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LG G6 im Test: 2:1 für LG?

Update: Drei Wochen mit der US-Version des LG G6

Das LG G6 ist LGs Antwort auf den G5-Flop aus dem vergangenem Jahr. Die Module sind Geschichte, dafür rückt nun das Design in den Vordergrund. Im Test muss das LG G6 zeigen, was es drauf hat und ob es ein würdiger Konkurrent für das Galaxy S8 sein wird.

Wir haben drei LG G6 in der Redaktion; allerdings handelt es sich dabei um Vorserien-Geräte und um die US-Version. Dennoch wollen wir Euch unseren ausführlichen Test nicht vorenthalten. Sobald europäische Testgeräte bei uns eingetroffen sind, ergänzen wir Details, die wir aktuell noch nicht final beurteilen können.

Der Test entstand als Gemeinschaftswerk von Hans-Georg Kluge, Luis Ortega und Stefan Möllenhoff.

Pro

  • Weitwinkelkamera
  • Alltags-Performance
  • Display

Contra

  • Preis

LG G6: Preis und Verfügbarkeit

Das LG G6 wurde im Rahmen des diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. Angekündigt wurde das LG G6 in drei Farben: Astro Black, Ice Platinum, Mystic White. LG wird als Preisempfehlung in Europa wohl 749 Euro aufrufen. Das LG G6 wird ab Mitte April im Handel erhältlich sein.

LG G6: Design und Verarbeitung

Das LG G5 hat hinsichtlich Design einiges anders gemacht als die bisherigen Vertreter der G-Serie. In diesem Jahr will sich LG mit dem G6 auf die Bedürfnisse der Kunden konzentrieren. Das neue Smartphone hat einen großen Bildschirm in einem kleinen Rahmen und ist das erste der Serie, das wasserdicht ist (nach IP68-Zertifizierung).

Auffällig ist natürlich vor allem das neue Format des Bildschirms. Es ist etwas länger und schmaler als das der Konkurrenz. Der Rahmen besteht aus Metall und ist angenehm abgerundet. Zum Bildschirm und zur Rückseite hin ist der Rahmen etwas angeschrägt, damit das Smartphone noch besser in der Hand liegt. Insgesamt erinnert es somit recht stark an das Design des Rahmens eines Samsung Galaxy S6.

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Das LG G6 weist mit seinen Runden Kanten und Displayecken eine ganz eigene Optik auf, die trotzdem an das Galaxy S7 erinnert. / © AndroidPIT

LG macht beim G6 Schluss mit den bekannten Modulen des G5, den sogenannten Friends, und hat sich auf das Smartphone selbst konzentriert. Der Rahmen um den Bildschirm ist wie beim LG G4 sehr schmal gehalten und so nimmt das Display den deutlichen Großteil der Front ein. Unter dem Bildschirm befindet sich das LG-Logo, oben der Lautsprecher, der Näherungssensor und die Frontkamera.

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Drei Farben des LG G6 / © AndroidPIT

Der untere Rand erinnert an das LG V20, vor allem die Öffnungen für den Lautsprecher. In der Mitte finden wir den USB-Typ-C-Anschluss vor, daneben die Öffnung für das Mikrofon. Am oberen Rand des G6 befindet sich glücklicherweise noch ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und ein zweites Mikrofon für die Geräuschunterdrückung.

An der linken Seite befinden sich zwei Tasten für die Lautstärke-Kontrolle und an der rechten der Schlitten für SIM-Karte und MicroSD-Karte.

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Schönes Design: Wenig Schnörkel auf der Rückseite des G6. / © AndroidPIT

Der Power-Button befindet sich LG-typisch auf der Rückseite integriert in den Fingerabdrucksensor. Oberhalb ist die Dual-Kamera verbaut, der ein Blitz mit Laser-Autofokus zur Seite steht.

Die Verarbeitungsqualität des LG G6 ist hervorragend. Leider zieht die Glasrückseite Fingerabdrücke wie ein Magnet an, aber dieses Problem hat nicht nur das LG G6, sondern alle Smartphones mit Glasrückseite. Die beiden hellen Modelle zeigen Fingerabdrücke nicht so deutlich wie das schwarze.

LG G6: Display

Der Bildschirm gehört zu den auffälligsten Neuerungen des LG G6. Das Format ist ungewöhnlich und wir haben ein solches bisher bei einem Smartphone noch nicht gesehen. Es handelt sich bei dem Bildschirm um ein IPS-Panel mit 5,7 Zoll und einer Auflösung von 2880 x 1440 Pixel, also QHD+ und ist somit etwas höher als das normale QHD-Format. Das Verhältnis ist daher 18:9 (oder 2:1) statt dem gängigen 16:9.

