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2 Min Lesezeit 26 Kommentare

Kinder, die auf Displays glotzen: Studie offenbart die negativen Folgen

Es ist schwierig, einen wirklichen Zusammenhang zwischen (neuen) Technologien und der Gesundheit herzustellen. Der Grund: Um Auswirkungen zu erkennen, muss man Probanden über einen langen Zeitraum analysieren. Das hat CBS gemacht und zeigt die Auswirkungen von Displays und Videospielen auf junge Menschen.

CBS hat eine Studie mit 11.000 Kindern über ein Jahrzehnt hinweg durchgeführt, die eine Antwort auf die berühmte Frage liefern soll: Hat der Einsatz von Displays wirklich Auswirkungen auf das Gehirn und die Persönlichkeit von Kindern? Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass die Nutzung von Videospielen mit Aggressionen verbunden sein kann.

Die CBS-Studie stellte dabei mehrere Dinge fest: Bei Kindern im Alter von 9 und 10 Jahren, die mehrere Stunden am Tag auf einen Bildschirm starren (ob auf Videospiele oder andere Inhalte), ist eine Abnahme der Größe des Kortex zu erkennen. Während die sogenannte Kortexverkleinerung ganz normal im Rahmen des Alterungsprozesses ist, ist es nicht normal, den Prozess bereits bei Kindern in diesem Alter zu beobachten. Doch sind das schlechte Nachrichten? Es ist nämlich nicht sicher, ob Studien mittel- und langfristig ergiebige Antworten liefern werden.

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Machen Videospiele aggressiv? / © AndroidPIT

Ebenso beunruhigend: Die Ergebnisse bei Logik- und Sprachtests waren schlechter als bei anderen Kindern. Wie lässt sich das erklären? Vielleicht liegt das zum Teil daran, dass Kinder weniger darüber nachdenken müssen, um Antworten zu finden, weil sie einfach danach googlen können? Natürlich spielt hier auch der Zufall eine Rolle, aber bei der Menge an Testteilnehmern ist der durch die Errechnung des Schnitts zu vernachlässigen.

Social Media und die Folgen

Eine Analyse des Gehirns von Kindern zeigt auch, dass sie durch Social-Media-Plattformen wie Instagram schwerer vom Smartphone-Display weg kommen. Das liegt daran, dass bei der Nutzung die Dopamin-Produktion angeregt wird. Selbst in der Schule laufen die Kinder mit Smartphones rum und wuseln durch Facebook, Instagram und Co., was einen schlechten Einfluss auf die Lernfähigkeit haben kann.

Bleibt noch die Emotionalität? "Videospiele machen aggressiv", "Videospiele stumpfen emotional ab", gab es in den letzten Jahren vielfach zu lesen. In der Studie zeigt sich hier lediglich, dass Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren, die mit einem Smartphone aufgewachsen sind, eher dazu neigen sich selbst zu verletzen.

Lasst Ihr Eure Kinder mehrere Stunden am Tag vor dem Bildschirm hocken oder das Smartphone/Tablet benutzen?

Quelle: CBS

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Top-Kommentare der Community

  • Chris vor 1 Monat

    Meine bescheidene Meinung:

    Die deutschen Hubschrauber-Eltern erziehen sich einen Haufen kleiner Nerds.
    Die Kinder dürfen alles, speziell und möglichst früh mit Handy und Computer spielen / "arbeiten". Denn die Hoffnung: Aus dem Kleinen wird bestimmt ein großer Programmierer, IT-Fachmann etc pp. Denn sowas hat ja immer Zukunft.

    Die Nebenwirkungen spürt die Gesellschaft schon jetzt:

    -Andere Berufszweige haben massive Nachwuchsprobleme. Speziell das Handwerk. Ohne die Chinesen, die unsere IKEA-Möbel bauen, müssten wir wohl wieder in Höhlen ziehen und mit Steinen an die Wände kritzeln.

    - Sportvereine haben ebenso Probleme, Nachwuchs zu finden. Fußball, Basketball, Tennis & Co.... sind im "Real Life" halt out.

