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Kommentar 4 Min Lesezeit 77 Kommentare

Ja, wir werden in Zukunft alle mit Wearables bezahlen

Smartwatches und Fitness-Tracker sind immer weiter verbreitet. Diese Wearables haben nicht nur die Überwachung unserer Gesundheit vereinfacht, sie haben auch unsere Beziehungen zu unseren Smartphones verbessert. Und ab sofort wird etwas Neues unseren Alltag verändern: die Bezahlung über Wearables. Sind Barkäufe also kurz vor dem Aussterben? Geht bald alles nur noch über smarte Geräte?

Jede Generation hat ihre bevorzugte Zahlungsmethode

Manche mögen es vielleicht nicht unbedingt glauben, aber der Markt für Wearables wächst aufgrund der Verkäufe von Fitness-Trackern rasant. Diese Geräte haben in den letzten Monaten ihren Weg an das Handgelenk vieler Menschen gefunden, und viele von ihnen werden sicherlich bald ihren Weg unter einen Weihnachtsbaum finden.

Wearables bieten eine Vielzahl von Funktionen, die uns im Alltag unterstützen. Seid kurzer Zeit können sie nun auch zum Bezahlen in Geschäften eingesetzt werden. Mit Google Pay und nun auch Apple Pay sind die beiden großen Anbieter entsprechender Systeme mittlerweile auch in Deutschland vertreten. Der Zukunft steht also fast nichts mehr im Wege.

Banken und Hersteller verstehen das sehr gut. Es gibt einen schnell wachsenden Markt für kontaktlose Zahlungsmethoden über Wearables, den man nicht außer Acht lassen kann. Apple, Google, Samsung, Fitbit und Garmin (um nur einige zu nennen) bieten bereits Lösungen für den Zahlungsverkehr mit Wearables an. Alle diese Dienste funktionieren mit der NFC-Technologie auf die gleiche Weise: In den meisten Industrieländern ist der Einsatz von kontaktlosen Zahlungsmethoden schon möglich.

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Diese Art der Bezahlung wird sich in den kommenden Jahren immer mehr durchsetzen. / © SeventyFour / Shutterstock

Es werden wahrscheinlich die jüngeren Generationen von Nutzern sein, die zu den wichtigsten Botschaftern für diese Art der Zahlung werden. Vor langer Zeit haben junge Käufer die Verwendung von Kreditkarten popularisiert. Die Generation Y begann damit, ihre Smartphones für Zahlungen zu benutzen. Die Generation Z wird wohl spätestens damit beginnen, Wearables zur Bezahlung zu verwenden.

Mehr Vor- als Nachteile

Allerdings gibt es auch heute noch ein großes Misstrauen gegenüber dieser Art der Zahlung. Unabhängig davon, welchen Service Ihr nutzt, ist es notwendig, Eure Bankverbindung irgendwo anzugeben. In einer Welt, in der wir von Betrug, Diebstahl, Erpressung und anderen Cyberkriminalfällen hören, möchte nicht jeder riskieren, die Bankverbindung irgendwo einzugeben. Das Risiko von Betrug kann immer abschreckend wirken.

Glücklicherweise ist es sehr unwahrscheinlich, dass Ihr auf solche Probleme stoßen werdet, wenn Ihr die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergreift. Im Gegensatz zu dem, was viele denken, ist das kontaktlose Bezahlen nicht gefährlicher als herkömmliche Zahlungsarten. Wie bei Kreditkarten habt, wenn jemand Euer Wearable unerlaubt für Bezahlungen genutzt hat, Anspruch auf eine Rückerstattung in Höhe des von Eurem Konto abgebuchten Betrages.

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Der neueste Fitness-Tracker von Fitbit, der Charge 3, ist mit dem kontaktlosen Bezahlen kompatibel. / © AndroidPIT

Das kontaktlose Bezahlen ist auch in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Das Bezahlen mit einer Smartwatch oder einem Fitness-Tracker tut sich hingegen noch etwas schwer. Das frühzeitige Feedback von Kunden und Händlern war aber mehr als ermutigend.

Für Verbraucher ist es möglich, Einkäufe zu tätigen, ohne unbedingt Bargeld oder eine Kreditkarte bei sich zu haben. Ihr müsst auch nicht Euer Smartphone herausholen oder eine PIN eingeben. Vor allem in vollen Geschäften mit langen Schlagen an den Kassen können sich hier klare Verbesserungen zeigen. Im Durchschnitt sollten 10 bis 15 Sekunden pro Kauf eingespart werden können.

