Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 47 mal geteilt 46 Kommentare

Internet für alle: Google investiert Milliarden in die eigene Satellitenflotte

Google ohne Internet ist wie ein Fisch ohne Fahrrad. Deswegen arbeitet der Konzern nach Angaben des Wall Street Journal (WSJ) an etwa 180 kleinen Satelliten, die auch abgelegene Regionen online bringen sollen.

Welcher Streaming-Typ bist Du?

Wähle Der Genießer oder Der Gesellige.

VS
  • 2274
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Der Genießer
  • 699
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Der Gesellige
google satelite
© Mechanik/ Shutterstock/Google/AndroidPIT

Bisher lief Googles Bestreben, isolierte Gegenden mit dem Internet zu verbinden, hauptsächlich unter dem Namen Project Loon (mehr Informationen dazu hier). Dabei sollen Ballons in der Atmosphäre platziert werden, die so die Internetabdeckung drastisch erhöhen. Nun geht Google offenbar einen Schritt weiter.

Laut WSJ werden sich die Kosten des Projektes auf eine bis etwa drei Milliarden US-Dollar belaufen, was unter anderem davon abhängen wird, ob es bei den anfänglichen 180 Satelliten bleibt oder sich diese Zahl in einem weiteren Schritt möglicherweise gar verdoppelt. Die Raumflugkörper sollen in einer niedrigen Erdumlaufbahn platziert werden, von wo aus sie eine weitere Reichweite und Abdeckung erzielen würden als die Ballons von Project Loon.


Link zum Video

Eine offizielle Bestätigung seitens Google gibt es bisher nicht, ein Dementi blieb jedoch trotz Gelegenheit ebenfalls aus. Aus Konzernsicht ist eine Erschließung der Teile der Erdbevölkerung, die bislang teilweise oder gar vollständig offline existieren (rund zwei Drittel), ein notwendiger Schritt und eine Investition in die Zukunft. Satelliten sind dabei nur eine logische Fortsetzung der Bemühungen, die sich bislang in Ballons und Drohnen manifestierten. 

47 mal geteilt

Top-Kommentare der Community

  • Stephan Serowy 02.06.2014

    @Thomas Stern: Nein, so'n Quatsch!!! Es reicht völlig, dass du dir einen Helm mit angebrachter Schüssel aufsetzt! ;)

  • Marius 02.06.2014

    Eigentlich ist es ja falsch.
    Ein Fisch ohne Fahrrad ist einfach nur ein Fisch. Google ohne Internet ist dagegen nichts.

  • Stephan Serowy 02.06.2014

    @Soulfly: Auf der einen Seite kann ich den Einwand gut verstehen (das ist u.a. Bill Gates' Argument, der sich dieser Tage ja bekanntlich primär für Gesundheit einsetzt). Von einem moralischen Standpunkt aus ergibt das viel Sinn. Auf der anderen Seite könnte man fragen: Muss jetzt jede Firma, unabhängig von ihrer Kernexpertise und ihrem Geschäftsmodell, Brunnen bauen und sich auf Entwicklungshilfe spezialisieren, nur weil das die dringendsten Probleme sind? Google ist nun mal kein Unternehmen, das in jenen Bereichen arbeitet, Google ist primär ein Internet-Unternehmen. Also kümmert es sich um jene Aspekte. Dem Roten Kreuz und den Ärzten Ohne Grenzen wirft man doch auch nicht vor, sie sorgen nicht dafür, dass Menschen in Not Internet-Zugang haben. Warum auch? Das ist nicht deren Zweck.

  • Thomas Stern 02.06.2014

    Cool, muss ich dann eine Schüssel an meinem Smartphone installieren?

  • Soulfly 02.06.2014

    Vielleicht sollte man erstmal die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigen, wie fließendes Wasser, genügend zu Essen, Medizin etc. als denen mit dem Internet in der Savanne zu kommen aber Hauptsache die können sich dann das fließende Wasser auf Youtube anschauen.

46 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Cool von Google, aber da ist wahrscheinlich das Wirtschaftliche Interesse größer ...

  •   34

    Der Vergleich am Anfang wäre besser mit Bauer ohne Land

  • es wäre besser die stationieren 3 grosse Sattelitten weiter draussen - um die ganze Erde abzudecken - und packen alles drauf: Navigation, TV, Internet und Handy und der ganze Zauber kostet € 30 pro Monat alles unbegrenzt !

  • Viele können sich weder die Pizza noch Internet leisten und Google Inhalte auch nicht.Ich erinnere mal daran warum Motorola verkauft wurde ,das Werk geschlossen wird,tausende wieder arbeitslos sind und dafür andere wieder billiger abgespeist werden.Von den patriotischen Sprüchen seitens Google ist ein Jahr später nichts mehr zu sehen.Aber für das Gelände haben sie nichts zahlen müssen,auch nicht für die Anbindung zum Straßen Netz.Noch nicht einmal Gewerbe Steuern mussten bezahlt werden auch hier wurden sie freigestellt.Bleiben tut nichts als heiße Luft.Ach und natürlich ein paar tausend enttäuschte Arbeitnehmer.Das ist Google.

  • Super, keine Hungersnöte mehr auf der Welt! Können sich die armen Völker in Afrika endlich online ne Partypizza bestellen, wenn sie Hunger haben...

    • Naja, ich hab' so ein Gefühl, mit Lieferung in einer halben Stunde wird das dann etwas schwierig...

