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Den Instagram-Account löschen? Ein DSGVO-Albtraum!
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Den Instagram-Account löschen? Ein DSGVO-Albtraum!

Facebook hat längst das Vertrauen derjenigen verloren, die sich um ihre persönlichen Daten sorgen. Aus diesem Grund haben viele Menschen ihre Konten bei den verschiedenen Diensten des Unternehmens bereits gelöscht. Doch Instagram zu verlassen ist nicht so einfach, wie es sein sollte.

Facebook und viele andere Hightech-Unternehmen lassen Nutzer gerne mal bei bestimmten Punkten im Unklaren. Neuestens Beispiel: Der Schöpfer der Europäischen Kommission musste zugeben, dass die Löschung seines Kontos bei sozialen Netzwerken eine ziemlich komplizierte Aufgabe ist, da der Link zur endgültigen Löschung des Accounts ordentlich versteckt war.

Instagram-Account löschen: Google oder die FAQ müssen helfen

Facebook musste in Anbetracht verschiedenster Datenlecks in den vergangenen Monaten einiges bei Datenschutz und Informationsweitergaben an die Nutzer lernen. Beim zu Facebook gehörigen Dienst Instagram hingegen scheint davon nichts angekommen zu sein. Habt Ihr zum Beispiel schon einmal versucht, Euren Instagram-Account zu löschen? Wer nämlich denkt, dass einfach über die App erledigen zu können, liegt falsch. Denn dafür muss man Instagram im Browser ansurfen. 

Das Problem ist, dass es auch hier nur die Möglichkeit gibt, das Konto vorübergehend zu löschen. Wenn Ihr Euer Konto löschen möchtet, müsst Ihr die Instagram-Hilfeseite nutzen oder bei Google nach dem Link zum Löschen suchen. Den findet Ihr übrigens an dieser Stelle:

Doch warum die Option zum Löschen von Konten ausblenden? Und ist das überhaupt DSGVO-Konform? 

instagram rgpd problem
Die in den Einstellungen vorgeschlagene Lösch-Methode ist nur temporär. / © AndroidPIT

Für ein Unternehmen, das im vergangenen Jahr und auch schon davor (unter anderem) wegen mangelnder Transparenz im Rampenlicht stand, ist das ein absolutes No-Go. Aber die Moral der Geschichte ist wahrscheinlich, dass das bei einem zu Facebook gehörigen Unternehmen eigentlich nicht überraschen sollte. Überraschend ist jedoch, dass sich bislang so wenige über darüber beschwert haben.

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