Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 11 mal geteilt 14 Kommentare

Kazam: Ex-HTC-Mitarbeiter gründen eigene Smartphone-Marke

Dass HTC es momentan nicht leicht hat, ist kein Geheimnis. Vor einigen Wochen hatten wir über die Probleme der Taiwaner berichtet, schwacher Umsatz und Mitarbeiterschwund machen dem Hersteller zu schaffen. Zwei ehemalige HTC-Mitarbeiter haben sich jetzt mit einer eigenen Smartphonemarke selbstständig gemacht. Die ersten Geräte sollen noch in diesem Jahr kommen. 

Kazam Logo Teaser
© AndroidPIT

Das HTC One ist ein Erfolg für die Taiwaner, bei den Verkaufszahlen liegt das One in den USA aktuellen Meldungen zufolge direkt hinter dem iPhone 5 und dem Galaxy S4.Trotzdem reißen die Berichte um Probleme bei HTC nicht ab. Während der Konzern mit Mitarbeiterschwund zu kämpfen hat, gibt es jetzt ein erstes Lebenszeichen von ehemaligen HTC-Mitarbeitern, die dem Konzern im März den Rücken gekehrt haben: Michael Coombes (ex-Head Of Sales) und James Atkins (ex-Marketing-Chef für Großbritannien und Irland) haben ihre eigene Smartphone-Marke namens “Kazam” gegründet. Die ersten Geräte sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Die Zentrale von Kazam ist in London angesiedelt, der Fokus der neuen Marke soll vor allem auf dem europäischen Markt liegen. Details oder Bilder zu den neuen Smartphones gibt es noch nicht, laut Hersteller soll Kazam aber für “umwerfendes Design, robuste Hardware und intuitive Technologie” stehen - der übliche Marketing-Sermon also. Außerdem betont Atkins, der zukünftige Marketing-Chef, dass Kazam ein besonderes Gewicht auf den Kunden-Support legen wolle. HTC war in der Vergangenheit immer wieder für seinen schlechten Support kritisiert worden. 

Die Tatsache, dass die beiden erst im März den Konzern verlassen haben, bereits jetzt ihr eigenes Unternehmen vorstellen und noch in diesem Jahr die ersten Geräte präsentieren wollen, lässt darauf schließen, dass die Gründung von Kazam von langer Hand geplant war. Doch ob gute Vorbereitung für das Start-Up ausreicht, um sich erfolgreich am Markt zu positionieren? 

Kazam steht vor zahlreichen Hürden, wie Cnet schreibt. Dem Unternehmen fehlen das Geld, die Reichweite, die Vertriebskanäle und die Bekanntheit der großen Hersteller. Den Markt teilen sich die großen Player Samsung und Apple, Hersteller wie HTC, LG und Sony wollen auch ein Stück vom Kuchen, die chinesischen Konzerne Huawei und ZTE drängen mit aller Macht nach vorne. Die Mobilfunkanbieter haben mit ihrer Geräteauswahl ebenfalls einen großen Einfluss auf die Absatzzahlen der Herstellern. Wo bleibt da noch ein Platz für ein kleines Start-Up wie Kazam?  

Was denkt Ihr, kann Kazam Erfolg haben?
Ergebnisse anzeigen

Quelle: Cnet

14 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Naja, vielleicht haben die beiden ja aus den Fehlern die htc gemacht hat gelernt........ Und achten dann besonders darauf, was die Kunden wollen, ich meine, die beiden waren ja offenbar recht wir oben bei htc, vielleicht haben die wirklich die Zeichen der Zeit erkannt und bringen demnächst ein Smartphone mit Alu Gehäuse, wechselbarem Akku und erweiterbarem Speicher, welches unter 5 Zoll hat heraus....... Wenn dann noch der Support stimmt...... Könnt das was werden!

  • Es gibt immer wieder Überraschungen.. siehe Fairphone :)

  • Schrecklich, wie hier gleich geurteilt wird. Lasst die Leute doch mal machen. Die werden schon schauen wie sie zurecht kommen. Und ihr habt doch kein Plan, wie die Produkte werden. Also erstmal abwarten

  • Konkurrenz belebt das Geschäft. Gut für uns.

  • ich bin vorurteilsfrei und gespannt

  • Hahha....die werden so was von auf die nase fallen! Kein wunder das es HTC so schlecht ging mit solchen nieten.... ich betone es noch mal Ultra Fail ! THX Kazam you make my day hahahahh

  • Erinnert ihr euch noch an "TabCo" ?? :D

  • dann schauen wir mal ob die etwas bieten was hersteller x oder y nicht bieten kann, sonnst können die einpacken

  • Wahrscheinlich locken sie mit irgendwelchen Zuckerln, die sie dann nicht bringen können. Werbung darf man sowieso nicht trauen.

  • @Mugendon: Stimmt, Kazaa, ich erinnere mich :-) Ich finde den Namen auch nicht so gelungen, mich erinnert er immer an Shazam!

  • @Josef: Man kann beide Begriffe verwenden, Taiwanesen gilt aber als veraltet und wird mitunter als politisch unkorrekt gewertet. Das Deutsche Institut Taipei spricht von "Taiwanern". Der Vergleich mit China ist aber so oder so schief: Mit welcher Begründung sollten Bewohner von China und Taiwan die gleiche Endung bekommen? Dann könnte man genauso gut "Japanesen" statt "Japaner" sagen ;-)

  • Der Name ist irgendwie verbrannt. Hieß nicht früher mal eine P2P Tauschbörse so (vielleicht etwas anderes geschrieben)?

    Edit: Ok es war Kazaa ^^

  • Auf Taiwan leben TAIWANESEN. In China leben ja auch keine Chinaner. ;-)

  • Bei dem Markennamen hoffe ich, dass wenigstens das Produkt taugt :)

11 mal geteilt

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!