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Leser kommentieren: Geht's nicht ohne WhatsApp?
Apps Community WhatsApp Messenger 6 Min Lesezeit 173 Kommentare

Leser kommentieren: Geht's nicht ohne WhatsApp?

Die Leserschaft war gespalten über unsere Argumentsammlung, warum der WhatsApp-Messenger kein gutes Produkt ist. Eine Woche später blicken wir auf die Kommentare und finden heraus, was Ihr von dem Messenger haltet und warum wir ihn trotz aller Abneigung weiter verwenden.

Dass eine Aufklärung über WhatsApp vielen Leuten unangenehm aufstoßen würde, hatte ich geahnt. Dass es jedoch zu einem derartigen Andrang in unseren Kommentarbereich kommt, hat mich doch überrascht. Eigentlich wollte ich nur kurz sagen, welche acht Punkte mich an WhatsApp stören und welche anderen Apps es besser machen. Ich habe auch gesagt, dass ich WhatsApp trotzdem selbst verwende und durchaus verstehe, warum es verwendet wird. Dennoch fühlten sich etliche Leser auf den Schlips getreten. Da die Debatte doch zum Teil recht heftig geführt wurde, wollen wir hier die Highlights für Euch zusammensuchen. J. G. fasst es zusammen:

Die einen reagieren nachdenklich, selbstkritisch und offen, die anderen fühlen sich persönlich angegriffen, genötigt, gebasht.... Es ist schon interessant, wie "emotional" manche Menschen darauf reagieren, wenn man ihnen Fakten zur Verfügung stellt, die eine liebgewonnene Gewohnheit in Frage stellt und sie zum unangenehmen Nachdenken animiert.

Einige Leser waren überzeugt, dass es sich um einen gesponserten Artikel handeln muss. Anders ließ sich nicht erklären, dass ich ausschließlich gegen WhatsApp argumentiere. Steffen Kaersten schreibt:

Mal eine ernsthsfte Frage: Wieviel haben die Anderen für diesen Artikel bezahlt? Und muß gleich eder genauso denken wie der Autor? Mal ganz ehrlich, einige Dinge sind nicht so prall bei WA, das stimmt aber Funktionen, die meiner Meinung nach durchaus der Sicherheit dienen, schlecht zu machen, nur weil sie dem Autor mißfallen, ist KEINE gute juornalustische Arbeit! Ergo: Thema verfehlt!

Unser Langzeitmitglied und häufiger Gast-Autor Izzy schaltet sich ein:

Ach komm, Steffen – nur weil Dir ein Artikel nicht zusagt, und kritisch mit "Deinem Baby" umgeht, muss er nicht gleich von der Konkurrenz gesponsort sein. Bei manchen Artikeln wäre die Frage ggf. berechtigt – aber hier hat sie weder Hand noch Fuß. Es gibt keine "Allianz der nicht-WA-Messenger", die so etwas mit Ihrer Lobby veranstalten würde.

WhatsApp wurde zur Falle

Bei aller berechtigten Kritik an WhatsApp sitzen wir irgendwie darin fest. Zu viele unserer Bekannten nutzen den Dienst und sind für uns außerhalb davon nur schwierig zu erreichen. Michael K. geht auf dieses Grundproblem ein, das ich auch im Artikel anspreche:

Auch wenn ich selber kein WhatsApp nutze, und dem Autor vollumfänglich zustimme, befürchte ich, dass es tatsächlich bereits eine Art "soziale Abhängigkeit" von der App in bestimmten Situationen gibt.
In der Klasse meiner Tochter hatte die Klassensprecherin eine WhatsApp Gruppe eingerichtet, um darüber Informationen der Lehrer weiterzugeben. Die Lehrerin selber hätte das in BW gar nicht dürfen.
Weil meine Tochter sich geweigert hatte "WhatsApp" zu installieren, bekam sie die ein oder andere Information, die nachträglich zu Klassenarbeiten bekannt gegeben wurde, nicht mit. Das war ein konkreter Nachteil. Der Versuch, andere Verbreitungswege durch Maßgabe des Lehrers zu erzwingen, hätte wahrscheinlich die Klassensprecherin und andere Mitschüler gegen sie aufgebracht, was ebenfalls Nachteile befürchten ließ.
Ein Bekannter musste nach Maßgabe seines neuen Arbeitgebers WhatsApp installieren, um erreichbar zu sein. Vielleicht hätte er sich dagegen sogar erfolgreich vor Gericht wehren können. Aber er hatte den Job neu angetretenen, und während der Probezeit muss eine Kündigung nicht mal begründet werden...

Ich finde solche Entwicklungen mehr als bedenklich, kann aber die Motivation von solchen Nutzern durchaus nachvollziehen.

Der Gruppenzwang nimmt also in Einzelfällen bereits beunruhigende Dimensionen an. Was einst als Dienst, Erleichterung und Hilfe erdacht wurde, wird so schnell zu einem Mittel der Ausgrenzung. Isaac, ein Kommentator unserer englischen Übersetzung desselben Artikels, entsinnt sich dieser Zeiten:

Danke für den Artikel und das Aufzeigen der Alternativen. Dennoch gebührt WhatsApp die Ehre dafür, Kommunikation zwischen Menschen so vorangetrieben zu haben; so ganz kostenlos und von einem Ende der Welt zur anderen. Ich bin zufällig einer derjenigen, die für den Service sogar bezahlt hatten, einfach weil ich nicht auf die Vorteile verzichten wollte, die es mir bei der Pflege ferner Beziehungen bot. Das wäre mit anderen Mitteln erheblich teurer gewesen. Wir sollten uns darauf einigen, dass kein System perfekt ist; doch obliegt es jedem Einzelnen, seinen Instinkten zu folgen. [...]

Welche Alternative Isaac einsetzen könnte, hat er noch nicht verraten. Diese wäre allerdings gerade für geschäftlich nutzende wie ihn relevant, denn WhatsApp bietet mit seinen laxen Datenschutzrichtlinien Grundlage für Streit. Werner schreibt dazu:

Ihr wisst ja das durch die Nutzung von WA ALLE Telefonnummern in Euren Kontakten an FB weiter gegeben werden. Auch wenn diese Personen selbst kein WA oder FB nutzen, der Eintrag in den Kontakten genügt. Ihr wisst auch, das ihr all Eure Kontakte darüber informieren müsst, habt ihr von allen die Genehmigung ihre Nr. weiter zu geben? Ihr seit rechtlich verpflichtet die Personen in Euren Kontakten darüber zu informieren. Und wie ist das bei neuen Kontakten, informiert ihr sie vorher darüber? Falls nicht, nennt man das vorsätzlichen Datenmißbrauch und das wird vor Gericht verdammt teuer. Kommt einer oder mehrere Eurer Kontakte die ihr nicht informiert habt dahinter und zeigt Euch an, viel Spaß.

An dieses Szenario denkt so gut wie kein WA Nutzer. Der rechtliche Hinweis mit dem sich WA selbst vor der Installation der App vor Strafverfolgung schützt wird nicht gelesen und einfach angehakt. Somit ist aus rechtlicher Sicht jeder WA Nutzer ein potentieller Straftäter. Es gab ja schon diesbezüglich entsprechende Strafanzeigen sowie Urteile wegen vorsätzlichem Datenmißbrauch. Aber auch das interessiert wahrscheinlich die wenigsten, bis ein netter Brief der Staatsanwaltschaft eintrudelt.

Und H.E. ergänzt:

Ich habe Euch mal nett wie ich bin einen passenden Link herausgesucht. 
www.wbs-law.de/personlichkeitsrecht/urteil-weitergabe-der-whatsapp-kontaktdaten-ist-illegal-droht-eine-abmahnwelle-73760/

Aber eine realistische Einschätzung ergibt, dass trotz aller legaler Panikmacherei wahrscheinlich einfach nichts geschieht und niemand in WhatsApp etwas zu befürchten hat. Von daher sind wir gefangen und zugleich irgendwie sicher in WhatsApp. Und auch ein spontaner Austritt sowie ein Umzug aller Freunde zu einem anderen Messenger ist de facto unmöglich. WhatsApp hat die Masse auf seiner Seite. Da helfen keine Vergleiche à la "Und wenn alle von der Brücke springen..."

Das einzig Wirksame wäre die gleichzeitige Verwendung mehrerer Messenger und das schrittweise Heranführen der Freunde an die bevorzugte Alternative. Peu à peu kommen dann die guten Freunde zum neuen Ufer. Den Freunden, die man bis dahin nicht erreicht hat, kann man eine Statusmitteilung in WhatsApp hinterlassen, bevor man das Konto stilllegt. Vielleicht schafft man so doch noch den Absprung. Vielleicht aber auch nicht.

Top-Kommentare der Community

  • C. F.
    • Blogger
    23.01.2018

    "Von daher sind wir gefangen und zugleich irgendwie sicher in WhatsApp."

    Heute kam im Fernsehen ein Artikel über diese Thematik. Und eins wurde dabei besonders hervorgehoben: facebook ist der mächtigste Datenkonzern weltweit. Und niemand kann heute erahnen, voraussagen und sich vorstellen, was mit den Daten, die man durch die Nutzung der sozialen Netzwerke wir facebook mit WhatsApp und Co. von sich Preis gibt, passiert. Was man einmal über sich ins Netz gestellt hat, ist dort für immer gespeichert und ausgewertet.

    Persönlich kann ich nur sagen: ich denke nicht nur an das heute, sondern auch an das morgen. Was ich nicht an Daten von mir ausgebe, kann später auch mal nicht gegen mich verwendet werden.

    Die digitale Welt ist bunt und voller Anreize, denen man sich oft nicht verschließen kann. Und so haben sich auch zwei "Gesellschaften" gebildet: die einen, die eben auf ihre Daten und Privatsphäre achten, und die anderen, die sich der bequemen bunten und sorglosen Welt des www hingeben.

    Schade finde ich die Uneinsichtigkeit mancher user, wie sie mit den Daten anderer umgehen. Die Kritik bei WhatsApp geht ja nicht an den Messenger per se, sondern an seinen Umgang mit den Daten Dritter. Da wünsche ich mir manchmal mehr Verständnis und Entgegenkommen.

  • Alex 24.01.2018

    Ich nutze nun seit mehr als 3 Jahren kein Whatsapp mehr. Ich nutze einen eigenen Server mit einem XMPP/Jabber Server, auf dem sich Freunde und Bekannte jederzeit gerne registrieren können. Dieser umfasst mittlerweile über 600 aktive User, die jeden Tag Online sind. Adden kann man sich über eine einfache Adresse, die einer Email Adresse ähnelt. Gesichert ist dies mit der OMEMO Verschlüsselung und SSL ist Standard. Daten und Nachrichtenverlauf kann clientseitig komplett abgeschaltet werden, sodass der Server diese nicht speichern darf und kann. Auf Wunsch habe ich diese Option überhaupt erst aktiviert. Vorher gab es gar keinen Verlauf. User wollten aber gern noch mal was nachlesen oder für kleine Arbeitsgruppen nutzen, damit sie nichts verpassen, wenn sie mal offline sind.

    Man bleibt, wenn man will, komplett anonym. Man braucht weder eine Handynummer, noch irgendwelche anderen persönlichen Daten angeben. Viele nutzen ihren Spitznamen oder Pseudonyme, wie Namen ihrer Charaktäre und ähnliches.

    Mein Fazit nach 3 Jahren. Es geht und diejenigen, die wirklich von den großen Konzernen abstand nehmen wollen, können dies erreichen. jabber.org und viele weitere Server bieten kostenlos eine Chatoberfläche an. Android hat die App Conversations, die bis auf die Telefonie alle Features von Whatsapp liefert, insofern der Server dies erlaubt. Unserer tut dies.

    Die Überzeugungsarbeit ist teils schon schwer, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

  • Frk 24.01.2018

    Tolle Zusammenfassung deines Artikels und der Reaktionen darauf. Das das ganze derart emotional diskutiert worden ist, hat mich nicht überrascht, aber ein wenig betrüblich ist es schon. Zeigt es doch, das ein Großteil unsere Gesellschaft nicht in der Lage ist, unvoreingenommen und kritisch an unbequeme Themen heranzugehen.

173 Kommentare

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  • Ich verstehe die ganzen Diskussionen nicht. WhatsApp hat nun mal einfach die größte Verbreitung hier in Deutschland und ist somit quasi der Standard. Und natürlich hat jeder Messenger Vor- und Nachteile. Fast alle meine Kontakte benutzen WhatsApp. Und bei denen Ihren Kontakten ist das ebenfalls so.

    Mit einem meiner Freunde schreibe ich über Allo, weil er kein WhatsApp benutzt. Er hat seine meisten Kontakte bei Line.

    Mit meinem Bruder teste ich gerade Wire. Der Messenger gefällt mir richtig gut und besser als WhatsApp. Benutzt aber halt sonst keiner meiner Kontakte.

    Und ein andere Freund von mir (der einzige) hat gar kein Smartphone. Aus Prinzip. Mit dem schreibe ich dann halt SMS. Und telefonieren geht ja auch noch. Mann kann sich heutzutage nicht auf einen Messenger ausrichten, sondern muss offen bleiben für andere und sich breitgefächert aufstellen.


    • C. F.
      • Blogger
      27.01.2018 Link zum Kommentar

      Auch für Dich: es geht nicht um den Messenger (WhatsApp) als solchen, sondern wie mit den eigenen Daten und den Daten Dritter umgegangen wird.


      • In erster Linie ging es um den Messenger und im weiteren um dem Umgang mit den Benutzerdaten.
        Jedes Unternehmen arbeitet mit deinen Daten. Es ist eben kein einziger Service wirklich kostenlos. Egal ob Messenger, Mail-Anbieter, Mobil-Provider etc.


      • C. F.
        • Blogger
        27.01.2018 Link zum Kommentar

        Dann erkläre mir mal bitte nachweislich, wie Threema mit meinen Daten arbeitet. Oder wire. Jetzt bin ich aber gespannt.


      • Da muss ich C.F. zustimmen. Das ist unmöglich, das Threema Daten von dir aufnehmen kann. Wenn man es geschickt anstellt, weiß Threema nichts von dir, auch wenn man Gruppenchats betreibt, auch von diesen Gruppen erfährt Threema nichts. Threema kann man völlig anonym nutzen, bei besseren Komfort als mit WhatsApp. Auch kann man seine Threema Gesprächspartner so verifizieren, das Fremde (auch kein Geheimdienst oder staatliche Hoheiten) sich als dessen ausgeben können.
        Womit verdient dann Threema sein Geld, erstmal ist die App nicht kostenlos. Ich denke, das Threema hauptsächlich sein Geld durch Vermarktung im geschäftlichen und behördlichen Bereichen verdient, wo Threema wohl auch einen guten Ruf hat. Ist ja auch zertifiziert in Datenschutz.
        Wire ist vollständig OpenSource, womit damit die Antwort gegeben ist.


      • Wow C.F. Du bist auch so einer der immer weiter diskutiert...

        Aber Recht hast du. Ausnahmen bestätigen die Regel. Threema und Wire verdienen beide kein Geld mit den Daten ihrer Nutzer. Aber:

        Threema kostet von vornherein Geld. Wenn auch nur einmalig 3€ (Android). Ist also nicht kostenlos.

        Und Wire will in Zukunft kostenpflichtige Premium Inhalte anbieten.


