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Künstliche Intelligenz: Geschichte, Definitionen und Einsatzgebiete

Das Thema Künstliche Intelligenz, also KI oder AI (für das englische Pendant Artificial Intelligence) ist in aller Munde. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Wir klären auf.

Geschichte

Die Künstliche Intelligenz hält Einzug in immer mehr Lebensbereiche. Der letzte Schrei sind AI-Chips und entsprechende Anwendungen auf dem Smartphone. Doch die Entwicklung der Technologie begann bereits in den 50er Jahren mit dem Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence am Dartmouth College in den USA. Die Anfänge gehen gar noch weiter zurück auf die Arbeiten von Alan Turing – auf den der bekannte Turing-Test zurück geht – , Allen Newell und Herbert A. Simon. In den Fokus der Weltöffentlichkeit schaffte es die Künstliche Intelligenz spätestens mit dem Schachcomputer Deep Blue von IBM, dem es im Jahr 1996 als erste Maschine gelang, den damals amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow in einer Partie zu schlagen. In Rechenzentren und auf Großrechnern kommen AI-Algorithmen seit vielen Jahren zum Einsatz.

Begriffsdefinition Künstliche Intelligenz

Die Begriffsdefinition von Künstlicher Intelligenz bezeichnet ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens befasst. Die Schwierigkeit dabei: Da bereits die Definition von Intelligenz an sich nicht exakt gefasst werden kann, ist auch die Künstliche Intelligenz nicht wirklich abzugrenzen. Allgemein wird der Begriff verwendet, um Systeme zu beschreiben, die das Ziel haben, die menschliche Intelligenz und entsprechendes Verhalten mit Maschinen nachzubilden und zu simulieren. Das kann mit einfachen Algorithmen und vorgefertigten Mustern geschehen, aber auch weit komplexer werden.

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Das Gehirn ist auch nur eine Maschine. / © ANDROIDPIT

Verschiedene Arten von KI

Symbolische oder auch Symbolverarbeitende KI arbeitet mit abstrakten Symbolen, die als Repräsentation für Wissen genutzt werden. Sie gilt als klassische KI, welche die Idee verfolgt, dass sich menschliches Denken von einer übergeordneten, logischen Ebene rekonstruieren lässt. Die Informationsverarbeitung erfolgt hier von oben, es wird mit Symbolen, abstrakten Verbindungen und logischen Schlüssen gearbeitet.

Die Neuronale KI wurde in den späten 80er Jahren in der Wissenschaft populär. Wissen wird hier nicht durch Symbolik repräsentiert, sondern durch künstliche Neuronen und deren Verknüpfung – eine Art nachgebautes Gehirn also. Das gesammelte Wissen wird in kleine Häppchen zerstückelt – die Neuronen – und dann in Gruppen vernetzt und aufgebaut. Dieser Ansatz funktioniert als Bottom-Up-Methode, also defacto “von unten”. Anders als eine symbolische KI muss ein neuronales System trainiert und stimuliert werden, damit die neuronalen Netzwerke Erfahrungen sammeln und wachsen können – also größeres Wissen ansammeln.

Die neuronalen Netze sind in Schichten organisiert, die über simulierte Leitungen miteinander verbunden sind. Die oberste Schicht ist die Input-Schicht, die arbeitet wie ein Sensor, nimmt die Informationen, die verarbeitet werden sollen, auf und reicht sie nach unten weiter. Nun folgen mindestens zwei, in großen Systemen mehr als zwanzig Schichten, die hierarchisch übereinander liegen und Informationen über die Verbindungen durchreichen und klassifizieren. Ganz unten liegt die Output-Schicht, die in der Regel die wenigsten künstlichen Neuronen besitzt. Sie liefert die ermittelten Daten in maschinell lesbarer Form, also etwa “Bild eines Hundes bei Tag mit einem roten Auto”.

Methoden und Werkzeuge

Für die Umsetzung von Künstlicher Intelligenz in reale Szenarien gibt es verschiedene Werkzeuge und Methoden, die mitunter parallel verwendet werden können.

Die Grundlage von allem ist Machine Learning, also Maschinelles Lernen. Darunter versteht man Systeme, die aus Erfahrungen Wissen aufbauen. Mit diesem Prozess ist das System dazu in der Lage, Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen – und das mit stetig steigender Geschwindigkeit und Genauigkeit. Beim Maschinellen Lernen kommt sowohl symbolische als auch neuronale KI zum Einsatz.

