Smartwatch-Freunden einen echten Mehrwert bietet. Wir hatten unseren Spaß. In einem Update haben wir mobile Datendienste in unseren Testbericht integriert - Ihr findet diesen Teil unter "Besonderheiten".

Bewertung

Pro

  • Gutes Display
  • Lange Akkulaufzeit

Contra

  • Gehäuse ist zu hoch
  • Mobilfunkschnittstelle nicht immer einsatzberiet

LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G: Preis und Verfügbarkeit

Die LG Watch Urbane 2nd Edition 3G ist derzeit im deutschen Handel nur schwer zu bekommen. Einige Händler führen die Smartwatch für einen Preis von rund 440 Euro.

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LG Watch Urbane 2nd Edition 3G / © ANDROIDPIT

LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G: Design und Verarbeitung

LG verpasst seiner Smartwatch ein Edelstahlgehäuse, das sehr gut verarbeitet ist. Drei seitliche Tasten steigern den Bedienkomfort, denn sie gewähren den direkten Zugriff auf die Kontakte-App, den Homescreen und LG Health. Die Verarbeitung ist LG gut gelungen. Spalten oder andere Mängel sind nicht zu erkennen. Vorbei sind die Tage mangelnder Ästethik, mit der LG bei der LG G Watch das Zeitalter der Smartwatches mit einläutete. Schlichte Eleganz ist bei der Watch Urbane 2nd Edition angesagt. Allerdings erlaubt sich LG einen Patzer, denn das Gehäuse ist enorm groß - die Uhr ist rund 1,4 Zentimeter hoch und steht dementsprechend über den Arm ab.

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LG Watch Urbane 2nd Edition: Gut verarbeitet, aber die Höhe und das dicke Armband stören die schlicht-elegante Optik. / © ANDROIDPIT

Das Armband hingegen kann nicht so recht überzeugen. Es besteht aus einem festem Kunststoff und ist nicht flexibel genug. Gleichzeitig ist es ziemlich dick, so dass das Armband an der Schnalle doch aufträgt. Zumindest während ich an meinem Arbeitsplatz sitze und tippe, ist die LG Watch Urbane 2 deswegen unangenehm zu tragen.

LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G: Display

LG vermeidet bei der Watch Urbane das berüchtigte Flat Tire Design, womit das Display ganz rund ist. Im Gegenzug verzichtet LG auf einen Umgebungslichtsensor, so dass sich die Helligkeit des Bildschirms nicht automatisch regelt. Stattdessen heißt es, die Helligkeit manuell einzustellen - ich hatte meist Stufe fünf von maximal sechs eingestellt. Die Auflösung des 1,38-Zoll-Displays hat LG auf 480 x 480 erhöht, was der Lesbarkeit zugute kommt. 

LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G: Besonderheiten

Eine echte Besonderheit der Watch Urbane ist die Mobilfunkschnittstelle. Diese unterstützt 3G-Funk. Doch zu welchem Zweck? Zum Telefonieren. Wer nun glaubt, er müsse sich die Uhr ans Ohr halten, irrt: Stattdessen kommt eine Freisprecheinrichtung zum Einsatz. In meinen Tests konnte ich ganz gut telefonieren, wenn ich aus einer Entfernung von ungefähr 40 Zentimetern in die Watch sprach. Viel lauter war auch der Gesprächspartner nicht, als dass sich eine größere Entfernung angeboten hätte.

Auch SMS lassen sich über die Smartwatch versenden. Dabei muss aber der Empfänger im Adressbuch vorhanden sein, denn eine Nummerneingabe sieht Android Wear ohne Weiteres nicht vor. Über ein Menü lässt sich unproblematisch festlegen, ob die SMS- und Telefonfunktion des Smartphones oder der SIM-Karte der Smartwatch zum Einsatz kommen. Die Smartwatch ist somit eine gute Ergänzung für diese Standardfunktionen.

