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Kartellamt vs. Facebook: 10 Millionen Euro Strafe für den Like-Button
Honor 8X Apps Kommentar 2 Min Lesezeit 33 Kommentare

Kartellamt vs. Facebook: 10 Millionen Euro Strafe für den Like-Button

Die Kartellwächter nehmen sich das größte Social Network der Welt zur Brust. Facebook soll künftig keinen Like-Button mehr auf Drittseiten anbieten dürfen, sonst droht eine hohe Strafe. Facebook bekommt immer stärkeren Gegenwind, und das ist gut so.

Das Bundeskartellamt will den Like-Button verbieten - aber natürlich nicht auf Facebook, sondern auf anderen Seiten. Dort soll es Mark Zuckerberg und seinem Unternehmen nicht mehr erlaubt sein, den Nutzern die Möglichkeit zu bieten, "Gefällt mir" zu klicken. Der Beschluss soll Facebook demnächst zugestellt werden. Es drohen kräftige Strafen in Form von Zwangsgeldern von bis zu 10 Millionen Euro.

Der Grund für die Entscheidung des Kartellamtes, die für den Jahresanfang erwartet worden war, liegt - wie so oft bei Facebook - im Datenschutz. Über den Like-Button und andere Schnittstellen hat Facebook die Möglichkeit, auf anderen Seiten als der eigenen Plattform Nutzerdaten zu sammeln. Auch Spiele-Apps und WhatsApp sind davon betroffen, wenn sie mit Facebook verknüpft werden.

Kritik von Facebook

Facebook sieht die Angelegenheit natürlich anders. Das Social Network kritisiert die Vermischung von Kartellrecht und Datenschutz und wird die Entscheidung nicht akzeptieren. Es deutet alles daraufhin, dass diese Angelegenheit länger dauert - und das ist ohnehin schon der Fall. Eine Facebook-Sprecherin sagt gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ): "Wie wir 2017 bereits öffentlich dargelegt haben, teilen wir die Ansichten des Kartellamts nicht und stimmen der Vermengung von Datenschutz- und Kartellrecht nicht zu. Wir werden diese Position auch weiterhin verteidigen."

Ich bin nicht der Meinung, die immer wieder laut und schrill zu hören und zu lesen ist, dass Facebook zerschlagen und verboten werden sollte. Die Möglichkeiten, sich mit anderen Menschen zu vernetzen, die Facebook geschaffen hat, sind durchaus beeindruckend. Doch es müssen Veränderungen her, denn so wie derzeit kann es beim weltgrößten Social Network nicht weitergehen. Gut, dass sich staatliche Behörden und Organisationen diesen Themen widmen und Facebook klar aufzeigen, wo die Grenzen liegen.

Seid Ihr noch auf Facebook aktiv oder habt Ihr dem Social Network schon den Rücken gekehrt?

Via: teltarif.de Quelle: BamS, FAZ

Facebook Twitter 6 mal geteilt
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33 Kommentare

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  • Wer täglich nix besseres zu tun hat als sein Leben der Öffentlichkeit kund zu tun der hat sowieso erstmal einen Dachschaden.
    Aber so wie es aussieht gibt es viele Millionen Menschen davon.

    Mir wäre die verlorene Zeit viel zu schade.

    Macht was Sinnvolles mit Eurem Kostbaren Leben. Nehm am echten Leben teil.

    Wie gut das ich solch einen Mist wie „Fratzen-Atze“ nicht habe und schon gar nicht brauche.


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Wieso muss man sich denn gleich so extrem ausdrücken? Nur weil jemand FB nutzt und sich dort präsentiert, hat er doch nicht gleich einen "Dachschaden" ... Man muss ja nicht gleich einen Großteil der FB-Nutzer beleidigen, oder?


      • Bastian,
        bisher konnte mir noch keiner plausibel erklären was der Sinn von FB ist.

        Jetzt hast Du die Einmalige Chance mir den Sinn und nützlichen Zweck sooooo zu erklären das ich unbedingt FB brauche.