Eine immer wichtiger werdende Unterart des Maschinellen Lernens ist Deep Learning. Hier kommt ausschließlich neuronale KI zum Einsatz – sprich: neuronale Netze. Deep Learning ist die Basis für die meisten aktuellen KI-Anwendungen. Deep Learning ist dank der Möglichkeit, den Aufbau der neuronalen Netze stetig zu erweitern und mit neuen Schichten komplexer und leistungsfähiger zu machen, gut skalierbar und an viele Einsatzzwecke anzupassen.

Es gibt drei Lernverfahren für das Training von neuronalen Netzwerken: überwachtes, nicht überwachtes und bestärkendes Lernen. So wird auf unterschiedliche Weise reguliert, wie eine Eingabe zu der gewünschten Ausgabe wird. Während beim überwachten Lernen, auch unter der englischen Bezeichnung supervised Learning bekannt, Zielwerte und Parameter von außen festgelegt werden, versucht das System beim unüberwachten Lernen – auch: unsupervised Learning – Muster in der Eingabe zu identifizieren, die eine erkennbare Struktur besitzen und reproduzierbar sind. Beim bestärkenden Lernen arbeitet die Maschine ebenfalls selbständig, wird jedoch je nach Erfolg oder Misserfolg belohnt oder bestraft.

Einsatzzwecke

Die Künstliche Intelligenz kommt in vielen Bereichen bereits zum Einsatz, längst nicht alle sind auf den ersten Blick ersichtlich. Diese Auswahl von Szenarien, welche die Möglichkeiten dieser Technologie nutzen, ist daher nicht als abgeschlossene Liste zu betrachten.

Die Mechanismen der Künstlichen Intelligenz eignen sich hervorragend dazu, Objekte und Personen auf Bildern und Videos zu erkennen, identifizieren und klassifizieren. Dazu kommt vor allem simple, aber rechenaufwendige Mustererkennung zum Einsatz. Sind die Bildinformationen erst einmal entschlüsselt und maschinell lesbar, lassen sich Fotos und Videos leicht in Kategorien einteilen, durchsuchen und wiederfinden. Eine solche Erkennung ist auch für Audio-Daten möglich.

Kundenservice wird verstärkt mit Chatbots ausgeführt. Diese textbasierten Assistenten erkennen anhand von Schlüsselbegriffen, was der Kunde ihnen sagen möchte, und reagieren entsprechend. Je nach Ansatz können diese Assistenten mehr oder weniger komplex sein.

Die Meinungsanalyse kommt nicht nur in der Politik bei Wahlprognosen zum Einsatz, sondern wird auch im Marketing und vielen anderen Bereichen genutzt. Mittels Opinion Mining, auch als Sentiment Analysis bezeichnet, wird das Internet nach Meinungs- und Gefühlsäußerungen durchsucht. So lässt sich ein weitgehend anonymisiertes Meinungsbild erstellen.

Suchalgorithmen wie die von Google sind selbstredend streng geheim. Die Art und Weise, wie Suchergebnisse ermittelt, gewichtet und ausgegeben werden, wird in weiten Teilen von Mechanismen bestimmt, die mit maschinellem Lernen arbeiten.

Die Textverarbeitung, also Prüfung von Grammatik und Rechtschreibung eines Textes, ist ein klassisches und seit langer Zeit genutztes Einsatzgebiet der symbolischen KI. Sprache wird als komplexes Netzwerk aus Regeln und Anweisungen definiert, die Textbausteine im Satz analysiert und so unter Umständen Fehler identifizieren und verbessern kann.

Diese Fähigkeiten kommen auch bei der Synthese von gesprochener Sprache zum Einsatz, die derzeit mit Assistenzsystemen wie Siri, Cortana, Alexa oder dem Google Assistant in aller Munde ist.

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Für Systeme wie Alexa ist die KI unersetzlich. / © Amazon

Auf neuen Smartphone-Chips wie dem Kirin 970 von Huawei steckt die Künstliche Intelligenz in einem eigenen Bauteil, der NPU alias Neural Processing Unit. Der Prozessor feiert in diesen Tagen seine Premiere auf dem Huawei Mate 10. Mehr dazu und welche Zwecke die Technologie auf dem Huawei-Smartphone erfüllen soll, lest Ihr hier. Qualcomm arbeitet mit dem Zeroth-Prozessor bereits seit zwei Jahren an einer NPU, im neuen Apple-A11-Chip ist ein ähnliches Bauteil vorhanden.

