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2 Min Lesezeit 9 Kommentare

KI mit Handarbeit: So funktioniert Google bester Kamera-Trick

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wie das Pixel 3 und Pixel 3 XL die Schärfentiefe ohne den Einsatz einer Doppelkamera so gut hinbekommen? In einem Beitrag auf seinem offiziellen Blog erklärt der Riese aus Mountain View ausführlich, wie man die Vorteile des maschinellen Lernens dafür nutzen kann und verrät einen kleinen Trick.

Die dritte Generation der Pixel-Smartphoness hat eines der besten Kamerasysteme auf einem Smartphone zu bieten. Viele Experten haben sich schon immer gefragt, wie es möglich ist, so unglaubliche Ergebnisse mit einem einzigen Sensor zu erzielen und nicht mit zwei oder drei, wie es bei konkurrierenden Geräten der Fall ist. Tatsächlich erzeugen Google-Geräte auch ohne zweite Hauptkamera einen Bokeh-Effekt im Hochformat, und das nur dank der Software.

Letztes Jahr verwendeten das Pixel 2 und Pixel 2 XL den Phasenerkennungs-Autofokus (PDAF), auch bekannt als Dual-Pixel-Autofokus, zusammen mit einem selbstgebauten Algorithmus. Der PDAF nimmt zwei leicht unterschiedliche Fotos derselben Szene auf und erzeugt einen Parallaxeffekt, um einen Tiefeneffekt zu erzeugen. Aber das war für Google nicht genug.

Mit den Pixel 3-Smartphones hat der Internet-Gigant ein paar neue Tricks gelernt, darunter den Vergleich von unscharfen Bildern im Hintergrund mit unterschiedlich scharfen Motiven. Google benutzte dann KI und maschinelles Lernen, um die Anzahl der Pixel in einem Bild, die das Gesicht einer Person bilden, zu zählen, um ihren Abstand zur Kamera zu schätzen.

google pixel 5 phones case
Diese "hausgemachte" Hülle erlaubt es Google, nur eine Kamera in den Pixel-Smartphones zu verwenden / © Google

So baute das Unternehmen ein. spezielle Hülle Cover (wenn man das noch so nennen kann), in der ganze fünf Pixel-3-Geräte Platz haben, um fünf Fotos auf einmal, aber aus leicht unterschiedlichen Winkeln aufzunehmen. Per WLAN nimmt Google die Bilder fast gleichzeitig mit etwa 2 Millisekunden Abstand voneinander auf, so dass es fünf verschiedene Parallaxe erzeugen kann, was dazu beiträgt, eine genauere Tiefenwirkung zu erzielen.

Findet Ihr es auch so erstaunlich, was Google aus nur einer Kamera heraus holt?

Quelle: Google

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9 Kommentare

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  • Ja, Aber Weitwinkel ist Weitwinkel und hier kann Google nichts mit seinen Algorithmen tun.


  • „Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wie das Pixel 3 und Pixel 3 XL die Schärfentiefe ohne den Einsatz einer Doppelkamera so gut hinbekommen?„...🤔💭

    Nöö. Aber trotzdem danke für deinen Artikel.


  • Sorry, aber ich habe den Eindruck, dass der Autor überhaupt nicht verstanden hat, was dieses Google-Verfahren eigentlich ausmacht. Es werden lediglich die Begriffe "Parallaxe" und "Bokeh" erwähnt, aber was Google genau gemacht hat, wird nicht im Mindesten wiedergegeben.

    Letztendlich hat Google anlysiert, welche Bereiche im Bild eine geringe bzw. keine Parallaxe aufweisen. In der Regel ist dies das eigentliche Motiv oder die porträtierte Person, auf die die Linse scharf gestellt wird. Über statistische Methoden errechnet das Programm dann, welche Teile des Bildes nicht mehr zum Motiv gehören, sondern zum Vorder- bzw. Hintergrund. Diese Bildbereiche haben im Vergleich zum eigentlichen Motiv eine große Parallaxe. Diesen Zusammenhang macht sich die KI zu Nutze und rechnet diese Bereiche mit großer Parallaxe unscharf.

    Patsch, kinder-pipi-eierleicht. Hätte ich eigentlich vom Autor erwartet, besonders wenn die Überschrift lautet "So funktioniert Google bester Kamera-Trick".


    • Korrektur zu meinem ersten Beitrag: Der Artikel wurde anscheinend zuerst in einer unvollständigen Version hochgeladen. Der Autor hat das korrigiert.
      Jetzt habe ich auch nicht mehr den Eindruck, dass das Verfahren nicht verstanden wurde. Ich bitte um Entschuldigung für mein voreiliges Urteil.


  • Finde ich beeindruckend.

    Den Beitrag mal gegenzulesen würde allerdings nicht schaden.

    Grüße :)


  • Erstaunlich??? Frage mich was der Mist soll.

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