    • Hehe sehr gut. Auch jemand mit so schönen Sarkasmus wie ich, danke. ;)

    • Google engagiert sich doch bereits für Not leidende. In den letzten zehn Jahren ist der Anteil der ärmsten Menschen ganz enorm zurück gegangen, und viele Probleme wurden beseitigt. Ich frage mich, was Du dazu beigetragen hast, der hier so groß rumtönt, als könne er alles besser.

      Diesen Spruch haste vielleicht schon mal gehört: "Gib einem Mann einen Fisch, und er hat für einen Tag was zu essen. Bringe ihm das Fischen bei, und er kann immer essen." -- Wenn ein verarmter Landwirt in Südafrika nicht versteht, warum seine Pflanzen dieses Jahr nicht gedeihen, weil sie so einen merkwürdigen Insektenbefall haben, wo schaut er dann nach? Wenn ein Warlord den Einwohnern einer Region vorlügt, dass die Leute aus dem Nachbardorf ihre Frauen vergewaltigen und ihre Kinder töten wollen, wo schaut man dann nach, um herauszufinden, ob das stimmt? Wenn die Leute aus der Industrienation den Armen einen Brunnen hingebaut haben und die Pumpe macht komische Geräusche, wie findet man raus, was zu tun ist?

      Das Internet ist mehr als Porno und Werbung. Informier Dich mal, wie es in anderen Regionen der Welt genutzt wird. Für den Fortschritt ist es weitaus bedeutsamer als die Erfindung des Buchdrucks. Aber wenn man nach Deinem Motto gehen würde, dann hätte man auch den nicht erfunden...

      • Was bildest Du dir denn ein mich hier belehren zu müssen. Ich äußere meine Meinung wann und wie ich das will. Du hast sicherlich ebenso wenig dazu beigetragen und das hat auch gar nichts damit zu tun.
        Ich habe damals beim Tsunami und anderen Katastrophen ebenfalls schon gespendet auch wenn es nicht viel war. Ich habe dann wenigstens mit meinen geringen Mitteln versucht zu helfen. Aber wieso rechtfertige ich mich eigentlich dafür?

        Und jetzt kommst Du nochmal...

  • Vielleicht wird mit "abgelegenen Orten" nicht unbedingt die Sawanne in Afrika gemeint sein sondern auch die Orte, die für die Internetprovider nicht rentabel sind, wie hier bei uns auf dem Land...Das man da dann auch die Möglichkeit hat, schnelles Internet zu haben.
    Und mit 180 Satelliten denkt man schon eigentlich Weltweit ab also auch die Sawanne ^^

    Ich würde mir das Google Internet holen wenn es 50Mbits bietet, wenn es die Telekom einfach nicht schaffen will...Die werden dann ziemlich blöd schauen, wenn sie dann die kleinen Internetverträge verlieren weil diese durch Google Internet ersetzt werden...

  • Als April scherz würde diese Nachricht noch einen Wert haben.....aber so .

  •   51
    XXL 02.06.2014 Link zum Kommentar

    Ja, das ist in der Tat ziemlich pervers. Google investiert Milliarden, damit man irgendwo in der Pampa (theoretisch) Internet hat, auf der anderen Seite fehlt aber das Geld und die Ressourcen um die Grundbedürfnisse zu sichern.

    • Jo so siehts leider aus in unserer Welt. Du bist als Mensch auch nur das Kapital von denen.
      Google ist hier natürlich nicht in der Pflicht dafür zur Sorgen das dieses Bedürfnisse gedeckt werden aber trotzdem pervers.

      • google wird sich schon etwas dabei gedacht haben diesen teuren schritt zu gehen um ihre Spnnweite zu vergrößern.
        Prinzipiell finde ich das aber zumindest nicht contraproduktiv für die betroffenen Regionen.
        und wenn es denen nicht schadet dann ist es doch okay. sollen andere Organisationen doch dadurch abgespornt werden und auf diesen neuen Möglichkeiten evtl. aufbauen und eine Infrastruktur aufbauen die der Bevölkerung hilft.
        Ich finde das ist ein toller Ansatz und ein gute Fundament für alle.

      • Habe aber noch nie gehört, dass beim Aufbau der Infrastruktur zuerst das Internet da war.
        Naja ich warte mal ab welche Regionen hier überhaupt gemeint sind. Vielleicht ist es ja auch bei mir hier nebenan. :D

      • @Soulfly: Im Endeffekt entsteht der Eindruck, dass Google hier langfristig global denkt. Ich meine mich zu erinnern, dass Project Loon bspw. über Neuseeland getestet wird. Natürlich ist bedeutender Aufschwung nicht mit der Existenz des Internets gegeben, dafür braucht es viel mehr. Aber es gibt heutzutage zumindest keinen bedeutenden Aufschwung mehr OHNE die Präsenz des Internets mehr. Von daher würde ich wie einer der Vorredner sagen, dass das Internet alleine sicher nicht viele Probleme löst (vor allem, wenn diese dramatisch grundlegend sind wie sauberes Wasser und Nahrung), aber 1. nicht schadet und 2. essenziell und unerlässlich wird, sobald die Grundlagen geschaffen sind.

      • Ja möglich aber wo die das Geld herbekommen sollen steht auf einen anderen Blatt. Warten wir mal ab was daraus wird. ;)

  • Vielleicht sollte man erstmal die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigen, wie fließendes Wasser, genügend zu Essen, Medizin etc. als denen mit dem Internet in der Savanne zu kommen aber Hauptsache die können sich dann das fließende Wasser auf Youtube anschauen.

Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!