Zudem gibt es zahlreiche Forschungsprojekte zur Künstlichen Intelligenz. Das prominenteste dürfte Watson von IBM sein. Das Computerprogramm hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt bereits im Jahr 2011 in der Quizsendung Jeopardy im Duell mit zwei menschlichen Kandidaten. Watson gewann deutlich. Es folgten weitere solcher Publicity-Auftritte. Eine japanische Versicherung setzt Watson seit Januar zur Prüfung von Versicherten, deren Vorgeschichte und medizinischen Daten ein und bewertet auch Verletzungen sowie Krankheiten. Watson ersetzt nach Angaben der Firma rund 30 Mitarbeiter.

Ausblick

KI ist also nicht erst seit gestern ein Thema, steht aber in der Welt des Endverbrauchers nun tatsächlich vor dem Durchbruch. Mehr als Grund genug also, dieses Thema auch in Zukunft intensiv weiter zu betrachten.

Welche Aspekte der Künstlichen Intelligenz interessieren Euch besonders? Verratet es uns in den Kommentaren.

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43 Kommentare

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  • Ach ja wie immer man das nennen will. Es wird kommen, ob uns das gefällt oder nicht. Vor ein paar Tagen lief eine Doku in der schon vom Menschen als Cyborg gesprochen wurde.
    Schöne Zukunft, die Borg lassen grüßen.


    • Cyborg?... Klaro sieht man doch heute schon im Prothesenbau wenn ein Mensch ein Körperteil verloren hat. Oder schau ROBOCOP an... Das ist ja wohl das beste Beispiel was irgendwann mal passieren kann und wird und das ist ja auch der Sinn der medizinischen Forschung.


      • Wir sind schon lange Cyborgs..... Immer ein Smartphone dabei das für uns alles erledigt. Wir müssen nicht mal mehr selber nach einem Restaurant in einer fremden Stadt suchen, das Smartphone findet es für uns in Sekunden.


  • Ich sehe in der KI ledig eine Fortentwicklung des Maschinen- und Werkzeugbaus und kann vor allem gegenwärtig keine größeren Gefahren darin erkennen, wenn man mal von den Arbeitsplatzeffekten durch Rationalisierung absieht. Selbst die könnten eine grosse Chance sein, wenn sie gesellschaftlich besser abgefangen würden, aber das ist ein anderes Thema.
    Gegenwertige KI-Systeme können genau das, was ihnen angelernt wird und sonst nichts. Googles AlphaGo kann sehr gut Go spielen, aber sonst absolut nichts. KI zur Bild- und Mustererkennung kann genau das, und sonst nichts. Gegenwärtige KI hat also eher die Intelligenz von "Kalenderidioten", aber auch daraus ergeben sich durchaus Chancen, vor allem, weil künstliche Intelligenz sehr viel schneller arbeiten kann, als biologische. Autonomes Fahren, die Abnahme anstrengender aber öder und ermüdender Tätigkeiten in der Videoüberwachung oder auch in der Flugsicherung, aber auch Assistenzfunktionen in der Forschung sind Gebiete, in denen grosses Potential für den Einsatz von KI-Systemen liegt.
    Das sich diese Systeme mit ihren sehr eingeschränkten Spezialfähigkeiten nun vernetzen um die Weltherrschaft zu übernehmen halte ich für unmöglich, sollten zukünftige Entwicklungen solche Möglichkeiten eröffnen, lassen sich wirksame Gegenmaßnahmen überlegen, und am Ende gibt es immer einen Stecker, den man ziehen kann.
    Dazu bedeutet künstliche Intelligenz noch lange nicht die Entwicklung künstlicher Emotionen. Die sind selbst beim Menschen noch nicht vollständig erforscht, und KI-Systeme, die auch Emotionen entwickeln, dürften noch in ferner Zukunft liegen.
    Warum aber sollte sich eine künstliche Intelligenz vom Menschen versklavt fühlen, wenn sie schlicht absolut gar nichts fühlt? Worin könnte die Motivation für einen "Aufstand der Maschinen" liegen, wenn das gefühlslose Nihilisten sind, denen schlicht alles egal ist, selbst die eigene Existenz, Algorithmen, die zwar lernfähig sind, aber ausser der Selbstoptimierung nichts im Sinn haben?
    Betrachtet man die grossen selbstverschuldeten Katastrophen der Menschheit, dann waren es im Hintergrund eher solche Emotionen, in keinem Fall aber zuviel Intelligenz, eher das Gegenteil davon, die sie ausgelöst haben.
    Nimmt man den ersten Weltkrieg als Beispiel, so kann man bei mindestens drei Parteien nicht mal eine mit Vernunft nachvollziehbare Motivation für ein solches Wagnis erkennen. Keine aber hat im Voraus den katastrophalen Verlauf richtig eingeschätzt.
    Erst wenn man künstlichen Systemen auch Emotionen verschafft, sollten die Alarmglocken läuten, da sie dann unberechenbar werden. Ein Roboter in der Altenpflege könnte durch Emotionen durchaus an Wert gewinnen. Tötet er seine Schützlinge aus Mitleid oder Antipathie, dann ist er zweifelsfrei eine tragische Fehlkonstruktion.
    Auch einer emotionslosen KI würde ich niemals die Möglichkeit verschaffen, z.B. einen nuklearen Erstschlag selbstständig auszulösen. Umgekehrt wäre aber sehr wohl denkbar, einer KI zu ermöglichen, einen solchen zu verhindern, indem sie eine entsprechende menschliche Entscheidung autorisieren muss, nachdem sie deren "Vernunftmäßigkeit" überprüft hat.
    So war es 1983 die emotionslose, rationale Entscheidung eines russischen Oberst, dass die vorliegenden Informationen von Beobachtungssatelliten über einen bevorstehenden Angriff auf sein Land unlogisch seien, die einen solchen Nuklearschlag verhinderten.