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LG G6: Gutes Display mit viel Platz / © AndroidPIT

Eine weitere Neuerung in der G-Serie sind die abgerundeten Bildschirm-Ecken. An allen vier Ecken hat LG das Display abgerundet. Zweck der Übung soll sein, dass weniger versehentliche Berührungen die Multitouch-Oberfläche verwirren. Außerdem ist es natürlich auch eine Frage der Optik: Die abgerundeten Gehäusekanten setzen sich an den abgerundeten Displayecken fort. Aber LG hat es nicht geschafft, diese Rundungen tatsächlich perfekt rund zu gestalten. Seht selbst:

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LG G6: Die Displayecken sind nicht perfekt rund. / © AndroidPIT

Zu Demonstrationszwecken haben wir im oben eingebundenen Bild die App Cornerfly installiert. Diese kann runde Ecken via Software einblenden und diese dargestellte Ecke in verschiedenen Farben anzeigen - in diesem Fall haben wir rot gewählt. Als Radius für die Ecke sind 20 Pixel optimal, um die Ecke des G6 zu simulieren. Die roten Pixel auf dem Bild zeigen also Abweichungen von einem perfekten Kreis an. Im Alltag ist die nicht genaue Kurve sichtbar und fällt unangenehm auf. Was wir aber nicht wissen: Handelt es sich um einen Verarbeitungsfehler unserer Vorserien-G6 oder ist es allgemeines Produktmakel? Cornerfly kann die Ecken natürlich auch schwarz darstellen. Dann sind die Ecken zumindest oben komplett rund und der Fehler ist nicht mehr sichtbar.

Cornerfly Install on Google Play

Und sonst? Wie gut ist das LG-G6-Display? Kann es mit einem AMOLED-Panel mithalten? Was macht die HDR-Funktion? Ohne Zweifel ist das Display sehr gut. Die Einblickswinkel sind sehr gut und die Farbdarstellung ist ordentlich. HDR hingegen ist eher ein Zubrot: Große Vorteile bei Filmen oder Bildern waren nicht wahrzunehmen. Um die HDR-Fähigkeiten auszunutzen, muss natürlich der nötige Content da sein - daran hapert es zur Zeit noch, zumal Netflix offenbar HDR-Inhalte nicht auf Smartphones streamt.

Ein Komfortmodus sorgt dafür, dass das Display abends eine andere Farbkalibrierung vornimmt und die Blautöne reduziert. Einen Zeitplan für diese Umstellung kann man nicht festlegen, dafür ist ein Zugriff über die Schnelleinstellungen möglich. Ist die fehlende Zeitplanung ein schlimmer Fail? Ein bisschen durchaus, immerhin passiert es manchmal, dass der Komfortmodus auch tagsüber aktiv ist. Andererseits erscheinen zu den geplanten Zeiten die gewählten Komfort-Settings nicht immer korrekt. Letztlich ist der Verzicht auf eine Zeitsteuerung wohl zu verschmerzen.

LG G6: Besonderheiten

Das 2:1-Display des LG G6

Eine Besonderheit des LG G6 ist natürlich das Display und sein ungewöhnliches Seitenverhältnis von 18:9 bzw. 2:1. Die Auflösung nennt LG QHD+, und es handelt sich konkret um 1.440 x 2.880 Pixel. Unter dem Namen Univisium ist dieses Seitenverhältnis im Bereich der Kinofilmtheorie bekannt, und wird unter anderem von Vittorio Storaro als die Zukunft des Films propagiert. In der Gegenwart hingegen ist Univisium also auf dem LG G6 angekommen.

Die mathematischen bzw. geometrischen Folgen haben wir bereits in einem eigenen Artikel detailliert dargestellt:

Kurz zusammengefasst hat das ungewöhnliche Seitenverhältnis zu bedeuten, dass das 5,7-Zoll-Display gegenüber einem klassischen 16:9-Display mit 5,7 Zoll schmaler, dafür aber höher ist. Die Displayfläche ist beim G6 kleiner als bei klassischer 16:9-Geometrie. 

Nur so ist zu erklären, was LG meint, wenn man behauptet, das G6 verfüge über ein 5,2-Zoll-Gehäuse mit einem 5,7-Zoll-Display. Tatsächlich ist das G6 kaum größer als ein Nexus 5X. Das hat zur Folge, dass es schön kompakt wirkt, aber trotzdem viel Platz für Inhalte bietet.

AndroidPIT lg g6 display app skalierung
Drei unterschiedliche Skalierungseinstellungen / © Screenshots: ANDROIDPIT

Beim Surfen oder Chatten macht sich das höhere Display sehr positiv bemerkbar. Denn es sind auf Webseiten oftmals einige Zeilen mehr zu lesen, im WhatsApp-Chat sind ein oder zwei Nachrichten mehr zu sehen. Unser Test zeigt aber auch, dass es notwendig ist, die Anzeige von Schriften sowie generell der UI zu verkleinern. Ansonsten stellt das G6 Schriften größer als nötig dar, was im Gegenzug die Vorteile des höheren Displays zunichte macht, der Effekt des schmaleren Displays kommt dann noch erschwerend hinzu - gerade auch im Direktvergleich zu einem 16:9-Display, ganz gleich ob dieses 5,2 oder 5,7 Zoll groß ist.

LG nutzt das neue Format für ein neues Multiwindow-Feature, bei dem der Bildschirm einfach genau in der Mitte geteilt wird und so zwei gleiche Quadrate entstehen. Doch dem machen natürlich die virtuellen Navigationsbuttons einen Strich durch die Rechnung. Viele LG-Apps nutzen den zusätzlichen Displayplatz aus. Die Kamera zum Beispiel zeigt am linken Rand die zuletzt geschossenen Fotos an.