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Telefonieren mit der Smartwatch / © ANDROIDPIT

Die LG Watch Urbane nimmt eine Nano-SIM-Karte auf. Der Steckplatz befindet sich hinter der rückseitigen Abdeckung der Uhr. Um die SIM-Karte einzulegen, hat sich LG einen Drehmechanismus ausgedacht, der wegen des verwendeten Werkzeugs recht schwergängig ist.

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LG Watch Urbane 2nd Edition 3G mit einer Nano-SIM / © ANDROIDPIT

Vielversprechend ist natürlich die Möglichkeit, auch Datendienste über das Mobilfunknetz zu nutzen. Ich verwende gerne mal einen Smartwatch-Browser, um nicht mein Smartphone aus der Tasche kramen zu müssen. Das Surf-Erlebnis ist zugegebenermaßen mehr schlecht als recht, aber ich mache das trotzdem. Allerdings bleibt der Erfolg bei der Watch Urbane aus: Datendienste ließen sich mit der Watch Urbane nicht ohne verbundenes Smartphone verwenden. Weder Surfen noch "Ok, Google"-Abfragen waren möglich.

Die Einstellungen in den Tiefen des Menüs schienen zunächst richtig gesetzt zu sein - allerdings zeigte sich, dass offenkundig die richtigen APN-Einstellungen für die SIM-Karte im o2-Netz nicht eingetragen waren. Ohne die Einstellungen kommt aber keine Datenverbindung zustande. Eine Konfigurations-SMS konnte nicht zugestellt werden und auch die Schnellstart-Anleitung gibt keinen Hinweis darauf, wie sich die nötigen APN-Daten einrichten lassen. Das ist extrem ärgerlich, denn nicht auf jeder SIM-Karte sind die korrekten Einstellungen hinterlegt. LTE unterstützt die getestete Smartwatch obendrein nicht, was dann schon nicht weiter auffällt.

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Ein Anruf mit der Smartwatch / © ANDROIDPIT

Auch längeres Probieren ergab nur ein ernüchterndes Resultat: Mit der ursprünglich verwendeten SIM-Karte war die Uhr nicht zum Laufen zu bringen. Erst eine andere SIM-Karte - dieses Mal im Telekom-Netz - ließ eine Verbindung ins mobile Datennetz zu. Nun kommen Benachrichtigungen auch dann auf der Smartwatch an, wenn diese nicht direkt mit dem Smartphone verbunden ist. Allerdings muss das Smartphone grundsätzlich angeschaltet sein, sonst kommen keine Benachrichtigungen an. Das liegt daran, dass die Notifications vom Smartphone in die Cloud und dann auf die Smartwatch synchronisiert werden. So ganz autark funktioniert die Smartwatch über das Mobilfunknetz also nicht.

Google erweitert Android Wear erst in Version 2.0 um den umfangreichen Support für mobile Datendienste. Hoffentlich können dann auch APN-Daten manuell festgelegt werden. Bis dahin kann es für Käufer extrem ärgerlich sein, eine Smartwatch zu kaufen, dann aber keine Möglichkeit zu haben, die mobilen Datendienste zu nutzen, weil die Konfigurationsdaten nicht korrekt vorliegen. Als Alternative gibt es dann nur noch den Weg, einen weiteren Datentarif abzuschließen.

LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G: Software

Android Wear. Gibt es viel mehr zu sagen? Wer eine Android-Wear-Watch kennt, kennt sie im Prinzip alle. Für alle anderen: Die Benutzeroberfäche ist darauf ausgelegt, Benachrichtigungen anzuzeigen, die aber meist auch auf dem Smartphone angezeigt werden. Allerdings geht Android Wear ein bisschen weiter, denn zum Beispiel zeigt Gmail optional nicht nur die Betreffzeile einer E-Mail an, sondern mit einem Tipp ist auch der Inhalt einer Mail lesbar. Das klappt bei kurzen E-Mails erstaunlich gut.