        Wenn Dir das gelingt, woran ich jetzt schon mal meine Zweifel habe, dann verspreche ich Dir das ich mir sofort bei FB anmelde und Dich zuerst als Freund hinzufüge.


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Darum geht es ja gar nicht. Die Sinnhaftigkeit oder Sinnlosigkeit von FB muss doch jeder selber für sich definieren. Mir geht es nur darum, dass man nicht jeden, der FB nutzt, gleich als regelrecht dumm bezeichnen muss. Ich persönlich verstehe auch nicht, wie man Schlagermusik hören kann, aber deswegen würde ich sicherlich nicht jeden als dumm bezeichnen, der diese Musik gehört.
        Und ich will ganz sicher niemanden dazu überreden, sich bei FB anzumelden. Der größte Fan von dem Unternehmen bin ich sicherlich nicht, auch selber dort so gut wie gar nicht aktiv. Und letztlich sollte wohl jeder selber entscheiden, was er nutzen will und was nicht ;)


      • Naja, so ganz kann ich Dir da nicht Recht geben. Abgesehen davon das Du das schon Richtig sagst, dass es nix mit dem Thema zu tun hat.
        Aber ist es nicht so, dass man Besser Dinge erst gar nicht nutzen soll weil sie nun mal keinen Sinn machen.
        Also, wer dann Unsinnige Dinge nutzt, wie eben FB, dass ist doch Dumm, oder nicht?

        Dein vergleich mit Schlagermusik ist für mich kein Vergleich.
        Musik, egal für welches Publikum, hatte schon immer einen positiven Sinn.


  • Ich war Facebook-User der ersten Stunde, hatte aber damals (glaube so um das Jahr 2004) immerhin schon soviel Weitsicht, mich dort weder mit Klarnamen noch mit Foto registriert zu haben. Wir haben es seinerzeit hauptsächlich in der Firma unter den Kollegen genutzt.
    Das waren noch Zeiten wo oder Zugriff auf das Internet völlig frei und ungeregelt war. Allerdings begann mich schon nach 1-2 Jahren das ganze zu nerven und zu langweilen, die konstant völlig sinnlosen und uninteressanten Nachrichten, wer wo gerade ist, was er gegessen hat, die ständige messages über Spiele "hilf dem und dem beim farmen" und ähnlicher Schrott... sprich es endete damit das mein Account und Profil heute wie damals eine halbe Seite groß ist und absolut leer und nichtssagend ist. Eigentlich eine Karteileiche, wird höchstens nochmal benutzt wenn ich einen Link zu Facebook bekomme aber mehr nicht, keine Posts, keine fotos, keine Kommentare, nichts.
    Gottseidank, kann ich nur sagen, hat mir viel sinnlos verplemperte Zeit erspart.


  • Richtig so.
    Ich hatte selbst mal zwei Webseiten betrieben.
    Datenschutz und co, alles lief super.
    Bis ich auf die Idee kam Facebook und Instagramicons zu setzen.

    Einen Monat lief alles gut.
    Aber dann, wurden die kryptisch hinterlegten Mailadressen mit hunderten wirklich ätzenden Mails zugebommt, einfach unglaublich.
    Das ändern der Mailadressen und das verschärfen der Antispamregeln half nur kurzzeitig.

    Nach der Suche des Übeltäters und der Funktionsweise wurde mir folgendes klar.

    Die ganzen Likes die daraus resultierende Datenweitergabe obwohl ich selbst nicht bei FC gemeldet war und bin, auch nicht auf Instagram, bei Google auf Platz eins und zwei.
    Da wurden alle Botprogramme hellhörig.

    Übrigens ging es bei den Internetseiten um Landschafts-, Gegenstands- und Sportfotografie.
    Die Seiten war nicht gerade klein.

    Na das Thema ist bei mir durch. Aber seit dem, weiß ich ganz genau, der Spruch von, können doch alle sehen, ich hab nichts zu verbergen ist sowas von nur dumm, daß er eigentlich verboten gehört.