Während also Apps mit der ungewöhnlichen Auflösung keine Probleme haben, sieht das bei Mediaplayern und Spielen ein wenig anders aus. Zwar gibt es keine Inkompatibilitäten, aber vor allem Spiele schalten in unserem Test meist in 16:9-Auflösungen. In einem solchen Fall erscheinen links und rechts schwarze Balken. Um dieses Problem zu umgehen, erlaubt LG, die App-Skalierung anzupassen (Einstellungen > Anzeige > App-Skalierung). Bei Spielen ist die Voreinstellung eine leichte Skalierung ins 16,7:9-Format, sodass oben und unten nur wenige Pixel abgeschnitten werden, dafür aber etwas kleinere schwarze Balken erscheinen.

Alternativ ist eine Darstellung im originalen 16:9-Format möglich (mit entsprechend großen schwarzen Balken) oder aber die volle Skalierung auf 2:1. Dann gibt es keine schwarze Balken zu sehen, dafür werden an den Rändern aber Bildinformationen abgeschnitten. Natürlich bleiben die schwarzen Balken touch-sensibel, als zusätzliche Grifffläche sind sie bei Querformat-Spielen nicht so recht zu verwenden.

AndroidPIT lg g6 display sky dancer
16:9 oder 2:1? / © Screenshots: ANDROIDPIT

Medienkonsum und das LG G6 wiederum sind recht gute Kumpanen. Für unseren Test haben wir einige Netflix-Streams ausgewählt. 16:9-Inhalte haben das Problem wie oben über Spiele gesagt. Hier hat sich aber die Skalierung auf 2:1 durchaus bewährt, zumal an den oberen und unteren Rändern des Films seltenst relevante Informationen abgezwackt werden. Aber Netflix zeigt nicht nur 16:9-Inhalte. Es gibt auch Filme, die noch mehr in die Breite gehen als 16:9 und auch mit diesen gibt es keine Probleme - die Netflix-App blieb in unseren Filmsessions bei der 2:1-Skalierung. Weniger schön war das Ergebnis bei alten 4:3-Serien (Star Trek, anyone?). Da wird das Bild schon recht klein, aber die 2:1-Skalierung der Netflix-App entfernt oben und unten doch eine ganze Menge Bild. Die optimale Einstellung für diese Inhalte war nicht zu finden.

LG G6: Software

Das LG G6 wird mit Android 7.0 Nougat und der neuen Oberfläche LG UX 6.0 ausgeliefert. Diese neue Version der LG Oberfläche ist speziell an Nougat und dem G6 angepasst. Das neue Smartphone wird zum wahren Multitasker. Die Software macht schon jetzt einen sehr flüssigen und geschmeidigen Eindruck. Sehr erfreulich ist auch, dass die neue Oberfläche minimalistisch ist.

Neben dem Play Store sind insgesamt 13 Apps vorinstalliert, darunter Google Docs, Google Drive, Google Play Music, Google Play Movies, Google Duo, Android Pay und weitere. LG installiert die Basisfunktionen, wie das FM Radio, die LG Software Mobile Switch (um Daten und Apps vom alten Smartphone zu übertragen), LG SmartWorld (ein Store um weitere Themes, Wallpapers und Apps herunterzuladen, meist kostenlos) und Smart Cleaning (eine App, die hilft den Speicher und den Akku zu managen). Auch Dritt-Anbieter sind mit Evernote, Instagram und Facebook vertreten.

lg g6 front colors
LG G6 ohne App-Drawer, der sich in den Einstellungen aber aktivieren lässt. / © AndroidPIT

Auf unserem Testgerät werden ganze 11 GByte Speicher vom System beansprucht, ca. 20 GByte bleiben zur freien Verfügung übrig. Glücklicherweise gibt es aber die Möglichkeit den Speicher per MicroSD-Karte zu erweitern bzw. als internen Speicher einzubinden. Das Verschieben von Apps auf die MicroSD-Karte klappt nach wie vor. Allerdings dauert dann der Start dieser Apps etwas länger.

Standardmäßig ist kein App-Drawer beim LG G6 vorhanden. Unter Einstellungen > Homescreen gibt es insgesamt aber drei Optionen: Home (Default), EasyHome (eine sehr vereinfachte Oberfläche) und Home & App Drawer.

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Apps auf die MicroSD-Karte verschieben, teilt Euer Internet und lasst die Apps an den Bildschirm anpassen.  / © AndroidPIT

Die Navigation wird über On-Screen-Buttons getätigt, wenn der Home-Button länger gedrückt wird, erscheint der Google Assistant. LG hat dem G6 ein paar interessante Features spendiert, so kann man zum Beispiel die Internet Verbindung des Smartphones, die über WLAN hergestellt wird, mit anderen Smartphones teilen, Apps können skaliert werden lassen, um den gesamten Bildschirm auszunutzen (wir haben erklärt, warum das nötig ist), es gibt eine Always-On-Funktion und es gibt nun einen App-Papierkorb, in dem alle deinstallierten Apps für 24 Stunden landen, damit wir sie schnell wieder aktivieren können.