    - Immer mehr Kinder bleiben auf der Strecke. Da deckt sich die Studie mit meinen Erfahrungen. Wenn ich Bewerbungen von jungen Menschen auf den Tisch bekomme.... meint man, von Rechtschreibung , Schriftbild und dem Vorstellungstermin (wenn der Kandidate überhaupt erscheint).... nicht einen 17-jährigen vor sich zu haben. Sondern eher einen 5-6 Jahre jüngeren Kanidaten. Ohne Perspektive, einfachste Umgangsformen fehlen, wischi-waschi-Aussagen und insgesamte Lustlosigkeit.

    Abschluß:

    Man kann einem Kind nicht das Internet, Smartpohnes und Soziale Medien vorenthalten. Sollte aber einen strikten Plan/Vertrag mit den Kindern aushandeln. Nach der Schule: 1-2 Stunden Hausaufgaben. Dann noch 1-2 Stunden Aktivitäten draußen (Hobbys wie Reiten, Fußball, Fahrrad etc.). Und zum Abend hin 1-2 Stunden Internet oder altersgerechtes (!) Zocken.
    Verstöße gegen diesen Vertrag müssen Konsequenzen haben! Und an deren Umsetzung hapert es bei den meisten Erziehungsberechtigten am meisten.

  • Tim vor 1 Monat

    Meiner Meinung nach ist das auch wieder eine sinnlose Studie...
    Wenn man es übertreibt, kann so ziemlich Alles schlecht für die Entwicklung und Co. sein. Ein Kind, dass 24/7 nur Bücher liest, kann sich genauso wenig entwickeln, wie ein Kind, das nur zockt.
    Man kann mit Smartphones, Tablets und Co. so enorm viel machen, dass es absolut sinnlost ist, ALLES über einen Kamm zu scheren.
    Genauso machen Videospiele nicht automatisch aggressiv. Auch TV-Serien und vieles andere können aggressiv machen oder verstörend sein. Videospiele hingegen können auch durchaus lehrreich sein, man lernt Teamfähigkeiten uvm.

    Mal ganz davon abgesehen, dass eine fehlerhafte Entwicklung mMn nicht die Ursache von zu viel Zocken o.Ä. ist, sondern die Schuld der Eltern, die sich halt nicht anständig kümmern.

    Irgendwie wirkt diese Studie (und viele andere auch) auf mich nur wie eine Pseudo-Bestätigung ála "Guck her! Die Jugend ist dümmer als wie wir!!1!"
    Man versucht das Medium, welches man nicht kennt, schlecht und die schlimme Jugend runter zu machen ^^ So wie es bei so ziemlich jeder Generation der Fall ist.

  • Pit123 vor 1 Monat

    Als Grundschullehrer empfinde ich solche Studien als großen Mist! Umso mehr Angst wir hier in Deutschland bezüglich Social Media und Digitalisierung führen umso weniger Technik wird es in unserem Klassenraum geben! Stellt euch mal vor; schon das "Whiteboard" wird als Zumutung angesehen! GEHT'S NOCH??

    Natürlich sollen Kinder nicht Stundenlang am PC spielen, natürlich sollen sie die Gefahren kennen, natürlich hat es auch schwere Folgen; ABER mal ganz ehrlich: Wir lieben es sich irgendwie alle uns übers Internet auszutauschen und uns über die Welt zu informieren!

    Schult die Lehrer, Erzieher, sogar Eltern etc. in Sachen Digitalisierung, Social Media und co.; am Ende stehen wir sonst als Verlierer dort!...

  • Karsten 😄🖖 vor 1 Monat

    Kein Kind vor dem 14. Lebensjahr braucht ein Smartphone. Sollen die Grundschüler erstmal richtig rechnen,lesen und schreiben lernen und echte Freunde finden. Natürlich kann die Schule sich digitalisieren aber nicht mit Facebook und Co.

  • Gilles Quinet vor 1 Monat

    Und wieder so eine unsinnige Studie. Alles in Maßen und gut is...
    Was ist so schlimm daran, etwas zu googlen? Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo das Wissen zu finden ist. Auch geht es darum wie man das Gefundene einsetzt und was man daraus lernt. Ich jedenfalls finde, dass es wichtig für Kinder ist, dass sie lernen die Medien zu nutzen, dass sie recherchieren und Interesse zeigen.
    Dass stupides spielen von Games à la Candycrush nicht wirklich die geistigen Fähigkeiten steigert, sei mal dahingestellt aber den Spielen oder den Smartphones und Tablets die alleinige Schuld an allem Übel zu geben, ist schon arg weit hergeholt.