Ein bisschen müssen wir wohl noch warten

Noch müssen wir allerdings etwas warten, bis sich die neue Bezahlmethode so weit verbreitet hat wie die Zahlung per Kreditkarte. Letztere hatte in Industrieländern fast 30 Jahre benötigt, um so häufig wie Bargeld akzeptiert zu werden.

Die Generation Y begann damit, ihre Smartphones für Zahlungen zu benutzen. Die Generation Z wird wohl spätestens damit beginnen, Wearables zur Bezahlung zu verwenden.

Die Entwicklung dieser Art von Zahlung wird nicht das Ende der Bar- oder Kreditkartenzahlungen sein. Natürlich ist die Verwendung von Bargeld von Land zu Land sehr unterschiedlich. In manchen Situationen in den skandinavischen Ländern kann man nicht mit Bargeld bezahlen. In Großbritannien bezahlen britische Verbraucher ihre Einkäufe per Kreditkarte oder mit Bargeld und nutzen zunehmend ihr Smartphone für Zahlungen. Eine aktuelle Mastercard-Studie ergab, dass mobile Zahlungen ein Viertel aller Ausgaben in England ausmachen. Hierzulande hingegen möchten viele Menschen nicht auf den Einsatz von Bargeld verzichten. Auch heute gibt es zum Beispiel noch verhältnismäßig viele Restaurants, die keine Zahlung per Kreditkarte anbieten, geschweige denn kontaktloses Bezahlen.

Die Gewohnheiten unterscheiden sich in den verschiedenen Märkten. In diesem Sinne werden die von Banken und Anbietern umgesetzten Strategien von Land zu Land unterschiedlich sein. Zweifellos wird Bargeld immer einen Platz in der Welt haben, aber ob es uns gefällt oder nicht, wir werden in Zukunft immer mehr mit unseren Wearables bezahlen.

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Top-Kommentare der Community

  • Karsten 😄🖖 vor 1 Monat

    Nein wir werden nicht alle mit Wearables in Zukunft bezahlen.

  • Michael Schneider vor 1 Monat

    Ich sehe in diesen Funktionen keinerlei Nutzen, nur Nachteile. Niemand konnte mich bisher überzeugen, wo hier irgendein Nutzen für mich! sein soll. Ich werde daher definitiv nicht mit Wearables oder gar dem Handy bezahlen . Ich bezahle auch nur sehr ungern mit einer Girocard oder Kreditkarte. Ich habe diese drahtlosen Bezahlfunktionen erst gar nicht aktiviert, das Analogon auch nicht beim Ausweis. Karten mit Chip trage ich nur in NFC-dichten Schutzhüllen bei mir. Mir bucht niemand mal eben so 25 oder 50 Euro auf der Rolltreppe mittels modifiziertem Handy ab. Ich hole mir einmal im Monat BARGELD. Damit bestreite ich alle Ausgaben des täglichen Lebens. Niemand wird bei mir Bezahldaten und gekaufte Artikel in eine Liste bekommen und abgleichen. Ich behalte den Überblick über meine Ausgaben, mich überrascht keine Abbuchung. Bargeld ist gedruckte und/oder geprägte Freiheit. Es funktioniert ohne Netze, man kann es anfassen, man es ohne weitere Infrastruktur selbst lagern, es ist damit außerhalb der Kontrolle z.B. einer Regierung, die wie in Zypern mal eben so am Wochenende einen "Solidaritätsbeitrag" wegen ihrer eigenen Unfähigkeit abbuchen lässt. Sollte jemand für die Bezahlung mit Bargeld einen Beitrag erheben, wäre der mich ohne jeden Kommentar als Kunden los. Ich würde alles liegen lassen und den Laden verlassen. Alle diese Dienste kosten Geld, und zwar meines. Wozu?

  • Robin Hut vor 1 Monat

    Wir werden in Zukunft alle mit Wearables bezahlen? Nein, garantiert nicht! Es sei denn, dass man Zahlungskarten oder das Smartphone jetzt schon als "Wearables" bezeichnen möchte 🥴.
    Wearables werden sich aber auch in der Zukunft nicht so sehr durchsetzen, dass alle Menschen so ein Teil besitzen und ständig bei sich tragen wollen. Das wird lediglich ein Wunschtraum der Hersteller solcher Geräte bleiben.

