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Kommentar 4 Min Lesezeit 26 Kommentare

Lauschende App-Werbung zeigt neue Abgründe der Daten-Industrie

Werbetreibende finden immer neue Wege, unsere Gewohnheiten zu studieren. Hunderte Spiele-Apps im Play Store werden mit der Lauschfunktion von Alphonso ausgestattet. Die fragt Euch explizit, ob sie Euer TV-Programm mithören darf. Dann werden passende Werbebanner auf Eurem Smartphone angezeigt. Da stellt sich die Frage: Wie weit dürfen Werbetreibende gehen?

Die Werbeindustrie wurde hin und wieder bei recht merkwürdigen Methoden ertappt. Eine davon wurde im Mai 2017 bekannt: Über Ultraschallwellen konnten einige Geräte miteinander kommunizieren und so Verhaltensprofile von Euren Fernsehgewohnheiten ableiten. Das war jedoch heimlich, illegal und unlauter. Was das Start-up Alphonso jetzt abzieht, ist zwar genau so unheimlich, aber eben auch genau das: nicht heimlich.

Der Werbedienstleister stattet hunderte Apps, darunter auch Apples jüngsten Zukauf Shazam, mit einem Hintergrunddienst aus, der die Mikrofon-Berechtigung fürs Lauschen im Hintergrund verwendet. Der Nutzer erhält mal im Play Store, mal in den Nutzungsbedingungen den Hinweis, dass das Mikrofon eingeschaltet bleibt, um TV-Werbespots und Filme in Eurer Nähe zu identifizieren. Entsprechende Werbebanner und -einblendungen auf Eurem Smartphone sollen die Reichweite derselben Anzeigenkampagnen erhöhen.

Ihr als Nutzer könnt einer solchen App meist ohne Nachteile die Mikrofon-Berechtigung wieder entziehen. Leider wissen viele Laien gar nicht, wie sie das machen sollen. Oder sie interessieren sich schlichtweg nicht mehr dafür und freuen sich, dass sie die App kostenlos nutzen können. Doch genau dieses naive Nutzerverhalten zeigt, wie weit die Werbe-Industrie es inzwischen ungeschoren treiben kann.

Die Genies der Ad-Tech-Industrie versuchen schon gar nicht mehr, sich zu verstecken. Da Nutzer es seit Jahrzehnten gewohnt sind, ermüdend lange Nutzungsbedingungen ungelesen zu akzeptieren, können Software-Anbieter die Zustimmungs-Blindheit im Rahmen geltenden Rechts ausnutzen. Verbraucherschutz-Initiativen wie TOS;DR wollen abhelfen, werden aber zu Tode ignoriert. Dasselbe gilt im Prinzip auch fürs Berechtigungs-Management von Android: Wie oben schon erwähnt fehlt oft das Wissen, wie man es richtig einsetzt. Es ist oft niemand da, der einem zeigt, wie.

Und der Gesetzgeber kommt gar nicht schnell genug hinterher, die neu ermöglichten Praktiken zu unterbinden. Gelingt es ihm doch, hat der Datensammler längst seine Beute auf einen Server in Übersee kopiert, wo jenes Recht nicht mehr gilt. Wenn der Wettlauf um unsere persönlichen Daten gerade zwischen Staaten und der Industrie ausgefochten wird, ist also recht offensichtlich, wer derzeit die Nase vorne hat.

Was kann ich tun?

Die Technologie von Alphonso setzt auf eine neue Form von Vernetzung. Es ist schon länger ein offensichtlicher Trend, dass es der Daten-Industrie (auch gerne verschwörerisch als Big Data bezeichnet) darum geht, möglichst viele Datenpunkt von Euch zu vernetzen. So entsteht ein recht scharfes, detailreiches und somit genaues Profil von Euch. Wenige Hinweise reichen danach aus, um Euch eindeutig oder zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit zu identifizieren.Seid Euch also bewusst darüber, welche Überschneidungen Ihr erlaubt. Wer kennt alles Eure E-Mail-Adresse? Wo sind Eure Zahlungsinformationen hinterlegt? Müsst Ihr wirklich überall mit Eurer EC- oder Visa-Karte (also mit Eurem Namen) bezahlen? Müssen Twitter und Facebook wirklich Eure Kontaktliste einsehen können? Habt Ihr schon einmal die aktiven Berechtigungen Eurer Spiele-Apps überprüft?