LG G6: Performance

Angetrieben wird das LG G6 vom Qualcomm Snapdragon 821. Gerüchteweise soll Samsung etwas mit dieser Entscheidung zu tun haben. Angeblich hat sich Samsung alle verfügbaren Exemplare des Snapdragon 835 bis Frühling diesen Jahres gesichert. Qualcomm weist dies offiziell zurück. LG wiederum hält die G-Serie gar nicht für ein absolutes Highend-Smartphone - dies sei seitens LG die V-Serie.

Nun hat LG auch in der Vergangenheit nicht immer die schnellsten Prozessoren in ihre Smartphones verbaut. So zum Beispiel beim LG G4, welches mit Snapdragon 808 statt Snapdragon 810 ausgeliefert wurde, aber trotzdem im Bereich Performance überzeugen konnte.

Als Arbeitsspeicher kommen beim G6 marktübliche 4 GByte zum Einsatz, der interne Speicher ist mit 32 GByte für ein Oberklasse-Smartphone eher knapp bemessen; wenigstens ein MicroSD-Slot ist vorhanden. Schade ist, dass LG zwar eine 64-GByte-Version produziert, diese aber nicht in Europa auf den Markt bringt.

Auf dem Datenblatt stehen also weitgehend 2016er-Specs. Dennoch muss sich das LG G6 mit Oberklasse-Smartphones von 2017 messen - und da dürfte vor allem der kleine interne Speicher LG vor die Füße fallen. 32 GByte sind zu knapp dimensioniert.

Gaming- und Alltags-Performance stimmen beim LG G6 aber. Denn bei der Diskussion rund um den Chipsatz sollte man nicht vergessen, dass der Snapdragon 821 kein Rohrkrepierer bzw. Hitzkopf wie der 810er ist. Im Smartphone-Alltag, unter dem wir zum Beispiel Chatten, Surfen oder Telefonieren verstehen, gibt es keine Performance-Probleme. Apps starten schnell und auch Multitasking bringt das LG G6 nicht ins Schwitzen. Allerdings fällt auf, dass das System recht langsame Animationen anzeigt, zum Beispiel beim Wechsel zwischen Apps oder auf den Homescreen. Aus unserer Sicht ist hier eher das langsame Animationstempo verantwortlich für die Verzögerungen und weniger ein Hardware-Flaschenhals. Daydream unterstützt das LG G6 nicht, sodass VR-Anwendungen höchstens als Cardboard-Apps stattfinden können.

Wenn also schon keine VR-Anwendungen das Smartphone auslasten, wie sieht es mit Spielen aus? Neben der oben bereits erwähnten Besonderheit bezüglich des Seitenverhältnisses des Displays, gibt es für Spieler gar nicht so viel zu beachten. Der Prozessor ist kräftig genug, um auch anspruchsvolle Spiele flüssig auf das Display zu zaubern. Sehr positiv ist zu bewerten, dass LG die Option bereithält, Auflösung und maximale Bildrate für Spiele anzupassen. Mal ehrlich: QHD braucht es bei den wenigsten Spielen. Wenn eine niedrigere Auflösung wie HD oder Full-HD zu höheren Bildraten führt, ist das für das Gameplay meist vorteilhaft, die geringere Bildqualität hingegen ist meist nicht wahrzunehmen. Zu erreichen ist diese Optimierung in den Einstellungen > Akku > Spieleoptimierung.

In Benchmarks liegt das LG G6 innerhalb des Erwartungshorizonts eines Snapdragon 821. Offenbar macht LG also nicht zu viel falsch und verschenkt keine Ressourcenkapazitäten durch sinnlose Systemprozesse.

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LG G6: Nano-SIM- und MicroSD-Schlitten / © AndroidPIT

Hätte das LG G6 den Snapdragon 835 erhalten sollen? Weder Alltags- noch Gaming-Performance schreien hier ein klares "Ja". Ein Blick auf die Performance-Gewinne des 835ers gegenüber dem 821 macht diese pragmatische Einschätzung aber wenig überzeugend: Mehr Leistung, mehr Features und Verbesserungen beim Stromverbrauch sprechen für die - noch nicht am Markt erhältliche - neue Plattform von Qualcomm.

Bedenkenswert sind in diesem Zusammenhang aber drei Aspekte: Profitiert ein Smartphone ohne Virtual-Reality-Funktionen à la Daydream wirklich von der potenteren Hardware des 835ers? Wie wichtig sind die neuen Features des Snapdragon 835? Und: Selbst wenn die Samsung-Exklusivität gar nicht gegeben sein sollte, wäre LG tatsächlich neben dem Galaxy S8 an genügend 835er-SoCs herangekommen, um einen Marktstart im April oder Mai zu schaffen? Frage eins und zwei lässt sich nicht pauschal für jeden potenziellen Käufer beantworten, bei Frage Nummer drei geht die Tendenz wohl zu einem "Nein".

