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Keine Lust auf eine Smartwatch von der Stange: Designer baut sie selbst
Hardware Wearables 2 Min Lesezeit 8 Kommentare

Keine Lust auf eine Smartwatch von der Stange: Designer baut sie selbst

Seien wir ehrlich: Die meisten Smartwatches sehen fast gleich aus, vor allem die mit Wear OS. Aus diesem Grund entschied sich der Designer Samson March, eine voll funktionsfähige intelligente Uhr komplett neu zu entwickeln, und zwar in seinem Stil.

Obwohl March freiwillig alle detaillierten Anweisungen und Dateien zur Verfügung gestellt hat, die für die Herstellung seiner eigenen Smartwatch benötigt werden, solltet Ihr wissen, dass dies kein einfacher Prozess ist. March wiederum hat fünf Jahre Arbeit als Produktdesigner und Zugang zu professioneller Ausrüstung hinter sich. "Wir leben im goldenen Zeitalter der Macht. Es gibt keine bessere Zeit, um etwas zu kreieren", sagt der Designer.

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Samson March brachte seine erste Smartuhr heraus. / © Samson March

Natürlich benötigt Ihr einen 3D-Drucker, mit dem Ihr das Uhrengehäuse herstellen könnt. March verwendete dafür eine Mischung aus Holz und Kunststoff. Der schwierigste Teil ist die Montage der verschiedenen Teile, einschließlich der Leiterplatte, sowie die Installation des Betriebssystems. Außerdem hat sich der Designer nicht nur auf die Uhr beschränkt, sondern auch beschlossen, eine eigene Ladestation dafür zu bauen.

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March hat auch eine eigene Ladestation entwickelt. / © Samson March

In Anbetracht des fertigen Produkts und der Tatsache, dass March es ganz allein gebaut hat, ist das Ergebnis wirklich beeindruckend. Der Macher behauptet, dass diese Smartwatch in der Lage ist, eine Woche Akkulaufzeit, die Anzeige von Benachrichtigungen vom Smartphone und eine vollständige Aufladung in etwa zweieinhalb Stunden zu gewährleisten.

Dies sind bessere technische Spezifikationen als bei vielen anderen Smartwatches, die derzeit auf dem Markt sind. Wollt Ihr versuchen, auch eine zu bauen? Ihr könnt alle Dateien und den von March zur Verfügung gestellten Leitfaden auf der Github-Seite herunterladen.

Via: The Verge

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8 Kommentare

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  • Die Smartwatches sind leider alle sehr groß und klobig, was natürlich vorallem dem Akku geschuldet ist. Trotzdem sind sie mir einfach viel zu groß. Daher bevorzuge ich bis auf weiteres Fitnesstracker mit Zeitanzeige, meiner ist schön klein und dünn und tut es meistens auch und dass Smartphone habe ich eh fast immer dabei.


  • Also, wenn er ein klassisches Uhrengehäuse aus Edelstahl nachgebaut hätte, z.B. ne eckige Patek Philippe oder ne IWC und dort hinein eine Apple Watch oder Samsung Gear mit dem entsprechenden "Ziffernblatt" versehen, wäre ich begeistert gewesen. Fehlt nur noch, dass das hässliche Teil "Ich bin Groot!" sagt...


  • Bei dem Hersteller bekommt man ja Kopfschmerzen 😵...
    Uhren aus Holz und Plaste gibt's schon ewig🙄.... Von daher nichts neues.

    Was brauch ich?

    Natürlich benötigt Ihr einen 3D-Drucker, mit dem Ihr das Uhrengehäuse herstellen könnt“
    Brauch kein 3D-Drucker 🙄.. ich hab mir auch so eine schon 2015 selber gebastelt. Man nehme Stück dicken Ast eines Baumes seiner Wahl ( bei mir war es Birke) und eine Bohrmaschine, Feile und was man sonst noch so an Werkzeug findet im Kasten und werkelt solange bis das Gehäuse fertig ist. Das Innenleben samt Display einer Smartwatch (eine billige von PEARL) ins Holzgehäuse einbauen und als Armband hab ich Natur-Bast geflochten. Bissl Geschick und Zeit und aus Holz kann man sich auch fürs Smartphone eine Schutzhülle selber schnitzen. Nur mal bissl die Phantasie spielen lassen.

    Auch aus Kork lässt sich vieles selber basteln :

    www.handmadekultur.de/projekte/handyhuelle


  • Die kann man aber nur im Dunkel verwenden so häßlich sowas gibt's ja garnicht.


  • Na klar, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, weil total sinnfrei. Aber trotzdem: DAS Ding ist ja nun wirklich das Allerletzte.


  • "Seien wir ehrlich: Die meisten Smartwatches sehen fast gleich aus, vor allem die mit Wear OS. Aus diesem Grund entschied sich der Designer Samson March, eine voll funktionsfähige intelligente Uhr komplett neu zu entwickeln, und zwar in seinem Stil."
    Und was ist jetzt das Besondere? die Uhr sieht immer noch aus wie die meisten Smartwatches: Rund mit nem Display. Auch kann sie Dinge, die jede andere Smartwatch kann: die Anzeige von Benachrichtigungen! Oh mein Gott, sie kann Benachrichtigungen anzeigen!!! Und Eine Akkulaufzeit von ca. einer Woche ist auch nicht Neu: Pebble, Fitbit Versa, Geräte von Amazfit haben das z.B. auch.
    Was ist Technisch an diesem Gerät jetzt so Besonders?


  • Hm.. Mein Approach wäre jetzt gewesen das Armband und Gehäuse selber zu machen und die Elektronik einer bestehenden Uhr zu verwenden 😬
    Aber ja, als interaction Designer habe ich selbst gesehen wie aufwändig die einzelnen Schritte sind. Immerhin ist hier aber vor allem Product Design gefragt.. Der Aufwand lohnt sich IMO vor allem um Aufmerksamkeit zu generieren denn Holz als Material ist zwar nett anzusehen doch nicht gerade easy to handle. Die Frage ist dann auch wie es mit Updates & Co aussieht. Aber schöne Arbeit!

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