26 Kommentare

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  • Ich würde Kindern auch erst so spät wie möglich ein Smartphone oder tägliche TV/Tablet Berieselung antun...

    Sowas ist nicht gesund für Fantasie, soziales Verhalten, Bewusstsein sowie die Kreativität der Kinder!

    Gefühlt wird aber die erste Social-Media, Display-Overload Gesellschaft einige gesundheitliche/soziale Schwierigkeiten bekommen, bis danach ein Umdenken bei Allen passiert!

    Time will tell... 🙉🙉🙈


  • Kinder und Jugendliche von heute müssen teilweise einfach nur mal "an die Hand genommen werden", dann erleben sie wie viel Spass es macht im Wald zu toben, Schnitzeljagd zu machen oder Gesellschaftsspiele zu spielen. Ein Kind sollte "Kind sein" dürfen und mit Autos, Lego, Puppen, fangen, verstecken etc spielen.

    Stupides starren auf Smartfones/Tablets/TV's kann über mehrere Stunden am Tag nicht gut für die Kids sein. Zumal die Eltern oftmals nicht wissen (wollen/möchten?) was die Kinder da konsumieren.

    Ich persönlich findes es wichtig, dass alles im Rahmen bleibt und dem Alter entsprechend ablaufen sollte. Wenn ich in der OGS schon höre, dass 8jährige sich über Fortnite/Red Dead Redemption & Co. unterhalten, dann haben die Eltern auf ganzer Linie versagt!
    Tja, diese bzw. viele Eltern haben halt oftmals keine Ahnung gehabt von PC Angelegenheiten (und waren da eher vorsichtig, welche Sache deren Sprösslinge spielen dürften), aber bei Smartfones ist das ja "nur" ein Telefon oder zum Whatsappen gedacht.

    Das ist meine ganz persönliche Einschätzung.

    Das wirkliche Leben ist (noch) analog und das ist gut so.


  • "Studie offenbart die negativen Folgen"

    Studien zeigen immer negative Folgen, kein Wunder.


    • Und vermutlich gibt's andere Studien, die anders drauf geguckt haben und positive Auswirkungen feststellen. Und wiederum andere, die keinerlei relevante Auswirkungen feststellen :)


      • Ja, aber wir hören immer über negative Seiten. Heute ist alles schlecht und morgen wird es noch schlimmer sein. Und viele Zeitungen wollen immer mehr negative Auswirkungen als positive.


      • Negative Meldungen generieren halt mehr Aufmerksamkeit und verkaufen sich daher besser. Und dann am besten noch sinnlos reißerisch formuliert. "Experten schlagen Alarm: Smartphones schaden unseren Kindern!" (1. was für "Experten", was macht sie zu solchen, und stehen sie mit ihrer Meinung in der Gesamtheit ähnlich qualifizierter Experten - und wie viele sind das? - eher allein da oder handelt es sich um eine Konsensmeinung? 2. was soll "schlagen Alarm" bedeuten? Haben einen trockenen Fachartikel in einer Fachzeitschrift veröffentlicht? Arbeiten in Fachkreisen zum Thema mit und äußern dort diese Meinung? Halten aktionsgeladene Vorträge vor zahlendem Publikum? Schreiben Journalisten von Boulevardblättern damit an? Lassen die Sirenen auf den Häusern heulen? 3. wie genau sieht der Schaden aus, was kann zu seiner Vermeidung getan werden und welche negativen Auswirkungen hätte diese Vermeidung? 4. was und wie ist überhaupt gemessen worden ;) usw...).

        "Eine Studie unter vielen fand keine schädlichen Auswirkungen auf Kinder, solange diese mobile Bildschirmgeräte nicht mehr als 3 Stunden am Tag nutzten" klingt ungleich langweiliger und interessiert niemand...


  • Meine bescheidene Meinung:

    Die deutschen Hubschrauber-Eltern erziehen sich einen Haufen kleiner Nerds.
    Die Kinder dürfen alles, speziell und möglichst früh mit Handy und Computer spielen / "arbeiten". Denn die Hoffnung: Aus dem Kleinen wird bestimmt ein großer Programmierer, IT-Fachmann etc pp. Denn sowas hat ja immer Zukunft.