LG G6: Audio

In der koreanischen Version des LG G6, wie schon im V20, verbaut LG einen 32-bit Sabre 32 Quad DAC ES9018S Audiochip, der zusammen mit ESS Technology entwickelt wurde. Dieser sorgt für hohe Audioqualität und unterstützt auch Lossless-Formate (FLAC, DSD, AIFF und ALAC). Leider kommt dieser Audiochip in europäischen und amerikanischen Modellen nicht zum Einsatz.

Glücklicherweise können wir nach dem Test des amerikanischen Testmodell von guter Soundqualität auch ohne Sabre32 Quad DAC Audiochip berichten.

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Ein Lautsprecher, der schnell abgedeckt wird. / © AndroidPIT

Hinsichtlich des Lautspreches muss zunächst gesagt werden, dass es sich hierbei leider um einen Mono-Lautsprecher handelt, aber die Audioqualität ist für ein Smartphone gut. Auch bei höheren Lautstärken verliert der Sound nicht an Klarheit und auch ein Verzerren ist nicht so stark wahrzunehmen. Die Platzierung ist wohl der schlechteste Aspekt des Lautsprechers, da er sich am unteren Rand des Smartphones befindet und somit oftmals mit der Hand abgedeckt wird. Vor allem bei Spielen und bei Videos im Querformat passiert das recht häufig. Wird der Lautsprecher abgedeckt, ist der Sound praktisch komplett weg, da der Ton nicht noch durch andere Öffnungen des Smartphones austreten kann.

Der Sound über einen angeschlossenen Kopfhörer kann sich auch hören lassen und enttäuscht nicht. Auch die maximale Lautstärke ist nicht zu leise. In der vorinstallierten Musik-App ist ein Equalizer vorhanden, der direkt fünf Presets mitbringt oder Ihr könnt alle Einstellungen selber vornehmen.

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Der Equalizer in der Musik-App. / © AndroidPIT

LG G6: Kamera

Die Hauptkamera ist eine sogenannte Dual-Kamera, wie schon beim V20 und G5. Endlich lösen beide Kameras mit 13 Megapixeln auf und erreichen einen Winkel von bis zu 125°. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixeln auf und kommt auf einen beeindruckenden Winkel von bis zu 100° für perfekte Groufies. Zusätzlich gibt es beim LG G6 noch folgende Kamera-Modi:  Auto Panorama Modus, 360 Grad Panorama, Zeitraffer und einen speziellen Food Modus.

Unser Kamera-Experte Stefan hat sich die Qualität genau angesehen. Detaillierte Berichte darüber findet Ihr bereits bei uns online:

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Auf dem MWC: Die G6-Kamera zeigt Stefan bei der Arbeit / © AndroidPIT

Insgesamt gelingen dem LG G6 Bilder sehr gut. In weiteren Tests zeigt sich, dass die Kamerasoftware Rauschreduzierung nur geringfügig einsetzt. Das bedeutet einerseits, dass die Bilder - gerade bei schlechten Lichtbedingungen - eher zu Rauschen neigen, dafür bleiben aber Details erhalten. Außerdem führt der geringere Einsatz von Filtern dazu, dass die Farbwiedergabe insgesamt vorhersagbarer ausfällt.

In einer Iso-Reihe hat Stefan versucht herauszufinden, wie das Rauschverhalten des LG G6 ausfällt. Dabei zeigte sich, dass bereits ab ISO 800 Rauschen zu sehen ist. Diese Einstellung findet bei Aufnahmen in Innenräumen oft Verwendung. Bis ISO 400 sind die Ergebnisse aber im Rahmen.

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LG G6: Die Kamera überzeugt / © AndroidPIT

Auf den Automatik-Modus können sich User verlassen. Er sorgt meist für gut ausgeleuchtete Bilder, auch der Weißabgleich stimmt meistens. Einzig die blaue Stunde überfordert das G6 ein wenig: So bezeichnet man die Stunde kurz nach Sonnenuntergang. Hier geraten die Bilder zu blau. Der Auto-HDR-Modus sorgt für gut ausbalancierte Bilder, was vor allem bei kontrastreichen Motiven positiv auffällt. 

Die Testfotos zeigen, wie vielfältig die Kamera mit den unterschiedlichen Brennweiten einsetzbar ist. Die Weitwinkelkamera erweitert die fotografischen Möglichkeiten enorm, weil so Gruppenfotos leichter zu realisieren sind und Gebäude lassen sich ebenfalls besser auf ein Bild bringen.

LG G6: Akku

Seit langem führt der Trend weg von austauschbaren Akkus im Highend-Segment. LG galt hier als Ausreißer. Bis zum LG G6. Denn jetzt verzichtet auch LG auf den austauschbaren Akku. Die Kapazität wird allerdings auf 3.300 mAh erhöht - wenigstens etwas. Nur wer das LG G6 in den USA kauft, kann sich auf Wireless Charging freuen. In anderen Regionen gibt es kein Wireless Charging. Das LG G6 wird per USB-Typ-C aufgeladen und unterstützt Quick Charge 3.0 - sogar hierzulande, möchte man fast hinzufügen. Übrigens: Dank USB-C kann das LG G6 andere Geräte mit Strom versorgen. In unserem Test hat das mit einem USB-C-auf-USB-C-Kabel geklappt, ein USB-C-zu-MicroSD-Kabel (via Adapter) erlaubte nur, das G6 zu laden.