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LG Watch Urbane mit dem klassischen Android-Wear-Look / © ANDROIDPIT

Langsam, aber sicher, trudeln auch eigenständige Apps auf Android Wear ein. So zeigt beispielsweise die Einkaufszettel-App Bring! auf der Smartwatch die hinterlegten Produkte des Einkaufszettels an. Spiele gibt es inzwischen ebenso. Seit einigen Versionen gibt es daher auch einen echten App-Launcher, mit dessen Hilfe der Start einer Wear-App gelingt. Erreichbar ist dieser bei der Urbane 2nd Edition über den oberen Knopf und dann rechts von der gestarteten Kontakte-App.

Die Fitness-Funktionen funktionieren und es gibt sogar einen Herzfrequenzsensor. LG Health erlaubt dabei, einen aktuellen Stresstest durchzuführen. Ich gebe nicht viel auf solche Tests, trotzdem eine nette Funktion. Mir scheint aber das Design der Uhr eher gegen einen Einsatz als Fitness-Tracker zu sprechen.

LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G: Performance

LG spendiert der Watch Urbane 2nd Edition einen Snapdragon-400-Prozessor und 768 MByte Arbeitsspeicher. Das sorgt für ein sehr reaktionsfreudiges System. In meinem Test habe ich keine Ruckler bemerkt. Über den Browser konnte ich den Octane-Benchmark starten -  mit 1.049 Punkten ist das Ergebnis sehr ordentlich für eine Smartwatch.

LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G: Akku

"Was? Noch 72 Prozent Akku?" Ich konnte meinen Augen kaum trauen, als ich nach dem ersten Einsatz-Tag auf den Akkustand der LG Watch Urbane 2nd geschaut habe. Ich hatte eher um die 40 oder 50 Prozent erwartet. An diesem Ergebnis ist der mit 570 mAh recht groß ausgefallene Akku beteiligt. Ich bin komfortabel über zwei Tage mit einer Akkuladung gekommen, beinahe über drei - was für eine Android-Wear-Smartwatch ein sehr guter Wert ist.

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Der Charger hält magnetisch. / © ANDROIDPIT

Beim Aufladen kommt ein kleiner Stecker zum Einsatz, der magnetisch an fünf Pins auf der Rückseite der Uhr hält. Damit geht LG einen guten Mittelweg: Einerseits erspart das, mit einem Micro-USB-Anschluss herumzuwerkeln, andererseits ist das Ladekabel handlich genug, um im Reisegepäck nicht zu sehr aufzufallen.

LG Watch Urbane 2nd EDITION 3G: Technische Daten

Akkukapazität: 570 mAh
Display-Größe: 1,38 Zoll
Bildschirm: 480 x 480 Pixel (492 ppi)
Android-Version: Android Wear
Benutzeroberfläche: Stock Android
RAM: 512 MB
Interner Speicher: 4 GB
Wechselspeicher: Nicht vorhanden
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 400
Max. Taktung: 1,2 GHz
Konnektivität: HSPA, Bluetooth 4.1

Abschließendes Urteil

Die LG Watch Urbane 2nd Generation 3G ist an sich eine gute Smartwatch mit einem tollen Display und langer Akkulaufzeit. Das Design ist nüchtern, aber elegant - vielleicht ist das Gehäuse ein wenig zu hoch geraten. Interessant sind natürlich die Telefon-Funktionen und auch diese sind im Rahmen des Möglichen gut umgesetzt: Der Klang ist nicht perfekt, aber es reicht.

Dank des mobilen Datenfunks ist die Uhr auch ohne verbundenes Smartphone fähig, Notifications anzuzeigen. Nur: Das erfordert die richtigen APN-Einstellungen, die nicht in jedem Fall automatisch auf der Smartwatch ankommen. Fehlende APN-Daten auf der SIM-Karte können Besitzern daher einen Strich durch die Rechnung machen, denn dann fällt derzeit eigentlich der Hauptnutzen der Mobilfunk-Schnittstelle auf der Uhr weg. Und manuell eintragen lassen sich APNs auch nicht.

