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KI-Urgestein befürchtet: Der KI könnte es bald die Sprache verschlagen
Huawei Mate 20 AI 2 Min Lesezeit 5 Kommentare

KI-Urgestein befürchtet: Der KI könnte es bald die Sprache verschlagen

In den letzten Jahren hat sich das Feld der Künstlichen Intelligenz massiv weiterentwickelt. Laut Yann LeCun, dem KI-Chefwissenschaftler von Facebook, muss sich die Branche jedoch auf bessere Hardware und eine neue Programmiersprache konzentrieren, damit das Wachstum anhalten kann.

Künstliche Intelligenz ist viel älter, als man vielleicht denkt - es gibt sie schon seit fünfzig Jahren. LeCun war Teil dieser Geschichte. Er gilt als Begründer der Convolutional Neural Networks (CNN), das er in den 1980er Jahren bei Bell Labs entwickelte - eine KI mit der Fähigkeit, Postleitzahlen zu lesen. Seiner Ansicht nach ist die Hardware-Innovation untrennbar mit den Fortschritten im Bereich des Deep Learnings verbunden und genau dort werden wir in Zukunft mehr Fortschritte brauchen.

Aus diesem Grund hat LeCun in seiner Grundsatzrede auf der International Solid-State Circuits Conference 2019 den Bedarf an mehr Deep-Learning-spezifischer Hardware angesprochen. Der Wissenschaftler geht davon aus, dass die Nachfrage in Zukunft deutlich steigen wird, dank "neuer Architekturkonzepte wie dynamische Netzwerke, assoziative Speicherstrukturen und Sparse Coding".

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In Zukunft dürften wir mehr auf KI fokussierte Chips wie die von Huaweis sehen. / © Huawei

Während die Hardware-Entwicklung voranschreitet, etablieren sich neue Programmiersprachen deutlich langsamer. Doch genau um die sorgt sich Yann LeCun, denn hier könnte es in Zukunft zu Einschränkung bei der KI-Entwicklung geben: 

"Es gibt mehrere Projekte bei Google, Facebook und an anderen Stellen, um eine kompilierte Sprache zu entwerfen, die Deep Learning effizienter macht. Allerdings ist nicht klar, ob die 'Community' die Sprache annehmen würde, denn hier wird sich derzeit doch hauptsächlich auf Python konzentriert."

Nach einem Bericht der Financial Times geht es auch um Gerüchte, dass Facebook an einem eigenen KI-Chip arbeiten könnte: "Facebook ist bekannt dafür, seine Hardware bei Bedarf zu bauen - zum Beispiel einen eigenen ASIC. Wenn wir etwas brauchen, werden wir daran arbeiten", sagte LeCun. Es gibt jedoch keine offizielle Bestätigung seitens Facebook.

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5 Kommentare

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  • Der KI könnte bald die Sprach weg bleiben...oder man lässt hier Buchstaben weg, was auch lustig ist.


  • Künstliche Intelligenz gibt es nicht erst seit 50 Jahren wie hier im Text behauptet, sie gibt es schon seit dem Mittelalter wenn nicht sogar noch früher. Künstliche Intelligenz hat nicht nur was mit Computer zu tun ,künstliche Intelligenz ist zum Beispiel auch eine mechanische Wetteruhr die Situationen erkennt und sich entsprechend anpasst in der Voraussage.


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ach Karsten, hier geht es natürlich um die "moderne Bezeichnung" der Künstlichen Intelligenz ;)


      • Schon richtig. Genauso kann man es missverstehen redet man über moderne Medizin obwohl der Begriff Jahrhundert sogar Jahrtausend zurück geht, z.b. Blutegel. Im Mittelalter erfolgreich angewandt ohne zu wissen genau warum die so gut tun. Heutzutage wissen wir es.


    • "... künstliche Intelligenz ist zum Beispiel auch eine mechanische Wetteruhr die Situationen erkennt..."

      Ne, das ist einfach nur Chemie und Physik.

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