      • 2.50 Euro ist echt zu viel? lächerlich. Eine halbe Schachtel Zigaretten weniger und du kannst es dir leisten. Das es was kostest ist nicht relevant weil es kein Vermögen kostet, wer sich ein Handy für 1000 Euro leisten kann, kann wohl 2.50 Euro ausgeben für sein Datenschutz. kostenlos ist nicht immer gut. Wer tatsächlich so denkt, denn ist nicht mehr zu helfen. WA habe ich gelöscht als es von Facebook übernommen wurde, davor war es ok. bloß gut das all meine Kontakte jetzt auch weg von WA sind. Die meisten nutzen Signal, langsam kommen immer mehr zu Threema, die sehen es wenigstens ein, dass 2.50 Euro es wert ist.


      • C. F.
        • Blogger
        28.01.2018 Link zum Kommentar

        "Wow C.F. Du bist auch so einer der immer weiter diskutiert..."

        Wenn jemand wie Du mit seinem Halbwissen (wenn überhaupt) daher kommt, schon.

        "Threema und Wire verdienen beide kein Geld mit den Daten ihrer Nutzer. Aber:

        Threema kostet von vornherein Geld. Wenn auch nur einmalig 3€ (Android). Ist also nicht kostenlos."

        Warum sollten die kostenlos sein? Irgendwie muß der Entwickler und seine Mitarbeiter ja Geld verdienen für Gehälter, Mieten, laufenden Kosten z.B. auch für die Server. Und wire wird derzeit noch finanziert, will aber mit Geschäftskunden auf kostenpflichtiger Basis Geld verdienen.

        Oder arbeitest Du für Deinen Arbeitgeber umsonst?


      • Keiner arbeitet umsonst, jeder muss sein leben bestreiten, ohne Geld geht es heut zu tage nicht mehr. Diese denken bei apps mit dem kostenlos haben wollen, ist schrecklich.


  • Und persönlich wird mich niemand verklagen, da alle meine Kontakte auch WhatsApp haben. Außer meine Mutter, aber ich glaube nicht, das die mich vors Gericht zerrt.

    Peter


  • Threema halte ich rein persönlich für den weitaus besseren Messengerdienst als WhatsApp, habe ihn ja auch gekauft. Ich hatte aber zu besten Zeiten 2Kontakte gehabt, alles andere läuft nunmal über WhatsApp. Ob privat, ehrenamtlich (Flüchtlingshilfe) oder auch öffentlich. Jetzt ist nur noch ein Kontakt auf Threema, den ich aber auch über WhatsApp erreichen kann. Diesen einen Kontakt wird es nicht anders gehen als mir. Ich werde Threema jetzt runterhauen, so gut er auch ist, es macht keinen Sinn, wenn man nicht Selbstgespräche führen will. Und ich kann nicht anderen was aufzwingen, wer bin ich den. WhatsApp ist ein modernes Massenkommunikationsmittel, wo man mit nahezu jeden komfortabel kommunizieren kann. WhatsApp ist ein Standart, wie Skype es schon längst ist. Auch wenn es nur eine Firma gehört. Windows hat sich auch als Standart Betriebssystem durchgesetzt, Microsoft Office ist ein weltweiter Standart in Bürosoftware. Jede andere Bürosoftware muss Microsoft Officedokumente unterstützen, um ernstgenommen zu werden. Ich selbst Zuhause nutze aber UbuntuMate, mit dem ich viel lieber arbeite als mit Windows. Und ich bin ein großer Fan von OpenSource, selbstverständlich habe ich auch F-Droid auf meinem Androidgerät. Aber ich sehe nicht Schwarz/Weiss, sondern akzeptiere das ganze Spektrum. Und dazu gehören auch Facebook, WhatsApp dazu, um an der Gesellschaft auch diesbezüglich teilzunehmen. Und wegen der Kontakteverwertung (wobei Facebook, Google und so das für Werbungszwecken und Bigdata anonym einsetzen und das bestimmt nicht an zweifelhaften Banden verscherbeln) sehe ich das persönlich wie die Masse nicht so eng. Und so lange das die Behörde oder ein Amtsgericht nicht dem Volk oder mir untersagt, ist das auch Ok. Und wie ich auch schonmal geschrieben hatte, völlig anonyme Dienste (TOR) wie auch Threema haben ihre Schattenseiten.


  •   15
    Gelöschter Account 26.01.2018 Link zum Kommentar

    [..]"Geht's nicht ohne WhatsApp?"[..]
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Den Weg ohne Whatsapp, ja den gibt es. Man muss nur gewillt sein, diesen auch zu betreten.
    Viele bleiben doch nur aus Gewohnheit bei Whatsapp und das oft mit der Begründung: Ja meine Kumpels, Familie, wer auch immer hat Whatsapp auch und naja ....

    Alles nur Ausreden für die eigene Bequemlichkeit.

    Aber jetzt mal ehrlich.. Was mach ich, wenn ich mit jemanden in Kontakt treten will, der kein Whatsapp hat? Ein Horror-Scenario für viele...
    Wie wäre es mit Telefonieren? SMS? Handschriftlichem Brief? Oder den direkten persönlichen Auge um Auge Kontakt? Raus aus der VR und mitten rein in die Realität (real life).

    Alternativen gibt es in Hülle und Fülle, auch zu Whatsapp..


    • Alternativen gibt es im Leben zu allem. Man braucht nur etwas sein eigenes Leben durchforsten dann erkennt man wo man überall Alternativen ansetzen kann. Sei es der Umwelt zuliebe auf das Auto verzichten, der eigenen Fitness zuliebe die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen, beim Kleiderkauf achten das keine Kinderarbeit dahinter steckt, usw.. Bequemlichkeit ist in uns Menschen mehr oder weniger drinnen, was auch in bestimmten Situationen gut ist, da wir es uns in der Regel so einfach wie möglich machen wollen. Natürlich geht es auch ohne WhatsApp. WhatsApp ist nur ein Messenger..ein Messenger der sich halt gegen alle anderen durchgesetzt hat.


  • C. F.
    • Blogger
    25.01.2018 Link zum Kommentar

    Mein persönliches Fazit, was ich nach diesen 3 Artikel ziehen kann ist:

    es überwiegt die Angst, alleine und ohne Kontakte dazustehen, wenn man den WhatsApp Account löscht und die App deinstalliert. Schließlich hat ja angeblich jeder WhatsApp und niemand scheint irgend eine Alternative zu nutzen.

    Aus persönlicher Erfahrung heraus kann ich sagen, dass diese Ängste unbegründet sind. Ganz klar - und das will ich nicht beschönigen: es kostet schon etwas Mut, den eigenen Schweinehund zu überwinden, und Durchhaltevermögen zu zeigen, um eben abzuwarten, bis die (wichtigsten) Kontakte meine Alternativen akzeptieren. Bei Threema, wire und einem XMPP-client ist eigentlich für jeden etwas dabei. Diese Durststrecke muss man einfach überwinden. Wahre Freunde wechseln mit. Und wenn ein Freund - oder mehrere - meinen, wenn Du kein WhatsApp hast, dann bist Du eben raus...na ja, die Freundschaft würde ich mal ganz stark in Frage ziehen. Freundschaften würde ich jedenfalls nicht von einem Messenger abhängig machen. Klar gibt's bei WhatsApp auch die hardcore-liner, die jegliche Alternative ablehnen, aber die würde ich nur leicht belächeln, mir meinen Teil denken und links liegen lassen. Durch andere Messenger können neue Kontakte und Freundschaften entstehen - auch das habe ich erfahren dürfen - und ich möchte diese nicht mehr missen. Einige sogar von hier... hey Leute....*wink*

    Ach ja, für die Eltern, deren Kinder in der Schule mit WhatsApp konfrontiert werden: das Mindestalter für die Nutzung von WhatsApp beträgt 13 Jahre. Die Nutzung von WhatsApp durch Lehrkräfte ist an Schulen verboten. Ich würde mich an Elternabenden etc. gar nicht auf lange Diskussionen einlassen: den Lehrer bei der Schule und Schulbehörde melden, zum Anwalt gehen und kostenpflichtig abmahnen lassen. Vielleicht sogar den Schritt vor Gericht wagen. Ein Kind wegen Nichtnutzung von WhatsApp schulisch auszugrenzen und zu benachteiligen dürfte klar strafbar sein. Mit oben genannten Argumenten erst recht.


    • wo steht denn die altersbegrenzung von 13 in whatsapp? habe nicht gefunden sowie das lehrkräfte kein whatsapp benutzen dürfen.LG


      • Steht alles in den AGB:

        https://www.whatsapp.com/legal/

        > Alter. Du musst mindestens 13 Jahre alt sein, um unsere Dienste zu nutzen (bzw. so alt, wie es in deinem Land erforderlich ist, damit du berechtigt bist, unsere Dienste ohne elterliche Zustimmung zu nutzen). Zusätzlich zu der Anforderung, dass du nach geltendem Recht das zur Nutzung unserer Dienste erforderliche Mindestalter haben musst, gilt Folgendes: Wenn du nicht alt genug bist, um in deinem Land berechtigt zu sein, unseren Bedingungen zuzustimmen, muss dein Elternteil oder Erziehungsberechtigter in deinem Namen unseren Bedingungen zustimmen.

        Ob WhatsApp an Schulen verboten ist, ist zunächst eine Entscheidung des jeweils zuständigen Kultusministeriums. Es ist allerdings weit verbreitete Ansicht, dass dessen Nutzung von Schulen zumindest nicht ohne Einschränkung erlaubt ist:

        http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/whatsapp-an-schulen-was-ist-erlaubt-a-1143144.html

        Die Schulen können natürlich den Schülern die Nutzung nicht verbieten, was dazu führt, dass die Schüler die Gruppen selbst einrichten. Darauf könnten nur die Eltern Einfluß nehmen, indem sie die AGB lesen und die zwingenden Folgerungen daraus auch anwenden. Dann wäre die Nutzung von selbst hinfällig und Fragen wie Deine gäbe es nicht.


      • C. F.
        • Blogger
        26.01.2018 Link zum Kommentar

        Das Benutzen einer Suchmaschine hätte Dir geholfen. Und das Lesen der AGB - solltest Du WA nutzen - auch. Aber wenn man dazu zu bequem ist...

        Warum WhatsApp im Schulbetrieb verboten ist:

        "Die Nutzungsbedingungen von „WhatsApp“ sehen keinerlei Vorgaben für den Kontakt der Nutzer untereinander vor (vgl. https://www.dfn.de/rechtimdfn/rgwb/wissensbasis/wb3/informationspflicht/). Maßgeblich ist lediglich, dass der Service ausschließlich für den privaten Gebrauch genutzt werden darf. Unzulässig ist daher die Kommunikation zwischen Lehrer, Schülern und Eltern mit Schulbezug, da diese eine „dienstliche Nutzung“ darstellt. Beispiele sind Informationen oder der Austausch über Schulveranstaltungen, das Verhalten von Schülern im Unterricht oder Lerninhalte."

        http://www.medienscouts-nrw.de/fragen-zu-facebook-und-whatsapp-regelung-des-kontakts-zwischen-lehrern-und-schuelern-rechtliche-verantwortung-bei-medienscouts-facebookseiten-zugriffsrechte-von-whatsapp/

        Das mit den 13 Jahren gilt eigentlich nur für die USA. Denn bei uns sind Kinder von 7 bis 18 Jahren nicht geschäftsfähig, können sich also kein Smartphone kaufen und Dienste wie WhatsApp nutzen. Das geht dann nur über die Eltern. Diese müssen den AGB zustimmen (was das Lesen selbiger mit beinhaltet) und vorher von allen Kontakten des Kindes die schriftliche Einwilligung betreffen Abgleich Telefonbuch einholen. Wer das nicht macht, hat das schon auf gerichtlichem Wege spüren dürfen:

        "Das Amtsgericht (AG) Bad Hersfeld hat eine interessante Entscheidung getroffen: Überlassen Eltern ihren minderjährigen Kindern ein Smartphone, so müssen sie mit diesen eine Nutzungsvereinbarung treffen. Sie müssen die Nutzung des Smartphones begleiten und beaufsichtigen – und zwar bis zur Volljährigkeit des Kindes – und sich notfalls noch nicht vorhandene technische Kenntnisse aneignen. Nebenbei weist das Gericht noch darauf hin, dass es "keine vernünftigen Gründe" gebe, einem Kind "ein Smartphone auch noch während der vorgesehenen Schlafenszeit zu überlassen".

        Doch vor allem hat das AG der Mutter des Elfjährigen konkret aufgegeben, von allen Kontakten eine Zustimmung einzuholen – schließlich werden die Daten aus dem mobilen Telefonbuch bei der Nutzung von Whatsapp automatisch an das Unternehmen Whatsapp Inc. in den USA weitergegeben. Denn die Datenweitergabe sei gegenüber den betroffenen Personen eine deliktische Handlung, man begebe sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden (Beschl. v. 15.05.2017, Az.: F 120/17 EASO)."

        https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/ag-bad-hersfeld-beschluss-f12017easo-whatsapp-nutzung-kontakte-eltern-kontrolle-kinder-bis-volljaherigkeit/


      •   40
        Gelöschter Account 29.01.2018 Link zum Kommentar

        Zitat: "Denn bei uns sind Kinder von 7 bis 18 Jahren nicht geschäftsfähig, können sich also kein Smartphone kaufen und Dienste wie WhatsApp nutzen".
        --> Selten habe ich so einen Unsinn gelesen! Mache dich bitte zunächst sachkundig, bevor du hier so einen Quatsch mit Soße postest.
        Und nimm bitte endlich deine Scheuklappen ab. Danke.

        Vielen Dank auch für den Link am Ende deines Kommentars. Endlich hast du hier mal etwas gepostet, was die ganze Sache von der richtigen Seite beleuchtet, denn der wichtigste und entscheidende Satz in dem verlinkten Artikel ist:
        "[...] bestehen berechtigte Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung des AG Bad Hersfeld". Leider willst oder kannst du das nicht einsehen.

        Und da ich mich nicht gerne wiederhole, mache ich es jetzt mal so wie du es hier ständig machst und poste zwei Links, unter denen du alles Weitere nachlesen kannst:
        www.androidpit.de/mittendrin-im-messenger-war-heisst-es-alle-gegen-whatsapp?c=2522694#comment2522694

        www.androidpit.de/mittendrin-im-messenger-war-heisst-es-alle-gegen-whatsapp?c=2522987#comment2522987


  •   25
    Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

    "Das einzig Wirksame wäre die gleichzeitige Verwendung mehrerer Messenger und das schrittweise Heranführen der Freunde an die bevorzugte Alternative. Peu à peu kommen dann die guten Freunde zum neuen Ufer."
    Genau das funktioniert meiner Erfahrung nach eben nicht.
    Auch wenn anfangs tatsächlich einige auf andere Messenger wechseln, kehren sie nach kurzer Zeit zurück zu WA.
    Keiner hat auf dauer lust mehrere Messenger nebeneinander zu nutzen wenn man über WA fast alle Kontakte auf einmal erreicht

    Peter


    • C. F.
      • Blogger
      26.01.2018 Link zum Kommentar

      "Keiner hat auf dauer lust mehrere Messenger nebeneinander zu nutzen wenn man über WA fast alle Kontakte auf einmal erreicht"

      Aber mehrere Wetter-Apps, Mail-Clients, Foto-Apps, Bildbetrachter, Soziale Netzwerke oder Browser geht, oder? Komisch. Warum geht's denn da und bei Messengern ausgerechnet nicht?