An der Bewertung ändert sich auch mit der funktionierenden Datenschnittstelle nichts. Denn einerseits bleibt das Problem mit möglicherweise fehlenden APN-Informationen bestehen, andererseits ist die Uhr nicht eigenständig in der Lage, E-Mails zu empfangen.

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46 Kommentare

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  • warte sehnsüchtig auf GLS, die mir das Ding aufgrund einer Vodafone Vertragsverlängerung übergeben wollen. Hoffe ja auf Morgen ... Mein Note 4 ist mir noch gut genug, also will ich es mal mit einer Watch versuchen. Ohne extra Sim und in Verbindung mit dem Smartphone. Freu mich schon drauf :)


  • Wird es einen weiteren Testberichte geben sobald Wear 2 für die Uhr verfügbar ist?


  • 2 Tage Akkulaufzeit ist in Hinblick auf die meisten Smartwatches mit nur 1 Tag Akkulaufzeit zwar "positiv", aber trotzdem ein absoluter Witz!

    Selbst meine alte Pebble Steel (Werksangabe 5 - 7 Tage) hält bei mir fast 1 1/2 Wochen mit einer Akkuladung durch.


  • Teste die Urbane 2 auch seit gestern - mit Telekom Multi-SIM. Erst gar kein Netz gehabt, jetzt ist zumindest in den Einstellungen "3G" zu sehen - allerdings: Keine Datenverbindung. ("Netzwerk nicht verbunden") - die APN (internet.telekom) für das Telekom-Netz scheinen zu stimmen, allerdings wird der Netzbetreiber weder automatisch ausgewählt - das wäre normal - noch kann man Telekom manuell eintragen.. Irgend jemand ne Idee, was noch zu machen wäre...?
    Dank an die Community...


  • Mein Vater besitzt diese Uhr und leider muss man sagen, dass der Akku unterirdisch ist - vielleicht liegt es auch nur an seiner Uhr. Man kann beobachten wie die Prozente purzeln. Erst als die SIM-Funktion ausgeschaltet wurde, hielt der Akku etwas mehr durch. Entweder ein Montags-Modell, oder das ist normal. Und wenn normal, dann muss die Uhr zurückgeschickt werden.


  • Die Beste Smartwatch die ich bis jetzt hatte akku hält 1bis 2 Tage super touch uns sehr Schick


  • Offengestanden kann ich das Gejammer über die Bauhöhe der Uhren nicht nachvollziehen. Meine Armbanduhr mit Schweizer Automatikwerk hat 15mm Höhe und trägt sich hervorragend, bei solchen Uhren ist solche Höhe normal!


    • Casio Rangeman, 1,8 cm hoch, aber als Forstarbeiter hot ma a kane Mädchenhänd 😉 interessant wird die Smartwatch von Casio (vielleicht)


  • Habe die Uhr seit gestern im Einsatz und bin einfach nur begeistert, in Punkto Design ein riesen Schritt zur Watch R und im O2 Netz mit Multicard perfekt geeignet für alle mobilen Möglichkeiten... TOP


  • Wie kann ich denn rausfinden ob auf der SIM Karte die APN Daten vorhanden sind?


    • Wenn du ein Netz bekommst und idealerweise H oder LTE erscheint ist alles optimal, in den Einstellungen kannst du auch jederzeit den Status der SIM abrufen


  • "Noch im Laufe der Woche reichen wir in einem Update nach, wie sich die Mobilfunk-Schnittstelle schlägt."

    Wann ist denn mit diesem Update zu rechnen? Die Woche ist doch schon vorbei.

    Stephan


  • Korrigiert...
    Ich meinte, Die Proportionen könnten nicht stimmen, weil zu klein und zu dick.
    Ich habe mir die Uhr aber noch mal genauer angesehen - sie hat einen relativ dicken Rand und wirkt in Verbindung mit dem wuchtigen Armband wohl doch ganz stimmig.