Unser Testgerät ist ein US-Modell, sodass wir diese Funktionalität verwenden konnten. Über die kabellose Schnittstelle lädt das LG G6 natürlich nicht so schnell wie mit einem USB-C-Kabel. Meist kommt drahtloses Laden eh eher über Nacht zum Einsatz, sodass dies kein Hindernis darstellt.

USB-C: Das LG G6 lädt andere Smartphones
USB-C: Das LG G6 lädt andere Smartphones / © AndroidPIT

Wie sieht es aber nun mit der Laufzeit aus? Für diesen Test haben wir nur die US-Version des G6 vorliegen und es handelt sich außerdem um ein Vorseriengerät. Daher verzichten wir auf einen Akku-Check à la PCMark. Stattdessen soll es um die Akkulaufzeiten gehen, die wir in den vergangenen drei Wochen erlebt haben.

Genau wie bei fast jedem Highend-Smartphone verlangt der Chipsatz (Snapdragon 821 mit Adreno 530) seinen Tribut, wenn hohe Belastungen anstehen. Stundenlange Gaming-Sessions ohne Nachladen? Eher nicht. Aufwändige Spiele bringen das G6 ordentlich ins Schwitzen und so konnten wir dem Akkuverfall geradezu zusehen. 

Und im Smartphone-Alltag? Wo es um Kartenanwendungen, Telefonieren, Chatten oder Surfen geht? Diese Anwendungen belasten den Prozessor nicht so sehr und dann hält der Akku auch schön lange durch. Über einen Tag zu kommen, war dann kein Problem. Zuweilen waren sogar anderthalb Tage drin: Morgens war der Akku bei 100 Prozent, abends bei rund 50 Prozent. Weitere 24 Stunden hält der Akku dann aber nicht, sodass keine zwei Tage Akkulaufzeit zu erreichen waren - das würde höchstens dann klappen, wenn man das G6 quasi gar nicht in die Hand nimmt. 

LG G6: Technische Daten

    • Typ:
    • Smartphone
    • Hersteller:
    • LG
    • Abmessungen:
    • 148,9 x 71,9 x 7,9 mm
    • Gewicht:
    • 163 g
    • Akkukapazität:
    • 3300 mAh
    • Display-Größe:
    • 5,7 Zoll
    • Display-Technologie:
    • LCD
    • Bildschirm:
    • 2880 x 1440 Pixel (564 ppi)
    • Kamera vorne:
    • 5 Megapixel
    • Kamera hinten:
    • 13 Megapixel
    • Blitz:
    • LED
    • Android-Version:
    • 7.0 - Nougat
    • Benutzeroberfläche:
    • LG UX
    • RAM:
    • 4 GB
    • Interner Speicher:
    • 32 GB
    • Wechselspeicher:
    • microSD
    • Chipsatz:
    • Qualcomm Snapdragon 821
    • Anzahl Kerne:
    • 4
    • Max. Taktung:
    • 2,4 GHz
    • Konnektivität:
    • HSPA, LTE, NFC, Bluetooth

Vorläufiges Urteil

Im Test macht das LG G6 eine richtig gute Figur. Ob Display, Kamera oder Handling: In beinahe allen Belangen überzeugt das LG G6. Kritikwürdig ist die fehlerhafte Verarbeitung der Displayecken und der Einsatz von Vorjahres-Innereien wie dem Snapdragon 821. Aberwitzig erscheint die Entscheidung von LG, nur 32 GByte als internen Speicher einzubauen. Im Jahr 2017 sind nur 64 GByte akzeptabel.

Obwohl das LG G6 eigentlich ein gutes Smartphone ist, hat das LG G6 ein großes Problem, dass Steffen bereits in seinem Kommentar zu den unterschiedlichen Versionen des LG G6 angesprochen hat: In Europa gibt es nur eine abgespeckte Version, trotzdem ist der Preis auf Highend-Niveau:

Das LG G6 ist auch eine Story über das LG G5. Das Vorjahresmodell blieb in vielerlei Hinsicht hinter den großen Erwartungen zurück, die zunächst dank der Module aufgekommen waren. Jetzt hat LG das Design auf hübsch umgekrempelt und ein richtig schönes Smartphone kreiert. Nicht jede Designentscheidung wird allen gefallen, trotzdem ist an allen Ecken zu spüren, wie sehr sich LG umorientiert hat.

Konterkariert wird dies durch einige fragwürdige Produktentscheidungen: Allen voran der kleine Speicher und der Verzicht auf den hochwertigen Audiochip wird viele Kunden abschrecken. Die Preisempfehlung von 749 Euro tut ihr Übriges, um das LG G6 zu einem kaum empfehlenswerten Smartphone zu machen - eigentlich kann nur ein Preisverfall in den nächsten Monaten das LG G6 zu einem Erfolgsmodell machen.