  • "Das einzig Wirksame wäre die gleichzeitige Verwendung mehrerer Messenger und das schrittweise Heranführen der Freunde an die bevorzugte Alternative. Peu à peu kommen dann die guten Freunde zum neuen Ufer." Tja, das wäre schön. Ein Bekannter hat das mal versucht und alle seine WA Kontakte darüber informiert, das er nun einen anderen Dienst nutzt. Keiner, aber wirklich keiner hat da mitgezogen. Der Mensch ist ein Schaf. Und ein Schaf läuft mit der Herde. Bis zum Metzger.


  • Natürlich geht es ohne Whats-App. Der Messgener und Möglichkeiten gibt es genug. Aber es ist unbequem und macht Arbeit. Die Gesellschaft wird seit jahren umerzogen auf unselbstständige den Trends hinterher laufenden Individuen, die es sich nicht vorstellen wollen, dass auch etwas funktioniert, was die Mehrheit nicht nutzt, weiß oder kennt. Das zieht sich durch alle Bereiche des Lebens und keiner kann sicher sein, dass er davon ausgenommen ist, auch ich nicht. Doch bei WA bin ich mir zumindest bewusst, dass es auch ohne geht und sogar wunderbar, wenn man wie ich keinen zu großen Nutzerkreis hat und ein Teil davon mitgewechselt ist und der Rest meines Nutzerkreises nicht mal Whats App nutzt. Von daher muss ich mittlerweile kaum noch ne Whats App schreiben. Es ist schön, dass es hier viele User gibt, die Whats App nicht oder nur selten nutzen, das zeigt, dass man für unsere Gesellschaft noch Hoffnung haben darf.....


    • Würden sich die Menschen mit den Verträgen beschäftigen, die sie eingehen, würde WhatsApp sehr viel Arbeit machen und wäre äußert unbequem. Denn alle haben zugesagt, von jedem Kontakt das Einverständnis zu haben, dass deren Daten an Facebook übermittelt werden dürfen. Wie soll man das alles in der Praxis verwalten und aktuell halten? Man dürfte keinen Neueintrag im Handy vornehmen, ohne das Einverständnis zu haben und dabei muss man auch noch beachten, dass das Handy die Daten ja auch bekommt, wenn die Erfassung am PC erfolgt. Mehrere Telefonbücher gehen auch nicht, weil die Berechtigung immer auf alle gilt und nicht pro App eingeschränkt werden kann. Also müsste man zwei Handys, zwei Googlekonten (oder entsprechende andere Konten) verwalten. Alternativ einen PDA ohne Synchronisation oder ein Papieradressbuch führen. Da wäre "smart" gleich zum Teufel!

      Alleine das wäre deshalb Grund genug, WhatsApp den digitalen Stinkefinger zu zeigen, den Account zu löschen und anschließend die App zu deinstallieren.

      Es interessiert aber kaum jemanden, dass man die Rechte anderer laufend verletzt. Die wenigsten wissen davon, so einen Vertragsbestandteil eingegangen zu sein. Wenn man öffentlich darüber diskutiert, wie hier, bekommt man mit, dass die Problematik selbst dann nicht erkannt wird, wenn sie anspricht. Oder sie wird ignoriert, gerne auch heruntergespielt oder mit anderen Problematiken versucht zu rechtfertigen.

      Es wird nur diejenigen interessieren, die die Negativseite persönlich zu spüren bekommen. Das werden sehr wenige sein und die geben dann anderen die Schuld und behaupten ungerecht behandelt worden zu sein.

      So ist das Lebewesen, das sich als intelligent bezeichnet.


      • "Die wenigsten wissen davon, so einen Vertragsbestandteil eingegangen zu sein. Wenn man öffentlich darüber diskutiert, wie hier, bekommt man mit, dass die Problematik selbst dann nicht erkannt wird, wenn sie anspricht. Oder sie wird ignoriert, gerne auch heruntergespielt oder mit anderen Problematiken versucht zu rechtfertigen." Damit hast du vollkommen recht. Ich habe das in meinem Bekanntenkreis mal angesprochen. Einzige Reaktion: Rollende Augen. Die halten dann einen für doof. Als würde man verlangen, man soll sich auf einen Kometeneinschlag riesigen Ausmaßes vorbereiten. Weil der irgendwann mal kommen könnte. Wie war noch die Aussage von Einstein bezüglich des Universums und der Dummheit?


      • Wie war nochmal die Aussage von Jesus : Der der ohne Sünde/Fehler ist werfe den ersten Stein. Man sollte seine Weisheit nicht nur auf WhatsApp begrenzen, sonst ist das mit der Dummheit und dem Universum ziemlich treffend.
        Und dein Beispiel mit dem Kometeneinschlag ist passt hier perfekt. Könnte natürlich auch irgendwann mal kommen. Aber wem juckt es? Außer ein paar von der NASA die 500m tiefe Bunker bauen..


      • Es geht hier nicht um Religion, sondern um das Recht.

        Der Satz "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie." ist keine Rechtfertigung, weiter zu sündigen. Diesen hier anzubringen und die eigene WhatsApp-Nutzung damit zu rechtfertigen, ist ziemlich frech.

        Übrigens steht auch "Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule." in der Bibel (2. Buch Mose, Kapitel 21, Vers 24f). Das bedeutet aber nicht, dass ich mit den Daten der WhatsApp-Nutzer ebenso freizügig umgehen darf, wie sie mit meinen Daten umgehen. Vielmehr wird damit das begründet, was wir heute unter Schadensersatz verstehen.


  • Ich selber nutze WhatsApp noch nicht - es wäre illegal.

    Im Gegensatz zu dem obigen Post reicht es NICHT NUR ZU INFORMIEREN. Ich muß rechtlich von JEDEM Kontakt in meinem Adressbuch eine AKTIVE ZUSTIMMUNG ZUR WEITERGABE SEINER DATEN AN WHATS APP haben.

    Habe ich nicht, also kein Whats App.

    Was ich aber mache, wenn mein Sohn (heute 5. Klasse) durch den Klassendruck zu WhatApp genötigt wird, das weiß ich selbst noch nicht.

    Nur eines weiß ich:
    Dann muß ich auch WhatsApp nutzen, um für meinen Sohn die wichtigen Tricks, Fallen und Einstellungen finden und ihm beibringen zu können.

    Das kotzt mich aber heute schon an.

    Anzeigen könnte ich dafür meinen halben Freundeskreis, weil sie meine Daten ohne meine Zustimmung an WhatApp weitergegeben haben, das das würde einsam machen.

    Persönlich nutze ich Telegramm - geile Desktop-App übrigens☺- und Threema.


    • Die Nutzung von WhatsApp ist nicht illegal. Illegal ist lediglich, wenn Du Daten von Kontakten an WhatsApp überträgst, von denen Du kein Einverständnis dazu hast, dass WhatsApp deren Daten zu beliebigen Zwecken auch an Facebook übertragen darf.

      Wenn man das machen will, stellt sich die Frage nach der praktischen Umsetzung. Solange ich noch kein Einverständnis habe, kann ich einen Kontakt nicht im Handy speichern. Entweder benötige ich also ein zweites Handy oder ein Adressbuch aus Papier oder einen alten PDA. In jedem Fall wäre der Aufwand schnell ziemlich hoch.

      Es stellt sich auch die Frage, wie ich nachweisen kann, das mir einst eine Einwilligung erteilt wurde. Ich müsste mir diese also schriftlich geben lassen und archivieren. Am besten so, dass sie auch vor Zerstörung gesichert ist. Inhaltlich müsste ich festlegen, dass ein Widerruf der Einwilligung möglich ist, aber nur in Schriftform möglich ist.

      Ich hätte also einen Aufwand, wie eine Firma, die für so etwas einen Juristen beschäftigt.

      Wenn Dein Sohn sozialen Druck erfährt und die WhatsApp-Nutzung sich nicht mehr vermeiden lässt, musst Du genau das gleiche machen. Vielleicht wäre es ja heilend, wenn wir Kritiker WhatsApp installieren, aber genau dieses Vorgehen durchziehen? In der Verwandtschaft, im Freundeskreis, unter geschäftlichen Kontakten, in Vereinen, in den Schulen, für uns und unsere minderjährigen Kinder.

      Die Verwendung von Telegram solltest Du auch überdenken. Die haben noch nicht einmal ein Impressum nach deutschem Recht auf der Website. Es finden sich dort keine AGB und die die nach der Installation der App angezeigt werden, sind auf englisch. Unter den Adressen finden sich keine Geschäftsräume, alles Briefkastenadressen. Die technische Umsetzung der Verschlüsselung wird zudem in Fachkreisen kritisiert und greift nur in geheimen Chats.


      • Wo kein Kläger.....

        Peter


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        "Die Verwendung von Telegram solltest Du auch überdenken. "
        Da wird übrigens auch mit dem Telefonbuch gesynct wenn man es nicht verweigert. Also ist Telegram genauso böse wie WA, aber das "übersehen" viele die gegen WA wetern gerne und schlagen Telegram sogar als bessere Alternative vor.


      • Nahezu alle Messenger übertragen das Telefonbuch an ihre Server. In der Regel zur Erbringung einer Dienstleistung: Anzeige, welche Kontakte den gleichen Messenger-Dienst nutzen.

        Das ist auch vollkommen OK, solange gewährleistet ist, dass dies der einzige Grund ist, das Telefonbuch zu übertragen. Genau das sagen Threema und Wire zu und haben das sogar überprüfen lassen.

        WhatsApp schreibt jedoch in den AGB, dass sie die Daten zu Werbezwecken an Facebook übertragen. Dazu ist jedoch nach dem Bundesdatenschutzgesetz das Einverständnis jedes einzelnen Kontaktes nötig. Deshalb schreiben sie in den AGB, dass man das Einverständnis einholen muss und gehen davon aus, dass dies auch passiert.

        Praktisch macht das jedoch nahezu niemand. Außerdem gibt es keine Verwaltung, wo man einstellen kann, ob ein Einverständnis vorliegt oder nicht. Allgemein kann man diesem Passus nicht widersprechen.

        Leider wird Telegram noch immer als Alternative genannt. Wer jedoch wirklich hinter die Kulissen schaut, der weiß, warum ich Telegram nicht als Alternative zu WhatsApp empfehlen kann. In anderen Beiträgen habe ich das auch schon ausführlich erläutert.


      •   25
        Gelöschter Account 26.01.2018 Link zum Kommentar

        "Nahezu alle Messenger übertragen das Telefonbuch an ihre Server. "
        Also ist deine und die Aufregung einiger anderer doch völlig überzogen weil deine Telefonnummer doch von anderen Messengern ebenfalls übertragen wird.
        Du kannst dich gerne weiter über die AGB's aufregen, aber nicht darüber das deine Telefonnummer genauso übertragen wird wie bei anderen Messenger auch. Dann musst du deinen Feldzug gegen WA auf ALLE Messenger ausdehnen die ebenfalls deine Telefonnummer übertragen.
        Sind dir valide Fälle bekannt wo User Werbung von Facebook oder WA bekommen haben weil ihre Telefonnummer im Telefonbuch eines WA-Users standen?


  • Auf den heutigen Smartphones funktionieren tatsächlich auch mehrere Messenger!
    Bin eigentlich von Anfang an auch bei Threema.
    Der Messenger ist wirklich sehr gut und hat auch sehr gute AGBs aber die 3 Euro ist den meisten zu viel für einen guten Messengers. Dazu kommt noch das "Alle" WA haben!
    Verschenkt doch einfach Mal Threema an die Menschen die euch am Herzen liegen! Die 3 Euro dürften sie euch doch wert sein!
    Aber das muss ja auch jeder selber wissen. Schade nur!


    • Habe ich damals auch fast halbes Jahr versucht, leider gibt es keine Google, Apple Guthabenkarten mit 5 EUR oder so...

      Nicht alle Nutzer zahlen mit der Handynummer, am Ende meiner Antrengungen hatte ich "10" Leute in Threema, die dann aber schnell ausgestiegen sind weil deren Freundesliste nach dem WA Skandal trotzdem nicht umgedacht hat 😲😳


    •   25
      Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

      "Verschenkt doch einfach Mal Threema an die Menschen die euch am Herzen liegen! Die 3 Euro dürften sie euch doch wert sein!"
      Schon probiert, gebracht hat es nichts.
      Alle Kontakte die Threema oder andere Altenativen probiert haben sind wieder bei WA. Stop stimmt nicht, es gibt noch genau einen Kontakt bei Telegram.


  • Es geht auch ohne wa, aber das Problem ist einfach, das 97%aller Leute zu faul sind umzusteigen


  • Selbstversuch: Ich wollte mich mal zu Testzwecken bei WhatsApp registrieren. Ich war vorsichtig nach Vorinformationen und hatte ein Schubladen-Smartphone mit einer sonst nicht benutzten Prepaid-Karte leer geräumt - überhaupt keine Kontakte mehr. WhatsApp lehnte meine Mitgliedschaft ab, weil ich ja überhaupt niemand zum Kommunizieren habe. Das bestätigte meine Vorbehalte: WhatsApp ohne mich.

    Ich nutze Threema: Nicht "alle" Nutzer, aber die für mich privat wichtigen. Die anderen können mich per SMS, Telefon, E-Mail oder persönlich erreichen.

    Als "bekennender" WhatsApp-Gegner hatte ich etliche Diskussionen dazu. Ergebnis: Mit Jubelnutzern lohnt es sich nicht zu diskutieren. Gegner muss man nicht überzeugen. Unsichere waren dankbar für Gegenargumente. Man kriegt mit dieser Haltung niemanden von WhatsApp weg, aber man kann manche davor bewahren.

    Empfehlung bei "Gruppenzwang" (z.B. der neue Mitarbeiter in der Probezeit, der deswegen keine Kündigung haben will): Ein Schubladen-Smartphone leer räumen, Prepaid-Karte, nur Nummern der "Zwingenden" eintragen und als Zweitgerät mitnehmen. Unterschreiben lassen (wie von WhatsApp unterstellt), dass der "Zwingende" einverstanden ist, seine Daten an WhatsApp zu geben. Nur die Nummern mit Unterschrift speichern und erreichbar sein. Formulierungshilfe aus diesem Urteil:

    http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_lareda.html#docid:7876045

    Was mich interessiert: Kennt jemand Urteile / Abmahnungen o.ä. außer diesem Urteil in einem Sorgerechtsstreit?


    • > Kennt jemand Urteile / Abmahnungen o.ä. außer diesem Urteil in einem Sorgerechtsstreit?

      Nein!

      In dem Fall aus Bad Hersfeld war die Entscheidung zu WhatsApp auch nur ein Nebenurteil. Weil der minderjährige Sohn als Zeuge befragt werden sollte, musste das Jugendamt zu seinem Schutz anwesend sein. Weil es um WhatsApp ging, hat dies auch gleich mal überprüft, ob die Mutter ihren Pflichten nachgekommen ist und da sie den Vertrag mit WhatsApp als Vertretungsberechtigte "unterschrieben" hatte, wurde ihr gesagt, "Hier haben sie noch etwas nachzuholen."

      Das ganze vor den Augen des Gerichtes und damit beweissicher!

      Wenn Du mich in Deinem Telefonbuch stehen hast und WhatsApp installiert hast und ich das auch gesehen habe, könnte ich Dir eine Abmahnung zukommen lassen. Was machst Du dann? Du löscht mich und behauptest, ich sei nie in Deinem Handy gespeichert gewesen. Wie soll ich beweissicher nachweisen, dass ich mal gespeichert war?

      In der Praxis kann also nur durch Zufall eine Abmahnung Erfolg haben.