    Im übrigen ist die 'Edifice' NICHT 14 mm hoch, sondern 12. Es sei denn, Casio baut unterschiedliche Gehäuse.

    AP, habt Ihr mal eine Umfrage gemacht, wieviel mit dem Smartphone telefoniert wird? Bei mir ist es 0.1 % der Zeit, in der mein Handy aktiv ist. Was sollen also - vermutlich - die meisten von uns mit einer telefonierenden Uhr?


  • Hat das Teil einen Umgebungslicht-Sensor? War damals der Grund wieso ich mir die Huawei nicht geholt habe!


  • Wäre mal interessant, ob die APN Settings in der Android Wear 2.0 Preview gesetzt werden können? Könntet ihr die Preview mal testen?


    • Ja! Genau das interessiert mich auch! :-)
      Habe die urbane 2 gekauft, weil ich nicht immer ein Handy dabeihaben, aber trotzdem erreichbar sein möchte. Und dies nicht nur per Telefon, sondern eben auch im mobilen Datennetz. Die dazugehörigen APN settings waren aber nicht auf der sim Karte (smartmobil, also Drillisch, also O2) hinterlegt, können nicht per SMS auf die Smartwatch gesendet werden, und manuell kann man sie auf der Uhr auch nicht eintragen. Und nun stehe ich da und habe keinen Zugang zum mobilen Datennetz. Nur halt eben über das verbundene Handy, das ich dann doch mitschleppen muss.
      Kann jemand helfen?


  • Hat die Uhr denn GPS?


  • Ich dachte die LG Urban 2 sollte ein LTE Modul haben. Jetzt doch nur 3G?


    • Die Frage ist, wozu braucht ne Smartwatch LTE Geschwindigkeit?


      • Weil in Zeiten hoher Last im Mobilnetz, LTE am ehesten funktioniert? In den Datenblättern ist außerdem LTE soweit ich mich erinnere, immer erwähnt - würde mich schon wundern, wenn das europäische LTE-Band 20 fehlen sollte.
        Nachtrag: laut der Seite frequencycheck.com gibt es verschiedene Versionen der 2nd Edition, die in Europa verbreitete W200E scheint wirklich kein LTE zu haben

        Tim


      • Also ich hab meine bei Digitec.ch gekauft und sie hat definitiv LTE.


      • Dann ist das die "alte" 2nd Edition, die damals aus dem Verkehr gezogen wurde und in Amiland neu aufgelegt. Die hiesige Urbane 2nd Edition hat "nur" 3G


  • Dicker als meine EDIFICE ist die LG auch nicht. Deaktiviert man die Mobilfunkschnittstelle hält die Uhr vielleicht auch länger durch. Mit Solar wäre die Uhr m.E. besser. Das Armband scheint "Standard" zu sein, liese sich also austauschen.


    • Das Armband ist leider nicht wechselbar, da es die Antenne enthält.


      • Dann ist die nichts für mich. Antenne im Armband macht das Armband teuer. Das erinnert mich an die "Junghans Mega 1", bei der das Armband 190,- DM gekostet hat. Und da das Armband sehr dünn war hat es maximal 14 Monate gehalten (Schweiß setzte den dünnen Armbändern zu). Und Kunstoffarmbänder mag ich nicht. Ich mag generell keine Kunststoffuhren.

        aXeL


  • Die Uhr ist zwar in Deutschland schlecht zu bekommen, aber es gibt zum Glück die EU.
    Vor zwei Wochen habe ich mir meine bei electronic4you in Österreich bestellt. Kostet da auch bloß 389€ incl Versand.

    Mit einer MultiSim von der Telekom geht alles wie geschmiert. Bei einem Anruf kann man sich aussuchen ob man mit der Uhr oder dem Handy dran geht. Die Verbindung über 3G zum Handy ist zwar manchmal etwas lahm, aber es ist schon geil ohne Handy in der Tasche los gehen zu können und voll erreichbar zu sein.
    Dann darf man allerdings jeden Abend die Uhr aufladen...