Facebook, Google und WhatsApp sind wichtige Teile unseres Lebens geworden. Ohne ihre Dienste wird vieles erheblich komplizierter; manche Menschen wissen gar nicht, wie man ohne Google im Internet recherchiert. Manche verlören ohne Facebook und WhatsApp Kontakt zu etlichen Menschen in ihrer Bekanntschaft.

Aber Ihr könnt diese Dienste anders nutzen und so das Erstellen eines persönlichen Profils von Euch erschweren. Facebook funktioniert auch in einem privaten Browser-Tab, so dass es Euch schwieriger verfolgen kann. Der Facebook Messenger funktioniert ohne Eure Handynummer, oder wahlweise ohne Euer Facebook-Konto. WhatsApp lässt sich auch mit einer Telefonnummer aktivieren, die nicht der Nummer Eurer SIM-Karte entspricht. Google verliert im privaten Tab seine Erinnerung an Eure Suchbegriffe. Der Browser Firefox Klar versagt Website-Betreibern jegliche Form der personenbezogenen Datensammlung.

Und wenn ich nicht will?

Die meisten von Euch, mich eingeschlossen, werden weiter machen wie bisher. Schließlich sind unsere Leben zu fest mit der Bequemlichkeit der scheinbar kostenlosen Dienstleistungen aus dem Silicon Valley verflochten. Wir müssen uns aber entscheiden, wem wir den Profit mit unseren Daten gönnen.

Der Wired-Beobachter des Silicon Valley Laurent Hrybyk beobachtet eine aufsteigende Verachtung für die Motivationen der neuen Start-up-Gründer in der breiten Bevölkerung. Langsam wächst ein Bewusstsein dafür, dass jene Unternehmen zwar oft im Namen, längst aber nicht mehr im Sinne des Gemeinwohls handeln. Wir dürfen nicht damit rechnen, dass Google oder Facebook im Zweifel zu unseren Gunsten entscheiden werden, wenn Investor-Milliarden auf dem Spiel stehen.

Solche Zweifel entstehen bei Daten-Lecks (#Equifax), staatlicher Überwachung (#PRISM), Fake-News, Filterblasen oder Selbstmord-Videos. Bei aller Bequemlichkeit dürfen wir also nicht verlernen, uns (vor uns) selbst zu beschützen.

Quelle: NY Times

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Top-Kommentare der Community

  • Aries vor 7 Monaten

    Deshalb plädiere ich für den Verzicht auf Apps mit Werbemodulen. Wie man Werbemodule feststellen kann? Zunächst steht im Play Store dabei "Enthält Werbung", aber leider enthalten auch Apps ohne diesen Hinweis Werbemodule. Außerdem hatten Werbenetzwerke ihre Technik mehrfach nicht im Griff und wurden regelmäßig zum Verteilsystem für Schadsoftware.

    Um die zu identifizieren, gibt es Helferlein-Apps:

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.appspot.swisscodemonkeys.detector
    (enthält jedoch selbst ein Werbe-Modul, weil App Brain ebenfalls ein Werbenetzwerk ist, das jedoch vorgibt, anders zu arbeiten)

    https://play.google.com/store/apps/details?id=krow.dev.addetector

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.denper.addonsdetector

    OK, die Apps selbst können die gleichen Techniken ohne Werbemodule verwenden, aber eine Quelle ist damit ausgeschaltet.

    Einen Nachteil hat konsequente Vorgehensweise jedoch: Man muss auf die eine oder andere lieb gewonnene App verzichten. Andererseits ist man vielleicht erstaunt, wie gering der Verlust wirklich ist.