      Hinzukommt, dass man Verwandte, Freund oder berufliche Kontakte nicht einfach mal abmahnt oder verklagt. Das Verhältnis wäre dauerhaft beschädigt bis zerstört.

      WhatsApp und Facebook unterstelle ich, dass sie sich dessen sehr wohl bewusst sind und daher die Zwickmühle ausnutzen. Das ist perfide!


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        "Wenn Du mich in Deinem Telefonbuch stehen hast und WhatsApp installiert hast und ich das auch gesehen habe, könnte ich Dir eine Abmahnung zukommen lassen. Was machst Du dann? Du löscht mich und behauptest, ich sei nie in Deinem Handy gespeichert gewesen. Wie soll ich beweissicher nachweisen, dass ich mal gespeichert war?"
        Wie will man überhaupt beweisen das WA die Telefonnummer durch mich erhalten hat? In der Regel findet man sich in allen Telefonbüchern von Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern wieder. Die Wahrscheinlichkeit das WA die Telefonnummer eh über mehrere Telefonbücher bekommt ist extrem hoch. Soll man jetzt alle WA-Nutzer weltweit verklagen und dann gleich alle Nutzer anderer Messenger die Kontkate syncen ebenfalls?
        Ein mehr als unrealistisches Szenario.


      • Wenn ich nachweisen kann, dass du mich in deinen Kontakten hast und WhatsApp auf dem gleichen Telefon installiert ist, dürfte der Nachweis, dass Facebook meine Daten von Dir ohne Einverständnis meinerseits bekommen hat, nicht mehr ganz so schwer fallen.

        Ob auch andere meine Daten übermittelt haben, spielt dann keine Rolle.

        Dass eine Klage unrealistisch ist, ist allerdings vollkommen richtig. Aber genau deshalb nenne ich es ein perfides Vorgehen durch WhatsApp und Facebook.


      •   25
        Gelöschter Account 26.01.2018 Link zum Kommentar

        "Wenn ich nachweisen kann, dass du mich in deinen Kontakten hast und WhatsApp auf dem gleichen Telefon installiert ist, dürfte der Nachweis, dass Facebook meine Daten von Dir ohne Einverständnis meinerseits bekommen hat, nicht mehr ganz so schwer fallen."
        Und schon wieder liegst du mit deiner Annahme daneben. Du müsstest beweisen können das ich der einzige bin der WA nutzt UND deine Telefonnummer in den Kontakten habe. Wenn du das nicht kannst müsste WA oder Facebook nachweisen das sie deine Telefonnummer von mir als erstes erhalten haben damit ich als Schuldiger fest stehe.


    •   25
      Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

      "Ich nutze Threema: Nicht "alle" Nutzer, aber die für mich privat wichtigen. Die anderen können mich per SMS, Telefon, E-Mail oder persönlich erreichen."
      Hast du dich da auch mit einem leeren Telefonbuch angemeldet?


  • Ich selber lebe seit 2013 frei von WA, ebenso meine Partnerin und ja wir haben trotzdem soz. Kontakte. Wir beide nutzen den BBM und haben uns hier unsere eigene kleine Community aufgebaut. Kinder was habe ich damals agitiert bei Freunden, Bekannten und Kollegen WA zu verlassen. Ohne Erfolg. Das die Menschen gleich der Lemminge sind und bei solchen wichtigen Dingen das Hirn ausschalten ist unverständlich. Den meisten da draußen ist nicht bewusst das Daten das neue Onlinezahlmittel sind und das wir in Zukunft noch gläserner werden.

    Dazu fällt mir eine Frage ein: Gilt auf diesem Whatsapp auch dieses Maas-Gesetz, eigentlich doch bei jedem Netzwerk mit mehr als 2 Mio. Kunden, oder?

    Gelöschter Account


    • > Gilt auf diesem Whatsapp auch dieses Maas-Gesetz, eigentlich doch bei jedem Netzwerk mit mehr als 2 Mio. Kunden, oder?

      Du meinst das Netzwerkdurchdringungsgesetz?

      > NetzDG §1
      >
      > (1) Dieses Gesetz gilt für Telemediendiensteanbieter, die mit Gewinnerzielungsabsicht Plattformen im Internet betreiben, die dazu bestimmt sind, dass Nutzer beliebige Inhalte mit anderen Nutzern teilen oder der Öffentlichkeit zugänglich machen (soziale Netzwerke). Plattformen mit journalistisch-redaktionell gestalteten Angeboten, die vom Diensteanbieter selbst verantwortet werden, gelten nicht als soziale Netzwerke im Sinne dieses Gesetzes. Das Gleiche gilt für Plattformen, die zur Individualkommunikation oder zur Verbreitung spezifischer Inhalte bestimmt sind.

      Das Messenger wie E-Mail der Individualkommunkation dienen, greift das NetzDG bei WHatsApp nicht.


      • Nun da FB, WA und Insta ja quasi Zwangsverheiratet werden dürfte sich die Lage ja ändern, oder? Denn zumindest eine Gewinnabsicht ist jetzt gegeben.


    •   25
      Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

      "Das die Menschen gleich der Lemminge sind und bei solchen wichtigen Dingen das Hirn ausschalten ist unverständlich. "
      Jeden der WA weiter nutzt als Lemming zu bezeichnen der das Hirn ausschaltet ist völlig unangebracht.

      Peter


  •   20
    Gelöschter Account 24.01.2018 Link zum Kommentar

    Ich habe die Erfahrung gemacht dass jeder nach WhatsApp fragen tut wenn man eine Telefonnummer haben möchte. Daher stellt sich ja wohl die Frage von selbst ob es ohne WhatsApp geht genauso wie die Frage ob man bei facebook ist. Ich persönlich kann sehr gut ohne Facebook leben weil ich kein Freund davon bin. Aber auf WhatsApp verzichte ich in dem Fall nicht mehr heutzutage jeder WhatsApp hat und wenn ich sagen tue dass es auch per SMS geht heißt es gleich wieder nein nur WhatsApp. Das einzige was ich nicht mag bei Whatsapp die Sprachnachrichten. Wer sowas macht ist entweder zu faul zum Schreiben bzw kann auch gleich anrufen


    • Ich mag die Sprachnachrichten recht gern. Ist oft einfacher und hat nichts mit zu faul zum schreiben zu tun. Das wäre ja so wie wenn jeder der Auto, Bus oder Zug fährt zu faul zum gehen ist.
      Aber da hast recht, das moderne nach der Nummer fragen ist : hast du WhatsApp?

      Gelöschter Account


      •   20
        Gelöschter Account 24.01.2018 Link zum Kommentar

        Sorry ja hast recht...sprachnachrichten sind persönlicher irgendwie..aber was noch mehr nervt ist das alle wollen das du bei Facebook bist. Nicht nur Freunde bekannte und so...nee auch Behörden fragen schon. Selbst beim Arbeitsamt fangen die schon an zu sagen das man bei Facebook sich auf Jobsuche begeben kann. ich bin aber nicht bei Facebook sag ich da und dann kommt das ..."warum nicht? "...muss man sich dann rechtfertigen


      • Also du hast lieber 10 Sprachnachrichten als einmal ein Telefongespräch? Ist das zu persönlich?


      • Also ich hab die letzten jahre einen deutlichen Rückgang von Facebook gemerkt in meinen Bekanntenkreis. Dieser Trend das Facebook gerade IN ist scheint vorbei zu sein. Natürlich ist Facebook auch eine gute Plattform für Firmen und jeden der irgendwie in der Öffentlichkeit bekannt ist um viele Menschen zu erreichen. Ich habe auf Facebook sämtliche Technikseiten abonniert, auch AndroidPit und bekomme so gebündelt immer alle news geliefert. Ebenso von Sportler. Muss aber sagen das dies auch bei instagram ersichtlich ist und hier aktuell einfach mehr los ist.

        Gelöschter Account


      • C. F.
        • Blogger
        24.01.2018 Link zum Kommentar

        Apropos Sprachnachrichten: das geht natürlich auch mit Threema, wire und XMPP-clients. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal von WhatsApp. Threema und wire können Telefonie in sehr guter Qualität (natürlich verschlüsselt) und wire zudem noch verschlüsselte Videotelefonie.


    • Ein Telefonat ist direkt und manchmal einfach unpassend, wenn man weiss, das jemand gerade im Auto unterwegs ist oder in der Beratung ist. Eine Sprachnachricht ist was anderes und zum Beispiel für diesen Zweck doch was sehr praktisches. Man kann ja auch noch auf der Schreibmaschine tippen, das Schreiben einkuvieren, Briefmarke nicht vergessen, und den Brief zum nächsten Briefkasten bringen und dort reinwerfen und sich dann freuen, in paar Tagen eine Antwort im eigenen Briefkasten zuhaben. Wer das so machen will noch heute, ist doch nichts einzuwenden, ich mache das noch mit Geburtstagskarten und Weihnachtskarten bei guten Freunden. Aber dann sollte derjenige auch tolerant sein, wenn man in der heutigen Zeit moderne Kommunikationsmittel nutzt, das hat nichts mit Faulheit zutun.

      Gelöschter Account


    • Zudem sind Sprachnachrichten schon ein uralter Hut, das war schon vor 10 Jahren möglich bei der MMS. Und Anfang der 90ziger hatten Funkamateure schon damals mit digitalen Sprachnachrichten experimentiert über ihr Packet Radio Funknetz, wo so manche neuartige Interneterfindung ihren Vorläufer hatte.

      Gelöschter Account


  • O.K, ist wahrscheinlich naiv und doof zugleich. Aber was ist so schlimm daran, wenn WhatsApp meine Tel.-Nr. kennt? Was machen die damit und wie kann mir das schaden?


    • Es geht doch nicht um Deine Telefonnummer, sondern die aus Deinem Adressbuch, die du automatisch weiterleitest und mit anerkennung der AGB´s auch mitteilst das du von allen Kontaken die Erlaubnis hast diese weiterzugeben (z.B für Werbezwecke.)


    • C. F.
      • Blogger
      24.01.2018 Link zum Kommentar

      Lies mal hier, was man "NUR" mit Deiner Telefonnummer machen kann:

      http://www.giga.de/apps/whatsapp-fuer-android/news/whatsapp-sicherheitsluecke-erlaubt-ueberwachung-von-freunden/

      Den ganzen Artikel auf Englisch gibt's hier:

      https://robertheaton.com/2017/10/09/tracking-friends-and-strangers-using-whatsapp/

      Also ich hätte ein ganz blödes Gefühl, zu wissen, dass man mich mit einem Messenger überwachen könnte. Und das nur mit meiner Telefonnummer.

      Speziell für Peter:

      "Wer über WhatsApp die Nummern seiner Kontakte automatisch an das Unternehmen weiterleitet, ohne die Betroffenen vorher um Erlaubnis zu fragen, begeht eine Rechtsverletzung. Das entschied in dieser Woche ein Amtsgericht. Was bedeutet dies für Anwender?"

      "Was bedeutet die Entscheidung des Amtsgerichts? "Es ist das erste Urteil eines deutschen Gerichts zu der Frage ob das, was die Nutzer bei WhatsApp - meist unwissentlich - machen, illegal ist", sagt IT-Anwalt Christian Solmecke: "Durch die automatische Weitergabe der Daten ohne Einwilligung der Kontakte verletzt jeder Nutzer geltendes Recht und kann im Ergebnis abgemahnt werden." Dies gelte auch, wenn die Weitergabe fahrlässig erfolgt, etwa weil man die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht gelesen hat. Auch die Verbraucherzentrale NRW schließt Abmahnungen nicht aus."

      Den ganzen Artikel gibt's hier:

      http://www.rp-online.de/digitales/internet/whatsapp-was-nutzer-nach-dem-urteil-wissen-muessen-aid-1.6910009

      Derer Beispiele gibt es genügend zum nachlesen. Klar kann man sich (Peter) jetzt wieder rausreden und meinen, das wäre die Paranoia von einer kleinen Gruppe.

      Frk


      • Bin natürlich über jeden Beweis und jedes Beispiel dankbar. Trotzdem muss ich dazu sagen das dies ein Urteil aus Deutschland ist. Ich komm aus Österreich. Gesetze sind hier und dort zwar ähnlich, aber nicht gleich. Zweitens war diese ein Urteil um einfach mal ein Statement zu setzen. Deshalb hat sich flächendeckend auch nichts verändert. Wie schon geschrieben müsste hier WhatsApp selbst zur Verantwortung gezogen werden , weil mehr als 1 Milliarde Nutzer vor Gericht zu stellen wäre zwar nicht unmöglich, aber kaum machbar. Es ist wie beim Fußball, wenn die 11 Spieler eine Serie von schlechten Spielen abliefern, dann wird auch immer der Trainer gefeuert. Auch wenn es so ein Gerichtsurteil gibt wird das wohl kaum wem abhalten trotzdem WhatsApp weiter zu nutzen. Wenn man bedenkt wieviel Anzeigen und auch Gerichtsurteile es nur wegen Lärmbelästigung gibt.. Trotzdem machen Menschen weiterhin Lärm und stören so die Mitmenschen.

        Gelöschter Account


      • Zudem müssten etliche Firmen, staatliche Einrichtungen und so ja dann auch vor Gericht gestellt werden. Und da in Deutschland jedes davon als Einzelfall behandelt werden müsste, halte ich das für sehr sehr unwahrscheinlich. Zumal unsere Gerichte schon jetzt mit anderen Sachen hoffnungslos überlastet sind.

        Gelöschter Account


      • C. F.
        • Blogger
        24.01.2018 Link zum Kommentar

        @Peter

        Lies selber nach. Euer Datenschutzgesetz ist nicht viel anders:

        https://www.jusline.at/gesetz/dsg/paragraf/artikel1zu1

        Peter


    • Hallo Blaubär,

      man wertet möglicherweise aus, wer Deine Freunde sind und Kontakte sind beurteilt danach, ob Du einen Kredit bekommst oder nicht oder zu welchen Konditionen.

      man wertet möglicherweise aus, was Du postest und beurteilt, ob Du einen Job bekommst oder nicht (in China heute schon Alltag, in der DDR passierte das gleiche nur papierbasiert - was hätte die Stasi für WhatsApp-Daten gegeben)

      man wertet möglicherweise aus, wem Du mal was im Suff geschrieben hast und entscheidet anhand dessen, ob Du in ein Land einreisen darfst, ein Visum gekommst oder nicht.

      Vielleicht hast Du versucht Deinen privaten Account und Deinen beruflichen Account strikt getrennt zu halten und weil einer Deine Freunde (WhatApp-Nutzer) beide Telefonnummern in einem Kontakt hatte werden die Daten jetzt zusammen bewertet.

      Überleg mal, einer Deiner Arbeits-Kollegen macht sich strafbar. Den hast Du aus beruflichen Gründen in Deinen Kontakten (gehabt). Aber WhatApp registriert: Du hast mit einem Straftäter zu tun .... Bist Du vielleicht auch ein Verbrecher? Bestimmt, weil einen Punker gibt es auch in Deinem Adressbuch. Da geht die Zuverlässigkeitsbewertung Deiner Person aber sowas von in den Keller. Und das findet sich in einem Scoringportal für potentielle Mieter als Score wieder.
      Ich überlege mir zweimal, ob ich Dir meine Wohnung vermiete oder doch lieber jemand anderem.