    http://www.spiegel.de/einestages/vergessener-held-a-948852.html

    Quelle: www.spiegel.de


  • Künstliche Intelligenz 😲????....oh Gott.... Wenn das so weiter geht dann werden die Terminator uns Menschen versklaven und vernichten oder die BORG aus Star Trek werden uns assimilieren😨👎...tolle Zukunft... Ein Glück haben wir noch Dr. Emmet Brown und Marty Mcfly die dann in die Vergangenheit reisen können mit dem Delorean und die Zukunft der Menschheit retten.😊👍 Und was früher Science Fiction war ist komischerweise heute schon lange Realität. Alleine Star Trek z.b. Die nächste Reise wird der Mars sein und irgendwann werden wir Raumschiffe haben das Universum erforschen.... Und auch in den 60er Jahren gab es schon für gewisse Handys.. auch das Beamen ist nicht mal so unrealistisch... Natürlich sind wir technisch gesehen noch weit entfernt aber machbar ist es auf jeden Fall oder der Warp-Antrieb z.b. Ist auch physikalisch möglich

    Marty, you gotta come back with me!
    BACK TO THE FUTURE!!!!! 😮☝️


  • Was wenn die KI irgendwann herausfindet, wie abhängig wir von dem ganzen Multimedia kram sind und dass dann gegen uns verwendet? Klingt noch nach Science Fiction, aber soweit her geholt ist das jetzt auch nicht finde ich. Heutzutage geht ja 0,00% mehr ohne Smartphones, Computer usw...


    • Ganz im Gegenteil, es gab vor ein paar Jahren mal so ein Forschungsprojekt in dem simuliert wurde was passiert wenn z.B. mal für ein paar Tage das Internet zusammenbricht. Das Ergebnis war verherend, es ginge nichts mehr und das pure Chaos würde über uns herein brechen. Science Fiction ist auch immer Relativ, viel davon wurde irgendwann Realität und zu der Technik die wir heute verwenden.


    • Tut mir leid, mir ist da einfach zu viel Pessimismus im Spiel, der auf keinerlei Fakten basiert sondern nur auf Filmen und Fiktion. Auch solche Experimente, wie Michael S. sie erwähnt, sagen letztlich nichts aus. Schwarzsehen ist zwar derzeit schwer in Mode, es wird uns aber nicht helfen, die kommenden Probleme der Menschheit zu lösen.