    Die Nebenwirkungen spürt die Gesellschaft schon jetzt:

    -Andere Berufszweige haben massive Nachwuchsprobleme. Speziell das Handwerk. Ohne die Chinesen, die unsere IKEA-Möbel bauen, müssten wir wohl wieder in Höhlen ziehen und mit Steinen an die Wände kritzeln.

    - Sportvereine haben ebenso Probleme, Nachwuchs zu finden. Fußball, Basketball, Tennis & Co.... sind im "Real Life" halt out.

    - Immer mehr Kinder bleiben auf der Strecke. Da deckt sich die Studie mit meinen Erfahrungen. Wenn ich Bewerbungen von jungen Menschen auf den Tisch bekomme.... meint man, von Rechtschreibung , Schriftbild und dem Vorstellungstermin (wenn der Kandidate überhaupt erscheint).... nicht einen 17-jährigen vor sich zu haben. Sondern eher einen 5-6 Jahre jüngeren Kanidaten. Ohne Perspektive, einfachste Umgangsformen fehlen, wischi-waschi-Aussagen und insgesamte Lustlosigkeit.

    Abschluß:

    Man kann einem Kind nicht das Internet, Smartpohnes und Soziale Medien vorenthalten. Sollte aber einen strikten Plan/Vertrag mit den Kindern aushandeln. Nach der Schule: 1-2 Stunden Hausaufgaben. Dann noch 1-2 Stunden Aktivitäten draußen (Hobbys wie Reiten, Fußball, Fahrrad etc.). Und zum Abend hin 1-2 Stunden Internet oder altersgerechtes (!) Zocken.
    Verstöße gegen diesen Vertrag müssen Konsequenzen haben! Und an deren Umsetzung hapert es bei den meisten Erziehungsberechtigten am meisten.


    • Unterschreibe jedes deiner Worte...


    • Gut gesagt!


    • Ich finde es ziemlich interessant, dass du Kinder dazu erziehen möchtest dass Sie Verträge einhalten ansonsten spüren Sie Konsequenzen.... so lernen Sie niemals eigenständig logisches Denken... denn die Grundlage ihres täglichen dasein ist das einhalten eines ausgehandelten Vertrages... Erziehung mit Herz, sprich das situative abwiegen aufgrund von so vielen Faktoren..(allen voran emotionale) ist so nicht möglich und diese Kinder lernen nicht emotional zu entscheiden.. bzw. wie Emotionen rationale Entscheidungen beeinflussen können.. Kinder können nicht mehr Frei sein, keine Kinder mehr sein und sich ihren Gefühlen hingeben.. mal kein Bock haben oder ähnliches... So wie Du es vorschlägst werden Kinder nur zu gehorsam erzogen und lernen nur auswendig, das Leben nach Schema F oder P oder wie auch immer. Damit tust du den Kindern keinen gefallen

      Tim


    • Klingt nach einem ziemlich bescheuerten Plan / "Vertrag".
      Schule dauert ja auch nur von teilweise vor 7 bis teilweise nach 16 Uhr, da sollte man noch mal 2h Hausaufgaben dran hängen. 1-2h Freizeit? Reicht. Am besten für die ganze Woche...
      Nach Spaß (der nun mal wichtig ist, ob du es glaubst oder nicht) klingt so ein "so Peter, es ist jetzt 18 Uhr. Leg sofort den Hefter weg und hab gefälligst SPASS mit Fußball! In einer Stunde musst du dich vor den PC setzen und Spielen!" eher weniger.

      Klar braucht es Regeln, aber ganz sicher nicht so.


    • Theorie vs. Praxis

      Die Eltern machen es den Kindern vor. Gerade junge Eltern - so habe ich das Gefühl - können sich genauso wenig zügeln. Dann sieht das Kind, dass Mama und/oder Papa vor der Konsole/am Handy sitzen und machen es nach. Kommunikation? gleich NULL !!!

      Natürlich ist Information extrem wichtig. Für den Ottonormalverbraucher kann es aber auch die Tageszeitung sein, die über die wichtigen Ereignisse von gestern berichtet.