      Überlege Dir, Du schaust privat gerne Pornos und auf einmal bekommst Du Pornowerbung auf Deinen Firmen-E-Mail-Account, weil der Anbieter ja dank Facebook weiß, dass Du Pornos magst, und dank WhatApp auch gleich diene Dienst-Email aus dem Adressbuch Deiner Bekannten ausgelesen hat.


      Autsch .... Autsch .... Autsch ....


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        @Besch
        Und du meinst das diese ganzen Beispiele die du auflistest nur Wahrscheinlich sind wenn du WA nutzt?
        Sobald du dich Online (in welcher Form auch immer bewegst) kann dir genau das passieren was du in deinen Beispielen schilderst. Daran ändert sich auch nicht s wenn du WA meidest und die Wahrscheinlichkeit das dies ausgerechnet passiert weil du WA nutzt ist verschwindend gering.
        Ich bin mir sicher den Meisten ist gar nicht bewusst wie gläsern wir eh schon sind, auch ohne WA. Und mit WA gibt man auch nicht mehr preis als das was eh schon überall bekannt ist.

        Peter


  • Tolle Zusammenfassung deines Artikels und der Reaktionen darauf. Das das ganze derart emotional diskutiert worden ist, hat mich nicht überrascht, aber ein wenig betrüblich ist es schon. Zeigt es doch, das ein Großteil unsere Gesellschaft nicht in der Lage ist, unvoreingenommen und kritisch an unbequeme Themen heranzugehen.


    • Oder es zeigt das ein kleiner Teil unserer Gesellschaft dazu neigt aus einen Mücken einen Elefanten zu machen.

      Gelöschter Account


      • C. F.
        • Blogger
        24.01.2018 Link zum Kommentar

        Eher ein Teil der Gesellschaft, respektive bestimmte WhastApp-user, versuchen mit allen Mitteln, aus einem Elefanten eine Mücke zu machen.


      • Das, was Du eine Mücke nennst, ist nichts geringeres als ein Grundrecht, das das Bundesverfassungsgericht 1983 festgestellt hat.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung

        Das Bundesverfassugsgericht hat sogar bewusst keine Wertung der Daten vorgenommen. Das Argument es würde sich ja "nur" um eine Telefonnummer handeln, ist daher unzulässig.

        Außerdem wird explizit die Einwilligung des Betroffenen verlangt. WhatsApp verlagert dies auf die eigenen Nutzer. Das bedeutet, jeder, der WhatsApp nutzt und keine Einwilligung seiner Kontakte eingeholt hat, handelt gegen unser Gesetz. Er dürfte den Vertrag gar nicht eingehen. Das ist keine Ordnungswidrigkeit mehr!

        Frk


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        "Oder es zeigt das ein kleiner Teil unserer Gesellschaft dazu neigt aus einen Mücken einen Elefanten zu machen."
        Genau so siehst aus.
        Im Moment wird WA mal wieder zum Sündenbock gemacht und dabei lassen alle außen vor, das ihre Daten in Hunderten Situationen eh schon weitergegeben wurden. Man denke da an einen Mietvertrag, das Bankkonto, Firmen bei denen man was bestellt hat usw., usw. Und dort liegen weit mehr Daten vor als bei WA. Wer nun glaubt das unser Datenschutzgesetz verhindert das diese Daten an den verschiedensten Stellen weitergeben werden, der irrt gewaltig wie Werbeanrufe zeigen, oder ungewollte Werbebriefe von Firma B mit der ich nie Kontakt hatte, die aber zufällig zum gleichen Konzern gehört wie Firma A (bei der ich kurz zuvor etwas gekauft habe).
        Es ist schon lächerlich sich nur über WA aufzuregen während man fast täglich in sehr vielen Situationen seine Daten preis gibt.

        Peter


      • Nordlicht, du hast die Problematik gar nicht verstanden, es geht nicht um deine eigenen Daten!


      •   25
        Gelöschter Account 26.01.2018 Link zum Kommentar

        Aha, und warum regen sich dann alle über DATEN auf wenn es gar nicht um Daten geht.
        Jetzt bin ich ja mal auf deine Erklärung gespannt warum hier einige bzgl. ihrer Daten (Telefonnummer) jammern wenn es um diese gar nicht geht.
        Haben die das auch alle nicht verstanden???


  • Ich nutze nun seit mehr als 3 Jahren kein Whatsapp mehr. Ich nutze einen eigenen Server mit einem XMPP/Jabber Server, auf dem sich Freunde und Bekannte jederzeit gerne registrieren können. Dieser umfasst mittlerweile über 600 aktive User, die jeden Tag Online sind. Adden kann man sich über eine einfache Adresse, die einer Email Adresse ähnelt. Gesichert ist dies mit der OMEMO Verschlüsselung und SSL ist Standard. Daten und Nachrichtenverlauf kann clientseitig komplett abgeschaltet werden, sodass der Server diese nicht speichern darf und kann. Auf Wunsch habe ich diese Option überhaupt erst aktiviert. Vorher gab es gar keinen Verlauf. User wollten aber gern noch mal was nachlesen oder für kleine Arbeitsgruppen nutzen, damit sie nichts verpassen, wenn sie mal offline sind.

    Man bleibt, wenn man will, komplett anonym. Man braucht weder eine Handynummer, noch irgendwelche anderen persönlichen Daten angeben. Viele nutzen ihren Spitznamen oder Pseudonyme, wie Namen ihrer Charaktäre und ähnliches.

    Mein Fazit nach 3 Jahren. Es geht und diejenigen, die wirklich von den großen Konzernen abstand nehmen wollen, können dies erreichen. jabber.org und viele weitere Server bieten kostenlos eine Chatoberfläche an. Android hat die App Conversations, die bis auf die Telefonie alle Features von Whatsapp liefert, insofern der Server dies erlaubt. Unserer tut dies.

    Die Überzeugungsarbeit ist teils schon schwer, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.


    • Eigentlich hat Alex alles sehr schön beschrieben, man braucht aber natürlich keinen eigenen XMPP/Jabber Server und muss auch kein Freund von Alex sein. ;-)

      Es gibt einige Anbieter bei denen ihr euch anmelden könnt. Aber das Entscheidende und der signifikante Unterschied zu allen Wire und Telegrams etc. ihr seid nicht an die Server der Clientsoftware gebunden !

      Vielen in meinem Bekanntenkreis ist das nicht verständlich. Darum habe ich eine Minianleitung für Laien geschrieben mit einigen kurzen Erklärungen.
      wagenblog.org/conversations-ein-android-messenger/

      Ausführlicher sei jedem die Seite von Mike Kuketz – www.kuketz-blog.de empfohlen. Das Thema Messenger-Apps wird hier allumfassend erklärt.


      • C. F.
        • Blogger
        24.01.2018 Link zum Kommentar

        Wenn man sich dazu entschlossen hat, conversations zu nutzen, sei eines angemerkt: man registriert sich dort mit der Adresse name@conversations.im, welche nach einem Jahr kostenpflichtig wird. Man sollte sich also zuerst bei einem der nachfolgend angebotenen Servern registrieren, und erst dann conversations installieren und sich mit seiner bereits vorhandenem und kostenlosen Login-Namen anmelden.

        Anbei die Serverliste: https://datenschutzhelden.org/serverliste/


      • Natürlich muss man kein Freund von mir sein :D So viele Freunde kann man sicher auch gar nicht haben und sie wirklich freunde nennen.

        Was Conversations.im angeht, Whatsapp hat im Jahr auch immer was gekostet. Allerdings würde ich auch auf eine alternative zurückgreifen.

        Was die Serverliste dort angeht, werde ich unseren dennoch mal mit eintragen um unseren Anteil als Community beizutragen. Danke für den Link!


      • Nur noch einmal zur Ergänzung, conversations.im wird nach 6 Monaten kostenpflichtig. Es wird aber nicht automatisch ein Vertrag geschlossen. Bei der Anmeldung steht sinngemäß: ... Der Vertrag läuft automatisch aus ...


    •   25
      Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

      "Man bleibt, wenn man will, komplett anonym. Man braucht weder eine Handynummer, noch irgendwelche anderen persönlichen Daten angeben. Viele nutzen ihren Spitznamen oder Pseudonyme, wie Namen ihrer Charaktäre und ähnliches."
      Da begibst du dich dann aber auch in ein unkalkulierbares Risiko wenn auch nur einer dieser Kontakte kriminelle Energie hat und Straftaten begeht die mit deinem Server in Verbindung gebracht werden. Und dann hast du keinerlei persönliche Daten die dich vor Schaden bewahren könnten.

      Peter


      • Das kann man bei jedem anderen Dienst ebenso. Einfach irgendwo im Internetcafe eine Emailadresse erstellen, sich mit dieser und überall anmelden und schon ist man anonym und ebenso schlecht nachverfolgbar wie beim XMPP Dienst. Die IP Adresse ist natürlich als Verbindungspunkt, wie überall anders auch, vorhanden. Selbst bei Whatsapp gibt es viele Bots, die einen zuspamen mit Handynummern, die es nicht einmal mehr gibt. Der Aufwand dafür ist nicht hoch und man ist ebenso Anonym. Das gleiche trifft auf alle anderen Kommunikationskanäle zu, die keine direkte Personalausweisauthentifizierung besitzen. Nennt sich kurz: Fake Account. Kriminelle Energien kann man somit überall haben und ist in keiner Weise auch bei großen Anbietern dadurch geschützt.

        Dementsprechend zieht Ihr Argument leider überhaupt nicht.


      •   25
        Gelöschter Account 26.01.2018 Link zum Kommentar

        Oh doch, das Argument zieht sogar sehr gut weil in dem Fall DU zur Rechenschaft gezogen wirst. Du gehst mit der anonymen Anmeldung anderer auf deinem Server ein unkalkulierbares Risiko, dir ist das nur anscheinend überhaupt nicht bewusst.


      • Das erzählen Sie dann bitte den anderen Serverhostern wie Facebook etc., die das ebenfalls nicht 100%tig so absichern können, dass man auch nur irgendwelche Daten erhalten kann. Man benötigt nicht mehr als ein Proxy und eine virtuelle Maschine und schon ist die IP Adresse sowie andere Daten nicht korrekt. Accountdaten kann man hinschreiben, wie man will. Wer wird da zur Rechenschaft gezogen, wenn damit böse Sachen geschrieben werden? Facebook sicher nicht.

        Ich denke Ihr Kenntnisstand, solche Systeme leicht zu umgehen ist einfach zu klein, um eine detaillierte Analyse vorzunehmen. Dass sich die User schon registrieren müssen und gewisse Daten anfallen ist Ihnen wohl entgangen? Haben Sie meinen Eingangspost richtig gelesen und sich vorher informiert, was ein Jabber Server definitiv an Daten erhebt um funktionieren zu können? Anscheinend nicht. Und selbst mit einem Account, wo man Vor und Nachname oder etwaige andere Daten angeben müsse, könne man dort hinschreiben was man will oder ich könne es nicht nachweisen.

        Diesbezüglich habe ich mich rechtlich schon vor langer Zeit informiert und befinde mich in sicheren Gewässern. Alles bereits erledigt und beim CCC sowie Anwalt im Vorwege geklärt, was man kann und was nicht.


  • Würde lieber Threema nutzen. Problem? Ja. Haben nur vier Personen aus meiner Liste und das sind die, mit denen ich nicht einmal im Jahr schreibe.


    • Überzeugungsarbeit kann sich lohnen. Hat bei mir auch geklappt.


    • Haben Threema nur vier Leute oder werden Dir nur vier Leute angezeigt? Wer nämlich keinen Zugriff auf das Telefonbuch zulässt oder seine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse nicht eingetragen hat oder diese mit keiner in deinen Kontakten gespeicherten Angaben übereinstimmt, den siehst Du natürlich nicht.


    • Stimmt, aber Threema ist eigentlich der beste Kompromiss!
      Und die 3 Euro sollte es einem Wert sein. Am besten fängt man bei seiner Familie an mit dem Zweitmessenger! Und nicht deinstallieren!
      Viele haben den bereits Mal gekauft aber aktuell nicht mehr installiert. Einfach Mal wieder installieren Dan füllen sich auch die Kontakte wieder! Gedult!

      Besch


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        Sorry, funktioniert seit einem Jahr schon nicht. Ganz im Gegenteil, die Kontakte sind alle wieder weg. Also Geduld nützt da gar nichts.


  • "Aber eine realistische Einschätzung ergibt, dass trotz aller legaler Panikmacherei wahrscheinlich einfach nichts geschieht und niemand in WhatsApp etwas zu befürchten hat. Von daher sind wir gefangen und zugleich irgendwie sicher in WhatsApp."

    So gut ich den Artikel fand, auf den sich hier bezogen wird, so bedenklich finde die Schlußfolgerung, die hier aus der rechtlichen Situation gezogen wird.
    Das ist doch mehr als blauäugig, sich auf die Masse der Anwender und ihrer daraus ergebenden "Macht" zu beziehen.
    ".. wahrscheinlich ..." ist natürlich eine Grundlage, mit der man sich beruhigt zurück lehnen kann, ist aber nichts Anderes als eine vorgegaukelte Sicherheit!
    Klingt fast so wie aus frühester Kindheit: Wenn ich mir die Augen zuhalte, sehen mich die anderen Kinder nicht!
    Die beiden Beispiele "Schule" und "neuer Job" zeigen, welche irren Auswüchse das Ganze haben kann!
    Eine Diktatur der Messenger? Das kann ja wohl nicht sein!


    • Du sagst es kann ja nicht sein, leider muss ich sagen ist es schon wieder so weit das es zur Realität wird.


  • WA ist eine soziale Falle.
    Das tolle. Der Dreck hat in USA nur einen Marktanteil von 15%. Also sind wir Europäer echt so deppert und lassen uns in eine Abhängigkeit bringen.
    Zwänge aufbauen (in Schulen ist WA übrigens verboten) sind rechtlich nicht haltbar.
    Viele Kommentare hören sich so an wie 1936. Ich muss weil... keine Freunde mehr, keine Arbeit.. Gaskammer. Sind wir echt so krank?????

    WA ist ein Messenger. Schlecht gemacht und schlecht wegen des Datenschutzes, aber sicher kein Zwangsinstrument
    Wir leben (noch) in Freiheit. Und ohne WA geht es einem besser. Denn der ganze Spammist geht an einem Vorbei.

    Aus Europa zu empfehlen sind: Wire, Threema, Riot_chat, Sid, eleet. Und komisch...da sind echt Leute. Menschen mit denen ich täglich kommuniziere.


    • Du hast messerscharf analysiert, liegst aber trotzdem daneben.
      In den USA wird WA tatsächlich wenig genutzt (der Marktanteil im Q4/2017 war gerade einmal 8%), dafür setzt man dort direkt auf den FB-Messenger. Ergo landen sogar noch mehr Daten unmittelbar bei FB, ohne den Umweg über WA zu gehen. Würden wir (Europäer) dasselbe tun, würden unsere Daten trotzdem bei FB landen. Um diesem Dilemma aus dem Weg zu gehen, muss man in der Tat andere Messenger einsetzen - oder gar keine.

      Besch


      • Und wenn es nach Facebook gehen würde, dann würden Sie auch die ganzen WA Nutzer gerne auf Ihrem Messenger sehen, damit sie das Problem mit dem Datenschutz nicht haben. Es bleibt bei meiner Erkenntnis das Facebook die derzeit schlimmste Datenkrake ist, und das die meisten Nutzer dies leider nicht sehen oder sehen wollen.

        Gibt es den im Leben nichts was wichtiger ist?

