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Trackpad-Tastatur fürs iPad: Alternative für ältere iPads kostet nur einen Bruchteil

Trackpad-Tastatur fürs iPad: Alternative für ältere iPads kostet nur einen Bruchteil

Apple hat für Aufsehen gesorgt: Das neue iPad Pro kommt mit neuartiger Trackpad-Tastatur, die das Unternehmen sich mehrere Hundert Euro kosten lässt. Tastatur-Spezialist Logitech hat eine günstigere Alternative im Portfolio, die sogar älteren iPads ein Trackpad spendiert.

Zwischen 879 und 1.819 Euro können Apple-Fans ab sofort für das neue iPad Pro 2020 je nach Ausstattung ausgeben. Das kalifornische Unternehmen behauptet, das iPad Pro sei schneller als "die meisten" Windows-Laptops. Das mag sein, trotzdem ist es mit dem Kauf eines iPad Pros nicht getan, um einen vollwertigen Laptop-Ersatz zu erzielen.

Was fehlt, ist eine Tastatur sowie eine Maus. Die Integration eines Cursors wird mit dem neuen iPadOS 13.4 am 24. März auch für ältere Modelle ermöglicht; dann sind auch beispielsweise das iPad Air 3, oder iPad Pro 10.5 Trackpad-kompatibel. Apples eigene Lösung namens Magic Keyboard kostet je nach Bildschirmgröße des iPads zwischen 340 und 400 Euro – summa summarum gibt’s für die Gesamtkosten einen fetten Gaming-Laptop, der das iPad Pro in technischer Hinsicht bei den meisten Aufgaben übertrifft.

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Die Logitech Combo Touch bringt den Cursor aufs iPad. / © Logitech

Regen wir uns ab. Denn Logitech kommt mit einer Alternative zum Apple Keyboard um die Ecke, die gerade einmal die Hälfte kostet. Dafür macht Ihr beim Kauf aber auch Abstriche; soviel muss erwähnt sein. Die Logitech Combo Touch kostet rund 150 Dollar (ähnlicher Preis in Euro ist zu erwarten) und ist gleichzeitig eine Hülle fürs iPad. Sie bietet einen Aufstelle, eine Pencil-Halterung, eine Tastatur und ein Trackpad. Damit hat sie zugleich mehr und weniger Ausstattung als Apples Magic Keyboard. So befinden sich auf der Tastatur Medientasten und Shortcut-Tasten, die bei Apples Alternative fehlen (und die sehr wichtig sind, wenn das iPad ein Laptop-Ersatz sein soll).

Wie das teure Pendant, ist die Tastatur mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Strom zieht die Tastatur-Hülle direkt über den Magic Port an der Unterseite des iPads. Ein entscheidender Unterscheid zu Apple Tastatur: Denn das Magic Keyboard kann das iPad drahtlos aufladen, wenn Ihr ein Kabel an den USB-C-Port des Keyboards anschließt. Somit bleibt der USB-C-Port am iPad frei für Dongle oder ein Bildschirm-Kabel. Diese Tatsache könnte einigen Interessenten den Aufpreis wert sein.

Doch es gibt auch einen Haken. Da Apple die Logitech-Tastatur selbst auch verkauft, ist davon auszugehen, dass das neue iPad Pro 2020 ausschließlich mit Apples Magic Tastatur kompatibel ist. Auf den Pressebildern von Logitech wird die Tastatur mit einem älteren iPad-Modell beworben. Folgende iPads sind kompatibel:

Logitech Combo Touch iPad-Versionen

  • iPad 7. Generation
  • iPad Air 3. Generation
  • iPad Pro 10.5

Apple Magic Keyboard iPad-Versionen

  • iPad 11'' 2. Generation
  • iPad 12,9'' 4. Generation
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Das neue iPad Pro mit Magic Keyboard. / © Apple

Positiv ist wohl, dass Apple den Trackpad-Support überhaupt für ältere Modelle ausrollt und kein exklusives Feature für das neue Pro-Tablet draus gemacht hat. Wir dürfen gespannt sein, welche Hersteller ähnliche Zubehör-Produkte auf den Markt bringen werden.

Quelle: Logitech

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1 Kommentar

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  • Da die Logitech Tastatur nicht für die Pro Modelle gedacht ist, ist sie nicht wirklich eine alternative zum Magic-Keyboard, welches den Pro Modellen vorbehalten ist.

    Für andere iPad Generationen ist sie sicher lohnenswert.

    Das iPadPro ist auch nicht nur mit dem Magic-Keyboard kompatibel - das Folio der vorhandenen Tastaur-Hüllen soll komplett überarbeitet werden, also ist davon auszugehen, dass das neue iPadPro auch mit diesen kompatibel sein wird.