  • C. F.
    • Blogger
    vor 7 Monaten

    "Die meisten von Euch, mich eingeschlossen, werden weiter machen wie bisher. Schließlich sind unsere Leben zu fest mit der Bequemlichkeit der scheinbar kostenlosen Dienstleistungen aus dem Silicon Valley verflochten. Wir müssen uns aber entscheiden, wem wir den Profit mit unseren Daten gönnen."

    Trotz wider besserem Wissens? Auch dessen, dass der Profit nicht nur durch die eigenen Daten erwirtschaftet wird, sondern auch derer, die ihr aus eurem Telefonbuch bereitwillig zu Verfügung stellt, ohne zu fragen? Klar - ich spiele hier auf WhatsApp und facebook an.

    An der Stelle kann ich immer noch nicht verstehen, wie eine Institution wie AndroidPit es nicht hin bekommt, endlich mal Alternativen auszuprobieren und darüber zu berichten, vielleicht auch mal eine Vorreiterrolle zu spielen? da gäbe es viel Stoff für etliche Artikel und Diskussionen.

    Die Alternativen zu WhatsApp braucht man ja eigentlich gar nicht mehr erwähnen, die sind wohl hinlänglich bekannt. Aber für die Neuleser hier: Threema, wire, Signal, Conversations (als fork dazu sei PixArt genannt).

    Aber wie schaut's mit den Alternativen zu facebook aus? Diaspora und GNUsocial? Ich habe beide ausprobiert, habe nach kürzester Zeit schon die ersten Kontakte und Verknüpfungen Gleichgesinnter gehabt, und bin immer noch dabei. Da kann man also genau so schnell "Freunde" finden wie auf facebook.

    Und was ist mit Suchmaschinen wie DuckDuckGo, Ixquick, Qwant?

    Für die neuen Vorsätze von AndroidPit: schaut über den Tellerrand. Die digitale Welt besteht nicht nur aus WhatsApp, facebook, Twitter und Google...

26 Kommentare

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  • Ich glaub ich hol mein Ericsson T68 wieder aus der Vitrine ..... aber ernsthaft, ein paar Dinge kann man wirklich tun um die Spionage zu reduzieren ... was das ist wissen die Leute hier, ganz vermeiden kann man die Werbespionage aber wohl nicht, das ist leider Teil unserer Welt geworden. Also außer ihr geht halt auf ein Einfachhandy zurück oder arbeitet mit Root und nem Adblocker. Nur wundern darüber, dass die Werbung das Nutzerverhalten kennt, darf sich hier wohl keiner, wenn er sich damit schon mal beschäftigt hat. Man kann scheinbar heutzutage nicht mehr beides haben: Bequemes Surfen auch mit mobilen Geräten und echte Privatspähre. Die oft zu hörende für mich dämliche Aussage: "Ich habe nichts zu verbergen", zeigt die Ignoranz der Mehrheit, die zu bequem ist, sich Gedanken zu machen, was mit Ihren Daten alles passieren könnte .... das sind dann bestimmt die, die nach dem Staat und Datenschutz schreiben, wenn sie merken, dass sie Spionage-Opfer werden, doch vergeblich, denn der Staat kann (oder will?) hier nicht helfen.... Die Zeiten sind lange vorbei.....es bleibt nur die Eigenverantwortung für seine eigenen Taten, und das gilt halt auch für das Nutzungsverhalten bei Technik.

    C. F.


  • Sebo vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Früher: ich kann nicht reden, vielleicht ist meine Wohnung verwanzt.
    Heute: Alexa, bestell ne Pizza.....
    Und Alexa hört auch eifrig zu....

    Ich wette die die früher bei der Stasi waren ärgern sich heute ein Loch in den Bauch, Facebook, Insta, Alexa und co hätten denen verdammt viel Arbeit erspart. Und niemand würde sich aufregen bespizelt zu werden. Gibt ja fast jeder fast alles freiwillig von sich Preis.


