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2 Min Lesezeit 4 Kommentare

Künstliche Intelligenz: Die EU greift in die Schatulle

Künstliche Intelligenz ist viel mehr als eine einfache Technologie, sie ist zu einem echten politischen Thema geworden. Angesichts der erheblichen Fortschritte der Vereinigten Staaten und Chinas beschloss die Europäische Union, ihrerseits ebenfalls Maßnahmen zu ergreifen.

Diese Technologie ist alles andere als neu, aber sie wurde noch nie so aufmerksam betrachtet wie heute. In den letzten Jahren hat die KI nicht nur echten technologischen Fortschritt gezeigt, sondern wurde auch für politische Zwecke instrumentalisiert. Auch wenn das gegenwärtige KI-Rennen nicht wirklich mit dem nuklearen Wettlauf der Vergangenheit vergleichbar ist, bleibt dennoch festzustellen, dass die Großmächte versuchen, die Führung zu übernehmen, um einen wirtschaftlichen, sozialen und militärischen Vorteil gegenüber anderen zu erlangen. Die USA und China stehen derzeit an der Spitze, das ist offensichtlich, und die EU ist sich dessen wohl bewusst. Sie hat daher beschlossen, zu reagieren und mehr Mittel für die KI-Forschung zur Verfügung zu stellen.

Auf moralischer und sozialer Ebene wurde die KI kürzlich durch die Grundsätze der Erklärung von Montreal geregelt, die darauf abzielen, die Achtung des Einzelnen, seiner Privatsphäre, seiner Gesundheit usw. zu gewährleisten. Im Wettlauf um die Macht braucht es jedoch mehr als schöne Ideen. Um das Niveau der Konkurrenz zu erreichen, braucht es mehr Ressourcen.

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Wir unterwerfen uns der KI, um uns nicht anderen politischen Mächten zu unterwerfen. /Shutterstock, Montage AndroidPIT

Frankreich und Deutschland investieren

Frankreich konzentriert sich stark auf die KI, und das Ziel ist sehr ehrgeizig: einer der weltweit führenden Anbieter zu werden. Zu diesem Zweck hat die Regierung eine Strategie vorgestellt, zu der ein Supercomputer gehört, vor allem aber viel Geld. Auch Deutschland will investieren, nicht weniger als 3 Milliarden Euro. Das ursprüngliche Interesse der EU ist jedoch die Zusammenarbeit, weshalb es notwendig ist, die KI innerhalb der EU zu entwickeln, um besser mit den Mächten konkurrieren zu können, die derzeit weit voraus sind.

Die Europäische Kommission hat erneut ihre Absicht bekräftigt, insgesamt 20 Milliarden Euro zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit aufzubringen. Auch Norwegen und die Schweiz, die keine EU-Mitglieder sind, wollen sich daran beteiligen. Das Ziel ist, die EU zum weltweit führenden Unternehmen in der KI zu machen.

Die offene Frage ist: Hat die EU noch eine Chance, wieder ins Rennen einzusteigen?

Quelle: Les Echos

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4 Kommentare

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  • Wenn die Journalisten endlich aufhören würden diesen fragwürdigen Begriff KI zu hypen, wäre das mal ein erster Schritt, den die realen Fortschritte hinken dem Gedanken einer KI doch um eine Ewigkeit hinterher. Kein gutes Zeichen zudem wenn sich jetzt die klapprige EU dran übt. Die sollten lieber bei ihrer mangelhaften Kernkompetenz bleiben und da dran üben.


  • Ist KI denn so wichtig? Meiner Meinung nach brauch dass kein Mensch. Für mich gefährdet dass zukünftig einfach nur Arbeitsplätze.


  • KI....dann sollte Samsung mal ordentlich in Bixby investieren sonst wird das nix mehr. Bixby ist momentan auf dem Niveau eines Teletubbie mit Oh Oooh mehr aber auch nicht.


  • Es ist niemals zu spät und doch ist es zu spät :-)

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