        Für mich schon, ich definiere mich nicht über 100 Freunde in irgend welchen Freundeslisten, oder WA Kontakten mit denen ab und an mal ein paar Bilder tauscht. Mir sind echte Freunde mit denen man was persönlich unternehmen kann wesendlich wichtiger als all dieser digitale Quatsch (oh ja ich mag die Technik und habe auch einige verrückte Dinge, aber ich bestimme was und wie).


      • Facebook ist nicht nur eine riesige, wenn nicht sogar die größte Datenkrake, sondern tritt auch als Adresshändler auf. Deren Daten werden (Stand Ende 2016) auch von mindestens einer Rating-Agentur verwendet.

        Was mich an Facebook enorm stört, sind die Machenschaften, dass über all Daten erhoben werden, auch von Leuten, die sich dem System eigentlich entziehen wollen. Das ist mit dem Like-Button so und mit WhatsApp ebenfalls.

        Facebook hat bereits Strafen bezahlt, aber offenbar tut denen das nicht weh. Vielleicht wissen sie, dass sie den WhatsApp-Prozeß nur verlieren können? Aber ihnen kann man offenbar nicht wirklich ans Bein pinkeln, solange eine riesige Menge Nutzer nicht aufwacht.

        Um es vorwegzunehmen:
        Google ist ebenfalls kritisch zu sehen. Hier geht es aber um WhatsApp und damit um den Facebook-Konzern.

        Besch


    •   25
      Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

      "Wir leben (noch) in Freiheit. Und ohne WA geht es einem besser. "
      So ein Quatsch.
      Warum soll es mir ohne WA besser gehen wenn ich per WA doch den Vorteil genieße alle meine Kontakte zu erreichen?
      Verzichte ich auf WA muss ich Alternative Wege wählen die, die mir das Leben nicht erleichtern.
      Mir geht es mit WA gut und mir geht es ohne WA gut. Fakt ist, mit WA ist es für mich bequemer und dieser ganze Datenschutzwahn in Deutschland ist eh lächerlich, weil unsere Daten seit Jahren durch die Welt wandern.
      Und gerade in Deutschland sollte sich jeder mal Fragen wie z.B. Schufa so viel über den Einzelnen wissen kann und darf und andererseits regt man sich auf das WA ein paar Telefonnummern bekommt die eh größtenteils in Telefonbüchern öffentlich zugänglich sind.

      Peter


  • Ich möchte einmal eine ganz provokante Frage in den Raum werfen.

    Angenommen die EU würde die Nutzung von WhatsApp mit den derzeitigen AGB´s als illegal einstufen und die weitere Nutzung unter strafe stellen. Also nur angenommen. Würde es jemanden interessieren?


    • Bevor der Dienst komplett verboten würde, dürfte eine Geldstrafe wegen Verletzung von Datenschutzbestimmungen verhängt werden. Und ja, die kann richtig richtig weh tun, in der Vergangenheit wurden solche Geldstrafen, vor allem wegen Wettbewerbsverstößen verhängt, möglich sind, glaube ich, 10% des letzten Jahresumsatzes. Danach würden die AGBs geändert, und die Sache hätte sich erledigt. Der Nutzer würde davon wenig bis nichts merken.
      Ein Verbot will eigentlich niemand, der Konzern soll sich eben an Gesetze und Vorschriften halten.
      Sollte der Dienst fiktiv dennoch verboten werden, liesse sich natürlich auch dessen Nutzung unterbinden, jedenfalls für die technisch weniger kompetente Masse, und davon lebt er ja. China zeigt, dass das geht.
      Dann müssten die Nutzer eben zu einem anderen Messenger wechseln, oder ganz darauf verzichten.
      Aber der schwarze Peter liegt gar nicht bei dem Dienst, denn der lässt sich ja in seinen AGBs versichern, dass das Einverständnis der Kontakte vorliegt, die Verantwortung dafür liegt aber beim Nutzer.
      Feinheiten wie die, dass die Klausel möglicherweise ungültig, weil überraschend ist, dürften für eine massive Geldstrafe nicht genug Angriffsfläche bieten.


      Hier mal eine Liste von schon verhängten Geldstrafen:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_höchsten_Strafen_wegen_Wettbewerbsverstößen_in_der_EU

      Quelle: wikipedia


  • "Weil die Meisten von der Brücke springen muß ich natürlich auch von der Brücke springen." . . . wegen #Gruppenzwang und so . . . Ja, Ne, is klar

    Gelöschter Account


  • Habe Facebook und WhatsApp nie genutzt und ärgere mich seit langem darüber, dass Freunde, Bekannte, Verwandte meine Telefonnummern gespeichert haben.
    Wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass ich meine Nummern aus deren Verzeichnissen löschen könnte, würde ich das machen.


  • Ich bin bereit für den Umstieg! Wer kommt mit? Hab außer dem geliebhassten WhatsApp noch Telegram und Allo installiert. Nutzt leider fast keiner. Schade. Threema nutzen gleich 0 meiner Kontakte und ist mir ehrlich gesagt zu umständlich.
    Da meine Arbwitspläne über Whatsapp kommen und auch dort kurzfristige Arbektsplanämderungen schnell kommuniziert werden können, werde och wohl Whatsapp nicht los. Das wäre für mich dann doch ein zu Ärger Rückschritt...


    • Und weil keiner mitkommt, bleibst Du bei WhatsApp und nimmst damit in Kauf, rechtlich angreifbar zu werden? Außerdem nimmst Du in Kauf, dass ein Monopol entsteht? Zudem nimmst Du in Kauf, dass unser Datenschutzrecht ein zahlloser Tiger wird, was über kurz oder lang zur Abschaffung führen wird?

      Übrigens halte ich von Telegram und Allo ebensowenig wie von WhatsApp. Threema ist schon besser, aber immer noch ein geschlossenes System.

      XMPP ist das echte offene System. Die derzeit beste App dafür ist Conversations (https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.siacs.conversations). Die kostet im Play Store 2,39 Euro, aber über F-Droid (der App Store kann über https://f-droid.org/de/ geladen werden) ist sie kostenlos erhältlich.

      F-Droid ist ein sicherer Store. Unser langjähriger und aufgrund seiner Art und Kompetenz geschätzter User Izzy (Autor des inoffiziellen Androiden-Handbuches: https://www.amazon.de/inoffizielle-Android-Handbuch-Andreas-Itzchak-Rehberg/dp/3527760687/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1516747952&sr=8-1&keywords=android+buch+rehberg) hat dazu auch hier im agazin einen Artikel geschrieben:

      https://www.androidpit.de/f-droid-einrichten-und-nutzen


      • Rechtlich angreifbar? Nicht wirklich. Also eigentlich überhaupt nicht.. Ein Messenger als Monopol ist in dem Fall eine gute Sache, sieht man bei der Verbreitung von WhatsApp. Keiner will das Chaos das jeder 3 einen völlig anderen Messenger aufn Smartphone hat. Das Datenschutzrecht ändert sich deshalb auch nicht. Im Gegenteil, die kümmern sich bestimmt um wirklich wichtige Dinge des Datenschutzes. Das Thema WhatsApp ist schon so alt und lang wie der Bart vom Nikolaus und weil auch nichts passiert ist und wird, wird auch gesetzlich nichts passieren.

        Gelöschter Account


      • Die neue EU Datenschutzgrundverorndung sieht das anders. Nur weil Whatsapp "alt" ist, ist es bei Datenschützern nicht aus den Augen, sondern eindeutig im Fokus.
        Nach Inkrafttreten der Richtlinie wird es da eng, denn WA verletzt den persönlichen Datenschutz. Ein gefundenes Fressen für die Behörden, die die Risikobewertung eines Unternehmens dokumentiert haben wollen. Und hier wird es speziell für klein Unternehmen gefährlich.
        Datenschutzverletzung werden mit 2% des Jahresumsatzes bestraft. Und da hört der WA Spass einfach auf.


      • C. F.
        • Blogger
        24.01.2018 Link zum Kommentar

        @Peter

        "Für wen ein Wechsel zu einem anderen Messenger nicht in Frage kommt, der muss sich dem Urteil des Amtsgerichts zufolge die schriftliche Einverständniserklärung seiner Kontakte zur Weitergabe der Telefonnummer holen."

        https://www.netzwelt.de/whatsapp/161313-whatsapp-urteil-nutzer-schlaflose-naechte-haben.html

        Besch


      • Bei mir hat sich aber noch kein Amtsgericht gemeldet. Wenn dies der Fall ist, dann ist klar, werde ich dem folge leisten.


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        Und nun, glaubst du man wird eine Milliarde Nutzer verklagen weil diese alle WA nutzen und garantiert nicht von jedem die schriftliche Einwilligung haben?
        Wenn du ehrlich bist, ist das wohl eher unwahrscheinlich.


    • "...zu umständlich "...ernsthaft?!....nenn uns mal einen Aspekt der während der Nutzung "umständlich " sein soll.

      SinioxGelöschter Account


    • Unternehem werden sich umschauen mit der neuen Datenschutzgrundverordnung. Dort wird WA mit grossem Risiko bewertet. Kannst du mal ganz nebenbei deinem Arbeitgeber stecken. Ab 28.05. ist das Gesetz scharf geschaltet.
      Bitte deinen Freunden Alternativen > Wire ist easy in der Benutzung und Datenschutzkonform und kann mehr als WA.


      • Wire ist aber auch nicht ganz ohne (s. https://www.androidpit.de/wire-user-test-der-schutz-der-privatsphaere-im-test ):
        "Es ist nicht gewünscht, mit jedem Kontakt über Wire zu kommunizieren. Dementsprechend ist es unglücklich, dass Wire wie auch alle anderen Messenger erkennen, ob ein Kontakt Wire installiert hat."
        "Was ebenso nicht gut gelöst ist, ist die Suche nach einem Nickname selbst. Die Suche selbst gibt alle Treffer aus, welche mit den eingegebenen Buchstaben übereinstimmen. Zudem erscheinen aber noch weitere Treffer, die ggf. ebenfalls gesucht sein könnten. Entspricht irgendwie der Autovervollständigung von Google. Als Beispiel: Ich suche nach Manfred – Je weiteren Buchstaben konkretisieren sich die Ergebnisse. Gibt es aber Manfred1, Manfred2 und Manfred3 werden auch diese angezeigt und man kann eine Kontaktanfrage starten. Ebenfalls werden hierzu bereits die Kontaktbilder angezeigt!"
        Ob das allerdings mit irgendwelchen Gesetzen oder Verordnungen kollidiert, sollten Rechtsgelehrte beantworten können.


      • In unserer Firma, einem großen Konsumgüterhersteller, ist WA auf den Diensthandys verboten.

        Besch


      • Die Übertragung des Adressbuches an den Messenger-Dienst zum Zwecke des Abgleiches, sehe ich nicht als kritisch an. Alle Nutzer haben dem zugestimmt und Einträge, die nicht mit meinem Adressbuch matchen, bekomme ich nicht zurück. Auch nicht bei WhatsApp. Das ist eine normale Dienstleistung, die in vergleichbarer Form weit verbreitet ist.

        Problematisch wird es, wenn der Dienstleister sich weitere Rechte einräumen lässt, die über die Diensteerbringung und Strafverfolgung hinausgehen. Völlig inakzeptabel ist es, wenn der Dienstleister von mir die Bestätigung im namen Dritter (nicht selten völlig unbeteiligter) ohne Widerrufsmöglichkeiten einholt. Genau das passiert bei WhatsApp.

        Erschwerend kommt hinzu, dass WhatsApp mir keine Verwaltung anbietet. Um der Forderung gerecht werden zu können, müsste ich also zwei Geräte mitführen mit unterschiedlichen Kontaktbeständen.

        Ferner hat bei Wire jeder die Wahl, seinen Account unter einem Alias oder seinem Reamnamen anzulegen. Wer einen Alias wählt ist auch für die Leute zu finden, die diesen Alias kennen. Ebenso ist die Eintragung von Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse optional. Ein Matching ist daher nur erfolgreich, wenn die eigenen Daten eingetragen wurden.

        Nicht zuletzt ist die Übertragung und damit der Abgleich des Telefonbuches optional.

        Das sind elementare Unterschiede zu WhatsApp.


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        "Unternehem werden sich umschauen mit der neuen Datenschutzgrundverordnung. Dort wird WA mit grossem Risiko bewertet. "

        Dann nutzt der Arbeitgeber in Zukunft einfach WA Business und fertig.


    • 1.) Was nützt mir ein Messenger, den niemand Nutzt?
      Ich hab nachgeschaut. Oh hab Allo, Telegram und Threema auf dem Smartphone. Überall nur 1-2 Leute. Wow.
      2.) Solange es keine Alternative zu Whatsapp gibt die tatsächlich auch genutzt wird, ist das weg kommen tatsächlich schwierig, wenn man es als Kommunikationsweg nutzt.
      3.) Alle in meinem Telefonbuch nutzen Whatsapp. Alle. Bis auf den ADAC. Und der dürfte sich wohl weniger Probleme damit haben.
      4.) Ja, bin mittlerweile bei meinen zwei Threema Kontakten zweimal in der Liste. Weil ich, nachdem ich mein Handy einschicken müsste, mir eine neue ID erstellen musste. Benachrichtigungen bekomme ich dort auch nur verzögert. Und Ja, regelmäßig nachschauen ob nicht doch was gekommen Ist, halte ich für umständlich.
      5.) Eine SMS Flat hat nicht jeder. Kein adäquates Ausweichmedium für mich.
      6.) Und ich werde sicher nicht den 5. Und 6. Messenger kaufen, solange außer mir niemand dort ist. Das ist doch irgendwann lächerlich.

      Es müsste einfach eine vernünftige Lösung her. Irgendeiner, der die Leute überzeugt und mitnimmt und nicht wartet bis sie kommen.

      Gelöschter Account


      • Ich konnte seit meinem Weggang von WA immerhin 4 Leute mitnehmen. Das waren auch die mit denen ich sowieso an am meisten schreibe.
        Wer was will soll über SMS, Anruf oder Mail Kontakt aufnehmen oder es lassen.
        Allerdings hab ich noch nie wirklich viel über Messenger geschrieben, so ein Mittelungsbedürfnis hatte ich noch nie. Und wenn beschränkt sich das auf banale Dinge.

        Meine Tochter hat sich aus freien Stücken schon vor längerer Zeit von WA verabschiedet. Ihr ging es einfach auf den Senkel dass ständig ihr Handy bimmelte. Auf der alten Schule gab es viele Klassengruppen und sogar die Lehrer mischten da mit. Ich finde es gut dass sie in solchen Dingen einen eigenen Kopf hat und ihr eigenes Ding macht.

        Meine Frau ist wegen ihrer Mutter weg von WA:-) die hat mit ü60 letztes Jahr auch WA für sich entdeckt und musste dann natürlich jedes Bildchen, Filmchen und jeden Kettenbrief weiterschicken was natürlich meiner Frau wohin ging. Davor allerdings war WA für meine Schwiegermutter aber auch nur Schwachsinn, und hat sich selbst immer aufgeregt wenn sie jemanden sah der am Handy saß...so kann es gehen.

        Überzeugen kann man die Leute eigentlich nicht. Die einzige Möglichkeit ist wirklich die dass man selbst einfach geht und hofft dass andere die in Kontakt bleiben wollen mitgehen. Wenn jemand nicht über eine andere Art kommunizieren will kann der Kontakt auch nicht so wichtig sein.


      • > Was nützt mir ein Messenger, den niemand Nutzt?