    • C. F.
      • Blogger
      vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      "Und Alexa hört auch eifrig zu...." Und wenn eine Zeit lang im Bett nichts mehr abläuft, liegt dann eines Tages Werbung mit Potenzmitteln im Briefkasten ;-)


  • Ich habe auf meinem Handy "Free Adblocker Browser - Adblock & Popup Blocker" installiert, als ich im Fernsehen einen Spielfilm über "schweres Wasser" sah und während des Films im Browser "schwer" eingab, wurde mir sofort als Erstes Ergebnis "schweres Wasser" angezeigt. Das ist mir schon öfters passiert, sowas ist doch kein Zufall. Die App hat eine Freigabe zur Verwendung des Mikrofons, diese kann man nicht deaktivieren.


    • Mia vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Genau, stell dir vor du sitzt der Kneipe und 50 Handys warten auf den Befehl *okay Goolge*


  • Wer das Alles nicht will, der holt sich kein Android-Phone. Ich weiß, damit mach ich mir hier keine Freunde, aber wissen tun es doch sowieso alle, dass es so ist.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    "Die meisten von Euch, mich eingeschlossen, werden weiter machen wie bisher. Schließlich sind unsere Leben zu fest mit der Bequemlichkeit der scheinbar kostenlosen Dienstleistungen aus dem Silicon Valley verflochten. Wir müssen uns aber entscheiden, wem wir den Profit mit unseren Daten gönnen."

    Trotz wider besserem Wissens? Auch dessen, dass der Profit nicht nur durch die eigenen Daten erwirtschaftet wird, sondern auch derer, die ihr aus eurem Telefonbuch bereitwillig zu Verfügung stellt, ohne zu fragen? Klar - ich spiele hier auf WhatsApp und facebook an.

    An der Stelle kann ich immer noch nicht verstehen, wie eine Institution wie AndroidPit es nicht hin bekommt, endlich mal Alternativen auszuprobieren und darüber zu berichten, vielleicht auch mal eine Vorreiterrolle zu spielen? da gäbe es viel Stoff für etliche Artikel und Diskussionen.

    Die Alternativen zu WhatsApp braucht man ja eigentlich gar nicht mehr erwähnen, die sind wohl hinlänglich bekannt. Aber für die Neuleser hier: Threema, wire, Signal, Conversations (als fork dazu sei PixArt genannt).

    Aber wie schaut's mit den Alternativen zu facebook aus? Diaspora und GNUsocial? Ich habe beide ausprobiert, habe nach kürzester Zeit schon die ersten Kontakte und Verknüpfungen Gleichgesinnter gehabt, und bin immer noch dabei. Da kann man also genau so schnell "Freunde" finden wie auf facebook.

    Und was ist mit Suchmaschinen wie DuckDuckGo, Ixquick, Qwant?

    Für die neuen Vorsätze von AndroidPit: schaut über den Tellerrand. Die digitale Welt besteht nicht nur aus WhatsApp, facebook, Twitter und Google...


    • Mia vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Daumen hoch.... Sehr gut geschrieben 👍🏼


    • Frk vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Treffer C.F. sehr gut!

      aber die Bequemlichkeit der meisten Nutzer (siehe die Einstellung von Ironman in der Forumsdiskussion über whatsapp als Beispiel) wird eine Änderung verhindern. Andere halten wider besseren Wissens an Google Chrome fest. Zitat "Ich finde ihn klasse", und das, obwohl jedem klar sein sollte, das damit Data Mining im großen Stil betriben wird. Sogar die APitler hier nutzen zum Teil Alexa oder vernetzen ihre Glühbirnen, um noch angreifbarer zu werden. Leute, wie du oder Aries oder Mia sind Rufer in der Wüste. Daran wird sich leider nichts ändern.


  • Hm, hier wird Antispy-Software erwähnt welche kostenlos im Playstore zu haben ist. Bin ich der er einzige bei dem die Alarmglocken angehen, oder bin ich zu misstrauisch?
    Antispy-Software, kostenlos/ geschenkt, von Fremden?
    Icke weeß ja nicht... .