  • Lustig ist ja auch, dass viele die Standart Messaging Funktion SMS gar nicht kennen. Diese ist anonym, erreicht immer jeden und man verbringt nicht immer so viel Zeit mit schwachsinnigen Blödmannsgehilfen Gespräche und kann das Leben wieder leben, in dem man drin steckt. So ein Zuckerberg heisst so, weil er auf einem Haufen voll Geld sitzt, was wir ihm täglich freiwillig überreichen. Wenn wir uns statt in Gruppen auf Facebook zu treffen lieber wieder die Stammtische vollmachen, läuft es zwischenmenschlich wieder richtig rund und die Gastronomie erlebt ihre Renessaince..stattdessen verkümmern wir alle vor unseren Displays und haben Angst uns gegenseitig anzuschauen....es ist schon bemerkenswert wie das Bequeme und gewohnte vom Menschen vehement verteidigt wird, auch wenn das Geliebte ein süsslich bitteres Krebsgeschwür ist


    • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      SMS ist nicht anonym. Im Gegenteil, sie ist nicht verschlüsselt wie WhatsApp. Aber es geht hier weder um WhatsApp, noch um SMS. Es geht um dem Like-Button.

      Was die Leute über den ihnen zur Verfügung stehenden Medien austauschen, steht auch nicht zur Debatte. Den gleichen Blödsinn kann man über jedes Kommunikationsmedium austauschen.

      Auch ist Geld verdienen nicht verwerflich. Das macht auch der Wirt der Gaststätte und auch Du wirst ein Einkommen haben. Verwerflich ist, wenn dazu Mittel verwendet werden, mit denen die Nutzer und sogar unbeteiligte ohne ihr Wissen um ihre Rechte gebracht werden und dazu die eigene Marktmacht ausgenutzt wird.

      Darum geht es hier.

      Ich bin wahrlich kein Freund von facebook und kritisiere sie, aber man sollte schon bei der Sache und vor allem sachlich bleiben


  • Claudia H.
    • Admin
    • Staff
    vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Hm, gemäß Datenschutz müsste doch auf allen Drittseiten vermerkt sein, wenn Facebook sich über den Like-Button irgendwas zieht. Ist ja nicht so, dass das geheime Sachen im Hintergrund sind, die da passieren. Und was das Kartellamt damit zu tun hat, verstehe ich auch nicht. 🤷‍♀️


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Na klar, aber meinst du wirklich, dass jeder normale Nutzer ansatzweise versteht, was Facebook da betreibt? Warum sich allerdings das Kartellamt damit beschäftigt, verstehe ich auch nicht im Ansatz. Ich finde es aber durchaus richtig, dass man sich damit auseinandersetzt. Blöd nur, dass das was hier verlangt wird, überhaupt nicht umsetzbar ist ... zumindest nicht mehr.


    • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Das Kartellamt hat auch eine Mißbrauchsaufsicht über marktbeherrschende Unternehmen. Das dürfte die Rechtsgrundlage sein, auf der sie tätig wurden.

      Falco


  • Hm, ich fand die Funktion toll. So konnte ich Freunden mit einem Klick zeigen welche Schmuddelfilmchen ich gerade toll finde.


  • Früher konnte, nee wollte... ich - wie viele andere auch - mit FB auch gaaar nix anfangen.

    Dann bin ich irgendwann durch Freunde und Verwandte drauf gekommen und habe seitdem ´ne deutlich entspannte Haltung dagegen eingenommen.

    Ich bin bei Facebook in vier Gruppen, die meine Hobbies und Interessen teilen, habe dadurch so einige nette und interessante Menschen kennengelernt und - das fand ich sehr besonders - so einige Mädels und Jungs aus meiner früheren Berufsschulklasse wiedergefunden, denen ich ansonsten wahrscheinlich nicht mehr über den Weg gelaufen wäre.