        Ein Messenger, der von Dir rechtlich problematisches fordert, ist aber auch keine Lösung. Abgesehen davon gibt es Lösungen, die noch offener sind und die sind sogar älter als WhatsApp. Ja, WhatsApp hat diese Technik anfangs sogar selbst genutzt: XMPP

        > Solange es keine Alternative zu Whatsapp gibt die tatsächlich auch genutzt wird, ist das weg kommen tatsächlich schwierig

        Wenn jeder auf den anderen wartet, hast Du recht. Und genau das ist aktuell das Problem. Wenn jeder für sich umsteigt, sind ganz schnell alle auch über andere Dienste erreichbar. Für die Übergangszeit kann man ja auch mehrere Messenger nutzen.

        > Ja, bin mittlerweile bei meinen zwei Threema Kontakten zweimal in der Liste. Weil ich, nachdem ich mein Handy einschicken müsste, mir eine neue ID erstellen musste.

        Am Ende der Ersteinrichtung wirst Du bei Threema aufgefordert, Deine ID zu sichern. Wenn Du das nicht gemacht hast, ist Deine ID nutzlos. Sofern Du ein Widerufspasswort gesetzt hast, kannst Du dennoch über threema.ch die alte ID löschen. Auch darauf wirst Du hingewiesen.

        Ich sehe das jedoch auch als eine Hürde für Otto Normal. Nur, was wollen wir? Sicherheit erfordert auch, dass wir uns nicht alles vorkauen lassen.

        > Benachrichtigungen bekomme ich dort auch nur verzögert.

        Das dürfte an Deinem Handy liegen. Bei mir kommen Nachrichten umgehend an. Als erstes können Energiesparoptionen Dir einen Strich durch die Rechnung machen und Threema abschießen (davon sind grundsätzlich aber alle Messenger betroffen), zum anderen kannst Du das Push-Token in den Einstellungen zurücksetzen. Oft ist damit bereits das Problem gelöst.

        Und dann kann die Option Polling auch noch aktiviert werden, die solchen Problemen begegnen kann.

        > Und ich werde sicher nicht den 5. Und 6. Messenger kaufen

        Du hast noch keine vier Messenger gekauft! Die meisten sind doch kostenlos.
        Threema kostet 2,99 bis 3,50 Euro (je nach System)
        Conversations kostet im Play Store 2,39 EUR, ist aber auf f-droid.org kostenlos erhältlich.
        Wire kostet nichts, sofern nicht geschäftlich genutzt.
        Telegram, Allo, Duo, Hangouts, Viber, Line, FB Messsenger, Signal, Yahoo Messenger... (eine Liste unabhängig etwaiger Datenschutzproblematiken) sind alle kostenlos.


      • grmpf das soll zu Anna Christin und landet jedes mal bei Aries.


      • Zu 4. Deine Threema ID kannst Du auf der SD Karte oder PC sichern und jederzeit wenn nötig wieder zurück holen.


      • Verschiebt das mal bitte ein Admin zu Anna-Christin und löscht die Überflüssigen? Danke.

        Zu 4. Deine Threema ID kannst Du auf der SD Karte oder PC sichern und jederzeit wenn nötig wieder zurück holen.


      • @Anna-Christin

        Weil alle so denken wie Du in 2) gibt es keine Alternativen.


        Wenn aber Dein ganzer Freundeskreis Dich auch bei Telegramm, Signal und Wire findet, dann denkt vielleicht einer über einen Wechsel nach .... und dann noch einer, weil er schon 3 Leute findet....

        Nur wenn keiner anfängt wird es nie was.....


        Denk mal drüber nach.


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        Die Meisten User sind mit WA zufrieden und WOLLEN NICHT umsteigen.
        Es sind doch nur Wenige, wie du, die sich Mega über WA aufregen. Warum sollen Viele etwas nicht mehr nutzen mit dem sie zufrieden sind, nur weil Wenigen das nicht gefällt?
        Es gibt weiß Gott wichtigere Probleme auf dieser Welt als der Schutz deiner Telefonnummer, wobei diese von dem meisten eh öffentlich zugänglich im Telefonbuch stehen.


    • Solange Du bei WhatsApp bleibst, wird niemand mit wechseln, Du bist ja noch über WhatsApp erreichbar.
      Wenn Du willst, dass die anderen wechseln, darfst Du über WhatsApp nicht mehr erreichbar sein. Einen Messenger aussuchen oder SMS.
      Und Arbeitspläne über WhatsApp? Wenn ich Kunde von euch wäre, würde ich Euch ganz schön aufs Dach steigen. Gleiches Prinzip, nicht mehr über WhatsApp erreichbar sein, die stellen sich schon um. Es gibt E-Mail. Kann man auch auf dem Smartphone empfangen. Außerdem hast Du da ein schlagendes Argument, den Datenschutz.


      • @Flat Eric : Wenn du Kunde bei uns wärst, würdest du uns aufs Dach steigen weil wir unseren internen Arbeitspläne über Whatsapp verteilen? Ehrlich?


  • Es ist eben mal so in unserer Natur das wir etwas solange nutzen, solange es uns und keinen and anderen schadet. Mit schaden meine ich jetzt aber nicht die Weitergabe von Daten (und das obwohl es sich bei WhatsApp nur um die Telefonnummer handelt). Unsere Naturinstinkte liegen weit höher als die vom Menschen erfundenen Grundrechte. Und schließlich ist die Telefonnummer auch nicht eine Sache, die was einem das komplette Leben entlarvt. Es gibt sich andere Messenger die auch nur über die Telefonnummer aktiviert werden können und die auch einen Abgleich der am Telefon befindlichen Telefonnummern macht. Das wäre Viber und Kakao Talk. Nutze ich beides nicht weil es auch sonst keiner hat in meinen Kontakten. Solange uns und unseren Kontakten WhatsApp nichts schlechtes will sollte man nicht gleich sich und sein Umfeld verrückt machen. Wie schon gesagt, wenn ich jetzt anfangen würde : was wäre wenn...?, dann müßte ich die komplette Kommunikation samt Internet von mir verbannen.

    Gelöschter Account


    • Wie es uns schadet, werden wir erst in Zukunft spüren. Und selbst dann zweifle ich an der Selbstkritikfähigkeit der Menschen, denn den Anteil von uns allen an der NSA-Affäre durch unbedachten Umgang mit der IT sehen auch zu wenige.

      Du kennst die Salamitaktik? Heute ist es nur die Telefonnummer, morgen ist es das ganze Telefonbuch. Abgesehen ist "nur die Telefonnummer" schon falsch. Ich entscheide, meine Telefonnummer nicht in öffentliche Verzeichnisse und zu Werbezwecken zu verwenden. Andere erteilen aber die Erlaubnis in meinem Namen Facebook? Hallo?

      Die Registrierung über die Telefonnummer ist eines. Die Benutzung als Benutzernamen ist etwas anderes und schon bedenklich. Und schließlich ist die Frage, wird die Telefonnummer nur zum Abgleich des Telefonbuches verwendet oder auch kommertiell weiterverwendet. Threema und Wire schließen letzteres aus und haben die Verarbeitung so gestaltet, dass noch nicht einmal auf deren Systemen rekonstruierbare Daten verbleiben. Das ist möglich und die Wirksamkeit auch überprüft.


      • Da bestimmt auch Leute deiner Kontakte WhatsApp nutzen oder genutzt haben, ist deine Telefonnummer schon bei WhatsApp gelandet. Hast du jemals in irgendeiner Form Werbung von oder durch WhatsApp bekommen?

        Gelöschter Account


      • Weiss ich das? Mit der Telefonnummer alleine lässt sich genug Unheil anrichten. Angenommen ein verärgerter Mitarbeiter verkauft Listen mit tausenden Telefonnummern an eine Verbrecherbande in einem Drittweltland. Die rufen an, lassen aber nur einmal klingeln. Der Angerufene ist neugierig, und ruft zurück, natürlich eine Premiumnummer die 300 € pro Anruf kostet. Ist wohl derzeit eine beliebte Masche.
        Wer soll da noch nachvollziehen, wo das Datenleck war?
        Also ist die Behauptung, niemand sei zu Schaden gekommen, so wenig beweisbar, wie das Gegenteil.
        Das Beispiel zeigt, dass man schon seine eigenen Daten nur sparsam verteilen sollte, auf das absolut Notwendige beschränkt, jedenfalls wenn man seine Risiken minimieren will.
        Die Daten von Dritten sind durch den Datenschutz geschützt, da helfen auch "pragmatische" Auslegungen wie Du sie oben machst (ein Monopol eines Messengers...) nichts. Wo kämen wir hin, wenn jeder Gesetze und Vorschriften nach eigenem Gusto auslegt.
        Darüber hinaus sollten Respekt vor und Achtung des Eigentums, und das sind auch ihre Daten, gerade von Freunden und Bekannten, eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, selbst wenn es keinen Datenschutz gäbe.
        Wenn Du die Nummer eines Freundes weiter gibts, schadest Du ihm damit möglicherweise. Dann sollte er wenigstens damit einverstanden sein, und die Risiken kennen.

        Frk


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        @Aries
        "Du kennst die Salamitaktik? Heute ist es nur die Telefonnummer, morgen ist es das ganze Telefonbuch. Abgesehen ist "nur die Telefonnummer" schon falsch. "
        Hast du bisher unter einem Stein gelebt oder wie hast du bisher verhindert das deine Daten in andere Hände fallen.
        Das Thema ist doch schon seit Jahren durch und seit wir alle ständig Online sind sowieso. Deine Daten sind schon überall auch wenn dir das nicht gefällt und du das nicht wahr haben willst. Dein Arzt, deine Krankenkasse, deine Bank usw., usw. wissen weit mehr über dich als WA. Suchst du dir da jetzt auch alternativen un ziehst auf eine einsame Insel ohne Internet und sonstige Datenerfassung?


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        "Angenommen ein verärgerter Mitarbeiter verkauft Listen mit tausenden Telefonnummern an eine Verbrecherbande in einem Drittweltland."
        Warum sollen die für Telefonnummer zahlen wenn man die aus öffentlichen Telefonbüchern völlig legal und kostenfrei bekommen kann?


  • > Von daher sind wir gefangen und zugleich irgendwie sicher in WhatsApp. Und auch ein spontaner Austritt sowie ein Umzug aller Freunde zu einem anderen Messenger ist de facto unmöglich.

    Gefangen sind wir nur in unseren Köpfen. Alleine die Formulierung zeigt, dass die Problematik verdrängt wird oder noch angekommen ist. Eigentlich dürfte niemand in der EU WhatsApp nutzen, weil es unmöglich ist, die AGB einzuhalten.

    Wie sicher sind wir in welchem Bezug? Sicher, andere zu erreichen und für andere erreichbar zu sein? OK, dann gäbe es aber andere Systeme, die genauso sicher wären, würden sie eine ähnliche Verbreitung haben.

    Durch die Abhängigkeit in die wir uns begeben, geben wir sogar Sicherheit auf. Monopole sind nie gut und im Grunde wird durch die frechen AGB schon deutlich, worauf wir uns einlassen. Wenn dann die Rechtsprechung und die Gesetzgeber sich an unser Verhalten anpassen, ist es plötzlich essig mit "sicher".

    Der andere Teil ist, dass die wirklichen Alternativen nie genannt werden. So hat auch der Artikel über die acht Nachteile nur andere geschlossene Systeme aufgezählt. Die wirklich offene Lösung XMPP mit Conversations als Android-App ist nicht genannt worden.

    Ebensowenig ist eine Bewertung von geschlossenen Systemen vorgenommen worden. Stellt Euch vor, bei E-Mail müsste jeder bei der Telekom sein und die Telekom-App verwenden. Ich dachte, Monopole wollen wir nicht, jetzt schaffen wir aber freiwillig eines? Und lassen es uns auch noch gefallen, dass unsere Grundrechte ausgehöhlt werden?


  • Ich nutze selber kein WhatsApp mehr da ich mit den AGBs nicht einverstanden bin, das hat in meinem Bekanntenkreis zum teil zu richtig heftigen Diskussionen geführt.


    • Kenne ich! Und genau da setzt mein Kopfschütteln ein. Das sind keine dummen Leute. Die haben ein Hochschulstudium, erkennen aber nicht oder verdrängen, dass sie über fremde Daten entscheiden, wozu sie gar nicht befugt sind.

      Würde ich ihre Daten beim Media Markt abgeben, würden sie sich aufregen.


      • Das siehst du falsch. Du müsstest hierzu Media Markt eine Erlaubnis erteilen das sie sich selbst die Daten holen. Nichts anderes geschieht bei WhatsApp. Oder gehst du persönlich in die Firmenzentrale von WhatsApp und gibst ihnen einen Ausdruck von deinen Telefonnummern auf dem Smartphone?


      • Jetzt wird es langsam komisch!
        Facebook kommt auch nicht zu mir und holt meine Daten. Die werden von der App auf den Geräten der Anwender gepusht. Also geben die Anwender die Daten weiter, denn diese haben die App aktiv in Betrieb genommen.

        Abgesehen davon ist es egal, wie die Daten wohin kommen. Für meine Daten liegt, wie für die meisten, keine Einwilligung vor.


      • Nein, das wäre absolut nicht egal wie die Daten wohin kommen. Gerade wenn es mal wirklich gerichtliche Folgen haben soll. Erstens wer greift sich die Daten, und zweitens was geschieht damit genau. Nur das irgendwer Zugriff darauf hat reicht schon lange nicht mehr aus um hier einen Riegel vorzuschieben.


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        @Aries
        "Würde ich ihre Daten beim Media Markt abgeben, würden sie sich aufregen."
        Mieser Vergleich, da sie bei WA nur deine Telefonnummer weitergeben und und nicht "ihre Daten". Ich glaube kaum das es die Meisten interessieren würde wenn Media Markt ihre Telefonnummern bekommt, die eh schon unzählige andere Personen und Firmen vorher bekommen haben.

        Peter


  • Der beste Datenschutz wäre wohl die gute alte SMS, Bilder und Videos kann man ja per Bluetooth oder eMail senden.

    Ich mag es weiterhin nicht das WhatsApp sich an Facebook verkauft hat! Habe damals viel und lange versucht die Freunde von anderen Diensten zu überzeugen...

    Aber die Menschheit ist vergesslich und so wird WhatsApp immer größer und verbreiteter auch in Übersee.


    • Schau dir Conversations an. Du kannst ein Konto bei conversations.im oder bei einem beliebigen anderen Provider. Genauso wie bei E-Mail muss dein Kommunikstionspartner nicht die gleiche Kombination aus Provider und Programm wie du besitzen, ist aber dennoch für dich erreichbar.


    • Email und Datenschutz? Das passt ja gar nicht zusammen.


      • Du hast es nicht verstanden.
        Bei E-Mail ist es egal, welchen Client ich verwende und welchen Client mein Kommunikationspartner verwendet. bei E-Mail ist es egal, welchen Provider ich habe und welchen Provider mein Kommunikationspartner hat. Wir können trotzdem miteinander kommunizieren.

        Bei WhatsApp muss ich aber den WhatsApp-Client haben und das Konto bei WhatsApp. Threema-, Wire-, Telegram-, Line-, Viber-User usw. erreiche ich nicht. Ebenso sind alle genannten Systeme ebenfalls n sich geschlossen.

        XMPP hingegen ist diesbezüglich offen.

        Und nun zu E-Mail und Datenschutz:
        Es datenschutzkonform zu verwenden ist set über 20 Jahren möglich. Alleine wir nutzen es nicht, so dass heute kaum Android-Apps die Verfahren unterstützen.


