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Jährlich 300.000 Elektro-VWs ab 2020 für China

VWs Elektro-Expansion geht weiter. In Anting bei Shanghai soll ein Werk gebaut werden, das ab dem Jahr 2020 die Produktion von jährlich 300.000 Elektrofahrzeugen aufnehmen soll. Nach dem Werk in Zwickau wird dies das zweite reine Elektrofahrzeug-Werk für Volkswagen. Den Anfang macht VW in China mit einem SUV.

Der modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) ist für VW die Grundlage für etliche geplante E-Fahrzeuge; auch unterschiedlicher Marken. Eine erste Fabrik, die diesen Baukasten exklusiv fertigt, wird bereits in Zwickau errichtet. der chinesische Markt wird nun in der Nähe von Shanghai erschlossen. Die Region um Anting gilt als eines der Zentren für die chinesische Automobilindustrie und stellt auch den Schauplatz für den Großen Preis von China in der Formel 1.

Während auf dem deutschen Markt das kompakte Elektroauto I.D. gebaut wird, soll das Werk in Anting mit einem SUV starten, heißt es am Ende der Pressemitteilung. Das Erste Modell soll 2020 vom Band gehen. Dann sollen jährlich 300.000 folgen – für's Erste.

Weitere E-Fahrzeuge für China wird VW zusammen mit der Marke FAW in Foshan in der Nähe der Elektronik-Metropole Shenzhen bauen. Das dortige Werk ist jedoch kein reines Werk für Elektrofahrzeuge und stellt auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (auch Diesel) her.

MED large
Das MEB-Design ist die Plattform für elektrische VWs. / © Volkswagen AG

Die Fahrzeuge basieren auf dem modularen Elektrifizierungsbaukasten und bieten "ein dynamischeres Design, deutlich mehr Platz, eine erhöhte Reichweite und völlig neue digitale Dienstleistungen." 

Das Werk Anting liegt rund 30 Kilometer westlich vom Stadtzentrum der Metropole Shanghai. Es soll zu Beginn eine jährliche Kapazität von 300.000 Fahrzeugen haben. Diverse reine Elektro-Modelle des Joint Ventures SAIC VOLKSWAGEN sollen hier ebenso hergestellt werden wie Batteriesysteme. Als erstes Fahrzeug aus Anting soll im Jahr 2020 ein Volkswagen SUV auf dem Markt kommen.

Quelle: Volkswagen

14 Kommentare

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  • Sollen die wieder Batterien mit Blei verwenden die waren langlebig.


  • Wobei sich diese Zeitpläne traditionell nach hinten verschieben. Selbst Tesla hat seine neuen Produkte fast immer mit mehrmonatiger Verspätung "auf den Markt geworfen". Anders kann man dies Banana-Produkte nicht vermarkten.


  • Leute, früher gab es Benzin auch nur in der Apotheke.
    Und dem Geld rennen alle hinterher...
    Also das dauert halt noch etwas...


  • Uta vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich finde das immer wieder lustig. Die Regierung stört sich an Dieselfahrzeugen, weil die ganz böse sind. Straßenabschnitte werden gesperrt, damit die bösen Dieselfahrer weitere 1 oder 2 KM mehr zur Arbeit fahren dürfen. Gott sei Dank haben wir solche Leuchten im Bundestag. Auf der anderen Seite werden Elektrofahrzeuge gefördert. Die Herstellung der dicken Batterien ist ja überhaupt nicht umweltschädlich. Von wegen. Und die andere Frage die sich dann wieder jeder in ein paar Jahren stellen wird: wo entsorge ich mein Elektrofahrzeug? Aber bis dahin werden die Politiker noch viel hin- und herreisen um diese Fragen zu "klären" - natürlich in ihren übermotorisierten Autos und den Kerosienschleudern am Himmel.


  • Ambitioniertes Ziel


  • Niemand weiß, woher der Strom für Elektro-Autos kommen soll.
    Der Hype um das Elektro-Auto hat bisher einen zentralen Aspekt ausgeblendet: Woher wird der Strom kommen, den alle diese Autos brauchen? Für Atomkraftgegner wie die Grünen könnte es ein böses Erwachen geben.Wind und Sonne sind keine kontinuierlich verlässlichen Energieträger, sodass die Braunkohle ständig zur Absicherung der Lücken benötigt wird.Je mehr Elektroautos rumfahren desto höher ist der Bedarf an Energie und das kann nur auf Dauer die Atomenergie decken wo Deutschland ja aussteigen will wie andere Länder auch.Atomenergie stößt zwar in vielen Ländern auf Widerstand, wird aber trotzdem eingesetzt. Dies gilt beispielsweise für die USA, Frankreich und Großbritannien sowie zahlreiche andere Länder. Auch ist anzunehmen, dass angesichts des enormen Bedarfs, der aus der E-Mobilität resultiert, die gesamte Palette der Energieträger zum Zug kommen wird und die alternativen Energie, wie schon bisher, nur für einen Teil der Produktion sorgen können.


  • ohne logistische Voraussetzungen wird das so schnell nichts. In meiner Stadt bietet nicht eine Tankstelle Strom an. Wasserstoff ist 60 bis 80 km entfernt. In der Stadt gibt es eine öffentliche Stromzapfsäule und ich habe nichts gehört, bisher, daß die Stellplätze in den Wohngebieten "umgestaltet" werden.


    • Uwe vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Bei mir bietet auch keine Tankstelle Strom tanken an. Es gibt aber unzählige andere Anbieter falls man nicht wie ich zu Hause laden kann. Lade Dir mal eine der einschlägigen Apps runter. Plugsurfing Chargemap etc


      • Das macht so keinen Sinn für mich. Habe meist nur Kurzstrecken. Hieße, laden daheim und unterwegs im Radius 20 km. Da ist aber nichts.


      • Uwe vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Verstehe ich nicht, mein Auto hat einen Radius von über 100km, heißt hin und zurück 200 km. Oder was meinst du?


      • Er meint das du mit Sicherheit nicht 100km bis zur nächsten Steckdose fahren wirst.


      • Das heißt vor allem, daß ich als Mieter meine Möglichkeit habe zu laden. und 30 bis 40km zu fahren bringt es nicht wirklich.


    • Als Mieter (geringe Kaufkraft) bist Du sowieso nicht die "primäre Zielgruppe" für Elektro-Autos.

      Die denken, da eher an Grünen-Wähler der Oberschicht, die sich einen Model-S Tesla oder Audi e-tron in die Garage mit Schnellade-Wallbox stellen wollen.

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