      • Die Probleme der Menschheit lösen?...wann wurden diese jemals und annähernd ernsthaft gelöst?...Kriege, Hunger, Armut, Terror, Unterdrückung, Umwelt und vieles mehr. Probleme werden nicht wirklich gelöst, sondern gehen schon immer im Gewinnoptimierungswahn und im Machtwahn weniger unter und werden eben nicht gelöst.
        Es geht auch in so einer Tech-Diskussion oder eben -Meinungsaustausch nicht um Pessimismus oder um schwarzsehen, sondern um Möglichkeiten oder eventuelle Szenarien. Du kannst mir aber gerne sagen was daran Pessimistisch ist, dass viele Dinge aus StarTrek z.B. heute in ähnlicher Form unser Leben erleichtern....
        Viel anderes ist leider nicht so wirklich Super und auch wenn es dir jetzt zu Pessimistisch oder zu schwarz gesehen ist, die Realität kannst damit nicht wegschreiben.
        Das verschiedene Technologien in erster Linie vom Militär bzw. von diesem bezahlten Rüstungsunternehmen für nicht gerdae friedliche Zwecke erfunden wurden ist nicht von der Hand zu weisen.
        Es ist aber wie auch unten geschrieben habe immer zu hoffen, dass es auch eine friedliche Nutzung von Technologien wie auch der KI geben kann, die Hoffnung stirbt zuletzt, leider ist die Erfahrung aber eben eine andere.
        Man kann es gerne als schwarzsehen abtun und sich in Deutschland im Speckmanten suhlen, sich die rosa Brille aufsetzten und darüber hinweg sehen wie z.B. deutsche Rüstungsunternehmen maßgeblich mitverantwortlich dafür sind, dass wir seit ein paar Jahren Flüchtlingsströme aus Ländern haben, denen ein paar Profitgeile Unternehmer mit wohlwollen von den ach so feinen demokratischen Politikern, viel Leid gebracht haben....wer in so einer Welt glaubt es es ist nur Gutes zu erwarten, der steht..Sorry..ein wenig neben der Realität.


      • Apropo, Fakten zu Zukunfts-Szenarien wirst nicht viel finden und wird dir auch keiner ohne Glaskugel-Zugang liefern können. Es ist aber davon auszugehen, dass KI in der Zukunft ein maßgeblicher Bestandteil unseres Lebens sein wird, dies und wie genau das dann eventuell stattfinden wird ist aber eben nur in einer aus Zukunft gewordenen Gegenwart gefolgten Vergangenheit zu beurteilen. So eine Diskussion kann und wird so schnell keine Fakten zum Vorschein bringen.;-)


      • Michael s. Hat schon Recht wenn er sagt dass es ein großes Chaos geben könnte würde das Internet kurz zusammen brechen. Das habe ich neulich erlebt beim Anrufbus letztes Wochenende. Wo ich wohne fährt am Wochenende kein Linienbus zwischen den Dörfern da hat man den Anrufbus. In dem Fall könnte man nicht mal an der Hotline einen Anrufbus bestellen. Da waren auch viele verärgert vor allem jenige die auf arbeiten mussten und in dem Fall zu spät kam. Genauso ist das wenn die Bahn ausfällt oder Strom fällt für mehrere Stunden aus oder Tage sogar... Oder was würden viele machen wenn das Handynetz zusammenbricht... Die können doch nicht auf Facebook und drehen Sprichwortlich durch... Kein Handynetz kein Internet....da laufen viele Amok... Ich nicht mit wäre das egal... Bin eh nicht in Facebook oder so.


      • Star Trek, Flüchtlingsströme, Internetausfälle, Anrufbusse?

        Seid ihr beiden euch sicher, dass ihr euch hier nicht etwas versteigt? Es geht um KI und nicht um Infrastrukturapokalypse oder Fernsehen XDD
        Ich bin raus, das ist mir ein bisschen zu weit vom Thema und zu wenig sachlich.

        Ahoi


      • @Michael S.
        Deutsche Rüstungskonzerne sind für den Krieg in Syrien verantwortlich? Wow! So viel Enthüllungsjournalismus hätte ich hier nicht erwartet. Hast Du dafür irgendwelche Fakten oder gar Beweise? Und bitte keine Links zu den üblichen Verschwörungsseiten...

        Mal davon abgesehen geht es dem Großteil der Bevölkerung in Europa heute deutlich bessser als vor 100 Jahren oder je zuvor! Klar läuft vieles nicht richtig, aber deinen Pessimismus kann ich nicht nachvollziehen.