    Bei Kreditkarten hat man einen "Anspruch auf eine Rückerstattung in Höhe des abgebuchten Betrages, wenn sie unerlaubt für Bezahlungen benutzt wurden"??? Sorry, aber diese pauschale Aussage ist - sowohl bei Zahlungskarten, als auch bei Wearables etc. - völliger Quark! Der Autor sollte sich mal sachkundig machen, bevor er hier solche tollkühnen Behauptungen verbreitet.

    "Das kontaktlose Bezahlen ist auch in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Das Bezahlen mit einer Smartwatch oder einem Fitness-Tracker tut sich hingegen noch etwas schwer".
    Ja, das hat aber nichts damit zu tun, wie sehr die NFC-Technik an den Kassen verbreitet ist, sondern beruht lediglich auf der Tatsache, dass nur relativ wenige Leute so einen Fitness-Tracker o.ä. haben wollen. Wie gesagt - das wird auch so bleiben. Zahlungen mit NFC-Zahlungskarten und mit dem Smartphone werden hingegen immer mehr zunehmen.

    "Im Durchschnitt sollten 10 bis 15 Sekunden pro Kauf eingespart werden können"? Puuuh! Das haut mich jetzt wirklich vom Hocker! Ein paar Sekunden ... also quasi das halbe Leben. Wahnsinn! 🤣🥳

  • Othmar Wyss vor 1 Monat

    Eigentlich traurig wenn man wegen 15 Sekunden(!) unbedingt so bezahlen sollte.

  • König Frank I. vor 1 Monat

    Um mal die Hintergründe zu beleuchten, was es mit Bargeld auf sich hat:
    Ich zitiere mal das BMF:
    "Seit Beginn der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion 1999 haben inzwischen 19 Mitgliedstaaten der Europäischen Union ihre nationalen Währungen aufgegeben und den Euro als Gemeinschaftswährung übernommen. Der Euro ist heute gesetzliches Zahlungsmittel für rund 337 Millionen Menschen."
    Daraus ergibt sich in Paragraf 14 BBankG (gleichlautend mit Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union):
    "[...]Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.[...]"
    Zum Thema "gesetzliches Zahlungsmittel:
    "Als gesetzliches Zahlungsmittel bezeichnet man jenes Zahlungsmittel, das jedermann als Bezahlung einer Geldforderung akzeptieren muss. Im Eurowährungsraum ist Euro-Bargeld das gesetzliche Zahlungsmittel. Ausschließlich die Zentralbanken des Eurosystems dürfen es emittieren. In Deutschland gelten nur auf Euro lautende Banknoten als uneingeschränktes gesetzliches Zahlungsmittel. Münzen sind beschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Niemand ist dazu verpflichtet, mehr als 50 Münzen oder Hartgeld im Wert von über 200 Euro anzunehmen."
    .
    Es wird auch weiter Bargeld geben, das im Euroraum keiner ablehnen kann! Kreditkarte, girocard, Google Pay, Apple Pay und dergleichen werden immer nur eine Option sein und nie das Bargeld ablösen.

77 Kommentare

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  • Ich benutze ja die mittlerweile doch fast ausschließlich die Kontaktlosfunktion meiner Bankkarte. Aber mein gutes Telefon werde ich nicht auf das Zahlterminal kloppen. Auch werde ich mir keinen Fitnesstracker besorgen (wenn der Atem schneller geht, weiß ich auch so, daß ich mich angestrengt habe😋) , noch irgendeine Uhr, die ich dann auch noch täglich laden muß.

    Kreditkarte ist doch optimal, flach und geht überall hin mit. Dabei bleibe ich.

    Das mit Diebstahl und Betrug etc. ist mir noch nie durch Kleinkriminelle wiederfahren. Nur mehrfach durch Profis bei der Bank bzw. bei Visa selbst und das habe ich nicht zurück bekommen. Da sind die Banken ganz legal bockig. Und da nützt es auch nichts, irgendwas an der Karte selbst abzuschirmen. Die Karte brauchen die dazu nicht, das Konto reicht aus.