    Letztlich ist doch jedem selbst überlassen, ob er solche Dinge nutzt oder nicht. Da braucht es nirgendwo - auch in unserem Magazin hier - keine Hobby-Datenschützer, die sich zur Lebensaufgabe machen, andere vor solchen Diensten warnen oder die andere Seite, die ohne Facebook ihr Leben nicht bestreiten kann (und das Anderen in Gesprächen auch immer wieder mitteilen... :-))

    Mal schauen, wie sich das mit dem Facebook-Button auf andere wie Twitter, XING etc. auswirkt. Somit müsste es so einige Dienste treffen, auf die man durch deren Button-Setzung auf Fremdseiten zugreifen kann.


  • Geht's noch? Was hat das mit dem Thema Kartell zu tun? Das Kartellamt soll sich da gefälligst raus halten. Die Regierung sollte sich um wichtigeres kümmern.


    • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Das Kartellamt ist nicht die Regierung.

      Die Regierung hat die Regeln formuliert, das Kartellamt achtet auf deren Einhaltung.

      Ein privatwirtschaftlich organisiertes, gewinnorientiertes US-Unternehmen hat auf keinen Fall unsere Regeln zu machen und schon gar nicht zu untergraben.


      • Die Frage stellt sich mir nachwievor: was hat dies das Kartellamt zu interessieren? Hier ist kein Kartell am Werk, keine verbotenen Absprachen, keine Fusion irgendwelcher Unternehmen die ein Marktbeherrschende Stellung erzeugt. Es geht um eine seit Jahren etablierte Funktion von Facebook. Wenn diese gegen irgendwelche Datenschutzregelungen verstößt, dann Stelle ich mir die Frage: Warum das Kartellamt und nicht das Verbraucherschutzministerium?
        Und das Kartellamt ist eine Bundesbehörde, die nicht dem Verbraucherschutz sondern dem Wirtschaftsministerium zugehörig ist, daher durchaus ein Organ der Regierung, aber ich sehe hier nicht die Relevanz für diese Behörde wenn es um Datenschutz geht.


      • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Wenn Facebook deine Ansicht teilt, können sie sich dagegen wehren. Allerdings haben sie den Verbraucherschutz und den EuGH auch schon im Nacken.


  • facebook gesichtbuch..bin anonym


    instagramm...kilogramm..brauche ich net


  • Facebook ist out, Instagram ist in


  • Und jetzt?


  • Vor 3 Jahren Facebook und Instagram gelöscht!

    Nur WhatsApp stört, die Verbreitung ist beängstigend.Alleine darauf zu verzichten macht es sehr schwer.


    • H.E. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Nein nicht schwer! Habe dort mein Konto gelöscht zu der Zeit als ich gehört habe das Facebook den Dienst gekauft hat, und siehe da alle meine Kontakte habe ich immer noch und seltsam ich lebe auch noch. Und ja es ist beängstigend wie blind viel Menschen durch die Gegend laufen.


  • Ich bin noch aktiv in Facebook unterwegs. Diese Datenschützer gehen mir echt auf den Geist. Als nächstes verbieten die noch den Teilen Button.


  • Aktiv weniger, aber benutze noch den Messenger


  • Ich war nie bei Facebook und werde auch nie bei Facebook sein .


  • Eure Seite ist auch total übersät mit dem Facebook Logo :(
    Ich bin froh, wenn das Tracking endlich eingedämmt wird.
    Ist ja nicht jeder in der Lage, die ganzen Tracker so mir nichts, dir nichts zu blockieren.


  • Ich hatte noch nie einen Account dort. Und meine Zufriedenheit mit dieser Entscheidung wächst von Tag zu Tag.


    • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Leider ist es egal, ob Du dort einen Account hast oder nicht. Alleine der Aufruf einer Website mit dem Like-Button oder eine App mit einem Facebook-Modul reicht aus. Das sind die "Schattenprofile" von denen man immer wieder liest.

      Und genau darum geht es! Das soll verboten werden.

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