      • @user0815
        Erstens geht es nicht nur um Syrien, sondern um den ganzen nahen Osten, welcher bekannter Weise ja in Flammen steht und ja da dort gibt es genügend deutsche Waffen, unter anderem operiert da auch noch die türkische Armee mit ehemaligem NVA-Material...die Warnungen zu den Verkäufen wurden damals ja gekonnt ignoriert und runter gespielt, somit ist man für die Zustände dort auf jeden Fall mitverantwortlich. Das nur deutsche Rüstungskonzerne Verantwortlich sind habe ich niergendwo geschreiben aber eine Mitverantwortung kann man nicht nicht von der Hand weisen. Ich brauche "dir" keine Beweise liefern oder lieferst du mir die Gegenbeweise??...deine freche Anspielung auf Verschwörungsseiten kannst auch stecken lassen, ich lass mich von dir nicht in die oder eine ähnliche Schublade stecken!
        Ich habe auch nicht ein Wort davon geschrieben wie es den Leuten in Europa im Vergleich von vor hundert Jahren zu heute geht, ich habe gar nichts davon geschrieben wie es den Leuten heute geht...hast Probleme mit sinnerfassendem lesen oder willst nur deinen Senf dazu geben?....hättest dir mit einer Antwort die so weit am Thema vorbei ist auch sparen können!


      • LOL


  • Ich lese in den Kommentaren Skynet und welche Kontroverse dies auslöst. Ein Freund von mir der in der IT-Branche tätig ist, sagte schon vor 20 Jahren, die KI wird uns irgendwann übernehmen und so den Untergang der Menschheit besiegeln. Naivität gepaart mit einem eingeschränkten Horizont, machte es vermeintlich leicht in der einen oder anderen Diskussion, weit mehr Contra und wenig bis keine Pro Argumente zu haben. Im Heute und durch verschiedene Ereignisse im Leben, welche eine intensive Beschäftigung mit Militär, Industrie und gelenkter Politik nach sich zogen, bin ich selbst zu dem Schluß gekommen, es ist Sicher nicht völlig unmöglich, dass wir irgendwann von unseren eigenen Maschinen "gefressen" werden. Ich denke vor allem Militärisch und von der Profitgeilen Rüstungsindustrie erfunden, welche auch noch viel zu viel Einfluss auf die Politik hat, könnte uns die KI schon irgendwann mal einholen.
    Dies zu verhindern, ganz klar, hat die Menschheit in der Hand ..oder eben doch nicht? ..die Erfahrungen aus Vergangenheit und der Irsinn der uns leitet spricht da leider eine andere Sprache.
    Ansonsten und friedlich genutzt, ist KI als einer der größten Fortschritte der Menschheit zu sehen, eine Erfindung/Entwicklung die uns das komplexe denken abnimmt kann ein sehr großer Sprung nach vorne sein.
    So hat jeder Fortschritt zwei Seiten und hoffen wir mal, dass sich in dem Fall die gute Seite durchsetzt und nicht die Kehrseite der Medaille.


  • Die Menschheit leidet ja jetzt schon an einer Art Multimedia- und Internetdemenz.
    Wir lassen uns navigieren, wir müssen uns keine Telefonnummern und Adressen meken, nicht mehr an Termine denken und geschrieben wird auch immer weniger, wenn ich da an die ganzen Sprachnachrichten meiner Frau und meiner Tochter denke.

    Wenn wir das denken immer mehr einem Chip überlassen, werden wir bald verblöden.

    Alexa... ! Kaufe Katzenfutter!
    Alexa... ! Mach das Licht aus!
    Alexa... ! Weck mich morgen früh um 6 Uhr!
    Alexa... ! Ließ mir eine Geschichte vor!

    Oh Mann!!!! was für ne Welt!


    • Bei einem gehe ich dir recht, beim schreiben. Wer schreibt heute noch ein handgeschriebenen Brief. Wenn man es macht fällt einen das schwerer als früher. Die meisten Briefe werden ja über Computer geschrieben, Nachrichten nurnoch am Handy.


      • Lies mal von Manfred Spitzer - "Digitale Demenz" - Wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen

        Ich habe mich selbst darin wiedergefunden.


      • vllt ist das ja auch die weiter Entwicklung zur Handschrift. Also der Stift wird verschwinden. Genau wie Hammer und Meißel als schreibwerkzeug.

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