  • Nein werde ich nicht, habe noch nicht mal ne Smartwatch. Habe noch nicht mal mit dem Handy jemals bezahlt, ich benutze lieber Guthaben karten um Beispielsweise im Playstore was zu kaufen anstatt meine Kreditkarte dort anzugeben. (Würde ich bei Apple auch nicht machen, also kommt mir nicht damit, zumal ich niemals Apple kaufen würde, schon alleine vom Preis her) Kann mich meinem Vorredner nur anschließen: "Nur Bares ist Wahres"


  • Nur bares ist wahres. Ich möchte nicht mit meinem Handy oder Wearable bezahlen und ich zahle auch ungerne mit EC Karte. Ich bin der Meinung das wenn man immer nur die "Uhr" oder das Handy zückt es viele gerade Junge Menschen geben wird die den überblick verlieren und damit eine neue Schuldenfalle geschaffen wird. Ausserdem werden damit nur neue Einnahmequellen für Banken geschaffen, die eh schon der Meinung sind am Hungertot zu nagen. Die Banken werden bestimmt einen weg finden hier ihre Kunden weiter zu schröpfen.


  • Garantiert werden "wir" NICHT mit diesem Überwachungsdreck bezahlen !!!!
    NUR BARES IST WAHRES !!!!
    Ich möchte nämlich NICHT, das Frau "Honecker" weis wo ich meine Brötchen bezahle und wie viel Bier ich im Monat hole und was für Filme ich schaue. Und wenn ich nicht "lieb" bin sperrt mir "die Bank" das Konto und ich darf verhungern. Oder "die Bank" bestimmt auf einmal das das Wearable bei "Netto" nicht mehr funktioniert sondern nur noch bei "Edeka" oder sonst wo oder eben gar nicht.
    NIEMALS !!!!
    NUR BARES IST WAHRES !!!!


  • Macht's doch noch einfacher! RFID-Chip implantieren & schon ist die Totalüberwachung endlich Realität!


  • Noch ein Riesen Kontra, jedenfalls zur Zeit: Jeder dämliche Anbieter, sei es Apple, Google, Samsung... kommt mit seinem eigenen System. Wie viele wollen wir denn dem Kassenpersonal zumuten? Dazu kommt, diese App läuft nur auf jenem Endgerät, nicht auf dem anderen, am Ende trage ich drei Handys und an jedem Handgelenk ein Fitnessband, nicht um zu sehen wie krank ich bhin sondern um überall meine Margarine bezahlen zu können? Was für ein Schwachsinn. Soll man sich erst mal auf Standards einigen was Hard- und Software angeht, dann kann man immer noch skeptisch überhaupt darüber nachdenken. Die Banker können das im Hintergrund sortieren, da haben sie mal was nützliches zu tun.


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Dem Kassenpersonal kann es egal sein, da alle den gleichen Standard verwenden. Es macht für den Händler keinen Unterschied ob Girocard, Apple Pay oder Google Pay.


      • NFC hat enorme Nachteile:

        In vielen Geschäften und Läden ist das Bezahlen per NFC bis zu einem Betrag von 25 Euro ohne Unterschrift und PIN-Eingabe möglich. Geht die EC- oder Kreditkarte also verloren oder wird gestohlen, können Betrüger bis zur Sperrung dutzendfach für bis zu 25 Euro einkaufen.

        Die NFC-Technik kann nicht nur über EC- und Kreditkarten benutzt werden, sondern auch über Smartphones. Diese sind anfällig für Viren und andere Schadsoftware, die Kontodaten abfischen und Geld abbuchen könnten und vieles mehr.


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Das kann der Dieb natürlich machen, allerdings bekommst du das Geld von deiner Bank erstattet. :) Bargeld bekomme ich nach einem Diebstahl nicht wieder.


  • Könnt ihr machen, ich brauche solchen Unfug nicht. Mit Maestro Card oder Kreditkarte - ok, manchmal. Mit Handy oder Armband - nö. In unserer Provinz gibt es ja heute noch Mindestbeträge für Zahlung mit irgendeiner Karte, manche Läden nehmen gar keine. Wenn ich mit meinem Handy eine Bonuskarte scannen lassen will fallen die Kassiererinnen in Panik weil sie nicht wissen wie das geht und man hält die ganze Warteschlange an der Kasse auf - Chef rufen, erklären lassen usw.
    Das wird absehbar gaaaar nix.


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ab 2020 müssen alle Kartenterminals allerdings ausgetauscht werden, zu den modernen mit kontaktloser Option, da Mastercard ab diesem Zeitpunkt ansonsten keinen Support mehr anbietet.


      • Aber kleinere Metzgereien und Bäckereien haben oft überhaupt keine Kassenterminals, sondern ganz normale Kassen. Und alles andere als Bargeld wird abgelehnt.


      • Dafür muss erst mal eine Mastercard akzeptiert werden! Sehr viele Geschäfte in ganz Europa haben nichts mit Karten aller Art am Hut...


