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2 Min Lesezeit 8 Kommentare

LG könnte Smartwatch mit Kamera veröffentlichen

LG hat ein Patent für eine Smartwatch angemeldet, die mit einer Kamera im Riemen ausgestattet ist. Das Konzept einer Kamera in einer Uhr schien bereits mit der ersten Samsung Gear verloren, könnte nun aber bei dem anderen südkoreanischen Hersteller wiederauferstehen.

Das Patent, das beim United States Trademark and Patent Office (USTPO) und der World Intellectual Property Organization (WIPO) eingereicht wurde, bezieht sich auf ein Design, das mit einer Kamera im Uhrenband ausgestattet ist. Die Position der Kamera würde es dem Benutzer ermöglichen, sein Handgelenk auf ein Motiv zu richten und durch Antippen des Displays ein Bild aufzunehmen. Es klingt alles ein wenig nach James Bond und seiner Laseruhr, nicht wahr?

Die Kollegen bei LetsGoDigital haben ein paar Renderings zusammengestellt. Diese zeigen, wie sich das Konzept in ein Smartwatch-Design integrieren lässt.

lg camera watch
Wie eine LG-Smartwatch mit einer Kamera im Armband aussehen könnte. / © LetsGoDigital

Neben dem Fotografieren von Personen im Zug gibt es noch andere reale Anwendungen, bei denen eine Kamera bequem am Handgelenk platziert werden kann. Das Patent skizziert eine Reihe von verschiedenen Möglichkeiten, die auch in den folgenden Designs zu sehen sind. Dazu gehören eine Lebensmittelerkennung zur Verfolgung der Kalorienzufuhr sowie ein QR-Code und Barcodescanner für den Einkauf. Es gibt eine Funktion, mit der Ihr ein Muster oder ein bestimmtes Design fotografiert und es dann in Eurer Smartwatch als neues Hintergrundbild des Zifferblatts übertragen könnt.

smartwatch camera
Einige Beispiele dafür, wofür Ihr eine Smartwatch-Kamera verwenden könntet. / © LetsGoDigital

Das Patent beinhaltet Hinweise darauf, dass die Smartwatch sowohl mit Mobilfunkverbindung als auch mit NFC ausgestattet sein wird.

Was die Kameraplatzierung betrifft, so gibt es eine Reihe von Lösungen, die im Rahmen des Patents angeboten werden. Als wahrscheinlich gilt die Variante, bei der die Kamera in einem der Glieder auf einem Metallarmband platziert wird. Das obige Bild zeigt diese Implementierung.

Nur weil LG ein Patent dafür angemeldet hat, bedeutet das nicht, dass wir es jemals auf dem Markt sehen werden. Unternehmen melden Patente ständig an, und viele erblicken nie das Licht der Welt. Das hier vorliegende scheint jedoch machbar genug zu sein, um noch in diesem Jahr veröffentlicht zu werden.

Was haltet Ihr von der Kamera am Handgelenk? Könnte die Idee Smartwatches endlich cool machen? Teilt Eure Meinung in den Kommentaren.

Quelle: GSM Arena

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8 Kommentare

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  • Ich hätte jetzt dann auch noch eine Laserkanone und Röntgenstrahlen gerne.


  • Sollen sich mal am Riemen reißen 😁


  • Das gibt dann wieder Diskussionen, ob nun Uhrenkameras oder DSLRs bessere Bilder schiessen ;-)
    Im Ernst, mMn überflüssig wie ein Kropf. Smartwatches haben eh das riesige Problem der limitierten Akkulaufzeit, und jeder Handybesitzer weiß, dass die Laufzeit bei häufiger Kameranutzung rapide sinkt.
    Vernünftige Bilder sind wahrscheinlich kaum möglich, denn wenn ich zum Auslösen auf die Uhr drücken muss, wackelt das Armband mit der Linse ziemlich rum.


  • Oh, wow, hat es noch nie gegeben.

    Halt, doch, es gab die Smartwatch V700 von Samsung. Die hatten das schon vor einigen Jahren!

    Die ist aber nur auf dem Pausenhof gut angekommen, jeder Geschäftsmann hat das Ding gemieden, denn mit so einer Uhr bekommt man in viele Firmen nicht einmal Zugang.

    Wüsste nicht warum daraus jetzt ein Hype werden sollte.


  • Dumm nur, dass es so eine Smartwatch mit im Armband versteckter Minikamera niemals in Deutschland geben wird. Denn gemäß § 90 Telekommunikationsgesetz ist es ...

    "verboten, Sendeanlagen oder sonstige Telekommunikationsanlagen zu besitzen, herzustellen, zu vertreiben [...], die ihrer Form nach einen anderen Gegenstand vortäuschen oder die mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet sind und auf Grund dieser Umstände oder auf Grund ihrer Funktionsweise in besonderer Weise geeignet und dazu bestimmt sind, [...] das Bild eines anderen von diesem unbemerkt aufzunehmen".

    Ebenso ist es verboten, für solche Sendeanlagen oder sonstige Telekommunikationsanlagen mit dem Hinweis ZU WERBEN, dass sie geeignet sind, unbemerkt das Bild eines anderen aufzunehmen. Das sollten sich hier alle Laien-Journalisten hinter die Ohren schreiben.

    Zu den genannten "Sendeanlagen oder sonstigen Telekommunikationsanlagen" würde z.B. auch eine Armbanduhr/Smartwatch gehören.

    Jedenfalls handelt es sich hier mal wieder nur um so einen schnöden Hätte-hätte-Fahradkette-Artikel á la APit.

    Es stellt sich allerdings die Frage, aus welchen Gründen der Autor das äußerst fragwürdige Praxis-Beispiel "Neben dem Fotografieren von Personen im Zug" genannt hat! Wie kommt er ausgerechnet auf so ein komisches Beispiel? Fotografiert er bereits jetzt heimlich Personen, wenn er mit dem Zug oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist? Sehr eigenartig!


    • @Robin Hut

      Hat es, wie gesagt, schon gegeben.

      Ein Handy ist auch ein Telefon und kein Foto und man kann damit Fotos machen ohne dass es Dritte mitbekommen. Trotzdem erlaubt.

      Dem Autor soetwas zu unterstellen nur weil er nach einem Beispiel sucht, ist schon sehr dreist und erfüllt eigentlich schon den Grundsatz der Verleumdung. Mit solchen Aussagen sollte man sich sehr zurück halten!


    • @Robin Hut
      Der Anmerkung von Hans M. in seinem letzten Absatz kann ich nur zustimmen!
      Auch ist die Kritik an APit um der Kritik willen eher unpassend, wenn dann bitte ordentliche Argumente.
      Die ganze Argumentation im ersten Absatz hinkt auch gewaltig, nach der Logik hätten vor 12-13 Jahren die ersten Handys mit halbwegs brauchbarer Kamera auch verboten werden müssen, die meisten Leute wussten damals nicht, dass die Dinger eine Cam haben.


    • Es gibt auch Kugelschreiber mit eingebauter Kamera zu kaufen, Mützen und Brillen.

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