    • Funktioniert bei dir LTE und kannst du bestätigen, dass die Uhr einen eigenen GPS-Empfänger hat (ich habe schon Berichte gelesen, wo behauptet wird, dass sie kein GPS hätte)?
      Nachtrag: die Version W200E hat wirklich kein LTE


      • Ich hab mich auch gewundert, dass alle in Europa angebotenen Uhren nur 3G unterstützen. Aber es gibt hier keine mit LTE, obwohl in Korea die gleichen LTE Frequenzen genutzt werden. Was solls, 3G tut es auch.

        Die Uhr hat GPS eingebaut und kann auch ohne Telefon in der Tasche zum Tracking genutzt werden. Beim Laufen oder Radfahren braucht man nur die Uhr mitnehmen.


      • Die W200E hat kein LTE und auch KEIN GPS.


      • Das halte ich für ein Gerücht. Klar, die hat "nur" 4G, aber bei sämtlichen Tests ist zu lesen, dass sie GPS hat.


    • Hi Axel,
      ich habe mir auch die Uhr bei electronic4you gekauft allerdings mit einer neuen Extra Prepaid SIM von Aldi Talk. Leider kann ich nicht auswählen ob ich mit der Watch oder meinem Samsung telefonieren will. Ich habe die Auswahlmöglichkeit nur kurz nach dem Zurücksetzten der Uhr. Dann kann ich immer nur noch von der Uhr aus zu telefonieren und habe nicht die Möglichkeit den Anruf mit der Nummer des Handys zu tätigen. Hast du sowas auch beobachtet?


      • Hi Sven,
        ich benutze für die Uhr eine MultiSim, d.h. die Nummer ist bei Handy und Uhr die selbe. Eingehende Anrufe kann ich mit beiden Geräten annehmen. Ausgehend habe ich immer eine Nummer.
        Eigentlich ideal, außer dass auf dem Gerät mit dem ich einen Anruf nicht annehme anschließend ein Anruf in Abwesenheit angezeigt wird.
        Die Einstellung, die du suchst ist doch unter
        Mobilfunk / Erweitert / Smartwatch teilt Nummer des Smartphones
        zu finden, oder?


  • Und wieder die falsche Rechnung bei den Pixel per Inch...
    Das Display ist rund und hat dabei einen Durchmesser von 1,38", was etwa 3,5cm sind. Macht man daraus ein Quadrat, hat es somit eine Seitenlänge ovn 3,5cm. Das Quadrat ist das eigentliche Display mit en 480x480 Pixeln. Jetzt rechnet man mittels Satz des Pythagoras die Diagonale aus, was 4,95cm sind und damit 1,95".
    480x480 Pixel auf einem Display mit der Diagonale von 1,95" sind 348ppi und ganz sicher nicht 492...

    Zur Uhr:
    Ich finde die Tiefe eig. ziemlich optimal, wenn man die Uhr so ansieht, wirkt sie eher wie eine Sport-Uhr und die sind oftmals ziemlich dick.. Und ein für Smartwatches so fetter Akku und der SIM-Schacht (warum auch immer ein SIM-Schacht und keine eSIM...) brauchen nun mal Platz ;)


    • Leider auch falsch. Quadratseitenlänge = sqrt(pi * sqr(r)) = sqrt(pi * sqr(1,38"/2)) = 1,223" (~3,10 cm) = Seitenlänge Quadrat. Diagonale im Quadrat egal, also: 480px / 1,223" = ~392 px/" oder px/inch, bzw. ppi. Wenn du doch Diagonale willst: im Quadrat = Seitenlänge * sqrt(2) = 1,73" (~4,39 cm), dann noch 480px * sqrt(2) = 678,8px und dann 678,8px / 1,73" = ~392 ppi. Aber 492 sind noch weiter vorbei als dein Ergebnis ;)


  • Hört sich jetzt mal gar nicht so schlecht an das Teil.^^

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