      • Es geht ja nicht um den Email Client oder den Provider, sondern darum das es bei Emails selbst schon etliche Skandale gab zwecks Datenschutz. Also wirklich reale Eingriffe und Missbrauch der Daten. Das natürlich der Email Verkehr viel interessanter ist für jeden der sich irgendwie illegal bereichern will als eine lächerliche Telefonnummer ist aber klar oder?


      • Es geht bei WhatsApp nur um eines: Meine Daten werden weitergegeben und dafür liegt keine Erlaubnis meinerseits vor. Jedenfalls bin ich von niemandem gefragt worden, es haben aber sicher über einhundert Leute meine Telefonnummer gespeichert und sind gleichzeitig WhatsApp-Nutzer. Das gilt das für uns alle, ob WhatsApp-Nutzer oder nicht.

        Wie ich schon ausgeführt habe, es gibt für E-Mail seit über 20 Jahren die Möglichkeit, es datenschutzkonform zu verwenden (namentlich PGP und S/MIME). Dass wir es größtenteils nicht nutzen, ist kritikwürdig und sollte geändert werden, heilt aber in keinster Weise die massenhafte Verletzung der Informationellen Selbstbestimmung durch die Nutzung von WhatsApp.

        Es ist eine unzulässige Argumentation, ein Unrecht oder Manko durch anderes Unrecht oder Mankos zu rechtfertigen.


      • Deine sogenannten Daten bestehen aber nur aus einer einzigen Telefonnummer. Wenn du jetzt mal überlegst was alles damit (nicht) geschehen kann, dann wirst du merken das sich die ganze Gegenwehr gar nicht auszahlt. Es ist rein nur eine " mir geht's ums Prinzip" Moral. Das soll jetzt nichts negatives heißen, weil auch Prinzipien sollten anerkannt werden. Aber wegen einer Telefonnummer wäre mir der ganze Aufstand nicht wert. Ich würde mir was die Telefonnummer angeht Sorgen machen wem ich sie so im Bekanntenkreis gebe. Die können mitunter wirklich Blödsinn damit anstellen. Obwohl heutzutage bei Smartphones eine umfangreiche Möglichkeit besteht jeden unerwünschten Kontakt schnell und einfach zu blockieren. Funktioniert übrigens bei WhatsApp auch hervorragend.


      • Ich habe auch nicht die Email als eine Rechtfertigung genannt, sondern nur daran erinnert das auch der Email Verkehr sehr unsicher ist und sehr interessant ist für Angriffe verschiedener Interessen. Genannt deshalb, weil hier und schon öfter geschrieben wurde das man auf WhatsApp verzichtet und lieber zur Email über geht.


      • Wenn mein E-Mail-Client Daten abgreift, reagiere ich nicht anders als bei WhstsApp. Entsprechende Beiträge von mir findest du im Forum.

        Du hast kein Recht, meine Relevanzbeurteilung der Telefonnummer abzuschwächen. Es meine persönliche Information, über deren Weitergabe und Nutzungszwecke ich entscheide und niemand anderes! Das ist nicht meine alleinige Sichtweise, sondern unsere Rechtsprechung.


      • Dann muss auch die Rechtssprechung einschreiten und Maßnahmen setzen. Da hilft ein privater Aufstand überhaupt nichts. Wir müssen im Leben alles für irgendetwas bezahlen wenn wir eine Gegenleistung dafür wollen. Am besten du schreibst persönlich einen Brief an WhatsApp und Facebook und konfrontierst sie mit deinen Bedenken. Ob es was nützt sei mal dahingestellt, aber zumindest wäre es die richtige Adresse.


      • Wenn ich Dir eine E-Mail schreibe und Du nicht Enigmail oder eine andere PGP konforme Sofware nutzt und auch nicht meinen öffentlichen Schlüssel hast, steht in dieser Mail nur, das eine Verschlüsselte Nachricht vorliegt. Die eigentliche Nachricht bekommst Du nicht zu sehen.

        Edit: Wieso landen meine Antworten heute dauernd wo anders als dort wo sie hin sollen? GRMPF


      • Ich hab eigentlich sowas gemeint:

        https://www.google.at/amp/www.wz.de/amp/home/multimedia/neuer-datenskandal-fahnder-finden-18-millionen-gestohlene-e-mail-adressen-samt-passwoerter-1.1602807

        Nicht das die Emails selbst irgendwie geknackt werden, sondern das man sich einfach die Zugangsdaten beschafft. Was natürlich wie in dem Beispiel für Kriminelle in dem Ausmaß sehr lukrativ ist.


      •   25
        Gelöschter Account 26.01.2018 Link zum Kommentar

        @Aries
        "Meine Daten werden weitergegeben und dafür liegt keine Erlaubnis meinerseits vor. "
        Wie du weiter oben ja bestätigt hast geben auch andere Messenger deine Daten/Telefonnummer weiter. Muss man also davon ausgehen das du dort überall dein schriftliches Einverständnis erklärt hast, oder geht es hier nur um deine persönliche Abneigung gegen WA?


    •   25
      Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

      "Der beste Datenschutz wäre wohl die gute alte SMS, ......"
      Und auch dazu benötigst du die Telefonnummern, ist also ganz ähnlich gelagert wie bei WA.


  • Klar, geht es ohne, oder halt nicht seine richtigen Daten verwenden, anderer Name anderes alter und so weiter, Bilder von sich erst nicht online stellen und so weiter. Wer alles von dich Preisgibt ist selber schuld.


    • „Von sich“ ist mit wurscht. Jeder WhatsApp-Nutzer gibt aber Daten anderer preis. Darum geht es!

      Die eigenen Daten durch Verfälschung schützen, aber die von anderen weitergeben. Was soll man davon halten?

      Außerdem ist das nicht zuende gedacht. Du verfälscht deine eigenen Daten, aber von zig anderen bekommt Facebook deine echten Daten. Meinst du nicht, dass es ziemlich einfach ist, die Fakeangaben herausfiltern zu können?


      • Ich habe kein Facebook oder sonstwas in dieser Art, WA habe ich auch nicht. Keine sorge ich weiß wie und was ich mache.


      • Hier gehts ja nur um eine Telefonnummer. Und diese Telefonnummer wird nur dazu genutzt um WhatsApp nutzen zu können. Natürlich ist eine Telefonnummer auch als Daten zu nennen, trotzdem ist es nicht gleich das gesamte Privatleben jeder Person im Adressbuch. Und die Telefonnummer wird ja nicht weitergegeben das wer damit Stalking oder sowas betreiben kann, sondern ausschließlich zum Nutzen des WhatsApp Dienstes. Wer nicht WhatsApp nutzt, für den ist WhatsApp auch uninteressant.

        Gelöschter Account


      • Umso mehr sollte dich stören, was WhatsApp macht. Deine Daten hat Facebook über die ganzen WhatsApp-Nutzer nämlich erhalten. ein Vorschlag ist wirkungslos! Das sind veralterte Ratschläge.


      • > Hier gehts ja nur um eine Telefonnummer.

        Für die ich den Eintrag in öffentliche Verzeichnisse untersagt habe, um Werbung einzudämmen. Jetzt erlauben es Facebook jedoch zig Unbefugte, in meinem Namen.

        > Und diese Telefonnummer wird nur dazu genutzt um WhatsApp nutzen zu können.

        Nein, Du hast mit den AGB zugestimmt, dass Facebook sie zu Werbezwecken verwenden darf, und bestätigt dass du dazu von jedem einzelnen das Einverständnis bekommen hast.

        Kommt jetzt nicht mit dem Widerspruch bei Umstellung. Der hat nur Deine Daten umfasst und nicht die Deiner Kontakte. Außerdem war er nur während der Umstellung für Bestandsnutzer möglich. Neunutzer hatten diese Widerspruchsmöglichkeit nie.

        AGB sollte man lesen und auch verstehen!


      • @Peter...
        so so, nur die Telefonnummer. Dann lies mal genauer! Bei jedem Bild was du über den Messanger versendest, geht das Mitbestimmungsrecht über die Nutzung des Bildes an WhatsApp/Facebook über !!.....aber wie war das doch gleich?.." ist ja nur die Telefonnummer "


      • Interessiert aber trotzdem die wenigsten. Nicht mal dem Gesetzgeber. Solange sie uns etwas zur Verfügung stellen das alle nutzen können und das auch vom Gesetzgeber toleriert wird, wird sich auch nichts ändern. Der Gesetzgeber hat ja mehrere Möglichkeiten. Entweder die AGBs müssen umgeschrieben werden. Was dann auch heißt das andere Bedingungen sein werden. Kostenpflichtig kann ich sehr gut leben. Oder WhatsApp wird komplett verboten.


      • @Peter:
        Sagt die Gewaltenteilung noch etwas?

        Der Gesetzgeber (Legislative) hat uns die Gesetze gegeben. Nur können wir die Rechtsprechung (Judikative) kaum anrufen, denn ich kann nicht beweisen, dass der Werbeanruf als Quelle die WhatsApp-App meines Kontaktes XY ist. Die Executive hat daher keine Veranlassung, tätig zu werden.

        Frk


      • Darin wird auch das Problem liegen das man WhatsApp so nichts nachweisen kann. Zumindest nicht der normale Bürger. Wo kein Kläger, da kein Richter. Hier müsste nämlich bewiesen werden das WhatsApp dafür verantwortlich ist.
        Erinnert mich an einen persönlichen Fall bei einer Bekannten von mir. Von dieser Dame hat eine Freundin unerlaubt ihre Telefonnummer deren ex Mann gegeben. Die Dame regte sich natürlich auf bei ihrer Freundin das sie das nicht hätte tun sollen/dürfen. Als dann sogar die erste SMS des Ex Mannes kam (mit dem sie absolut keinen Kontakt haben wollte) ging sie zur Polizei. Diese sagte das sie nichts machen kann solange er sie nicht stalkt, belästigt oder bedroht. Was er ja auch nicht gemacht hat, noch nicht. Das ihre Freundin aber die Nummer ohne fragen weiter gegeben hat stand strafrechtlich überhaupt nicht zur Diskussion auf dem Polizeirevier.

        Gelöschter Account


      • Nein strafrechtlich ist das ohne Belang. Zivilrechtlich aber schon! Hätte sie auf eine Anzeige bestanden, hätte die Polizei sie auch aufnehmen müssen. Allerdings hätte ein Richter vermutlich aufgrund der Geringe des Deliktes und zugunsten schwerer Fälle eine Verhandlung angelehnt.

        Aber genau deshalb halte ich die AGB und unseren Umgang damit für brandgefährlich! Gesetze, die praktisch nicht durchsetzbar sind, werden abgeschafft. Wenn plötzlich jedem das Datensammeln von dritter Stelle erlaubt wird, ist uns das bestimmt auch nicht recht.


      • Deshalb sage ich ja auch das hier der Gesetzgeber gefragt ist. Aber sowas sollte eigentlich schon Vorfeld geprüft werden. Wenn ein Dienst, in dem Fall WhatsApp nicht dem Gesetz entspricht, dann dürfte er auch gar nicht zugelassen werden. Ist ja beim Auto auch so, oder beim Motorrad. Wenn die Abgaswerte zu hoch sind, oder der Auspuff zu laut, dann wird das Fahrzeug erst gar nicht zugelassen.

        Gelöschter Account


      • So isses - leider.

        Ich habe von WhatApp mal Auskunft verlangt über meine Daten - Anspruch nach Bundesdatenschutzgesetz. Antwort: "Da Sie keinen WhatsApp-Account haben, haben wir auch keine Daten über Sie". Dabei habe ich mehrere Nutzer benannt, bei denen ich in den Kontakten stehe und die WhatsApp nutzen.
        Laut eigenen AGB haben sie damit Daten über mich.

        Aber dazu durchzuklagen ist leider nicht machbar, weil ich dazu beweisen müsste, dass WhatApp Daten von mir hat. Also eine Katze, die sich in den Schwanz beisst.


      •   25
        Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

        @Aries
        "Für die ich den Eintrag in öffentliche Verzeichnisse untersagt habe, um Werbung einzudämmen. Jetzt erlauben es Facebook jedoch zig Unbefugte, in meinem Namen."
        Und kennst du einen konkreten Fall wo nachweislich von WA oder Facebook Werbung an deine Telefonnummer geschickt wurde obwohl du diese Dienste nicht nutzt?


  • C. F.
    • Blogger
    23.01.2018 Link zum Kommentar

    "Von daher sind wir gefangen und zugleich irgendwie sicher in WhatsApp."

    Heute kam im Fernsehen ein Artikel über diese Thematik. Und eins wurde dabei besonders hervorgehoben: facebook ist der mächtigste Datenkonzern weltweit. Und niemand kann heute erahnen, voraussagen und sich vorstellen, was mit den Daten, die man durch die Nutzung der sozialen Netzwerke wir facebook mit WhatsApp und Co. von sich Preis gibt, passiert. Was man einmal über sich ins Netz gestellt hat, ist dort für immer gespeichert und ausgewertet.

    Persönlich kann ich nur sagen: ich denke nicht nur an das heute, sondern auch an das morgen. Was ich nicht an Daten von mir ausgebe, kann später auch mal nicht gegen mich verwendet werden.

    Die digitale Welt ist bunt und voller Anreize, denen man sich oft nicht verschließen kann. Und so haben sich auch zwei "Gesellschaften" gebildet: die einen, die eben auf ihre Daten und Privatsphäre achten, und die anderen, die sich der bequemen bunten und sorglosen Welt des www hingeben.

    Schade finde ich die Uneinsichtigkeit mancher user, wie sie mit den Daten anderer umgehen. Die Kritik bei WhatsApp geht ja nicht an den Messenger per se, sondern an seinen Umgang mit den Daten Dritter. Da wünsche ich mir manchmal mehr Verständnis und Entgegenkommen.


    • Das hast du sehr gut geschrieben, genau so sollte es sein.

      BeschGelöschter Account


    •   25
      Gelöschter Account 25.01.2018 Link zum Kommentar

      "Heute kam im Fernsehen ein Artikel über diese Thematik. Und eins wurde dabei besonders hervorgehoben: facebook ist der mächtigste Datenkonzern weltweit. Und niemand kann heute erahnen, voraussagen und sich vorstellen, was mit den Daten, die man durch die Nutzung der sozialen Netzwerke wir facebook mit WhatsApp und Co. von sich Preis gibt, passiert. "
      Das macht mir ehrlich gesagt deutlich weniger Angst als die Vorstellung was es zum Beispiel für folgen hat was meine Krankenkasse und das gesamte Gesundheitswesen an Daten über mich hat und welche Folgen das in Zukunft haben wird. Ein erster Ausblick wird ja schon gezeigt mit unterschiedlichen Tarifen bei den Krankenkassen. Dagegen sind WA und Facebook als wesentlich harmloser einzustufen.


      • C. F.
        • Blogger
        27.01.2018 Link zum Kommentar

        Wenn Du aber in den sozialen Netzwerken z.B. über einen ausschweifenden Lebensstil berichtest, Alkohol, Rauchen, etc. und Deine Krankenkasse diese Daten bekommt, kann die Folge sein, dass Deine Beiträge steigen, manche Leistungen vielleicht nur durch Zuzahlung getätigt werden. Das mit den Persönlichen Daten und seinem Profil kann man aber auf jede Versicherung übertragen. Oder Banken. Da bekommst Du dann vielleicht nur Kredite mit höheren Zinsen. Oder eine Finanzierung wird mal abgelehnt.