      Ein Verbinden der virtuellen mit der reellen Welt ist dabei vielleicht ein Lösungsansatz. PokemanGO like haben sich im Reallife Gemeinschaften gebildet und man kann dort auch mach ohne Phone


  • Videospiele machen überhaupt nicht aggressiv. Dann müsste eine Zeichentrickserie ja auch aggressiv machen oder Bücher.Natürlich sollte eine gewisse Zeit täglich eingehalten werden und Dinge wie Hausaufgaben, Haushalt und draußen spielen haben Vorrang. Aber dem Kind komplett Videospiele verbieten ist blödsinnig. Internet nur unter Aufsicht der Eltern. Smartphone generell erst ab 14 Jahren. Vor dem 14. Lebensjahr braucht kein Kind ein Smartphone oder soziale Netzwerke. Das Internet ist draußen.


    • Hausaufgaben haben keinen Vorrang, sondern gehören abgeschafft ^^
      Und Smartphone erst ab 14, da lässt sich auch drüber streiten. In der Grundschule (also 1. bis 4. Klasse) stimme ich dir zu, aber erst ab der 8. Klasse? Nun ja.


      • Warum gehören Hausaufgaben abgeschafft? Ganz im Gegenteil Hausaufgaben sollen zum nachholen des Stoffes dienen was man tagsüber gelernt hat. Es gibt genug Berichte von Eltern die sich nicht mehr mit ihren Kindern hinsetzen und lernen. Daher bin ich für Hausaufgaben.Sowas hab ich gerne echt....Kinder vor das Internet setzen um dann nicht mehr mit denen lernen zu müssen.....
        Das Thema Hausaufgaben ja oder nein ist so alt seit dem es Schulen gibt. Dann könnte man auch gleich die Zensuren, Klassenarbeiten und Test abschaffen, den Lernstoff durch labern. Ob ein Schüler das kapiert oder nicht braucht ja den Lehrern und Eltern nicht interessieren. Hauptsache das Smartphone bedienen können und Facebooken.


      • @Karsten
        Genau diesen Sinn verfolgen sie aber nicht.
        In der Realität sind Hausaufgaben Strafarbeiten ("Wenn du diese Aufgabe an der Tafel nicht richtig machst, bekommt die ganze Klasse Hausaufgaben.")

        Und was bringen Hausaufgaben, wenn sich Eltern nicht mehr mit ihren Kindern hinsetzen und lernen? Was ist das bitte für ein Zusammenhang? Deine Mutter lernt nicht mit dir? Das bedeutet Hausaufgaben! Man bestraft das Kind dafür, das die Eltern sich nicht um dieses kümmern. Logisch.

        Und gerade du solltest doch wissen, wie das Internet funktioniert. Ich für meinen Teil nutze das Internet schon seit Jahren zum Lernen und setze mich dafür nicht in eine Bibliothek...

        Und ja, ich bin auch dafür, dass man Noten und Co. abschafft, weil dieses gesamte Konzept absoluter Schwachsinn ist. Das einzige, was dir Schule beibringt, ist auswendig lernen.
        Du musst nicht verstehen, WIE etwas funktioniert. du musst nur wissen, DASS es funktioniert. So funktioniert Schule. Und das ist dumm.
        Natürlich sind einige Sachen auch zum Auswendig lernen wichtig, aber Schule macht faktisch nur das und sonst nichts...


      • Hausaufgaben sind keine Strafarbeiten in dem Sinne. Diese dienen der Vertiefung des Wissens.Pflichtbewusstsein, Zeitmanagement und selbständiges Arbeiten. Diese Qualitäten sind später in Ausbildung und Beruf mindestens genauso wichtig wie der gelernte Schulstoff.
        Sonst wäre Nachhilfe ja auch Strafarbeit.Aber das ist Anssichtssache.Ich nutze auch das Netz zum lernen durch dokus aber gehe auch gern noch in die Bibliothek.


  • Als Grundschullehrer empfinde ich solche Studien als großen Mist! Umso mehr Angst wir hier in Deutschland bezüglich Social Media und Digitalisierung führen umso weniger Technik wird es in unserem Klassenraum geben! Stellt euch mal vor; schon das "Whiteboard" wird als Zumutung angesehen! GEHT'S NOCH??

    Natürlich sollen Kinder nicht Stundenlang am PC spielen, natürlich sollen sie die Gefahren kennen, natürlich hat es auch schwere Folgen; ABER mal ganz ehrlich: Wir lieben es sich irgendwie alle uns übers Internet auszutauschen und uns über die Welt zu informieren!

    Schult die Lehrer, Erzieher, sogar Eltern etc. in Sachen Digitalisierung, Social Media und co.; am Ende stehen wir sonst als Verlierer dort!...

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