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Stimmt Michael, allerdings werden das immer weniger. Ich selbst habe nur Bargeld dabei, wenn ich geplant irgendwo hin gehe, wo ich weiß das keine Karte aktzeptiert wird. Rege mich dann auch immer künstlich auf, wie meine Kollegen und Freunde gut bestätigen können. :D


  • Statt "Money Money Money" wohl eher "In the year 2525"
    Bis das alles ausgereift und nachgerüstet ist, werden wohl noch viele Jahre ins Land gehen. Bis heute akzeptieren die meisten Bäcker und Obstläden etc nicht mal Kartenzahlung.


  • Ja, aber natürlich nicht alle.

    Es wird in der Zukunft sicherlich deutlich häufiger genutzt werden. Um mal auf die Eingangsfrage zu antworten. :-)

    Ich wünsche mir sehr eine breitere Unterstützung seitens der Banken, traurig, was da bspw. bei Google Pay so angeboten wird bis dato...

    Vom Sicherheitsgedanken her gesehen hat die Uhr gefühlt gegenüber der App auf dem Smartphone die Nase deutlich vorn, die Uhr verliere ich nämlich nicht so schnell. Die restlichen Sicherheitsaspekte muss halt eine gute Software regeln, ich als Kunde möchte mich mit diesen Dingen nicht beschäftigen. Vorschläge hätte ich allerdings jede Menge...

    Ich möchte nur einfach schneller und unkomplizierter bezahlen können an der Kasse im Supermarkt. Machbar, umsetzbar, wird aber dauern, die EC-Karte damals, das hat ja auch gedauert bis sich das durchgesetzt hatte...

    Und ich erlebe es tatsächlich auch heutzutage noch, dass Kunden an der Kasse mühsam ihre Payback-Karte aus dem Portemonnaie fingern, obwohl sie eine Smartwatch am Handgelenk haben...die Leute wissen halt oft auch nicht, dass es einfacher geht.
    Da wünscht man sich schon des öfteren mal ein wenig mehr Aufklärung seitens der Anbieter, vor allem wenn man die Werbe-Etats der Firmen mal so betrachtet, da wird schon jede Menge Geld völlig nutzlos einfach verpulvert...


    • Die Lesegeräte an den Kassen haben nun mal öfter Probleme, einen simplen Strichcode von einem Handy-Display zu erkennen. Ich trage auch die Originalkarten wieder mit mir herum.


      • Na ja, Payback funktioniert ja in den meisten Geschäften mit der Uhr, nur viele wissen das halt nicht. Mit dem Handy wäre mir übrigens schon wieder viel zu umständlich, das entspricht ja vom Aufwand her in etwa dem "rumfingern" im Portemonnaie nach der Karte.


  • Ich sehe in diesen Funktionen keinerlei Nutzen, nur Nachteile. Niemand konnte mich bisher überzeugen, wo hier irgendein Nutzen für mich! sein soll. Ich werde daher definitiv nicht mit Wearables oder gar dem Handy bezahlen . Ich bezahle auch nur sehr ungern mit einer Girocard oder Kreditkarte. Ich habe diese drahtlosen Bezahlfunktionen erst gar nicht aktiviert, das Analogon auch nicht beim Ausweis. Karten mit Chip trage ich nur in NFC-dichten Schutzhüllen bei mir. Mir bucht niemand mal eben so 25 oder 50 Euro auf der Rolltreppe mittels modifiziertem Handy ab. Ich hole mir einmal im Monat BARGELD. Damit bestreite ich alle Ausgaben des täglichen Lebens. Niemand wird bei mir Bezahldaten und gekaufte Artikel in eine Liste bekommen und abgleichen. Ich behalte den Überblick über meine Ausgaben, mich überrascht keine Abbuchung. Bargeld ist gedruckte und/oder geprägte Freiheit. Es funktioniert ohne Netze, man kann es anfassen, man es ohne weitere Infrastruktur selbst lagern, es ist damit außerhalb der Kontrolle z.B. einer Regierung, die wie in Zypern mal eben so am Wochenende einen "Solidaritätsbeitrag" wegen ihrer eigenen Unfähigkeit abbuchen lässt. Sollte jemand für die Bezahlung mit Bargeld einen Beitrag erheben, wäre der mich ohne jeden Kommentar als Kunden los. Ich würde alles liegen lassen und den Laden verlassen. Alle diese Dienste kosten Geld, und zwar meines. Wozu?

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