Erneut sei der Hinweis gestattet: Dieser Test basiert auf einem US-amerikanischen Vorseriengerät des LG G6, weswegen wir auch auf eine Bewertung mit Sternen verzichten. Sobald bei uns ein europäisches Testgerät eintrifft, ergänzen wir das Review um Informationen zur Akkulaufzeit, Performance und andere Europa-spezifische Eigenschaften.

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 3 Wochen

    - kein kabelloses Laden (wie ich bisher mitbekommen habe)
    - die Kamera ist zumindest auf dem Datenblatt alles andere als gut und dürfte im LowLight nicht mal gegen das S7 ankommen
    - Hi-Fi Audio nur für einige Märkte (und trotzdem verlangt man hier 749€)
    - keine Shortcuts oberhalb des Displays, wie bei V mit dem zweiten Display. Stattdessen nur dieses völlig nutzlose "Quatratische", was nicht mal funktionieren kann, weil Onscreen-Tasten.
    - nur 32GB intern bzw. auch wieder bei der europ. Version beschnitten.
    - Wechselakku fällt flach. Stört mich jetzt nicht, aber sehr viele andere.
    - Wieso kriegt es LG einfach nicht hin, den Screen zentral zu verbauen? Oben einen etwas kleineren Rahmen, als unten, sowas sieht doch kacke aus.

    LG hat hier teilweise an den komplett falschen Stellen gespart und trotzdem verlangen sie so enorm viel. Mit Hardware, die man selbst 2016 teilweise nicht mehr gern in den Flaggschiffen gesehen hat.

    Gerade nach dem G5 hätte LG jetzt ALLES verbauen müssen, was irgendwie geht und das auch überall. Das Ding wird wieder floppen..

  • HEB vor 3 Wochen

    Ist doch eigentlich völlig egal was für ein Smartphone hier vorgestellt wir. Alles wird schlecht gemacht wenn nicht grade Samsung, Huawei (Hornor) oder Appel draufsteht.

    Das Forum hier ist leider für den normalen Menschen zeitweise nicht mehr lesbar. Alle Geräte werden an Hand von technischen Daten und ein paar Fotos und den Aussagen der Mitarbeiter vor Ort (in den Kommentaren) schon vor dem Verkauf schlecht gemacht. Die Mitarbeiter die dort Ihren Job machen können auch nicht in der kürze der Zeit alles über die Geräte erfahren.

    Ich persönlich finde auch nicht alle Geräte toll und schick, mein Urteil fälle ich aber erst wenn ich das erste mal so ein Model selbst in die Hand nehmen kann.

    Und im ernst was wollt Ihr eigentlich, 6 oder 8GB Arbeitsspeicher am besten intern 128GB Speicher und dann den schnellsten verfügbaren Prozessor - wenn möglich noch min 5,5" - 6" Display QHD natürlich, alles im einen Alu Gehäuse verpackt (nur nicht so dick) und Wireless charging. Oh habe vergessen, am besten keine Ränder rund Rum (ob praktisch oder nicht) und das beste wenn dann der Preis unter 300€ liegen würde. (Und im ernst auch dann würde immer noch herumgenörgelt an den Geräten)

  • Th K vor 3 Wochen

    Oh man, Standardkost vom letzten Jahr zum High-End-Preis, dazu hierzulande auch noch abgespeckt. LG kriegt echt gar nix mehr auf die Reihe.

  • NoName vor 3 Wochen

    Schade das jede Region irgendein besonderes Feature bekommt aber keiner alle. Wären Wearless Charging, 64GB und der Audio Chip in allen Versionen hätte es ein paar Besonderheiten die so noch nicht jeder hat und den Preis gerechtfertigen würden.

    Ebenfalls schade das LG auf Glas statt Metall setzt. Aluminium würde mMn. deutlich besser passen und fühlt sich schöner an.

  • Sevillano00 vor 3 Wochen

    Starkes Gerät, sehr interessant !! Aber spätestens beim Preis wird das Gerät für manche uninteressant...
    Weil es gibt schon manch andere Geräte, mit einer ähnlichen Ausstattung für weit unter 750€ (z.B. OnePlus 3T)...
    So kann man sogar noch das G5 holen...

    Dann hätte ich an LGs Stelle noch ein bisschen gewartet und dann das G6 mit Snapdragon 835er veröffentlicht, so hätten die wenigstens den hohen Preis rechtfertigen können...

97 Kommentare

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  • "...ein würdiger Galaxy S8"
    ?...hmm

  • Tim vor 10 Stunden Link zum Kommentar

    konnte das G6 gerade in Korea mal kurz in der Hand halten und muss sagen das mit dem Bildschirm ist live schon sehr nett. Leider ist das Gerät dicker als man so denkt, habe aktuell noch das G3, aber alles in allem ein echt schönes Phone. man zählt in Korea aktuell auch 742€, natürlich für 64gb mit DAC. leider kann LG keinem beantworten ob die Frequenzbänder anderst sind, und wenn ja welche, daher blieb es im Laden...

  • Ömer vor 11 Stunden Link zum Kommentar

    Das mit 2:1 ist eine Katastrophe. Wer hat schon bock zu warten bis die apps wie netflix optimiert werden. Das Gerät ist ein fail

  • NoName vor 17 Stunden Link zum Kommentar

    Hoffentlich kommen die neuen Software-Funktionen auch fürs G5.