  • Die Werbungen sind e grauenhaft. gestern kam auf YouTube ne Werbung für irgend n p2w. Die meisten 1* Bewertungen kamen weil die Werbung für dass Spiel unter anderem von age of empires zusammengeklaut ist, also die Werbung nichts mit dem Mobilegame zu tun hat.....


  • Peter vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Trotzdem soll und muss der Gesetzgeber hier klare Richtlinien einführen und auch kontrollieren und hart bestrafen. Ich bin schon seit Jahren dafür das Apps ruhig was kosten sollen wenn sie gut sind und uns dann mit der Werbung zu verschonen.


  • Das zeigt, wie unglaublich wichtig Root ist, so dass man eine echte Kontrolle über sein Gerät ausüben kann. Ein systemweiter Adblocker wie "AdAway" ist sicherlich von größerer Wichtigkeit als so manche so genannte "Virenschutz"-Apps. Wehe dem, der sein Telefon "einfaxh nur benutzen" will.


    • Peter vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      2014/2015 war das Note 4 das letzte Smartphone das ich gerootet habe. Natürlich auch mit einem Adblocker ausgestattet. Gab schon damals Apps die liesen sich gar nicht starten weil ich einen Adblocker verwende.


  • Lauschende Werbe-App brauche ich persönlich nicht. Ich würde mir zur Not einen Propfen/Korken basteln, mit dem ich das Mikro mechanisch ausschalten kann.
    Eine lauschende Überwachungs-App die mich belauscht, wenn ich abends alleine mit dem Hund draussen bin oder spät nach Hause komme?
    Eine App die mit einer Sicherheitsfirma verbunden ist und einen stillen Alarm schlägt, wenn es brenzlig wird oder ich ein bestimmtes Code-wort benutze?

    Dagegen hätte ich nichts einzuwenden.
    Kenne sogar viele Frauen, die abends auf dem Nachhauseweg ihren Mann/Freund anrufen, das Handy in die Tasche stecken und erst so den Heimweg antreten (während die Verbindung weiter besteht.


  •   27
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Bei dem Beispiel Shazam bleibt dann wohl nur noch deinstallieren. Oder ich fummel mich jedesmal, wenn ich wissen will, was läuft, zur Mikrofonberechtigung durch, gewähre sie, reg mich auf, dass das Lied schon vorbei ist und entziehe die Berechtigung frustriert wieder.

    Und auf den neuen Pixels läuft in dem Fall die googleeigene Version von Alphonso oder? Angepriesen, als der neueste Shit, ohne den du keine Party mehr überstehen wirst - ohne fragen immer gleich wissen was läuft. z.B. jetzt gerade "Fleischfachverkäuferin Ilse" mit "ich brauche mehr Personal an der Theke..."


  • Aries vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Deshalb plädiere ich für den Verzicht auf Apps mit Werbemodulen. Wie man Werbemodule feststellen kann? Zunächst steht im Play Store dabei "Enthält Werbung", aber leider enthalten auch Apps ohne diesen Hinweis Werbemodule. Außerdem hatten Werbenetzwerke ihre Technik mehrfach nicht im Griff und wurden regelmäßig zum Verteilsystem für Schadsoftware.

    Um die zu identifizieren, gibt es Helferlein-Apps:

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.appspot.swisscodemonkeys.detector
    (enthält jedoch selbst ein Werbe-Modul, weil App Brain ebenfalls ein Werbenetzwerk ist, das jedoch vorgibt, anders zu arbeiten)

    https://play.google.com/store/apps/details?id=krow.dev.addetector

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.denper.addonsdetector

    OK, die Apps selbst können die gleichen Techniken ohne Werbemodule verwenden, aber eine Quelle ist damit ausgeschaltet.

    Einen Nachteil hat konsequente Vorgehensweise jedoch: Man muss auf die eine oder andere lieb gewonnene App verzichten. Andererseits ist man vielleicht erstaunt, wie gering der Verlust wirklich ist.


  • Mia vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Ihr wolltet die totale Überwachung.....
    Ihr habt doch nix zu verbergen

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