  • aydin_bln vor 17 Stunden Link zum Kommentar

    Preis Leistung vielleicht ausreichend aber die Konkurrenz schläft nicht 👦

  • Tim vor 18 Stunden Link zum Kommentar

    Ich habe einen Kritikpunkte und einen Tipp:
    1. Probiert statt Cornerfly mal lieber Roundr. Die App ist anders als Cornerfly kostenlos und man hat keine Darstellungsfehler, wie bei Cornerfly, wenn man aus einer Fullscreen-App zurück auf den Homescreen wechselt. (Tipp)
    2. Ihr müsst DRINGEND an eurrn Akkulaufzeit-Angaben arbeiten... Solche Tests sind unter anderem auch für Leute gedacht, die nicht soo viel Plan von Geräten haben, aber aus euren Angaben kann man selbst wenn man Ahnung hat quasi NICHTS schließen... wie wurden denn die Laufzeiten von fast zwei Tagen erreicht? Welche Apps wurden benutzt? usw. (Kritik)

  • and the winner is... Samsung S8

  • Jörg W. vor 19 Stunden Link zum Kommentar

    Dafür das LG selber sagt das es kein Highend Gerät ist hauen die aber einen Preis raus. Heiliges Blechle.

  • nie im leben würde ich dafür 750€ zahlen. maximal 600, alles darüber ist utopisch und in keinster weise gerechtfertigt

  • Kai L. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich würde auch meinen dass das G6 von LG mit dieser Ausstattung und der zwei Klassenpolitik nicht mehr als 599 UVP kosten sollte. Das wäre glaub ich einigermaßen fair.
    Da ich der Meinung bin das Huawei noch lange nicht in der Nähe von Samsung ist, hat Huawei aber dafür den einstigen (früheren) Platz von LG eingenommen und damit überholt.

    Schade für LG, denn ich hatte gedacht bzw eher gehofft dass das G6 ein "verstecktes" V20 oder darüber hinaus wäre.

    Mir persönlich gefällt die Lösung mit dem Bildschirm recht gut. Keine schlechte Idee 5,7 Zoll Display in ein 5,2 Zoll Gehäuse zu stecken. Weil ein größeres Display ist schon geiler zum bedienen. Meine Meinung.

    Das wiederum aber bedeutet, dass ein 5,5 Zoll Display für einige von euch besser gefallen dürfte da es zentraler eingefasst werden könnte. Wäre schön von Sony gewesen im XZ Premium (bytheway), da stimmt die Ausstattung aber das Gehäuse ist zu groß 😂😉

  • Mr. X vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Nachdem ich von dem G5 restlos enttäuscht war, es jetzt auch verschenkt habe (für so ein Teil ist der Besitz schon Strafe genug) und jetzt für "bescheidene" Änderungen wieder so viel Geld auf den Tische legen soll, verabschiede ich mich. Als Ersatz für das LG G5 habe ich habe ich mir ein "aufgerüstetes" Moto G5 geholt, da dort die Android-Pflege mit am besten ist. Darüber hinaus liebäugle ich mit dem Sony Expria XZ Premium :-D

    • NoName vor 19 Stunden Link zum Kommentar

      Darf ich fragen warum du so enttäuscht warst?

    • Andi R. vor 16 Stunden Link zum Kommentar

      also falls du mit dem xperia nicht zufrieden wärst und es wieder verschenkst würd ich das gerne nehmen.
      an dem moto wär ich nicht interessiert. aber das xperia...

  • Kein Wechselakku?! Schon durchgefallen. Damit weiss ich alles, was nötig ist und muss keine weitere Zeit auf dieses Gerät verschwenden. Da ist für mich eher das Moto G5 interessant.

  • Top Kommentare sagen alles... Wer es leugnet ist angestellt oder angestiftet Meinung zu machen, dementsprechend gekauft...

    2017 mit dem SoC? Euer Ernst? Dazu der Rest...

    Das soll der Sprung vom G5 zum G6 sein? Für knapp 800 Euro...? 8 0 0 Euro sind nahe an 1000...

    Welches Magazin heißt das gut? Was ist Seriosität?

    Genau dasselbe Gestammel der deutschen Presse zum G5, was wie wir wissen total abgeschmiert ist...

    Mich braucht hier keiner zu zitieren... Die Sache ist offensichtlich und glasklar...

    Seriös geht anders... Kritischer vor allem was Alternativen angeht sowie Preis-Leistung...

    Wenn dann noch Spinner vermeintlich versuchen Schrott schönzureden, ist sofort der Ofen aus... Was los mit dem V20? Wo bleibt das?

    Das wäre ein Phone was Berechtigung hätte, aber das G6 wirkt wie ein Rückschritt...

    Edit: Xiaomi Mix etc. zeigen doch was geht, ohne den Kunden schröpfen zu wollen...

    • 800 € sind nahe an 1.000 €?
      Ich finde schon, dass es ein wesentlicher Unterschied ist, ob man 40.000 € für ein Auto hinblättern muss oder 'nur' 32.000.-

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